DocMedicus Schwangerschaftslexikon
Ein neues Leben

Nachfolgend werden unter "Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett" Krankheiten beschrieben, die gemäß ICD-10 dieser Kategorie zuzuordnen sind (O00-O99). Der ICD-10 dient der internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten sowie verwandter Gesundheitsprobleme (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) und ist weltweit anerkannt.
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Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

Schwangerschaft und Stillzeit sind besondere Phasen im Leben einer Frau. Ein neues Leben zu schenken ist ein schönes und besonderes Erlebnis, bei dem die Schwangere in einer besonderen Verantwortung steht.

Die Aufmerksamkeit gilt jetzt nicht nur dem eigenen Körper, sondern auch dem Körper des Ungeborenen. Werdende Mütter sollten deshalb die besten Voraussetzungen für einen angenehmen Schwangerschaftsverlauf und ein gesundes Heranwachsen des neuen Lebens schaffen. Vorsorge schützt das Leben der Schwangeren und das des ungeborenen Kindes.

Schwangerschaft (Gravidität, Gestation)

Eine Schwangerschaft beginnt mit der Befruchtung einer Eizelle. Sie dauert von der Befruchtung bis zur Geburt bei normalem Verlauf durchschnittlich 268 Tage, also 38 Wochen plus 2 Tage, bei einer Schwankungsbreite von etwa 5 Wochen.

Eine vermutete Schwangerschaft kann durch einen Schwangerschaftstest, der die Konzentration des Schwangerschaftshormons "humanes Choriongonadotropin (ß-hCG)" im Urin misst, bestätigt werden. Dieses gilt als wahrscheinliches Schwangerschaftszeichen. Der Gynäkologe kann ggf. zusätzlich die genaue Konzentration des genannten Hormons im Blut bestimmen lassen.

Das Ausbleiben der Menstruation, morgendliche Übelkeit und Erbrechen (bedingt durch die hormonellen Umstellungen) sowie ungewohnte Kreislaufprobleme gelten als unsichere Schwangerschaftszeichen. Zu 100 % bestätigt wird eine Schwangerschaft letztlich durch eine Sonographie (Ultraschalluntersuchung) beim Gynäkologen. Auf dem Ultraschallbild ist die Fruchthöhle zu sehen (bereits wenige Tage nach Ausbleiben der Menstruation). Die Herztöne des Embryos sind ca. ab der 7.-8. Schwangerschaftswoche im Ultraschall zu erkennen.

In den ersten acht Wochen nach der Befruchtung wird das heranreifende Kind als Embryo (Keim; Keimling) bezeichnet. Ungefähr ab der 9. Woche bilden sich die inneren Organe aus. Ab dann spricht man von einem Fetus (Fötus).

Die Mehrzahl der Aborte (Fehlgeburten) erfolgen in den ersten 12 Wochen. Daher halten sich viele Paare mit der Bekanntgabe der Schwangerschaft in dieser Zeit noch zurück.

Die Berechnung des Geburtstermins erfolgt nach der sogenannten Naegele-Regel, in die auch die durchschnittliche Dauer des Menstruationszyklus einfließt. Um eine bekannte Bezugsgröße für die Berechnung des Geburtstermins zu haben, wird der Beginn einer Schwangerschaft auf den ersten Tag der letzten Menstruation festgelegt. So dauert die gesamte Schwangerschaft nicht 38 Wochen, sondern 40 (bei normalem Verlauf).
Beachte: Nur 4 % der Kinder kommen zum berechneten Termin zur Welt, 26 % innerhalb von einer Woche vor oder nach dem Termin und 66 % innerhalb von drei Wochen rund um den errechneten Geburtstermin.

