Fibromyalgie – Symptome – Beschwerden

Folgende Symptome und Beschwerden können auf ein Fibromyalgie-Syndrom (chronisches Schmerzsyndrom mit Schmerzen in mehreren Körperregionen) (FMS) hinweisen:

Das Fibromyalgie-Syndrom ist durch chronische Schmerzen in mehreren Körperregionen gekennzeichnet, die regelhaft mit Müdigkeit bzw. Erschöpfungsneigung, Schlafstörungen bzw. nicht erholsamem Schlaf sowie weiteren somatischen (körperlichen), kognitiven (das Denken betreffenden), vegetativen (unwillkürliche Körperfunktionen betreffenden) und psychischen Begleitsymptomen kombiniert sind [1-4, LL1]. Die Diagnose (Krankheitsfeststellung) ist eine klinische Diagnose; ein einzelnes beweisendes Symptom, ein spezifischer Laborparameter oder ein spezifischer apparativer Befund existiert nicht [1-4, LL1].

Hinweis zu den Häufigkeitsangaben: Die relativen Häufigkeiten sind orientierende Bereiche aus klinischen Kohorten (Patientengruppen), epidemiologischen Studien (bevölkerungsbezogenen Studien) und systematischen Übersichten (zusammenfassenden wissenschaftlichen Auswertungen). Sie variieren abhängig von Diagnosekriterien (Kriterien zur Krankheitsfeststellung), Rekrutierung, Schweregrad, Geschlecht, Alter und Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) erheblich.

Kernsymptome
Diese Kernsymptome prägen das klinische Bild des Fibromyalgie-Syndroms und sind für die diagnostische Einordnung zentral [1-4, LL1]:

  • Chronische Schmerzen in mehreren Körperregionen – obligates Hauptsymptom; meist generalisiert (den ganzen Körper betreffend) bzw. multilokulär (an mehreren Stellen), seit mindestens 3 Monaten bestehend; häufig wechselnde Schmerzlokalisationen (Schmerzorte) und fluktuierende Schmerzintensität (wechselnde Schmerzstärke) (Häufigkeit definitionsgemäß sehr hoch; bei gesichertem FMS in der Regel > 90 %)
  • Müdigkeit bzw. Erschöpfungsneigung – körperlich und/oder geistig; häufig belastungsabhängig verstärkt, aber nicht ausschließlich durch Belastung erklärbar (Häufigkeit ca. 70-90 %)
  • Schlafstörungen bzw. nicht erholsamer Schlaf – Einschlaf- und Durchschlafstörungen, nicht erholsamer Schlaf, morgendliches Zerschlagenheitsgefühl; nicht erholsamer Schlaf ist diagnostisch bedeutsamer als reine Insomnie (Schlaflosigkeit) (Häufigkeit ca. 70-90 %)
  • Symptomschwere (Beschwerdeausmaß) durch somatische Beschwerden – Kombination aus Schmerz, Fatigue (Erschöpfung), Schlafstörung, kognitiven Beschwerden, vegetativen Beschwerden und funktioneller Beeinträchtigung (Einschränkung der Alltagsfunktion); relevant für Symptom Severity Scale (Beschwerdeschwere-Skala) und klinische Verlaufsbeurteilung [2, 3]

Leitsymptome
Diese Leitsymptome lenken den Verdacht auf ein Fibromyalgie-Syndrom und werden häufig zuerst berichtet:

