Ernährung bei dermatologischen Erkrankungen

Therapeutische Diäten und krankheitsbezogene Ernährung umfassen Ernährungsformen mit klar definierter medizinischer Indikation. Bei dermatologischen Erkrankungen gewinnt die Ernährung zunehmend an Bedeutung, da zahlreiche Hauterkrankungen mit systemischen Entzündungsprozessen, metabolischen Dysregulationen und immunologischen Fehlsteuerungen assoziiert sind.

Aus ernährungsmedizinischer Sicht zielen dermatologische Ernährungskonzepte darauf ab, entzündliche Signalwege zu modulieren, die Hautbarrierefunktion zu unterstützen und krankheitsrelevante Triggerfaktoren zu reduzieren. Die diätetische Strategie orientiert sich an der jeweiligen Hauterkrankung, dem individuellen Stoffwechsel- und Entzündungsprofil sowie an begleitenden hormonellen und immunologischen Faktoren.

Dermatologische Erkrankungen

Zu den therapeutischen Ernährungskonzepten bei dermatologischen Erkrankungen zählen insbesondere folgende Ansätze:

  • Ernährungstherapie bei Akne vulgaris – glykämielast- und insulinmodulierende Ernährungsstrategien zur Reduktion androgenvermittelter Talgdrüsenaktivität sowie entzündlicher Hautreaktionen
  • Ernährungstherapie bei Rosazea – individuell angepasste, triggerarme Ernährung zur Reduktion vaskulärer Reaktivität, neuroinflammatorischer Mechanismen und entzündlicher Hautschübe
  • Ernährungstherapie bei atopischer Dermatitis (Neurodermitis) – entzündungsmodulierende und barriereunterstützende Ernährungskonzepte unter Berücksichtigung immunologischer Trigger, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Mikronährstoffstatus

Die nachfolgenden Einzelbeiträge stellen diese Ernährungskonzepte jeweils eigenständig dar und ermöglichen eine differenzierte ernährungsmedizinische Einordnung im Hinblick auf Evidenzlage, therapeutischen Stellenwert und praktische Umsetzung im klinischen Alltag.

Alle genannten Beiträge werden derzeit fachlich evaluiert und redaktionell aufbereitet. Die Veröffentlichung erfolgt schrittweise innerhalb der nächsten zwei Monate.

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