Einleitung
Metabolische – stoffwechselbedingte – Alkalose

Die metabolische Alkalose (Synonym: Alkalose, metabolisch; ICD-10 E87.3B: Stoffwechselbedingte Alkalose) wird durch eine Stoffwechselstörung verursacht, die sich durch eine Bicarbonaterhöhung oder durch den Verlust von Wasserstoff-Ionen auszeichnet. In Folge dessen steigt der pH-Wert des Blutes über 7,45.

Diese Störung des Säure-Basen-Haushaltes wird durch den Stoffwechsel verursacht.

Man unterscheidet folgende Formen der metabolischen Alkalose:

  • Additionsalkalose – bedingt durch eine übermäßige Zufuhr basischer Äquivalente (Natriumbikarbonat, Citrat, Lactat)
  • Substraktionsalkalose Verlust von Säureäquivalenten oder Protonen durch chronisches Erbrechen (Verlust von saurem Magensaft z. B. bei Bulimie (Ess-Brech-Sucht)), Magenspülungen, Therapie mit Diuretika (entwässernde Mittel), Hypoalbuminämie (erniedrigter Gehalt an Albumin im Blut; z. B. bei Leberversagen)

Verlauf und Prognose: Der Körper kompensiert die metabolische Alkalose durch eine verminderte Ventilation (verminderte Belüftung des Respirationstraktes (Atmungsapparat) während der Atmung). In Folge dessen steigt der pCO2 an und der pH-Wert wird gesenkt. Allerdings kann die Atmung aufgrund des Sauerstoffbedarfs des Körpers nicht beliebig reduziert werden. 

Die metabolische Alkalose kann zu gefährlichen Herzrhythmusstörungen führen. Schwere metabolische Alkalosen sind aber sehr selten.


     
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