Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Prävention
Herzinfarkt (Myokardinfarkt)

Zur Prävention des Myokardinfarkts (Herzinfarkt) muss auf eine Reduktion individueller Risikofaktoren geachtet werden.

Verhaltensbedingte Risikofaktoren

  • Ernährung
    • Zu hohe Kalorienzufuhr und fettreiche Ernährung (hohe Aufnahme von gesättigten Fettsäuren, Trans-Fettsäuren – kommen besonders in Fertigprodukten, Tiefkühlkost, Fast Food, Snacks vor)
    • Erhöhtes Homocystein durch Mangel an Vitamin B6, B12 und Folsäure
    • Täglicher Verzehr von unverarbeitetem oder verarbeitetem rotem Fleisch, d. h. Muskelfleisch von Schwein, Rind, Lamm, Kalb, Hammel, Pferd, Schaf, Ziege
      • mit jeder Portion pro Tag erhöht sich das Risiko einer koronaren Herzkrankheit (KHK; Herzkranzgefäßerkrankung) um 12 %; die Assoziationen bestanden für unverarbeitetes rotes Fleisch und für Wurstwaren [39].
    • Mikronährstoffmangel (Vitalstoffe) – siehe Prävention mit Mikronährstoffen
  • Genussmittelkonsum
    • Alkohol – (Frau: > 20 g/Tag; Mann: > 30 g/Tag); unmittelbar nach mäßigem Alkoholkonsum besteht ein höheres kardiovaskuläre Risiko (Myokardinfarkt, Apoplex), was nach 24 h wie abfällt, anschließend besteht sogar ein relativer Schutz vor Myokardinfarkt und hämorrhagischen Schlaganfall (≈ 2-4 Getränke: relatives Risiko = 30 % geringeres Risiko) und Schutz vor ischämischen Schlaganfall innerhalb von 1 Woche (≈ 6 Getränke: 19 % geringeres Risiko) [19].
    • Tabak (Rauchen, Passivrauchen) [1, 2]; < 50 Lj. 8-fach höheres Risiko [26]
    • Snus (Oraltabak: mit Salzen versetzter Tabak, der unter die Ober- oder Unterlippe gesteckt wird) [12]
  • Drogenkonsum
    • Cannabis (Haschisch und Marihuana)
      • 4,8-fach höheres Risiko innerhalb einer Stunde nach dem Marihuana-Gebrauch [28]
      • bei häufigem Rauchen von Cannabis ist das Risiko eines Infarkts vor dem 45. Lebensjahr signifikant erhöht [42]
      • Risikofaktor für perioperative Kompli­ka­tionen: aktive Cannabis-Konsumenten erlitten 88 % häufiger in der Klinik einen Herzinfarkt nach einer Operation (adjustierte Odds Ratio 1,88; 95-%-Konfidenzintervall 1,31 bis 2,69) [37]
    • Kokain
    • Methamphetamin ("Crystal Meth")
  • Körperliche Aktivität
    • Bewegungsmangel; bei Frauen > 30. Lebensjahr der wichtigste Risikofaktor [10]
    • Anstrengungen beim Schneeschippen; ein Drittel aller Herzinfarkte sind an Tagen mit stärkerem Schneefall (Kanada) [27]
  • Psycho-soziale Situation
    • Angst (10-fach erhöhtes Risiko) [13]
    • Einsame und sozial isolierte Menschen (+42 %) [33]
    • Stress (u. a. auch Arbeitsstress)
    • Wutanfall (Trigger; in den ersten beiden Stunden steigt das Risiko um den Faktor 4) [8]; 8,5-fach erhöhtes Risiko [13]
    • Ärger und Wut erhöht das Risiko für einen Reinfarkt (weiteren Herzinfarkt)
    • Lange Arbeitszeiten (> 55 h/Woche) [14]
  • Schlafdauer
    • Schlafdauer 9-10 Stunden – In einer groß angelegten Studie wurde beobachtet, dass Menschen, die 9-10 Stunden schliefen, zu 10 % häufiger kardiovaskuläre Ereignisse wie einen Myokardinfarkt (Herzinfarkt) erlitten als diejenigen, die 6-8 Stunden schliefen. Betrug die Schlafdauer mehr als 10 Stunden, erhöhte sich das Risiko auf 28 % [36].
  • Schlechte Zahnhygiene – diese kann zu Gingivitis (Zahnfleischentzündung) oder Parodontitis (Zahnbettentzündung) führen und in der Folge können durch die Mundhöhle infektiöse Erreger eindringen, die Atherosklerose begünstigen 
  • Übergewicht (BMI ≥ 25; Adipositas)? – Monozygote (eineiige) Zwillinge haben auch dann ein ähnlich hohes Risiko für einen Myokardinfarkt, wenn man das Risiko des schwereren Zwillings mit dem des leichteren Zwillings vergleicht [24].
  • Androide Körperfettverteilung, das heißt abdominales/viszerales, stammbetontes, zentrales Körperfett (Apfeltyp) – es liegt ein hoher Taillenumfang bzw. ein erhöhter Taille-Hüft-Quotient (THQ; englisch: waist-to-hip-ratio (WHR)) vor
    Bei der Messung des Taillenumfangs gemäß der Richtlinie der International Diabetes Federation (IDF, 2005) gelten folgende Normwerte:
    • Männer < 94 cm
    • Frauen < 80 cm
    Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft veröffentlichte 2006 etwas moderatere Zahlen für den Taillenumfang: 102 cm bei Männern und 88 cm bei Frauen.