Eine Schwangerschaft wird in drei Trimester eingeteilt:

  • 1. Trimenon (Schwangerschaftsdrittel) – 1.-3. Schwangerschaftsmonat (= 1.-12. Schwangerschaftswoche (SSW))
    • Menstruation, Reifung der Oozyte (Eizelle), Follikelsprung (Eisprung), Konzeption (Befruchtung), Nidation (Einnistung) in den Uterus (Gebärmutter)
    • Ausbleiben der Menstruation (Regelblutung; kurz Periode genannt)
    • positiver Schwangerschaftstest durch den Nachweis von ß-hCH
      • im Urin – Zeitpunkt: zwei Tage nach Ausbleiben der erwarteten Menstruation
      • Blut – bereits eine Woche vor der erwarteten Menstruation
    • das Herz beginnt zu schlagen, die ersten Organe bilden sich aus (= Organogenese) sowie Arm- und Beinknospen
  • 2. Trimenon – 4.-6. Schwangerschaftsmonat (= 13.-28. Schwangerschaftswoche)
    • Entwicklung der Organe
    • Wachstum des Fötus
    • erste Mimik im Gesicht ist erkennbar, Harre wachsen
    • Geschlecht ist ungefähr ab der 16. SSW erkennbar, manchmal sogar früher
    • erste Kindsbewegungen sind spürbar (um die 20. SSW)
    • die Überlebenschancen bei einer Frühgeburt in der 25. SSW liegen bei ca. 32-43 %, in der 28. SSW schon bei 79 %
  • 3. Trimenon – 7.-9. Schwangerschaftsmonat (29.-40. SSW)
    • "wachsen und reifen" – das Ungeborene nimmt deutlich an Körperfett zu; vor allem in den letzten Wochen nimmt es stark an Gewicht zu
    • schmerzlose Übungswehen (Senkwehen, Vorwehen) sind ab der 29. SSW möglich; dabei wird der Bauch hart
    • ab der 35. Woche ist die Lungenreifung des Ungeborenen abgeschlossen
    • gegen Ende der 36. SSW tritt der Kopf des Kindes in das Becken der Mutter ein (Schädellage; Geburtslage); bis zur 37. SSW kann sich das Kind noch von der Steißlage in die Schädellage drehen

Die durchschnittliche Gewichtszunahme der Frau während einer Schwangerschaft liegt meist zwischen 10 und 15 kg. Je höher das Ausgangsgewicht ist, desto geringer sollte die Gewichtszunahme ausfallen. Ein zu hohes Körpergewicht stellt ein Risiko für Schwangerschaft und Geburt dar.

Sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin geht eine berufstätige Schwangere in den Mutterschutz. Dieser dauert bis acht Wochen nach der Geburt an. Dabei handelt es sich um ein Beschäftigungsverbot zum Schutz von Mutter und Kind. In diesem Zeitraum gilt ein besonderer Kündigungsschutz der Mutter und sie erhält Entgeltersatzleistungen. Bis der Mutterschutz beginnt ist der Arbeitgeber in der Pflicht die Bedingungen am Arbeitsplatz für die Schwangere akzeptabel zu gestalten, z. B. durch kleine Sitzpausen, wenn sie ihren Beruf überwiegend im Gehen/Stehen ausübt. Arbeitsplätze, die ein erhöhtes Risiko bergen (z. B. eine Arztpraxis → erhöhtes Infektionsrisiko für die Schwangere), bedürfen besonderer Schutzmaßnahmen.

Geburt

Schon einige Tage vor der Geburt kann sich der Schleimpropf, der den Muttermund verschließt, lösen und einen leicht blutigen Ausfluss zur Folge haben.

Die spontane (natürliche; "normale") Geburt beginnt mit der Eröffnungsphase. Die Eröffnungswehen dauern ca. 30 bis 60 Sekunden, treten ungefähr alle zehn Minuten auf und dauern über einen Zeitraum von ein bis zwei Stunden an. Sie führen dazu, dass sich der Gebärmutterhals (Cervix uteri) verkürzt und der Muttermund sich öffnet. Dass die Fruchtblase platzt, muss nicht sein. Nicht selten wird sie während des Geburtsvorgangs von der Hebamme, die den Geburtsvorgang begleitet, zum Platzen gebracht.
Das letzte Drittel der Eröffnungsphase nennt sich Übergangsphase. Die Wehenfrequenz steigt, die Kontraktionen werden stärker, ebenso die Schmerzen. Der Kopf des Kindes tritt in das Becken ein.

Um die Schmerzen während der Geburt für die Frau erträglicher zu machen, können Schmerzmittel intravenös verabreicht oder eine Periduralanästhesie (PDA) (Synonym: Epiduralanästhesie) durchgeführt werden. Dabei werden Nervenwurzeln bzw. Nervenstränge in der Nähe des Rückenmarks blockiert, das führt dazu, dass von dort aus zu den Füßen hin alles betäubt ist. Dieses wird meist von einem Anästhesisten durchgeführt und ist mit Risiken verbunden. Des Weiteren können zur Schmerzstillung alternativ homöopathische Mittel verabreicht oder Akupunkturnadeln gesetzt werden.

