Ernährung bei augenärztlichen Erkrankungen

Therapeutische Diäten und krankheitsbezogene Ernährung umfassen Ernährungsformen mit klar definierter medizinischer Indikation. Bei augenärztlichen Erkrankungen gewinnt die Ernährung zunehmend an Bedeutung, da zahlreiche okuläre Krankheitsbilder mit oxidativem Stress, mikrovaskulären Veränderungen und chronisch-entzündlichen Prozessen assoziiert sind, die durch ernährungsmedizinische Maßnahmen günstig beeinflusst werden können.

Aus ernährungsmedizinischer Sicht zielen augenärztliche Ernährungskonzepte darauf ab, oxidative und inflammatorische Schädigungsmechanismen zu reduzieren, die vaskuläre und neuronale Versorgung der Retina zu unterstützen und krankheitsrelevante metabolische Risikofaktoren zu modulieren. Die diätetische Strategie orientiert sich an der jeweiligen Augenerkrankung, dem individuellen Stoffwechsel- und Entzündungsprofil sowie an begleitenden systemischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder kardiovaskulären Risikokonstellationen.

Augenärztliche Erkrankungen

Zu den therapeutischen Ernährungskonzepten bei augenärztlichen Erkrankungen zählen insbesondere folgende Ansätze:

Die nachfolgenden Einzelbeiträge stellen diese Ernährungskonzepte jeweils eigenständig dar und ermöglichen eine differenzierte ernährungsmedizinische Einordnung im Hinblick auf Evidenzlage, therapeutischen Stellenwert und praktische Umsetzung im klinischen Alltag.

Alle genannten Beiträge werden derzeit fachlich evaluiert und redaktionell aufbereitet. Die Veröffentlichung erfolgt schrittweise innerhalb der nächsten zwei Monate.