Bei der diabetischen Nephropathie handelt es sich um eine Folgeerkrankung des Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Durch andauernd erhöhte Glukose-Serumspiegel (Blutzuckerwerte) werden die Gefäße geschädigt. Dies betrifft neben den Nieren auch die Augen und die Nerven. Die genaue Pathophysiologie ist noch nicht vollständig geklärt. Man vermutet jedoch, dass durch die hyperglykämische Stoffwechsellage eine Kombination hämodynamischer Veränderungen der renalen Durchblutung, Strukturänderungen der Glomeruli (Nierenkörperchen) durch die Hyperglykämie sowie verschiedene Interaktionen zwischen Hormonen wie Angiotensin II und Endothelin im Endeffekt zu einem präterminalen Nierenversagen führen können.
Biographische Ursachen
- Genetische Belastungen durch Eltern, Großeltern
Verhaltensbedingte Ursachen
- Rauchen
Krankheitsbedingte – behandelbare – Ursachen
- Längjähriger Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Hypertonie (Bluthochdruck)
- Dyslipidämie (Fettstoffwechselstörungen)
Labordiagnosen – Laborparameter, die als unabhängige Risikofaktoren gelten
- Proteinurie – Eiweiß im Urin












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