Die Austreibungsphase beginnt, wenn der Muttermund annähernd oder vollständig eröffnet ist (8-10 cm). Die Wehen kommen nun alle zwei Minuten. Es handelt sich um Presswehen. Die Schwangere muss nun ihre ganze Kraft aufbringen, um die Geburt aktiv zu unterstützen. Nach und nach schiebt sich der Kopf des Kindes durch die Vagina (Scheide) und den engen Scheidenausgang. Zwischen Vagina und After befindet sich das Dammgewebe. Dieses ist während der Austreibungsphase bis aufs äußerste gespannt. Nicht selten reißt es. Manchmal wird ein präventiver (vorsorglicher) Dammschnitt (Episiotomie, auch Scheidendammschnitt genannt) durchgeführt. Wenn der Kopf des Kindes draußen ist, gleitet der Körper aus dem Mutterleib und das Kind ist geboren.
Die Austreibungsphase dauert zwischen 30 und 90 Minuten. Nach der Entbindung wird die Nabelschnur durchtrennt.

Sofort nach der Geburt wird das Neugeborene untersucht:

  • Apgar-Score (Atmung, Puls, Grundtonus, Aussehen, Reflexe): Die Bestimmung wird eine, fünf, zehn und 60 Minuten nach der Geburt durchgeführt. Die maximale Punktzahl ist 10 pro Untersuchungseinheit.
  • pH-Wert-Bestimmung aus der Nabelschnur: Zur Feststellung, ob das Neugeborene während der Geburt ausreichend mit Sauerstoff versorgt worden ist.
  • Inspektion (Betrachtung) des Babys: Zur Feststellung, ob Fehlbildungen vorliegen
  • Bestimmung des Körpergewichts, Körpergröße und Kopfumfang

Anschließend bekommt die Mutter (oder auch der Vater) das Baby auf ihre nackte Brust oder Bauch gelegt (Bonding). Es dauert nicht lange und das Baby will trinken.

Der Geburtsvorgang ist erst abgeschlossen, wenn die Plazenta (Mutterkuchen) und die Fruchtblase ausgestoßen wurden (Nachgeburtsphase). Sie dauert wenige Minuten bis zu einer Stunde, manchmal auch länger. Die Nachgeburt wird sorgfältig auf Vollständigkeit untersucht. Bei unvollständiger Plazentaabösung wird ein chirurgischer Eingriff erforderlich (Nachcurretage).

Wie lange der Geburtsvorgang dauert, ist sehr unterschiedlich. Die durchschnittliche Dauer liegt für Erstgebärende bei 13 Stunden, für Zweitgebärende bei 8 Stunden. 

Die meisten Babys haben bei der Geburt eine Körpergröße von 48 bis 54 cm und wiegen zwischen 2.800 g und 4.000 g. Der durchschnittliche Kopfdurchmesser des Neugeborenen liegt zwischen 32 und 37 cm.

Von einer Frühgeburt spricht man, wenn das Kind vor Vollendung der 37. SSW geboren wird. Häufig wiegen die Babys weniger als 2.500 g. Man bezeichnet sie als Frühchen. Je früher das Baby geboren wird, desto größer ist das Risiko für Komplikationen bzw. desto geringer sind die Überlebenschancen. Man unterscheidet zwischen:

  • extreme frühe Frühchen – sie werden vor der vollendeten 28 SSW. geboren; sie wiegen in der Regel weniger als 1.000 g
  • sehr frühe Frühchen – sie werden vor der vollendeten 32. SSW und nach der vollendeten 28. SSW geboren; sie wiegen mehr als 1.000 g und weniger als 1.500 g
  • mäßig früher oder späte Frühchen – sie werden vor der vollendeten 37. SSW und nach der vollendeten 32. SSW geboren; sie wiegen mehr als 1.500 g und weniger als 2.500 g

Neugeborene, die nach der 37 SSW. geboren werden und ein Geburtsgewicht unter 2.500 g aufweisen, sind zwar reife Neugeborene, da ihre Organentwicklung abgeschlossen ist, aber zu klein für die errechnete Schwangerschaftsdauer (engl. Small-for-date-Baby bzw. Small for Gestational Age, (SGA), engl. für „klein bezogen auf das Reifealter'“). Rauchen und Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft sind häufige Ursachen für diese sogenannte fetale Retardierung (kindliche Wachstumsverzögerung). Die Babys haben mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen wie Beeinträchtigungen der geistigen, motorischen und emotionalen Entwicklung.

