www.dgf-tv.de
Medikamentöse Therapie
Herzinfarkt - Myokardinfarkt

Die akute medikamentöse Therapie zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern, die Sauerstoffversorgung des Herzens zu verbessern sowie die Bildung weiterer Blutgerinnsel zu vermeiden. Sie erfolgt nach dem so genannten MONA-Schema.

  • Morphin – zur Schmerzbekämpfung
  • O2 – Sauerstoff
  • Nitroglycerin – erweitert die Gefäße
  • Acetylsalicylsäure – hemmt die Thrombozytenaggregation – Verklumpen der Blutplättchen

Gegebenenfalls sind weitere Medikamente notwendig.
Dazu zählen unter anderem

  • Benzodiazepine – zur Sedierung (Beruhigung)
  • Atropin – bei vagaler Reaktion
  • Antiemetika – bei Übelkeit oder Erbrechen
  • Betablocker – bei Tachykardie (Herzrhythmusstörung mit Anstieg der Herzfrequenz auf mehr als 100 Schläge pro Minute)
  • Katecholamine – bei kardiogenem Schock
  • Heparin – Hemmung der Blutgerinnung (Fibrinolysetherapie beim akuten ST-Hebungsinfarkt verringert das Auftreten eines kardiogenen Schocks)
Um weiteren Infarkten oder Komplikationen wie Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) oder Herzrhythmusstörungen vorzubeugen, ist nach einem Herzinfarkt häufig eine lebenslange medikamentöse Therapie notwendig.


Zum Einsatz kommen unter anderem

  • ASS – Acetylsalicylsäure oder alternativ bei Unverträglichkeit Clopidogrel
  • ACE-Hemmer
  • Betablocker
  • Gegebenenfalls Statine bei Hyperlipoproteinämie (Fettstoffwechselstörung)

     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
Suchen im
Gesundheits-Lexikon

 
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
 
Anzeige Vitalstoffe für Herz und Gefäße
ArztOnline.jpg
 
DocMedicus                          
Gesundheitsportal

Unsere Partner EUSANA - Ihr Gesundheitsportal für Prävention- und Anti-Aging-Medizin