Chronisches Müdigkeitssyndrom – Einleitung
Das chronische Müdigkeitssyndrom (anhaltendes Erschöpfungssyndrom) wird zunehmend als Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS; Erkrankung mit Muskelbeschwerden und chronischer Erschöpfung) bezeichnet. Es handelt sich um eine schwere, chronische, komplexe Multisystemerkrankung (Erkrankung mehrerer Körpersysteme), die häufig nach einer Infektion (Ansteckung) beginnt und durch eine anhaltende, nicht durch Ruhe ausreichend gebesserte Erschöpfbarkeit mit deutlicher Einschränkung des vorherigen Aktivitätsniveaus gekennzeichnet ist. Das Leitsymptom (Hauptsymptom) ist die Post-Exertional Malaise (PEM; Belastungsverschlechterung), also eine disproportionale und oft verzögert einsetzende Verschlechterung der Beschwerden nach körperlicher, kognitiver (geistiger), emotionaler oder sensorischer (sinnesbezogener) Belastung [4-13].
Synonyme und ICD-10: Akureyri-Krankheit; Akureyri-Syndrom; benigne myalgische Enzephalomyelitis; benign Myalgic Encephalomyelitis (ME); CFS [Chronic fatigue syndrome]; Chronic Fatigue Immune Dysfunction Syndrome (CFIDS); Chronic Fatigue Syndrome (CFS); chronisches Erschöpfungssyndrom; chronisches Müdigkeitssyndrom; epidemische Neuromyasthenie; Island-Krankheit; Low Natural Killer Cell Syndrome (LNKS); myalgische Enzephalomyelitis (ME); myalgische Enzephalopathie (ME); ME/CFS; Neuromyasthenie; postinfektiöse Neuromyasthenie; postvirales Ermüdungssyndrom; postvirales Müdigkeitssyndrom; systemische Belastungsintoleranz-Erkrankung; engl. systemic exertion intolerance disease (SEID); ICD-10-GM G93.3: Chronisches Müdigkeitssyndrom [Chronic fatigue syndrome]
Das Akronym ME steht für myalgische Enzephalomyelitis; das Akronym CFS steht für Chronic Fatigue Syndrome. In der aktuellen internationalen und deutschsprachigen Fachliteratur wird überwiegend die kombinierte Bezeichnung ME/CFS verwendet, da sie die historische Bezeichnung „chronisches Müdigkeitssyndrom“ präzisiert und die Erkrankung nicht auf das unspezifische Symptom Müdigkeit reduziert [4-13].
Definition des chronischen Müdigkeitssyndroms/ME/CFS
ME/CFS ist klinisch (durch ärztliche Beurteilung) zu diagnostizieren; ein einzelner beweisender Laborparameter oder apparativer Test steht derzeit nicht zur Verfügung. Die Diagnose (Krankheitsfeststellung) setzt eine sorgfältige Anamnese (Krankengeschichte), körperliche Untersuchung, Erfassung der Funktionsbeeinträchtigung sowie den Ausschluss relevanter Differentialdiagnosen (möglicher anderer Ursachen) voraus [4, 5, 10-13].
Nach aktueller klinischer Einordnung sind folgende Kernsymptome maßgeblich [4-7, 10-13]:
- Deutliche Einschränkung des früheren beruflichen, schulischen, sozialen oder persönlichen Aktivitätsniveaus
- Neu aufgetretene oder deutlich verstärkte, anhaltende Erschöpfbarkeit, die nicht Folge laufender Überlastung ist und durch Ruhe nicht ausreichend gebessert wird
- Post-Exertional Malaise (PEM)
- Verschlechterung nach körperlicher, kognitiver, emotionaler oder sensorischer Belastung
- Häufig verzögerter Beginn nach Stunden bis Tagen
- Unverhältnismäßige Symptomzunahme im Verhältnis zur Belastung
- Erholungszeit über Stunden, Tage, Wochen oder länger
- Nicht erholsamer Schlaf beziehungsweise Schlafstörung
- Kognitive Beeinträchtigungen, häufig als „Brain Fog“ beschrieben
- Orthostatische Intoleranz (Beschwerden beim Sitzen oder Stehen) beziehungsweise autonome Dysfunktion (Störung des unwillkürlichen Nervensystems), insbesondere Schwindel, Palpitationen (Herzklopfen), Präsynkopen (Beinahe-Ohnmacht), Synkopen (Ohnmacht), Übelkeit oder Symptomverschlechterung im Sitzen oder Stehen
Die Beschwerden sollen nach den Kriterien des Institute of Medicine/National Academy of Medicine mindestens sechs Monate bestehen [1-3]. Die NICE-Leitlinie erlaubt die klinische Verdachtsdiagnose bereits nach sechs Wochen bei Erwachsenen beziehungsweise nach vier Wochen bei Kindern und Jugendlichen; die Diagnose wird dort nach drei Monaten persistierender Symptomatik (anhaltender Beschwerdesituation) gestellt, sofern keine andere Erkrankung die Beschwerden erklärt [12].