Gründe für eine Geburtseinleitung sind Terminüberschreitung, vorzeitiger Blasensprung, intrauterine Wachstumsretardierung, Präeklampsie oder Bluthochdruck, und Diabetes mellitus.

Aus den unterschiedlichsten Gründen kann während des Geburtsvorgangs ein Kaiserschnitt erforderlich werden (Sectio caesarea), z. B. bei Geburtsstillstand (Muttermund öffnet sich nicht oder nur unzureichend), Nabelschnurvorfall oder Sauerstoffunterversorgung. Auch kann der/die Gynäkologe/in im Vorfeld zu einem Kaiserschnitt raten, z. B. bei Querlage des Kindes, bei sehr großen Kindern oder wenn die Plazenta/Mutterkuchen den Muttermund blockiert. Manche Mütter entscheiden sich auch ohne medizinische Indikation für einen Kaiserschnitt (Wunschkaiserschnitt). 

Wochenbett (Kindbett)

Das Wochenbett dauert zwischen sechs bis acht Wochen nach der Entbindung. Eine Frau wird in dieser Zeit als Wöchnerin bezeichnet.
Gerade in den ersten Tagen nach der Geburt benötigt die Mutter Zeit, um sich von der Geburt, aber auch von der Schwangerschaft zu erholen. Die Stelle, an der die Plazenta (Mutterkuchen) haftete, heilt unter Absonderung des Wochenflusses (Lochien) ab, der von Frau zu Frau unterschiedlich stark ausfällt und bis zu sechs Wochen anhält.
Innerhalb von drei bis vier Tagen bildet sich die Muttermilch.
Alltagspflichten sollten hinten angestellt werden und die Zeit zum Kennenlernen des neuen Familienmitglieds intensiv genutzt werden.

In der Phase des Wochenbetts beginnt bereits die Schwangerschaftsrückbildung: Regeneration der Bauchdecke, des Uterus (Gebärmutter), der Beckenbodenmuskulatur, des Hormonhaushalts und letztlich der Vagina. Man sagt "9 Monate kommt der Bauch, 9 Monate geht er wieder." – das ist aber individuell verschieden. Die Rückbildung sollte durch die Teilnahme an einem Rückbildungskurs aktiv unterstützt werden. Bei einer spontanen Geburt sollte damit frühestens nach sechs Wochen begonnen werden, bei einem Kaiserschnitt nach acht bis 10 Wochen.

Häufige Erkrankungen im Rahmen einer Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

  • Abort (Fehlgeburt)
  • Cervixinsuffizienz (Gebärmutterhalsschwäche)
  • Drohende Frühgeburt
  • Extrauteringravidität (Eileiterschwangerschaft)
  • Gestationsdiabetes mellitus (Schwangerschaftsdiabetes)
  • Gestationshypertonie – in der Schwangerschaft neu aufgetretene Hypertonie (Bluthochdruck) ohne weitere Komplikationen
  • Hyperemesis gravidarum (Schwangerschaftserbrechen)
  • Hypotonie (niedriger Blutdruck)
  • Mastitis (Brustdrüsenentzündung)
  • Plazentainsuffizienz (Mutterkuchenschwäche)
  • Postnatale Depression (Wochenbettdepression)
  • Präeklampsie (EPH-Gestose oder proteinurische Hypertonie) – in der Schwangerschaft neu aufgetretene Hypertonie (Bluthochdruck) mit einer Proteinurie (Ausscheidung von Eiweiß mit dem Urin; > 300 mg/24 h) nach der 20. Schwangerschaftswoche
  • Pyrosis (Sodbrennen)
  • Verzögerte Geburt und Geburtsstillstand
  • Vorzeitiger Blasensprung

Die wichtigsten Risikofaktoren für Erkrankungen im Rahmen einer Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