Medikamente

  • Clarithromycin – innerhalb von 14 Tagen nach Therapiebeginn erhöhtes Risiko unter anderem für Myokardinfarkte [17]
  • Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR; z. B. Ibuprofen, Diclofenac) inkl. COX-2-Hemmer (Synonyme: COX-2-Inhibitoren; allgemein: Coxibe; z. B. Celecoxib, Etoricoxib, Parecoxib) [4, 5, 6]
    Keine signifikante erhöhte Rate von vaskulären ("gefäßbedingten") Todesfällen ist für Naproxen und Acetylsalicylsäure nachweisbar [7]. Beide sind Inhibitoren der Cyclooxygenase COX-1.
  • Protonenpumpenhemmer (Protonenpumpeninhibitoren, PPI; Säureblocker):
    • bei Patienten, die diese wegen Sodbrennen einnahmen [16]
      Zu beachten ist, das viele PPI über das Leberenzym CYP3A4 abgebaut werden, was zugleich für die Aktivierung von Clopidogrel (Thrombozytenaggregationshemmer) erforderlich ist. Entsprechend konnte in einer Studie nachgewiesen werden, dass die gleichzeitige Einnahme von z. B. Omeprazol mit Clopidogrel den Plasmaspiegel von Clopidogrel senkt.
    • Langzeitanwender von PPI erkrankten zu 16-21 % häufiger an Myokardinfarkten [16]

Umweltbelastung – Intoxikationen (Vergiftungen)

  • Hitze
  • Im Winter: Bei einem Absinken der Tagestemperatur um 10 °C stieg die Myokardinfarkt-Häufigkeit um 7 % an [3]
  • Luftschadstoffe
    • "Asian dust" (Sandkörnchen, Bodenpartikeln, chemische Schadstoffen und Bakterien): akute Myokardinfarkte traten einen Tag nach Asian-dust-Wetterlagen mit 45 % höherer Wahrscheinlichkeit auftraten als an anderen Tagen [31]
    • Feinstaub durch Holzverbrennung – erhöhtes Herzinfarktrisiko bei über 65-Jährigen; bes. in Kälteperioden (< 6,4 °C im Drei-Tages-Mittel); weder NO2 noch der Ozongehalt der Luft nahmen einen wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis [30]
    • Stickstoffdioxid- und Feinstaubbelastungen [15]
  • Tage mit starkem Pollenflug (> 95 Pollenkörner pro m3 Luft) (+ 5 %) [20]
  • Wetterfaktoren [29]:
    • niedrige Außentemperaturen (Herzinfarkte mehr, wenn die Durchschnittstemperatur unter 0 °C fiel, als bei Temperaturen über 10 °C)
    • hohe Windgeschwindigkeit
    • wenig Sonnenlicht
    • hohe Luftfeuchtigkeit

Präventionsfaktoren (Schutzfaktoren)