ME/CFS ist von unspezifischer Fatigue (Erschöpfung) abzugrenzen. Fatigue kann Begleitsymptom vieler somatischer (körperlicher), psychiatrischer (seelischer), onkologischer (krebskrankheitsbezogener), infektiologischer (infektionsbezogener), endokrinologischer (hormoneller), schlafmedizinischer oder medikamentöser Ursachen sein. ME/CFS ist dagegen ein eigenständiges Krankheitsbild mit dem definierenden Kernmerkmal der Post-Exertional Malaise [4-13].
Epidemiologie
Geschlechterverhältnis: Frauen sind häufiger betroffen als Männer; in klinischen Kohorten liegt das Verhältnis ungefähr bei 2-3 : 1 [4-7, 10].
Häufigkeitsgipfel: Die Erkrankung tritt häufig im jungen bis mittleren Erwachsenenalter auf, kann aber auch bei Kindern, Jugendlichen und älteren Erwachsenen vorkommen [4-7, 10].
Prävalenz: Die Prävalenzangaben (Häufigkeitsangaben) variieren erheblich in Abhängigkeit von Falldefinition (Krankheitsdefinition), Erhebungsmethode und Population (untersuchter Bevölkerungsgruppe). International werden für klinisch diagnostizierte Fälle niedrigere Prävalenzen berichtet als für selbstberichtete ME/CFS-Diagnosen. Für Deutschland wurden vor der COVID-19-Pandemie etwa 140.000-310.000 Betroffene geschätzt; nach der SARS-CoV-2-Pandemie werden deutlich höhere Zahlen diskutiert, da ein Teil der Patienten mit Long COVID beziehungsweise Post-COVID-Syndrom die Diagnosekriterien für ME/CFS erfüllt [6, 8, 10, 14].
Ätiologische Einordnung: ME/CFS beginnt häufig nach Infektionen, insbesondere nach viralen Infektionen. Beschrieben sind unter anderem Auslöser durch Epstein-Barr-Virus, Influenza, SARS-CoV-2 und andere virale beziehungsweise bakterielle Infektionen. Nicht jeder postinfektiöse Erschöpfungszustand ist ME/CFS; entscheidend ist die Erfüllung der klinischen Diagnosekriterien einschließlich Post-Exertional Malaise [4-10, 13, 14].
Verlauf und Prognose
Verlauf
ME/CFS zeigt einen variablen, häufig fluktuierenden (schwankenden) Verlauf. Die Symptomschwere kann sich innerhalb eines Tages, über Wochen oder über längere Zeiträume verändern. Belastung, Infekte, Schlafstörungen, Schmerzen, orthostatische Intoleranz, psychosoziale Belastungen und unzureichendes Energiemanagement können Verschlechterungen begünstigen [4-13].
- Initiale Phase
- Der Beginn ist häufig akut (plötzlich) oder subakut (allmählich) nach einer Infektion.
- Typisch sind neu auftretende Belastungsintoleranz, ausgeprägte Erschöpfbarkeit, nicht erholsamer Schlaf, kognitive Beschwerden, Schmerzen, grippeähnliche Symptome und orthostatische Beschwerden.
- Frühe Krankheitsphase
- In den ersten Wochen bis Monaten steht die differentialdiagnostische Abklärung (Abklärung möglicher anderer Ursachen) im Vordergrund.
- Bereits bei Verdacht auf ME/CFS soll eine Überlastung vermieden werden; ein „Durchtrainieren“ der Symptome ist nicht leitliniengerecht.