Verhaltensbedingte Ursachen

  • Ernährung
    • große, fettreiche Mahlzeiten
    • zuckerreiche Getränke wie Kakao bzw. zu viel Süßigkeiten (insbesondere Schokolade)
    • scharfe Gewürze
    • Mangelernährung
  • Genussmittelkonsum
    • Alkoholkonsum
    • Koffeinkonsum
    • Tabakkonsum
  • Psycho-soziale Situation
    • Stress
  • Hohe körperliche Belastung
  • Übergewicht
  • Untergewicht

Krankheitsbedingte Ursachen

  • Anämie (Blutarmut)
  • Autoimmunologische Erkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis (chronischen Entzündung der Schilddrüse)
  • Endokrine Störungen wie Diabetes mellitus, Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion)
  • Essstörungen, verbunden mit Untergewicht
  • Hypertonie (Bluthochdruck)

Bitte beachten Sie, dass die Aufzählung nur einen Auszug der möglichen Risikofaktoren darstellt. Weitere Ursachen finden Sie unter der jeweiligen Krankheit.

Die wichtigsten diagnostischen Maßnahmen für Erkrankungen im Rahmen einer Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

  • Ultraschalldiagnostik – wird in der Schwangerschaft routinemäßig durchgeführt
  • Vaginalsonographie (Ultraschalluntersuchung mittels einer Ultraschallsonde, die in die Scheide (Vagina) eingeführt wird) – in der Frühschwangerschaft
  • Abdominale fetale Sonographie/Ultraschalluntersuchung des Kindes, zur weiteren Diagnostik von:
    • Einling? Mehrlinge?
    • Zeitgerechtes Wachstum?
    • Zeitgerechte Entwicklung?
    • Fruchtwassermenge (Oligohydramnion, Fruchtwassermenge <  500 ml; Polyhydramnion, Fruchtwassermenge > 2.000 ml)
  • Wiederholte Blutdruckmessungen
  • Antikörpersuchtest (Rhesusunverträglichkeit?)
  • Infektionsserologische Untersuchungen (Röteln-HAH-Test (HAH = Hämagglutinationshemmung) mit der Frage eines ausreichenden Schutzes gegen Röteln; Nachweis von Chlamydia-trachomatis-DNA; Lues-Suchreaktion; HIV-Test; HBs-Antigen; ggf. auch Test auf Toxoplasmose)
  • Oraler Glukosetoleranztest (oGTT) – Screening auf das Vorliegen eines Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes)
  • Sonographische Untersuchung (Ultraschalluntersuchung) der fetalen Nackentransparenz (NT) in der 11.-14. Schwangerschaftswoche 
  • Differenzierte Organdiagnostik – in der 19.-22. Schwangerschaftswoche
  • Cardiotokographie (CTG; Herzton-Wehenschreibung)
  • Dopplersonographie (Ultraschalluntersuchung, die Flüssigkeitsströme (vor allem den Blutfluss) dynamisch darstellen kann; misst bei der Schwangeren das Blutflussmuster in den Uterusarterien (Gebärmutterarterien) sowie die fetalen Blutflüsse in Arterien und Venen) – zur Beurteilung der fetalen Versorgung/kindliche Versorgung (die Dopplersonographie kann eine drohende Plazentainsuffizienz/Mutterkuchenschwäche bereits in der 20. bis 24. Schwangerschaftswoche erkennen)
  • Vaginalsonographische Messung der Cervixlänge (Gebärmutterhalslänge)
  • Ggf. Streptokokken B-Test
  • Mammasonographie (Ultraschalluntersuchung der Brust; Brustultraschall) – bei Verdacht auf Mastitis puerperalis (Brustdrüsenentzündung im Wochenbett)

Welcher Arzt hilft Ihnen?

Bei Erkrankungen im Rahmen einer Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sollte der/die Gynäkologe/in aufgesucht werden. Eine weitere geeignete Ansprechpartnerin ist in vielen Fällen die Hebamme.

Expertenrat

Wenn Sie Fragen haben, besuchen Sie bitte den DocMedicus Expertenrat.
Beachten Sie bitte, dass der Expertenrat nicht den Arztbesuch ersetzt. Gehen Sie in akuten Krankheitsfällen bitte immer sofort zu Ihrem Arzt.

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