  • Ernährung
    • Ballaststoffreiche Ernährung war mit einem signifikant verminderten Mortalitätsrisiko (Sterberisiko) assoziiert [9].
    • Pescetarier, d. h. Vegetarier, die Fisch essen: Risikoreduktion für Myokardinfarkt um 30 % [40]
  • "Life's Simple 7" – sieben Lebensstilfaktoren, wie optimaler Blutdruck, niedrige Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, körperliche Bewegung, ausgewogene Ernährung, Nichtrauchen und kein Übergewicht – lassen nicht nur das Herzinfarkt-Risiko beträchtlich senken, sondern helfen auch die Prognose nach einem Infarkt zu verbessern [32].
  • Gutes körperliche Training vor einem Herzinfarkt war mit einem deutlich verringerten Risiko assoziiert, innerhalb eines Jahres an den Folgen des Infarkts zu sterben. Fitness beeinflusste die Mortalitätsrate nach einem Infarkt mehr als die traditionellen Parameter Alter, Rauchen, Adipositas, Diabetes mellitus, Hyperlipidämie (Fettstoffwechselstörung) und Hypertonie (Bluthochdruck) [18].
  • Mindestens ein­mal in der Woche eine sportliche Betätigung, auf eine gesunde Ernährung achten, Verzicht des Rauchens und vermeiden von Fettleibigkeit, kann selbst bei genetisch vorbelasteten Patienten für eine KHK das Myokardinfarktrisiko deutlich senken: bei Teilnehmern mit einem hohen genetischen Ri­siko sank das koronare Risiko um 46 % (Hazard Ratio 0,54; 0,47 bis 0,63) [25]
  • Acetylsalicylsäure (ASS) [11]; die Empfehlungen in den Leitlinien der Fachgesellschaften dazu sind unterschiedlich:
    • European Society of Cardiology (ESC) gibt keine Empfehlung bei Personen ohne kardiovaskuläre oder zerebrovaskuläre Erkrankungen
    • U.S. Preventive Services Task Force (USPSTF) befürwortet für Männer und Frauen die ASS-Einnahme zur Primärprävention [21]:
      • zwischen 50 und 59 Jahren mit einer Lebenserwartung von mindestens zehn Jahren, deren geschätztes Risiko, in den nächsten 10 Jahren einen Myokardinfarkt oder Apoplex (Schlaganfall) zu erleiden, > 10 % ist; es sollte kein erhöhtes Blutungsrisiko vorliegen und die Patienten sollten gewillt sein, ASS für mindestens zehn Jahre einzunehmen (B-Empfehlung) (seit 2021: C)
      • zwischen 60 und 69 Jahren mit entsprechendem Profil ist diese Empfehlung optional und sollte individuell getroffen werden (C-Empfehlung) (seit 2021: Experten sprechen sich gegen eine neue Verordnung von ASS aus)
    • American College of Chest Physicians (ACCP) spricht eine generelle Empfehlung für ASS in niedriger Dosierung für Patienten im Alter von 50 Jahren – unabhängig vom individuellen Risiko – pauschal aus.
