Allergieberatung

Die Allergieberatung ist eine Beratung für Patienten mit Allergieerkrankungen.

Das Verfahren

Allergien verursachen viele Erkrankungen sowie Symptome, die in verschiedenen Organen des Körpers auftreten können.

Eine Allergie ist eine überschießende Reaktion des körpereigenen Immunsystems auf Stoffe – sogenannte Allergene die beispielsweise in der Luft und in Nahrungsmitteln vorkommen.

Oft ist die Allergie noch unerkannt und Ursache für Symptome wie:

  • Hautjucken
  • Hautrötungen
  • Naselaufen
  • Nasejucken
  • Heiserkeit
  • Husten
  • Augenbrennen
  • Atembeschwerden
  • Meteorismus (Blähungen)
  • Konzentrationsschwäche
  • Leistungsschwäche

Des Weiteren können Allergien zu Diarrhöen (Durchfällen) und zu Herz-Kreislaufstörungen und sogar zum Atemstillstand führen!

Die Allergieberatung umfasst neben dem ausführlichen Patientengespräch mit individueller Risikoabschätzung auch die Anleitung zur Meidung der Allergie auslösenden Stoffe.

Die medikamentösen und natürlichen Verfahren der Allergiebehandlung werden erklärt und im Einzelnen dargestellt.

Die Allergieberatung wird mit der Allergiediagnostik IgE, gesamt, Allergenspezifisches IgE und eventueller Desensibilisierungs-Therapien kombiniert.  

Ihr Nutzen

Die Allergieberatung klärt Sie ausführlich und individuell über Ihre Allergie und die Behandlungsmöglichkeiten auf.

Sie erhalten so die Möglichkeit Ihre Allergie zu verstehen, aktiv zu bekämpfen und die Therapie selbst mitzubestimmen.

Allergieberatung heißt Aufklärung und Wissen. Aufklärung und Wissen bedeuten Schutz und Sicherheit für Sie und Ihren Körper.

Frei von Allergieerkrankungen zu sein heißt, sich wohl zu fühlen.

Hinweis!
Viele auf dem Gesundheitsmarkt zur Nahrungsmittel-Allergiediagnostik angebotenen Methoden haben laut der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie und des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen keine Aussagekraft und sind daher zur Abklärung oder zum Ausschluss einer Nahrungsmittel-Allergie ungeeignet!

Dazu gehören beispielsweise folgende Testverfahren:

  • Bestimmung von spezifischen IgG- oder IgG4-Antikörpern auf Nahrungsmittel-Allergene
  • „Zytotoxischer“ Lebensmitteltest (ALCAT Test)
  • Darmbiopsie-Provokationstest (TOP = “Tissue Oxygenation Provocation“)
  • Elektroakupunktur bzw. Bioresonanzmethoden
  • Kinesiologie


Literatur

  1. Kleine-Tebbe J, Lepp U, Niggemann B et al.:
    In-vitro-Diagnostik bei Nahrungsmittelallergien.
    Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie und des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen
    Allergo J 2001; 10: 333-339.
  2. Niggemann B, Grüber C:
    Unproven diagnostic procedures in IgE-mediated allergic diseases.
    Allergy 2004; 59: 806-808.
  3. Senna G, Passalacqua G, Lombardi C, Antonicelli L:
    Position paper: controversial and unproven diagnostic procedures for food allergy.
    Allerg Immunol (Paris) 2004; 36: 139-145.