Physikalische Gefäßtherapie BEMER

Die physikalische Gefäßtherapie BEMER (Behandlung mit schwachen, gepulsten elektromagnetischen Feldern) ist ein nicht-invasives Verfahren, bei dem schwache, niederfrequent gepulste elektromagnetische Felder über eine Ganzkörpermatte oder lokale Applikatoren abgegeben werden. Das Verfahren wurde als ergänzende Anwendung zur Beeinflussung der Mikrozirkulation (Durchblutung der kleinsten Blutgefäße) entwickelt. Die aktuelle Gebrauchsanweisung des BEMER Therapy System Evo führt die elektromagnetischen Applikatoren als Medizinprodukte der Klasse IIa und beschreibt die Anwendung ausdrücklich als Ergänzung, nicht als Ersatz einer ärztlich verordneten Behandlung [FI1].

Die klinische Forschung liefert Hinweise auf Veränderungen einzelner mikrozirkulatorischer Messgrößen sowie auf mögliche Effekte bei ausgewählten Beschwerden. Die Studienlage ist jedoch von kleinen Fallzahlen, unterschiedlichen Behandlungsprotokollen, kurzen Beobachtungszeiten und teils explorativen Endpunkten geprägt. Eine realistische Darstellung trennt deshalb die herstellerseitig genannten Anwendungsbereiche von den Ergebnissen der klinischen Studien.

Physiologische Grundlagen

Zur Mikrozirkulation gehören Arteriolen (kleine Arterien), Kapillaren (Haargefäße) und Venolen (kleine Venen). In diesem Gefäßabschnitt findet ein wesentlicher Teil des Austauschs von Sauerstoff, Nährstoffen, Stoffwechselprodukten und Flüssigkeit zwischen Blut und Gewebe statt. Eine bedarfsgerechte Mikrozirkulation unterstützt damit die normale Funktion von Organen und Geweben.

Als Vasomotion (rhythmische Veränderung der Weite kleinster Blutgefäße) werden spontane, rhythmische Schwankungen des Gefäßdurchmessers bezeichnet. Sie entstehen durch das Zusammenspiel lokaler, endothelialer, metabolischer, myogener, nervaler und humoraler Einflüsse. Die Vasomotion ist daher kein isolierter oder ausschließlich technisch steuerbarer Vorgang. Sie kann als physiologischer Marker der mikrovaskulären Regulation untersucht werden.

Wirkprinzip

Das BEMER-System erzeugt ein proprietär konfiguriertes, niedrigfrequentes gepulstes elektromagnetisches Feld. Nach Herstellerangaben soll die Signalstruktur die eingeschränkte Regulation kleiner und sehr kleiner Gefäße stimulieren und damit die lokale Durchblutung unterstützen [FI1]. Der Ausdruck „physikalische Gefäßtherapie“ beschreibt dieses Anwendungskonzept; er ist nicht gleichbedeutend mit einem Nachweis klinischer Wirksamkeit für jede genannte Erkrankung.

In einer kleinen placebokontrollierten Doppelblind-Studienserie wurden nach Anwendung einer spezifischen Signalkonfiguration Veränderungen von Vasomotion und mikrozirkulatorischen Surrogatparametern beobachtet [2]. Eine kleine kontrollierte Akutstudie mit 48 Personen mit koronarer Herzkrankheit (Erkrankung der Herzkranzgefäße) untersuchte Herzfrequenzvariabilität und Herzfrequenzasymmetrie. Für klassische zeitbezogene Variabilitätsparameter ergab sich kein konsistenter Gruppenunterschied; einzelne Asymmetrieparameter zeigten ein Signal [3]. In der sehr kleinen, einarmigen MicrocircMODS-Pilotstudie mit zehn intensivmedizinisch behandelten Personen wurden parallel zur Anwendung Veränderungen sublingualer Mikrozirkulations- und hämodynamischer Messgrößen dokumentiert. Aufgrund des fehlenden Kontrollarms lässt sich daraus keine kausale Wirkung bestimmen [4].