- Frühe Beratung zu Pacing (Einteilung der verfügbaren Energie), Ruhephasen, Energiemanagement und Anpassung von Schule, Studium oder Beruf kann Exazerbationen (Krankheitsverschlechterungen) reduzieren.
- Chronische Phase
- Bei persistierender Symptomatik entwickelt sich eine chronische Erkrankung mit erheblichen Einschränkungen von Alltagsfunktion, sozialer Teilhabe, Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität.
- Die Erkrankung kann mild, moderat, schwer oder sehr schwer verlaufen.
- Schwer betroffene Patienten können hausgebunden oder bettgebunden sein und benötigen häufig pflegerische, soziale und medizinische Unterstützung.
- Langzeitverlauf
- Spontane vollständige Remissionen (Rückbildungen) sind möglich, aber insgesamt nicht häufig.
- Viele Patienten zeigen einen schwankenden Verlauf mit partiellen Besserungen, Rückfällen und anhaltender Belastungsintoleranz.
- Eine kausale Standardtherapie (ursächliche Standardbehandlung) mit gesicherter krankheitsmodifizierender Wirkung steht derzeit nicht zur Verfügung.
Prognose
- Lebensqualität
- Die gesundheitsbezogene Lebensqualität kann schwer beeinträchtigt sein und liegt in Studien teils unter der Lebensqualität vieler anderer chronischer Erkrankungen.
- Die Funktionsbeeinträchtigung betrifft körperliche Aktivität, kognitive Belastbarkeit, soziale Teilhabe, Ausbildung, Erwerbstätigkeit und Selbstversorgung.
- Therapeutische Einordnung
- Pacing, Energiemanagement, Behandlung von Komorbiditäten, Symptomkontrolle, Schlafmanagement, Behandlung orthostatischer Intoleranz, Schmerztherapie, Ernährungssicherung und soziale Unterstützung sind zentrale Bausteine.
- Kognitive Verhaltenstherapie kann unterstützend zur Krankheitsbewältigung eingesetzt werden, wenn der Patient dies wünscht; sie ist keine kurative Therapie für ME/CFS.
- Graded Exercise Therapy beziehungsweise Programme mit starr vorgegebenen, schrittweisen Aktivitätssteigerungen sind nicht leitliniengerecht, da sie Post-Exertional Malaise und Symptomverschlechterungen auslösen können.
- Komplikationen
- Bei schwerer und sehr schwerer ME/CFS können Immobilität (eingeschränkte Beweglichkeit), Mangelernährung, Dehydratation (Flüssigkeitsmangel), Dekonditionierung (Abbau der körperlichen Leistungsfähigkeit), Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen, Druckulzera (Druckgeschwüre), Thromboserisiko (Risiko für Blutgerinnsel), sensorische Überempfindlichkeit und Pflegeabhängigkeit relevant werden.
- Psychische Komorbiditäten können auftreten, erklären ME/CFS jedoch nicht hinreichend und dürfen nicht als Ausschlusskriterium fehlinterpretiert werden.
- Mortalität
- Eine belastbare krankheitsspezifische Mortalitätsrate (Sterblichkeitsrate) ist nicht gesichert.
- Schwere Verläufe können indirekt relevante Risiken verursachen, insbesondere durch Immobilität, Mangelernährung, Dehydratation, Infektkomplikationen, Suizidalität (Selbsttötungsgefährdung) bei schwerer Krankheitslast sowie unzureichende medizinische Versorgung.