  • Diffuse, brennende, ziehende, stechende oder tief sitzende Schmerzen – häufig in Muskulatur (Muskeln), Sehnenansätzen, Rücken, Nacken, Schultergürtel, Beckenregion und Extremitäten (Gliedmaßen); Verstärkung möglich durch Kälte, Feuchtigkeit, Schlafmangel, psychischen Stress, körperliche Überlastung oder längere Inaktivität (Bewegungsmangel) (Häufigkeit ca. 80-95 %)
  • Ausgeprägte Druckschmerzhaftigkeit – generalisierte mechanische Hyperalgesie (gesteigerte Schmerzempfindlichkeit) und Allodynie (Schmerz durch normalerweise nicht schmerzhafte Reize); Tender Points (druckschmerzhafte Punkte) können vorhanden sein, sind aber nach den neueren Diagnosekriterien nicht mehr obligat und sollen nicht als alleiniges Diagnosekriterium verwendet werden [2, 3] (Häufigkeit ca. 60-80 %, abhängig von Untersuchungsmethode)
  • Morgensteifigkeit – subjektive Steifigkeit, besonders im Bereich von Rumpf, Nacken, Schultergürtel, Hüften und Extremitäten; typischerweise ohne objektive entzündliche Gelenkschwellung (Schwellung eines Gelenks) (Häufigkeit ca. 50-70 %)
  • Belastungsintoleranz (Belastungsunverträglichkeit) – Zunahme von Schmerzen, Fatigue und kognitiven Beschwerden nach körperlicher oder mentaler Belastung; bei FMS meist weniger klar verzögert und weniger krankheitsdefinierend als die Post-Exertional Malaise (Beschwerdeverschlechterung nach Belastung) bei ME/CFS (chronisches Erschöpfungssyndrom) (Häufigkeit ca. 50-70 %)

Hauptsymptome (primäre Symptome)
Diese Hauptsymptome treten häufig zusammen mit den Leitsymptomen auf und prägen die Symptomlast:

  • Kognitive Dysfunktion (Störung der Denk- und Konzentrationsleistung) – Konzentrationsstörungen, verlangsamtes Denken, Wortfindungsstörungen, Kurzzeitgedächtnisprobleme; häufig als „Fibro-Fog“ beschrieben (Häufigkeit ca. 50-80 %)
  • Kopfschmerzen bzw. Migräne (anfallsartige Kopfschmerzerkrankung) – Spannungskopfschmerz und Migräne treten gehäuft auf; Migräne ist eine häufige komorbide chronische Schmerzbedingung [5, 6] (Häufigkeit ca. 40-60 %)
  • Parästhesien (Missempfindungen) – Kribbeln, Taubheitsgefühl, Brennen oder Ameisenlaufen, insbesondere an Händen, Füßen und Extremitäten; typischerweise ohne segmentale neurologische Ausfälle (Ausfälle des Nervensystems in einem bestimmten Versorgungsgebiet) (Häufigkeit ca. 40-60 %)
  • Schwellungsgefühl – subjektives Schwellungsgefühl der Hände, Füße oder des Gesichts ohne objektivierbares entzündliches Ödem (Wassereinlagerung); in der älteren AWMF-Symptomkonstellation ausdrücklich berücksichtigt [LL1] (Häufigkeit ca. 30-50 %)
  • Reizdarmsyndrom (funktionelle Darmbeschwerden) und andere Störungen der Darm-Hirn-Interaktion (gestörte Wechselwirkung zwischen Darm und Gehirn) – abdominelle Schmerzen (Bauchschmerzen), Meteorismus (Blähungen), Diarrhoe (Durchfall), Obstipation (Verstopfung) oder wechselnde Stuhlgewohnheiten; funktionelle gastrointestinale Störungen (funktionelle Magen-Darm-Beschwerden) sind bei FMS häufig und korrelieren mit Symptomschwere [6-8] (Häufigkeit ca. 30-70 %, je nach Kriterium)
  • Reizblase (überempfindliche Blase) bzw. urogenitale Beschwerden (Beschwerden der Harn- und Geschlechtsorgane) – Harndrang, Pollakisurie (häufiges Wasserlassen), Dysurie (schmerzhaftes Wasserlassen) ohne Infektnachweis oder Blasenschmerzsyndrom (chronische Blasenschmerzen); differentialdiagnostisch urologisch (die Harnwege betreffend)/gynäkologisch (die Frauenheilkunde betreffend) einzuordnen (Häufigkeit ca. 20-40 %)

Begleitsymptome (sekundäre Symptome)
Diese Begleitsymptome sind häufig, aber weniger spezifisch. Sie erhöhen die Symptomlast und sind differentialdiagnostisch relevant:

  • Depressive Symptome bzw. depressive Störung (krankhafte Niedergeschlagenheit) – häufige Komorbidität, aber nicht Ursache oder definitorischer Bestandteil des Fibromyalgie-Syndroms; FMS ist nicht mit einer depressiven Störung gleichzusetzen [5, LL1] (Häufigkeit ca. 30-60 %)
  • Angstsymptome bzw. Angststörungen (krankhafte Angstzustände) – generalisierte Angst, Panikattacken oder krankheitsbezogene Angst können komorbid auftreten; die Prävalenz (Häufigkeit) variiert stark nach diagnostischem Verfahren [5] (Häufigkeit ca. 20-50 %)
  • Sensorische Überempfindlichkeit (Überempfindlichkeit gegenüber Sinnesreizen) – Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen, Gerüchen, Berührung, Kälte oder Hitze; Photophobie (Lichtscheu) sollte nicht isoliert als FMS-typisches Symptom gewertet werden, sondern im Kontext zentraler Sensitivierung (gesteigerte Schmerzverarbeitung im Nervensystem) und Migräneabklärung (Abklärung von Migräne) (Häufigkeit ca. 30-50 %)
  • Vegetative Beschwerden – kalte Akren (kalte Finger, Zehen, Nase oder Ohren), Hyperhidrose (vermehrtes Schwitzen), Xerostomie (Mundtrockenheit), Palpitationen (Herzklopfen), orthostatische Beschwerden (Beschwerden beim Aufrichten), Magen-Darm-Beschwerden; Befunde sind unspezifisch und müssen bei Red Flags (Warnzeichen) gezielt abgeklärt werden (Häufigkeit ca. 30-50 %)
  • Schwindel bzw. Benommenheit – lageabhängig, belastungsabhängig oder im Rahmen vegetativer Beschwerden; vestibuläre (das Gleichgewichtsorgan betreffende), neurologische (das Nervensystem betreffende), kardiovaskuläre (Herz und Gefäße betreffende) und medikamentöse Ursachen sind differentialdiagnostisch zu berücksichtigen (Häufigkeit ca. 20-40 %)
  • Dysmenorrhoe (Regelschmerzen) – kann bei Frauen mit FMS gehäuft berichtet werden; die Beschwerden sind jedoch nicht spezifisch und erfordern bei entsprechender Symptomatik eine gynäkologische Differentialdiagnostik (Abklärung anderer frauenheilkundlicher Ursachen) (Häufigkeit ca. 20-40 %)
  • Chronischer Beckenschmerz, Dyspareunie (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr), Vulvodynie (chronische Schmerzen im Bereich der Vulva) oder Blasenschmerzsyndrom – mögliche Überschneidungen mit chronischen überlappenden Schmerzsyndromen; diese Beschwerden sind nicht beweisend für FMS, aber klinisch relevant, insbesondere in der gynäkologischen Praxis (Häufigkeit variabel; keine robuste einheitliche Prozentangabe für FMS-Gesamtkohorten)
  • Temporomandibuläre Beschwerden (Kiefergelenkbeschwerden) – Kiefergelenkschmerz, Kaumuskelschmerz oder Bruxismus (Zähneknirschen); häufige Überschneidung mit chronischen Schmerzsyndromen [5] (Häufigkeit ca. 20-40 %)

Unspezifische Symptome
Diese Symptome treten bei vielen Erkrankungen auf und tragen allein wenig zur Diagnose bei:

  • Allgemeine Leistungsminderung – häufig bei chronischen Schmerzsyndromen, Schlafstörungen, depressiven Störungen, endokrinen Erkrankungen (hormonellen Erkrankungen), Anämie (Blutarmut), Infektionen, Autoimmunerkrankungen (Erkrankungen durch eine fehlgeleitete Immunabwehr) und malignen Erkrankungen (Krebserkrankungen); diagnostisch nur im Gesamtkontext verwertbar
  • Diffuse Myalgien (Muskelschmerzen) oder Arthralgien (Gelenkschmerzen) ohne generalisiertes FMS-Muster – können auch bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen (entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates), Myopathien (Muskelerkrankungen), endokrinen Störungen (hormonellen Störungen), Virusinfektionen (Infektionen durch Viren), Medikamentennebenwirkungen oder Vitamin-D-Mangel auftreten
  • Subjektive Konzentrationsminderung – unspezifisch bei Schlafmangel, Depression (krankhafte Niedergeschlagenheit), Angststörung, Medikamentenwirkung, Schilddrüsenfunktionsstörungen (Störungen der Schilddrüsenfunktion), neurologischen Erkrankungen und chronischer Fatigue