Zielsetzung der Anwendung

  • ergänzende Unterstützung der Mikrozirkulation im Rahmen der Herstellerzweckbestimmung,
  • nicht invasive Anwendung als Bestandteil eines individuell abgestimmten Gesamtkonzepts,
  • mögliche Unterstützung von Regeneration, Symptomkontrolle und Wohlbefinden bei geeigneten Personen,
  • regelmäßige Überprüfung, ob ein persönlich relevanter und nachvollziehbarer Nutzen erreicht wird.

Herstellerseitig genannte Anwendungsbereiche

Die aktuelle Gebrauchsanweisung nennt für das BEMER Therapy System Evo folgende Anwendungsbereiche [FI1]:

  • Wundheilungsstörungen (verzögerte oder gestörte Heilung von Wunden),
  • degenerative Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems (Verschleißerkrankungen von Knochen, Gelenken und Muskeln),
  • Polyneuropathie (Schädigung mehrerer peripherer Nerven) infolge eines Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder nach einer Krebsbehandlung,
  • chronische Fatigue (anhaltende krankhafte Erschöpfung), beispielsweise bei chronischer Belastung oder Multipler Sklerose (chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems),
  • akute und chronische Schmerzen.

Diese Liste gibt die Zweckbestimmung und die Anwendungsangaben des Herstellers wieder. Die wissenschaftliche Absicherung ist innerhalb der einzelnen Bereiche unterschiedlich dicht. Besonders wichtig ist deshalb eine indikationsbezogene Betrachtung der verfügbaren Studien.

Klinische Evidenz

Eine systematische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2026 wertete sieben kleine randomisierte Studien zu muskuloskelettalen Schmerzen aus. In einzelnen Studien wurden Schmerzreduktionen berichtet; von vier shamkontrollierten Untersuchungen zeigte jedoch nur eine eine Überlegenheit gegenüber der Scheinbehandlung. Die Autoren bewerteten die Ergebnisse wegen heterogener Protokolle und inkonsistenter Befunde als noch nicht ausreichend für eine eindeutige Empfehlung [1].

In einer kleinen randomisierten, doppelblinden Pilotstudie wurden insgesamt 100 Personen in zwei getrennten Kohorten mit chronischem Kreuzschmerz (Schmerzen im unteren Rücken) oder Kniearthrose (Gelenkverschleiß des Knies) untersucht. BEMER wurde zusätzlich zu einer komplexen physiotherapeutischen Behandlung eingesetzt. Bei Kreuzschmerz verbesserten sich einzelne kurzzeitige Parameter wie Ruheschmerz und Fatigue; funktionelle Einschränkung und Lebensqualität zeigten keine konsistente Überlegenheit. In der Kniearthrose-Kohorte ergab sich kurzfristig kein klarer zusätzlicher Effekt, während spätere Signale bei Fatigue und Vitalität beobachtet wurden [5].

Eine kleine randomisierte Doppelblind-Pilotstudie mit 30 Personen mit komplexem regionalem Schmerzsyndrom Typ I (anhaltendes regionales Schmerzsyndrom nach einer Verletzung ohne nachweisbare Nervenschädigung) untersuchte BEMER als Ergänzung zur Rehabilitation. Nach drei Wochen wurden günstigere Ergebnisse für Schmerz und ausgewählte Funktionsparameter berichtet. Die geringe Fallzahl und die kurze Nachbeobachtung begrenzen die Aussagekraft [6].

