Ernährung bei muskuloskelettalen und knochenstoffwechselbezogenen Erkrankungen

Therapeutische Diäten und krankheitsbezogene Ernährung im muskuloskelettalen und knochenstoffwechselbezogenen Kontext umfassen Ernährungsformen mit klar definierter medizinischer Indikation. Im Unterschied zu allgemeinen Ernährungs- oder Präventionskonzepten dienen sie gezielt der Unterstützung diagnostizierter Erkrankungen des Knochen- und Muskelstoffwechsels und sind integraler Bestandteil einer leitlinienorientierten, multimodalen medizinischen Therapie.

Aus ernährungsmedizinischer Sicht zielen diese therapeutischen Ernährungskonzepte darauf ab, knochen- und muskelrelevante Stoffwechselprozesse günstig zu beeinflussen, den strukturellen und funktionellen Abbau zu verlangsamen sowie das Risiko für Frakturen, Immobilität und Folgeerkrankungen zu reduzieren. Die Auswahl und Zusammensetzung der Ernährung orientiert sich dabei an evidenzbasierten Empfehlungen, individueller Risikokonstellation, funktionellem Status sowie an Begleiterkrankungen und medikamentösen Therapien.

Muskuloskelettale und knochenstoffwechselbezogene Erkrankungen

Zu den therapeutischen Ernährungskonzepten bei muskuloskelettalen und knochenstoffwechselbezogenen Erkrankungen zählen krankheitsspezifische Diätstrategien, die sich hinsichtlich Zielsetzung, Nährstofffokus und klinischer Relevanz unterscheiden:

Die nachfolgenden Einzelbeiträge stellen diese krankheitsspezifischen Ernährungsformen jeweils eigenständig dar und ermöglichen eine differenzierte ernährungsmedizinische Einordnung im Hinblick auf Evidenzlage, Indikationsstellung, therapeutischen Stellenwert, Risiken sowie praktische Umsetzung und Adhärenz im klinischen Alltag.

Alle genannten Beiträge werden derzeit fachlich evaluiert und redaktionell aufbereitet. Die Veröffentlichung erfolgt schrittweise innerhalb der nächsten zwei Monate.