    • Die kardiologische Fachgesellschaft ESC empfiehlt die Bestimmung derjenigen Schwelle des kardiovaskulären Risikos oberhalb derer der Nutzen einer Primärprävention mit ASS deren Risiken bezüglich gastrointestinaler Blutungen übersteigt. Die dabei angegebene Schwelle, ab der eine ASS-Prophylaxe gerechtfertigt erscheint, ist gemäß der ESC erreicht, wenn das Zehnjahresrisiko für ein kardiovaskuläres Ereignis (Myokardinfarkt, Apoplex (Schlaganfall), Tod) mindesten 20 % beträgt bzw. wenn mit mindestens zwei Ereignissen pro 100 Personenjahre zu rechnen ist.
    • Eine Metaanalyse zu ASS in der Primärprävention kardiovaskulärer Ereignisse kommt zum Ergebnis, dass der Nutzen mit einem Schaden in etwa gleicher Höhe in Form des Risikos für größere Blutungen erkauft wird. Dieses Resultat ist umso beachtlicher, da hier Daten zu Hochrisikopatienten  (Zehn-Jahres-Risiko für kardiovaskulären Tod 5 % und mehr oder für eine kardiovaskuläre Erkrankung 20 % und mehr) verwendet wurden [38].
    • Ob die Einnahme ASS das Risiko eines kardialen Ereignisses erniedrigt oder erhöht ist abhängig von der Allel-Konstellation im Gen GUCY1A3: s. u. Koronare Herzkrankheit/Prävention/Präventionsfaktoren
  • ASCEND-Studie ("A Study of Cardiovascular Events in Diabetes"): Diabetiker (zu 94 % Typ 2) erhielten 100 mg ASS. In der Nachbeobachtungszeit von 7,4 Jahren kam es in der ASS-Gruppe bei 658 Teilnehmern (8,5 %) zu einem vaskulären Ereignis gegenüber 743 Teilnehmern (9,6 %) in der Placebo-Gruppe, d. h. es kam zu einer Risikosenkung für vaskuläre Ereignisse um 12 %. Gleichzeitig kam es es jedoch in der ASS-Gruppe bei 314 Teilnehmern (4,1 %) zu einer schweren Blutung gegenüber 245 Teilnehmern (3,2 %) in der Kontrollgruppe, d. h. zu einem Anstieg der schweren Blutungen um 25 % [34].
  • HOPE-3-Studie zeigte eine präventive Wirkung für einen Myokardinfarkt durch die Lipidsenkung mit einem Statin (3,7 % vs. 4,8 %). Die Probanden mussten dabei mindestens einen Risikofaktor wie positive KHK-Familienanamnese, Rauchen oder abdominelle Adipositas aufweisen [22, 23].
  • Die Vorbehandlung mit Acetylsalicylsäure und Statinen hat bei Patienten, die erstmals einen Myokardinfarkt oder eine stabile Angina pectoris ("Brustenge"; plötzlich auftretender Schmerz in der Herzgegend; reversible Beschwerden bei Belastung oder Kälteexposition) erleiden, einen positiven Einfluss auf Krankheitszeichen und -symptome, Infarktgröße, Herzfunktion und Ausmaß der Entzündung: Die Patienten zeigten niedrigere Kreatininkinase- und Troponin-Werte sowie eine höhere Ejektionsfraktion des linken Ventrikels (Auswurffraktion der linken Herzkammer) im Vergleich zur Gruppe ohne jedes Medikament [35].

