Biographische – unveränderbare – Risikofaktoren
- Lebensalter – Kinder und ältere Menschen sind häufiger betroffen
- Anatomische Einengungen im Bereich der Nebenhöhlen
Modifizierbare – durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren
- Rauchen – schädigt die wichtigen Zilien (Flimmerhärchen), welche für einen reibungslosen Sekretabfluss aus den Nasennebenhöhlen verantwortlich sind
- Fehl- und Mangelernährung – führt zu Abwehrschwäche
Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen
- Infektionen im Bereich der Atemwege sind Vorboten einer Sinusitis – z. B. Erkältung, Grippe, Tonsillitis – Mandelentzündung – jedoch werden nur circa 0,5 bis 10 % dieser Infektionen durch eine Sinusitis kompliziert
- Heuschnupfen kann durch ein Schleimhautödem die Ostien – Abflussöffnungen – verstopfen
- Mittelohrentzündung – Otitis media
- Dentogene – zahnbezogene – Faktoren – z. B. kariöse Zähne, Mund-Antrum-Verbindung – Verbindung zwischen Kieferhöhle und Mundhöhle, überpresstes Wurzelkanalfüllmaterial, Wurzelreste in der Kieferhöhle
- Zystische Fibrose – Mukoviszidose – führt zu einer abnormalen Schleimkonsistenz und in der Folge zu einem schlechteren Abfluss
- Immunschwäche, z. B. bei HIV-Erkrankung oder anderen Immundefekt-Syndrome
- Tumoren und Fremdkörper können sekundär eine Sinusitis verursachen
- Wegener Granulomatose
Umweltbelastungen – Intoxikationen (Vergiftungen) – können das Risiko erhöhen
Sonstige Risikofaktoren
- Tauchen und lange Flugreisen können über Veränderungen des Luftdrucks Barotraumen auslösen und eine Sinusitis begünstigen
- Bei Patienten auf der Intensivstation können nasotracheale Tuben – Schläuche – und Magensonden das Risiko für eine Sinusitis erhöhen












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