Bei Multipler Sklerose untersuchte eine kleine randomisierte Doppelblindstudie 37 Personen mit Fatigue. Nach zwölf Wochen zeigten sich Vorteile in Fatigue-Skalen; sechs Wochen nach Ende der Behandlung war der Gruppenunterschied nicht mehr nachweisbar [7]. Eine weitere kleine, dreifach verblindete Studie mit 52 Männern mit Multipler Sklerose verglich Beckenbodentraining plus BEMER mit Beckenbodentraining plus Scheinanwendung. Nach drei Wochen wurden Verbesserungen bei erektiler Funktion, sexueller Zufriedenheit und Fatigue berichtet; eine längerfristige Nachbeobachtung fehlte [8].

Zur Wundheilung liegt eine sehr kleine randomisierte Doppelblind-Pilotstudie mit 13 Personen mit chronischem diabetischem Fußulkus (lang bestehende Fußwunde bei Diabetes) vor. Sie berichtete unter einer PEMF-Anwendung Verbesserungen der Wundgröße und mikrozirkulatorischen Messwerte [9]. Die untersuchte PEMF-Konfiguration war jedoch nicht das BEMER-System; die Ergebnisse sind deshalb nur als ergänzende Evidenz zum allgemeinen Verfahrenstyp einzuordnen.

Im Bereich Schlaf und Sport wurden ebenfalls nur kleine explorative Untersuchungen publiziert. Eine kleine quasiexperimentelle Studie mit 21 Elitefußballerinnen beobachtete während einer BEMER-Phase Veränderungen objektiver Schlafparameter, verfügte aber nicht über eine randomisierte Sham-Kontrolle [10]. Eine sehr kleine Pilotstudie mit 14 Läufern fand keine signifikante Verbesserung der maximalen Sauerstoffaufnahme oder der Ventilation, lediglich ein Signal an der ventilatorischen Schwelle [11]. In einer sehr kleinen randomisierten Untersuchung mit 15 Teilnehmenden ergab BEMER zwischen wiederholten Wingate-Sprints keinen Vorteil bei Spitzenleistung, mittlerer Leistung, Ermüdungsindex oder Gesamtarbeit [12].

Einordnung der Evidenz

Die vorhandenen Arbeiten zeigen ein interessantes, aber noch uneinheitliches Forschungsbild. Positive Signale betreffen vor allem einzelne Surrogatparameter, Fatigue-Skalen, kurzfristige Schmerzmaße oder spezielle Patientengruppen. Gleichzeitig finden sich neutrale Resultate, insbesondere bei shamkontrollierten Vergleichen und sportphysiologischen Leistungsendpunkten [1, 11, 12].

Für die praktische Beratung bedeutet dies: BEMER kann als ergänzende, nicht invasive Option besprochen werden, wenn Zweckbestimmung, Kontraindikationen und realistische Ziele beachtet werden. Eine laufende Diagnostik oder leitliniengerechte Behandlung sollte unverändert fortgeführt werden. Arzneimittel dürfen aufgrund subjektiver Verbesserungen nicht eigenständig reduziert oder abgesetzt werden.

Kontraindikationen (Gegenanzeigen) und besondere Vorsicht

Nach der aktuellen Gebrauchsanweisung bestehen Kontraindikationen für [FI1]:

  • Personen mit aktiven medizinischen Implantaten, beispielsweise Herzschrittmachern, Defibrillatoren, Neurostimulatoren oder Medikamentenpumpen,
  • Personen nach Organtransplantation (Übertragung eines Spenderorgans), allogener Zelltransplantation (Übertragung von Zellen eines anderen Menschen), Knochenmarktransplantation (Übertragung blutbildender Stammzellen aus dem Knochenmark) oder Stammzelltransplantation (Übertragung blutbildender Stammzellen), sofern eine immunsuppressive Therapie (Behandlung zur Unterdrückung des Immunsystems) erfolgt.