Diagnostische Einordnung der Symptome

  • Aktuelle ACR-2016-orientierte Einordnung – FMS ist wahrscheinlich, wenn generalisierte Schmerzen in mindestens 4 von 5 Schmerzregionen bestehen, die Symptomdauer mindestens 3 Monate beträgt und die Kombination aus Widespread Pain Index (Schmerzverbreitungsindex) und Symptom Severity Scale die Kriterien erfüllt [3]
  • Keine Ausschlussdiagnose (Diagnose nach Ausschluss anderer Ursachen) im engeren Sinn – Eine FMS-Diagnose kann zusätzlich zu anderen Erkrankungen bestehen; andere Erkrankungen müssen jedoch berücksichtigt werden, wenn sie das Beschwerdebild ausreichend erklären oder Red Flags vorliegen [3, LL1]
  • Tender Points – historisch relevant für die ACR-1990-Klassifikationskriterien (Einteilungskriterien), heute aber nicht mehr erforderlich; eine alleinige Tender-Point-Diagnostik ist nicht zeitgemäß [1-3]
  • Basisdiagnostik – Anamnese (Krankengeschichte), körperliche Untersuchung und gezielte Basislaboruntersuchungen dienen der Absicherung des typischen Symptomkomplexes (Beschwerdebildes) und dem Ausschluss ausreichend erklärender Differentialdiagnosen (anderer möglicher Ursachen) [LL1]

Überschneidungen zwischen FMS-typischen Symptomen und gynäkologischen bzw. endokrinologischen Krankheitsbildern

  • Chronischer Unterbauchschmerz („chronic pelvic pain“) – mögliche Überschneidung mit zentraler Sensitivierung und chronischen überlappenden Schmerzsyndromen
  • Dysmenorrhoe – häufiges gynäkologisches Symptom; bei FMS nicht spezifisch, aber relevant für die Schmerzlast
  • Dyspareunie – differentialdiagnostisch abzugrenzen von Vulvodynie, Endometriose (Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter), Atrophie (Gewebeschwund), Infektionen, Beckenbodenhypertonus (erhöhte Spannung der Beckenbodenmuskulatur) und psychosomatischen Faktoren (Wechselwirkungen zwischen Psyche und Körper)
  • Klimakterisches Syndrom (Wechseljahresbeschwerden) – Schlafstörung, Fatigue, Stimmungsschwankungen, diffuse Schmerzen und vegetative Beschwerden können FMS-Symptome imitieren oder verstärken
  • Libidostörung (Störung des sexuellen Verlangens) – häufig multifaktoriell (durch mehrere Faktoren bedingt); Schmerz, Schlafstörung, depressive Symptome, Medikamente, hormonelle Faktoren und Partnerschaftsfaktoren sind zu berücksichtigen
  • Vaginismus (Scheidenkrampf) bzw. Beckenbodenhypertonus – kann mit Dyspareunie und chronischem Beckenschmerz überlappen
  • Vulvodynie – chronischer vulvärer Schmerz (Schmerz im Bereich der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane) über mindestens 3 Monate ohne eindeutig identifizierbare Ursache; mögliche Überlappung mit zentraler Sensitivierung und FMS
  • Endokrine Differentialdiagnosen – Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion), Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), Hyperparathyreoidismus (Überfunktion der Nebenschilddrüsen), Nebennierenrindenfunktionsstörungen (Störungen der Hormonbildung der Nebennierenrinde), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Eisenmangel und Vitamin-D-Mangel (Mangel an Vitamin D) können Müdigkeit, Myalgien, Schlafstörungen oder Leistungsminderung verursachen bzw. verstärken

Die genannten Überschneidungen stellen insbesondere in der gynäkologischen und endokrinologischen Praxis eine diagnostische Herausforderung dar. Sie sollten nicht automatisch dem Fibromyalgie-Syndrom zugeschrieben werden, sondern bei entsprechender Symptomkonstellation differentialdiagnostisch abgeklärt werden.

