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Differentialdiagnosen
Niedriger Blutdruck - Hypotonie

Erkrankungen

  • Aortenklappenstenose – Verengung der Herzklappe, die zwischen dem linken Ventrikel (Kammer) und der Aorta (Hauptschlagader) liegt
  • Bradbury-Egglestone-Syndrom – seltene Erkrankung, die zur orthostatische Hypotonie durch isolierte autonome Insuffizienz führt
  • Kardiovaskuläre diabetische autonome Neuropathie – eine häufige Komplikation des Diabetes, die mit einem etwa dreifachen Mortalitätsrisiko einhergeht (Symptome: ausgeprägte orthostatische Hypotonie, erhöhter intraoperativer Labilität; kann potenziell zu gehäufter Inzidenz von stummen bzw. symptomarmen Myokardischämien beziehungsweise -infarkten führen.
  • Essentielle Hypotonie – Abfall des Blutdrucks durch eine Regulationsstörung des Kreislaufs; harmlos
  • Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
  • Herzrhythmusstörungen
  • Hypoaldosteronismus – verminderte Sekretion von Aldosteron, einem Hormon aus der Nebenniererinde (Symptome: Hyponatriämie, Hyperkaliämie, Exsikkose, Kollaps)
  • Hypoglykämie (Unterzuckerung)
  • Hyponatriämie – verminderter Natrium-Gehalt im Blut
  • Hypovolämie – Verminderung der Blutmenge im Körperkreislauf
  • Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion)
  • Immobilisation
  • Insuffizienz des Hypophysenvorderlappens (Hirnanhangdrüse)
  • Nebennierenrindeninsuffizienz
  • Orthostatische Hypotonie durch Varikosis (Krampfadern) oder bei postthrombotischem Syndrom (Zustand nach einer Thrombose)
  • Perikarditis (Herzbeutelentzündung)
  • Polyneuropathie – Erkrankung des peripheren Nervensystems. Abhängig von der jeweiligen Ursache können schwerpunktmäßig motorische, sensible oder auch vegetative Nerven betroffen sein.
  • Pulmonale Hypertonie – Bluthochdruck im Lungenkreislauf
  • Shy-Drager-Syndrom – Form der Multisystematrophie; hierbei handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, die dem Parkinson-Syndrom ähnelt

Medikamente

  • Antiarrhythmika – Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen wie Adenosin oder Metoprolol
  • Antidepressiva – Medikamente gegen Depressionen wie Mianserin oder Amitriptylin
  • Antiepileptika – Medikamente wie Carbamazepin, die bei Krampfanfällen eingesetzt werden
  • Antihypertensiva – Medikamente gegen Hypertonie (Bluthochdruck) wie Metoprolol oder Ramipril
  • Diuretika – entwässernde Medikamente wie Furosemid
  • Vasodilatatoren – Medikamente wie Dihydralazin, die zur Weitstellung der Blutgefäße eingesetzt werden
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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