Komorbiditäten
Mögliche Begleiterkrankungen beziehungsweise häufig assoziierte klinische Probleme sind:
- Autonome Dysfunktion
- Orthostatische Intoleranz
- Posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom (POTS; anfallsartige Herzrasen-Beschwerden beim Aufrichten)
- Neurokardiogene Synkope (nervenbedingte Kreislauf-Ohnmacht)
- Palpitationen, Schwindel, Präsynkopen, Kreislaufinstabilität
- Schlafstörungen
- Insomnie (Schlaflosigkeit)
- Nicht erholsamer Schlaf
- Hypersomnie (vermehrtes Schlafbedürfnis)
- Zirkadiane Schlaf-Wach-Rhythmus-Störung (Störung des Tag-Nacht-Rhythmus)
- Schlafapnoe (Atemaussetzer im Schlaf) als wichtige Differentialdiagnose beziehungsweise Komorbidität
- Schmerzsyndrome
- Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz)
- Myalgien (Muskelschmerzen)
- Arthralgien (Gelenkschmerzen) ohne entzündliche Gelenkzeichen
- Kopfschmerzen und Migräne (anfallsartige Kopfschmerzerkrankung)
- Neuropathische Schmerzen (Nervenschmerzen)
- Gastrointestinale Störungen
- Reizdarmsyndrom (reizbarer Darm)
- Nausea (Übelkeit)
- Abdominalschmerzen (Bauchschmerzen)
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme in Abhängigkeit von Aktivitätsniveau, Ernährung und Begleitsymptomen
- Neurokognitive und neurologische Symptome
- Konzentrationsstörungen
- Kurzzeitgedächtnisstörungen
- Wortfindungsstörungen
- Verlangsamte Informationsverarbeitung
- Sensorische Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen, Berührung, Gerüchen oder Temperaturwechseln
- Immunologische und entzündliche Begleitphänomene
- Grippeähnliche Beschwerden
- Halsschmerzen
- Lymphknotendruckschmerz (Druckschmerz der Abwehrknoten)
- Infektgetriggerte Exazerbationen
- Autoimmunerkrankungen (Erkrankungen durch Fehlsteuerung des Abwehrsystems) als Komorbidität beziehungsweise Differentialdiagnose
- Psychische Komorbiditäten
- Depressive Störung (krankhafte Niedergeschlagenheit) als Folge oder Begleiterkrankung chronischer Krankheitslast
- Angststörung (krankhafte Angst)
- Anpassungsstörung (Belastungsreaktion)
- Posttraumatische Belastungsstörung (seelische Folgestörung nach schwerer Belastung)
- Suizidalität bei schwerer Krankheitslast, sozialer Isolation oder fehlender Versorgung
Falls Müdigkeit bei Vorliegen einer Tumorerkrankung (Krebserkrankung) vorliegt: s. u. „Fatigue bei Krebserkrankungen“.
Klinische Hinweise
- ME/CFS ist keine Ausschlussdiagnose im Sinne „unauffälliger Befunde“: Die Diagnose ist eine klinische Positivdiagnose anhand definierter Symptome, insbesondere Post-Exertional Malaise, nach Ausschluss besser erklärender Erkrankungen.
- Keine Übertragung unspezifischer Fatigue-Konzepte: Allgemeine Aktivierung, Konditionierungsprogramme oder starre Belastungssteigerung sind bei ME/CFS nicht leitliniengerecht.
- Long COVID und ME/CFS: Long COVID und ME/CFS überlappen klinisch erheblich; ein Teil der Patienten nach SARS-CoV-2-Infektion erfüllt ME/CFS-Kriterien. Long COVID ist jedoch nicht automatisch ME/CFS.
- Schwere und sehr schwere ME/CFS: Hausbesuche, reizreduzierte Untersuchungsbedingungen, kurze Termine, liegende Untersuchung, Schonung vor und nach Terminen sowie Einbindung von Angehörigen können notwendig sein.
- Medikamentensensitivität: Patienten mit ME/CFS berichten häufig eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Medikamenten; bei symptomatischer Pharmakotherapie (medikamentöser Behandlung von Beschwerden) ist ein vorsichtiges Vorgehen mit niedriger Anfangsdosis und langsamer Dosissteigerung sinnvoll.
Literatur
- Chronisches Erschöpfungssyndrom erhält neuen Namen. Deutsches Ärzteblatt. Freitag, 13. Februar 2015. http://www.aerzteblatt.de/blog/61801
- Clayton EW. Beyond Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome: An IOM Report on Redefining an Illness. JAMA. 2015;313(11):1101-1102.
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Leitlinien
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https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/053-002
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https://register.awmf.org/assets/guidelines/053-002l_S3_Muedigkeit_2023-01_01.pdf - National Institute for Health and Care Excellence (NICE). Myalgic encephalomyelitis (or encephalopathy)/chronic fatigue syndrome: diagnosis and management. NICE guideline NG206. Published 29 October 2021; last reviewed 24 January 2025. https://www.nice.org.uk/guidance/ng206
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