Vor der Anwendung ist nach Herstellerangaben eine ärztliche Zustimmung erforderlich bei unklarem Fieber, Infektionskrankheiten, schweren Herzrhythmusstörungen, schweren Psychosen (schwere Störungen der Wahrnehmung und des Denkens), nicht kontrollierten Anfallsleiden (Erkrankungen mit wiederkehrenden Krampfanfällen), Tumorerkrankungen (Krebserkrankungen), Schwangerschaft sowie bei längerfristiger oder hoch dosierter Einnahme bestimmter Arzneimittel. Dazu gehören insbesondere Betablocker, Kortikosteroide, Cumarin-Derivate und andere dauerhaft verordnete Medikamente [FI1].

Da Implantattyp, individuelle Erkrankung und Medikation entscheidend sind, ist die aktuelle Gebrauchsanweisung des konkret verwendeten Geräts maßgeblich. Im Zweifel sollte die Anwendung erst nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt und gegebenenfalls dem Implantathersteller erfolgen.

Vor der Therapie

  • Anamnese und Zielklärung: Anamnese (Erhebung der Krankengeschichte), Beschwerden, Diagnosen, Implantate, Schwangerschaft, Tumorerkrankungen und Arzneimittel erfassen; ein konkretes und überprüfbares Therapieziel vereinbaren.
  • Aufklärung: Herstellerangaben, Studienlage, ergänzender Charakter der Anwendung und mögliche unerwünschte Reaktionen besprechen.
  • Ausgangsbefund: Je nach Ziel Schmerz, Fatigue, Schlaf, Funktion oder eine andere geeignete Zielgröße vor Beginn dokumentieren.
  • Medikation: Keine eigenständige Änderung verordneter Arzneimittel. Anpassungen erfolgen ausschließlich durch den behandelnden Arzt.
  • Gerätekontrolle: Unversehrtheit von Steuergerät, Kabeln und Applikatoren sowie die Eignung des Zubehörs prüfen.

Verfahren

Das BEMER Therapy System Evo besteht aus einer Steuereinheit und den dafür vorgesehenen elektromagnetischen Applikatoren. Die Ganzkörperapplikation erfolgt über eine Behandlungsmatte; für umschriebene Körperregionen stehen lokale Applikatoren zur Verfügung. Die Steuereinheit erzeugt die herstellerseitig festgelegten Programme und Signalfolgen. Es werden weder Arzneimittel verabreicht noch Elektroden auf die Haut geklebt [FI1].

Die Behandlung erfolgt nicht invasiv, in der Regel im Liegen oder Sitzen. Nach Auswahl des vorgesehenen Programms wird das gepulste elektromagnetische Feld für die programmierte Dauer abgegeben. Abhängig vom Behandlungsziel kann die Ganzkörperanwendung allein oder in Kombination mit einer lokalen Applikation eingesetzt werden. Die exakte Auswahl von Programm, Intensität, Applikator, Dauer und Anwendungshäufigkeit richtet sich nach der aktuellen Gebrauchsanweisung und der individuellen Einweisung [FI1].

  • Ganzkörperanwendung: allgemeine Applikation über die Behandlungsmatte nach dem vorgesehenen Basisprogramm.
  • Lokale Anwendung: gezielte Platzierung eines geeigneten Applikators an der zu behandelnden Körperregion.
  • Kombinierte Anwendung: lokale Behandlung ergänzend zur Ganzkörperanwendung, sofern dies nach Einweisung und Gebrauchsanweisung vorgesehen ist.
  • Verlaufskontrolle: regelmäßige Bewertung der zuvor festgelegten Zielgröße sowie Prüfung von Verträglichkeit und weiterem Behandlungsbedarf.

Das Verfahren wird komplementär eingesetzt. Es ersetzt weder die diagnostische Abklärung noch eine indizierte medikamentöse, operative, rehabilitative oder physiotherapeutische Behandlung.

Durchführung

Die Anwendung erfolgt nach Einweisung und entsprechend der aktuellen Gebrauchsanweisung. Je nach Zielsetzung werden eine Ganzkörperapplikation, lokale Applikatoren oder vom Hersteller vorgesehene Programme verwendet. Intensität, Dauer und Häufigkeit sollten nicht frei aus Werbeaussagen abgeleitet, sondern nach Geräteanleitung und fachlicher Beratung gewählt werden [FI1].