Sekundärprävention

  • Geringer Alkoholkonsum: Niedrigste Gesamt-Mortalität (Sterb­lichkeit) hatten Teilnehmer, die 7 Gramm Alkohol am Tag konsumierten: 21 % vermin­dertes Sterberisiko (relatives Risiko 0,79; 95-%-Konfidenzintervall 0,73 bis 0,85); Schutzwirkung war nur signifikant für Männer und nur bei Angina pectoris (Brustenge, Herzenge, Stenokardie) und Myokardinfarkt als Vorerkrankung, nicht aber für Patienten mit Apoplex (Schlaganfall) [41].

Literatur

  1. Deutsches Krebsforschungszentrum. Tabakatlas Deutschland 2015. Heidelberg,
  2. Secretan B, Straif K, Baan R et al.: A review of human carcinogens – Part E: tobacco, areca nut, alcohol, coal smoke, and salted fish. Lancet Oncol. 2009 Nov;10(11):1033-4.
  3. ESC Abstracts: 2661 – Seasonality of cardiovascular risk factors – an analysis including over 100,000 participants in seven countries; 1769 – Environmental triggers of acute myocardial infarction: does air pollution matter? Amsterdam, 3. September 2013, Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC)
  4. Solomon SD, McMurray JJV, Pfe ffer MA, Wittes J, Fowler R, Finn P et al.: Cardiovascular Risk Associated with Celecoxib in a Clinical Trial for Colorectal Adenoma Prevention. The New England Journal of Medicine 2005;NEJ M oa050405.
  5. Schjerning A-M et al.: Duration of Treatment With Nonsteroidal Anti-Inflammatory Drugs and Impact on Risk of Death and Recurrent Myocardial Infarction in Patients With Prior Myocardial Infarction. A Nationwide Cohort Study. Circulation. 2011;123:2226–2235
  6. Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft: Kardiovaskuläre Nebenwirkungen sind ein Klasseneffekt aller Coxibe: Konsequenzen für ihre zukünftige Verordnung. Deutsches Ärzteblatt, 49/2004, S. A3365
  7. Coxib and traditional NSAID Trialists’ Collaboration: Vascular and upper gastrointestinal effects of non-steroidal anti-inflammatory drugs: meta-analyses of individual participant data from randomised trials. Lancet 2013; e-pub before print: http://dx.doi.org/ 10.1016/S0140-6736(13)60900-9
  8. Mostofsky E et al.: Outbursts of anger as a trigger of acute cardiovascular events: a systematic review and meta-analysis. European Heart Journal (2014. doi: 10.1093/eurheartj/ehu033)
  9. Li S et al.: Dietary fiber intake and mortality among survivors of myocardial infarction: prospective cohort study. BMJ 2014; 348 doi: http://dx.doi.org/10.1136/bmj.g2659 (Published 29 April 2014) Cite this as: BMJ 2014;348:g2659
  10. Brown W, Pavey T, Baumann AE: Comparing population attributable risks for heart disease across the adult lifespan in women. Br J Sports Med. 2015 Aug;49(16):1069-76. doi:10.1136/bjsports-2013-093090
  11. Aspirin Therapy in Primary Prevention – A Position Paper of the European Society of Cardiology Working Group n Thrombosis. J Am Coll Cardiol 2014: 64: 319-327)
  12. Arefalk G, Hambraeus K, Lind L, Michaëlsson K, Lindahl B, Sundström J: Discontinuation of smokeless tobacco and mortality risk after myocardial infarction. Circulation. 2014 Jul 22;130(4):325-32. doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.113.007252. Epub 2014 Jun 23.
  13. Buckley T et al.: Triggering of acute coronary occlusion by episodes of anger. Eur Heart J: Acute Cardiovascular Care. 2015 Feb 23. doi: 10.1177/2048872615568969
  14. Kivimäki M et al.: Long working hours and risk of coronary heart disease and stroke: a systematic review and meta-analysis of published and unpublished data for 603 838 individuals. doi: http://dx.doi.org/10.1016/S0140-6736(15)60295-1
  15. Duran OF: Environment & the Heart. ESC-Kongress, 2015
  16. Shah NH et al.: Proton Pump Inhibitor Usage and the Risk of Myocardial Infarction in the General Population. doi: 10.1371/journal.pone.0124653
  17. Wong AYS et al.: Cardiovascular outcomes associated with use of clarithromycin: population based study. BMJ 2016;352:h6926
  18. Shaya GE et al.: High Exercise Capacity Attenuates the Risk of Early Mortality After a First Myocardial Infarction. Mayo Clin Proc 2016; 91(2): 129-139
  19. Mostofsky E et al.: Alcohol and Immediate Risk of Cardiovascular Events. A Systematic Review and Dose-Response Meta-Analysis. doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.115.019743.
  20. Weichenthal S et al.: Airborne Pollen Concentrations and Emergency Room Visits for Myocardial Infarction: A Multicity Case-Crossover Study in Ontario, Canada. Am. J. Epidemiol. (2016) 183 (7): 613-621. doi: 10.1093/aje/kwv252
  21. Bibbins-Domingo K, on behalf of the US Preventive Services Task Force. Aspirin use for the primary prevention of cardiovascular disease: US Preventive Services Task Force Recommendation Statement. Ann Intern Med. 2016; Epub ahead of print.