Weitere Hinweise

  • In einer community-basierten Kohorte von Erwachsenen mit Fibromyalgie wurden häufig multiple chronische Komorbiditäten beschrieben; besonders relevant waren unter anderem Depression, Migräne und weitere chronische Schmerzsyndrome [6].
  • Gastrointestinale Beschwerden sind bei FMS häufig. Eine Zöliakie (Glutenunverträglichkeit mit Dünndarmentzündung) oder nicht zöliakiebezogene Gluten-/Weizensensitivität (Gluten-/Weizenempfindlichkeit ohne Zöliakie) sollte nicht pauschal angenommen werden, sondern nur bei klinischer Konstellation, Reizdarmsymptomatik, Malabsorptionszeichen (Hinweise auf gestörte Nährstoffaufnahme), Eisenmangel, Gewichtsverlust, positiver Familienanamnese (familiärer Krankengeschichte) oder anderen Hinweisen gezielt abgeklärt werden [7, 8].
  • Red Flags wie objektive Gelenkschwellungen, Fieber, B-Symptomatik (Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust), progrediente neurologische Defizite (zunehmende Ausfälle des Nervensystems), entzündliche Morgensteifigkeit, deutliche Laborentzündung, Gewichtsverlust, Tumoranamnese (Tumorvorgeschichte) oder neu aufgetretene schwere Schmerzen erfordern eine eigenständige Abklärung und sprechen nicht für ein unkompliziertes FMS.

Literatur

  1. Wolfe F, Smythe HA, Yunus MB, Bennett RM, Bombardier C, Goldenberg DL et al.: The American College of Rheumatology 1990 criteria for the classification of fibromyalgia. Report of the Multicenter Criteria Committee. Arthritis Rheum. 1990;33(2):160-172. https://doi.org/10.1002/art.1780330203
  2. Wolfe F, Clauw DJ, Fitzcharles MA, Goldenberg DL, Katz RS, Mease P, et al.: The American College of Rheumatology preliminary diagnostic criteria for fibromyalgia and measurement of symptom severity. Arthritis Care Res (Hoboken). 2010;62(5):600-610. https://doi.org/10.1002/acr.20140
  3. Wolfe F, Clauw DJ, Fitzcharles MA, Goldenberg DL, Häuser W, Katz RL et al.: 2016 revisions to the 2010/2011 fibromyalgia diagnostic criteria. Semin Arthritis Rheum. 2016;46(3):319-329. https://doi.org/10.1016/j.semarthrit.2016.08.012
  4. Wolfe F, Clauw DJ, Fitzcharles MA, Goldenberg DL, Häuser W, Katz RS et al.: Fibromyalgia criteria and severity scales for clinical and epidemiological studies: a modification of the ACR preliminary diagnostic criteria for fibromyalgia. J Rheumatol. 2011;38(6):1113-1122. https://doi.org/10.3899/jrheum.100594
  5. Kleykamp BA, Ferguson MC, McNicol E, Bixho I, Arnold LM, Edwards RR et al.: The prevalence of psychiatric and chronic pain comorbidities in fibromyalgia: an ACTTION systematic review. Semin Arthritis Rheum. 2021;51(1):166-174. https://doi.org/10.1016/j.semarthrit.2020.10.006
  6. Vincent A, Whipple MO, McAllister SJ, Aleman KM, St Sauver JL. A cross-sectional assessment of the prevalence of multiple chronic conditions and medication use in a sample of community-dwelling adults with fibromyalgia in Olmsted County, Minnesota. BMJ Open. 2015;5(3):e006681. https://doi.org/10.1136/bmjopen-2014-006681
  7. García-Leiva JM, Carrasco JL, Slim M, Calandre EP. Celiac symptoms in patients with fibromyalgia: a cross-sectional study. Rheumatol Int. 2015;35(3):561-567. https://doi.org/10.1007/s00296-014-3110-3
  8. Erdrich S, Harnett JE. Fibromyalgia severity and symptoms are associated with the disorders of gut-brain interaction. Eur J Pain. 2025;29(1):112-118. https://doi.org/10.1002/ejp.4766

Leitlinien

  1. Deutsche Schmerzgesellschaft. S3-Leitlinie Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Fibromyalgiesyndroms. AWMF-Registernummer 145-004. Stand: 30.09.2024; gültig bis: 29.09.2025. Verfügbar unter: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/145-004