Bei einer komplementären Anwendung im Rahmen einer Erkrankung ist eine Abstimmung mit dem behandelnden Arzt sinnvoll. Dies gilt besonders bei mehreren Erkrankungen, komplexer Medikation, Kreislaufinstabilität (stark schwankender oder unzureichender Kreislauf) oder neurologischen Beschwerden (Beschwerden des Nervensystems).

Anwenderhinweise

  • Eine bequeme Körperlage und eine ruhige Umgebung erleichtern die Anwendung.
  • Das Gerät nur mit den vorgesehenen Komponenten und gemäß Gebrauchsanweisung verwenden.
  • Während der Anwendung auf ungewohnte Beschwerden, Schwindel, Herzklopfen oder Kreislaufreaktionen achten.
  • Behandlungsdauer oder Intensität bei Beschwerden nicht eigenständig steigern.
  • Subjektive Veränderungen möglichst mit einer einfachen Verlaufsskala dokumentieren.

Nach der Therapie

Der Therapieverlauf sollte nach einer vorher festgelegten Zeit bewertet werden. Maßgeblich sind konkrete Zielgrößen wie Schmerzintensität, Schlafdauer, Fatigue, Alltagsfunktion oder Belastbarkeit. Fehlt ein nachvollziehbarer Nutzen, sollten Indikation, Anwendung und Fortführung neu geprüft werden.

Neu auftretende oder anhaltende Beschwerden erfordern eine Unterbrechung der Anwendung und eine medizinische Abklärung. Eine Besserung von Symptomen ersetzt keine notwendige Verlaufskontrolle der zugrunde liegenden Erkrankung.

Mögliche unerwünschte Wirkungen und Sicherheit

Die aktuelle Gebrauchsanweisung nennt als mögliche kurzfristige Reaktionen unter anderem Veränderungen von Puls oder Blutdruck [FI1]. Auch Schwindel, Unwohlsein oder eine subjektiv unangenehme Empfindung sollten ernst genommen und dokumentiert werden. Aussagen, nach denen seit Markteinführung keinerlei Nebenwirkungen aufgetreten seien oder die Methode grundsätzlich nicht schaden könne, sind für eine sachgerechte Patienteninformation ungeeignet.

Bei starken Beschwerden, Brustschmerz, Atemnot, ausgeprägtem Herzrasen, Synkope (kurzzeitige Bewusstlosigkeit) oder neurologischen Ausfällen (Funktionsstörungen des Nervensystems) ist die Anwendung sofort zu beenden und unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Fazit

BEMER ist eine technisch standardisierte, nicht invasive PEMF-Anwendung, die sich gut in ein komplementäres Behandlungskonzept integrieren lässt. Die Herstellerangaben umfassen Wundheilungsstörungen, degenerative Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, bestimmte Polyneuropathien, chronische Fatigue sowie akute und chronische Schmerzen [FI1]. Kleine klinische Studien liefern in ausgewählten Situationen positive Signale, zeigen aber auch neutrale Ergebnisse. Eine verantwortungsvolle Anwendung verbindet daher realistische Ziele, Beachtung der Kontraindikationen, Fortführung der etablierten Behandlung und eine überprüfbare Verlaufskontrolle.

