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Prävention
Harnsteine - Urolithiasis

Zur Prävention der Urolithiasis muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden.

Modifizierbare, das heißt beeinflussbare Risikofaktoren

  • Adipositas (Übergewicht)
  • Dehydrierung – Austrocknung des Körpers durch Flüssigkeitsverlust oder mangelnde Flüssigkeitsaufnahme
  • Fehlernährung
  • Immobilität

Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen

  • Anorexia nervosa (Magersucht)
  • Benige Prostatahyperplasie – gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostataadenom)
  • Harnabflussstörungen
  • Harnwegsinfekte
  • Hyperkalzämie (zu hoher Blutkalziumspiegel)
  • Hyperoxalurie (zu hoher Blutoxalsäurespiegel) – bei verschiedenen Erkrankungen wie Morbus Crohn (chronisch-entzündliche Darmerkrankung), Pankreasinsuffizienz (Funktionsminderung der Bauchspeicheldrüse) oder nach operativer Therapie bei Adipositas (Fettsucht)
  • Hyperparathyreoidismus (Nebenschilddrüsenüberfunktion)
  • Hyperurikämie (erhöhter Harnsäurespiegel im Blut)
  • Maligne Tumoren (Krebserkrankungen) – Prostatakarzinom (Prostatakrebs)

Unnötige Medikamenteneinnahme verhindern

  • Chronische Antibiotikatherapie – Medikamente zur Therapie von bakteriellen Infekten
  • Laxantienabusus – Abhängigkeit von Abführmitteln
  • Überdosierung von Vitamin D zur Rachitis-Prophylaxe – Vorbeugung der Knochenerweichung bei Kindern
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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