Jedes Jahr erleiden etwa 300 von 100.000 Deutschen einen Herzinfarkt.
Etwa die Hälfte aller Patienten versterben im Laufe eines Jahres nach dem Infarkt.
Anhand des EKG (Elektrokardiogramm) werden Herzinfarkte wie folgt eingeteilt:
- STEMI – engl. ST-Elevation-Myocardial Infarction – Myokardinfarkt mit ST-Streckenhebung
- NSTEMI – engl. Non-ST-Elevation-Myocardial Infarction – Myokardinfarkt ohne ST-Streckenhebung. Dieser Typ ist zwar kleiner als ein Herzinfarkt mit ST-Streckenhebung, dafür sind jedoch meist Risiko-Patienten mit vorgeschädigtem Herz von einem NSTEMI betroffen. Auch die Langzeitprognose ist schlechter.
- Vorderwandinfarkt
- Hinterwandinfarkt
- Seiteninfarkt oder auch Lateralinfarkt
- Septuminfarkt mit
- Innen- und/oder Außenschichtschaden.
Weiterhin durchläuft der Herzinfarkt die folgenden zeitlichen Stadien:
- Akute Phase – die ersten Stunden bis zu 7 Tagen
- Heilungsphase – 7 bis 28 Tage
- Stadium des geheilten Infarktes – ab 29. Tag
Von einer "Heilung" an sich kann jedoch nicht gesprochen werden, da nach dem Infarkt in der Regel ein hohes kardiovaskuläres Postinfarktrisiko besteht und eine Sekundärprävention – Vorbeugung eines erneuten Infarktes – nötig ist.












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