Abkürzungen

  • BEMER: Bio-Electro-Magnetic-Energy-Regulation
  • CRPS: Complex Regional Pain Syndrome, komplexes regionales Schmerzsyndrom
  • MS: Multiple Sklerose
  • PEMF: Pulsed Electromagnetic Field, gepulstes elektromagnetisches Feld

Literatur

  1. Karcı M, Gün N, Mustafaoğlu R et al.: Efficacy of Bio-Electro-Magnetic-Energy-Regulation Therapy in Musculoskeletal Pain Management: A Systematic Review of Randomized Controlled Trials. Bioelectromagnetics. 2026;47:e70057. https://doi.org/10.1002/bem.70057
  2. Klopp RC, Niemer W, Schmidt W. Effects of various physical treatment methods on arteriolar vasomotion and microhemodynamic functional characteristics in case of deficient regulation of organ blood flow. Results of a placebo-controlled, double-blind study. J Complement Integr Med. 2013;10(Suppl):S39-S46. https://doi.org/10.1515/jcim-2013-0035
  3. Kreska Z, Mátrai P, Nemeth B et al.: Physical Vascular Therapy (BEMER) Affects Heart Rate Asymmetry in Patients With Coronary Heart Disease. In Vivo. 2022;36(3):1408-1415. https://doi.org/10.21873/invivo.12845
  4. Werdan K, Nuding S, Kühnert D et al.: Treatment of patients with multiple organ dysfunction syndrome (MODS) with an electromagnetic field coupled to biorhythmically defined impulse configuration: the MicrocircMODS study. Clin Res Cardiol. 2024;113(2):260-275. https://doi.org/10.1007/s00392-023-02293-2
  5. Gyulai F, Rába K, Baranyai I et al.: BEMER Therapy Combined with Physiotherapy in Patients with Musculoskeletal Diseases: A Randomised, Controlled Double Blind Follow-Up Pilot Study. Evid Based Complement Alternat Med. 2015;2015:245742. https://doi.org/10.1155/2015/245742
  6. Benedetti MG, Cavazzuti L, Mosca M et al.: Bio-Electro-Magnetic-Energy-Regulation (BEMER) for the treatment of type I complex regional pain syndrome: A pilot study. Physiother Theory Pract. 2020;36(4):498-506. https://doi.org/10.1080/09593985.2018.1491661
  7. Piatkowski J, Kern S, Ziemssen T. Effect of BEMER Magnetic Field Therapy on the Level of Fatigue in Patients with Multiple Sclerosis: A Randomized, Double-Blind Controlled Trial. J Altern Complement Med. 2009;15(5):507-511. https://doi.org/10.1089/acm.2008.0501
  8. Alzharani AAY, Alshami AM, Abualait T et al.: The Effect of Bio-Electromagnetic Energy Regulation Therapy on Erectile Dysfunction in Patients with Multiple Sclerosis: A Triple-Blind Randomized Clinical Trial. J Clin Med. 2024;13(23):7060. https://doi.org/10.3390/jcm13237060
  9. Kwan RLC, Wong WC, Yip SL et al.: Pulsed electromagnetic field therapy promotes healing and microcirculation of chronic diabetic foot ulcers: a pilot study. Adv Skin Wound Care. 2015;28(5):212-219. https://doi.org/10.1097/01.ASW.0000462012.58911.53
  10. Moen F, Pettersen SA, Gjertsås K et al.: The effect of bio-electro-magnetic-energy-regulation therapy on sleep duration and sleep quality among elite players in Norwegian women’s football. Front Psychol. 2023;14:1230281. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2023.1230281
  11. Tamulevicius N, Wadhi T, Oviedo GR et al.: Effects of Acute Low-Frequency Pulsed Electromagnetic Field Therapy on Aerobic Performance during a Preseason Training Camp: A Pilot Study. Int J Environ Res Public Health. 2021;18(14):7691. https://doi.org/10.3390/ijerph18147691
  12. Fehr CM, McEwen G, Robinson C. The Effects of “Physical BEMER® Vascular Therapy” on Work Performed During Repeated Wingate Sprints. Res Q Exerc Sport. 2023;94(3):732-737. https://doi.org/10.1080/02701367.2022.2053040

Fachinformationen und Sicherheitsinformationen

  1. BEMER Int. AG. BEMER Therapy System Evo. Gebrauchsanweisung EN | DE | FR | IT | NL | ES. Collection ID 3447, Version 5, 11/2024. Gebrauchsanweisung