Die akute medikamentöse Therapie zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern, die Sauerstoffversorgung des Herzens zu verbessern sowie die Bildung weiterer Blutgerinnsel zu vermeiden. Sie erfolgt nach dem so genannten MONA-Schema.
- Morphin – zur Schmerzbekämpfung
- O2 – Sauerstoff
- Nitroglycerin – erweitert die Gefäße
- Acetylsalicylsäure – hemmt die Thrombozytenaggregation – Verklumpen der Blutplättchen
Gegebenenfalls sind weitere Medikamente notwendig.
Dazu zählen unter anderem
- Benzodiazepine – zur Sedierung (Beruhigung)
- Atropin – bei vagaler Reaktion
- Antiemetika – bei Übelkeit oder Erbrechen
- Betablocker – bei Tachykardie (Herzrhythmusstörung mit Anstieg der Herzfrequenz auf mehr als 100 Schläge pro Minute)
- Katecholamine – bei kardiogenem Schock
- Heparin – Hemmung der Blutgerinnung (Fibrinolysetherapie beim akuten ST-Hebungsinfarkt verringert das Auftreten eines kardiogenen Schocks)
Zum Einsatz kommen unter anderem
- ASS – Acetylsalicylsäure oder alternativ bei Unverträglichkeit Clopidogrel
- ACE-Hemmer
- Betablocker
- Gegebenenfalls Statine bei Hyperlipoproteinämie (Fettstoffwechselstörung)













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