  22. Präsentation der Studie in „Late-Breaking Clinical Trials I“, Jahrestagung American College of Cardiology (ACC) 2016, 2.-4.4.2016, Chicago
  23. Yusuf S, Lonn EM et al., 2. Yusuf S, Bosch J et al. und 3. Lonn EM, Bosch J et al.: jeweils publ. N Engl J Med. 2016 online 2. 4. 2016
  24. Nordström P et al.: Risks of Myocardial Infarction, Death, and Diabetes in Identical Twin Pairs With Different Body Mass Indexes. JAMA Intern Med 2016 Aug 1. doi: 10.1001/jamainternmed.2016.4104.
  25. Khera AV et al.: Genetic Risk, Adherence to a Healthy Lifestyle, and Coronary Disease. November 13, 2016 doi: 10.1056/NEJMoa1605086
  26. Arbel Y et al.: When will we learn that smoking is bad? Heart 2016 doi:10.1136/heartjnl-2016-310687
  27. Auger N et al.: Association between quantity and duration of snowfall and risk of myocardial infarction. CMAJ 2017 February 13;189:E235-42. doi: 10.1503/cmaj.161064
  28. Mittleman MA et al.: Triggering Myocardial Infarction by Marijuana. Circulation. 2001;103:2805-2809 doi: https://doi.org/10.1161/01.CIR.103.23.2805
  29. Mohammad et al.: Air temperature as an external trigger of ST-segment elevation myocardial infarction – a SWEDEHEART nationwide observational study. ESC 2017 Abstract 2949  European Heart Journal (2017) 38 (Supplement) 710
  30. Weichenthal S et al.: Biomass Burning as a Source of Ambient Fine Particulate Air Pollution and Acute Myocardial Infarction. Epidemiology 2017 Feb 3. doi: 10.1097/EDE.0000000000000636
  31. Kojima S et al.: Asian dust exposure triggers acute myocardial infarction. Eur Heart J, 29. August 2017, https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehx509
  32. Mok Y et al.: American Heart Association's Life's Simple 7 at Middle Age and Prognosis After Myocardial Infarction in Later Life. J Am Heart Assoc. 2018 Feb 17;7(4). pii: e007658. doi: 10.1161/JAHA.117.007658.
  33. Hakulinen C et al.: Social isolation and loneliness as risk factors for myocardial infarction, stroke and mortality: UK Biobank cohort study of 479 054 men and women. BMJ Journals published online March 27, 2018 http://dx.doi.org/10.1136/ heartjnl-2017-312663
  34. The ASCEND Study Collaborative Group: Effects of Aspirin for Primary Prevention in Persons with Diabetes mellitus, NEJM August 26, 2018 doi: 10.1056/NEJMoa1804988
  35. Weidmann et al.: Influence of pretreatment with aspirin or statins or both on clinical presentation as well as infarct size and inflammation in patients with de novo acute coronary syndromes. ESC Abstract Nr. 81688, Poster Session 3: Coronary artery disease – Epidemiology and outcomes 2 ESC-Kongress 2018
  36. Wang C, Bangdiwala SI, Rangarajan S, Lear SA, AlHabib KF, Mohan V, Teo K, Poirier P, Tse LA, Liu Z, Rosengren A, Kumar R, Lopez-Jaramillo P, Yusoff K, Monsef N, Krishnapillai V, Ismail N, Seron P, Dans AL, Kruger L, Yeates K, Leach L, Yusuf R, Orlandini A, Wolyniec M, Bahonar A, Mohan I, Khatib R, Temizhan A, Li W, Yusuf S: Association of estimated sleep duration and naps with mortality and cardiovascular events: a study of 116 632 people from 21 countries. Eur Heart J. 2018 Dec 5. doi: 10.1093/eurheartj/ehy695
  37. Goel A et al.: Cannabis Use Disorder and Perioperative Outcomes in Major Elective Surgeries: A Retrospective Cohort Analysis. Anesthesiology Newly Published on November 25, 2019. doi:https://doi.org/10.1097/ALN.0000000000003067
  38. Nudy M et al.: Aspirin for Primary Atherosclerotic Cardiovascular Disease Prevention as Baseline Risk Increases: A Meta-Regression Analysis. Am. J Med. 20 May 2020 https://doi.org/10.1016/j.amjmed.2020.04.028
  39. Al-Shaar L et al.: Red meat intake and risk of coronary heart disease among US men: prospective cohort study. BMJ 2020; 371 doi: https://doi.org/10.1136/bmj.m4141
  40. Petermann-Rocha F et al.: Vegetarians, fish, poultry, and meat-eaters: who has higher risk of cardiovascular disease incidence and mortality? A prospective study from UK Biobank. European Heart Journal 2020. https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehaa939
  41. Ding C et al.: Association of alcohol consumption with morbidity and mortality in patients with cardiovascular disease: original data and meta-analysis of 48,423 men and women BMC Med 2021;19(167) https://doi.org/10.1186/s12916-021-02040-2
  42. Al-Shaar L et al.: Red meat intake and risk of coronary heart disease among US men: prospective cohort study. BMJ 2020; 371 doi: https://doi.org/10.1136/bmj.m4141
     
Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
DocMedicus Suche

 
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
ArztOnline.jpg
 
DocMedicus                          
Gesundheitsportal

Unsere Partner DocMedicus Verlag