Andullationstherapie

Bei der Andullationstherapie handelt es sich um ein biophysikalisches Therapieverfahren. Es basiert darauf, Flüssigkeiten im Körper in Schwingung zu versetzen, dabei werden sogenannte biologische Resonanzschwingungen erzeugt. Die erzeugten Schwingungen haben sowohl präventive als auch therapeutische Effekte bei bereits bestehenden Erkrankungen. Die Andullation als Therapieprinzip verbessert den Stoffwechsel und die Durchblutung wesentlich.

Indikationen (Anwendungsgebiete)

Auf Grund ihres Wirkprinzips verfügt diese biophysikalische Behandlungsmethode auch über ein breites Spektrum an Anwendungen. Die Andullationstherapie zielt nicht auf ein spezielles Organ oder Organsystem ab, sondern beeinflusst alle Funktionen des Organismus. Folgende Anwendungsgebiete sind möglich:

  • Burnout-Syndrom / Stress 
  • Cellulite
  • Cephalgie (Kopfschmerzen)
  • Dekubitus (Wundliegen)
  • Durchblutungsstörung
  • Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, wie beispielsweise:
    • Arthralgie (Gelenkschmerzen) / Verspannung
    • Arthrose (Gelenkverschleiß) / Arthritis (Gelenkentzündung)
    • Diskusprolaps (Bandscheibenvorfall)
    • LWS-Syndrom – Gruppe von verschiedenartigen Symptomen, denen alle eine Ursache an der Lendenwirbelsäule zugrunde liegt
    • Nackenverspannungen
    • Osteoporose (Knochenschwund)
    • Rückenschmerzen
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, wie beispielsweise:
    • Fibromyalgie (Fibromyalgie-Syndrom)  Syndrom, welches zu chronischen Schmerzen (mindestens 3 Monate) in mehreren Körperregionen führen kann
    • Morbus Bechterew (Synonym: Spondylitis ankylosans) – chronische entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule, die zu einer Gelenksteife (Ankylose) der betroffenen Gelenke führen kann
  • Insomnie (Schlafstörungen)
  • Ischias-Schmerzen (Ischialgie)
  • Lymphödem (Lymphstau)
  • Morbus Parkinson (Schüttellähmung) 
  • Nervosität
  • Übergewicht bzw. Adipositas
  • Varikosis (Krampfadern)
  • Prävention

Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

Für die Andullationstherapie sind keine Kontraindikationen bekannt.

Das Verfahren

Indem die Andullation Frequenzen bestimmter Wellenlänge in die Flüssigkeiten des Körpers einkoppelt, erzeugt sie darin Schwingungen. Das heilende Prinzip beruht auf einer Beeinflussung des Blut- und Lymphabflusses. Durch die Anregung des Blutes und der Lymphe, setzt die Andullation direkt auf Ebenen an, die krankheitsauslösend bzw. krankheitsbeeinflussend sein können. Beispiele sind mangelhafte Durchblutung sowie unzureichender Abtransport von Stoffwechselendprodukten.

Die Andullation verbessert den Stoffwechsel und die Durchblutung, hierdurch können gezielt die Ursachen von Erkrankungen behandelt werden. Die Andullation wirkt über die Selbstheilungskräfte des Körpers. Bei den Frequenzen, die dem Körper im Zuge dieser Therapie übermittelt werden, handelt es sich um sogenannte "Schönwetter-Frequenzen", die sich bei zehn Hertz bewegen. Die Bezeichnung ist auf den Umstand zurückzuführen, dass sie überwiegend nur bei schönem Wetter und Sonne in der Atmosphäre vorherrschen.

Die praktische Umsetzung der Andullation erfolgt derzeit in mechanischer Form. Die Schönwetter-Frequenzen werden direkt in den Körper geleitet. Außer dieser mechanischen bedient sich das System auch optischer Mechanismen, wie Infrarotstrahlung, mit der die Einkopplung der Frequenzen gezielt unterstützt wird. Zu dem erzeugt die Infrarotstrahlung ein angenehmes Wärmegefühl. Diese Wärme führt auch zu einer Vasodilatation (Gefäßerweiterung) und beeinflusst ebenfalls den Blutfluss.

Mögliche Komplikationen

Bei der Andullationstherapie sind keine Komplikationen zu erwarten. Das Verfahren kann in jedem Alter angewendet werden.

Literatur

  1. Rubin C, Turner AS, Bain S, Mallinckrodt C, McLeod K.: Anabolism: Low mechanical signals strengthen long bones. Nature.2001 Aug 9;412(6847):603-4.
  2. Rubin C, Judex S, Qin YX.: Low-level mechanical signals and their potential as a non-pharmacologic intervention for osteoporosis. Age and Ageing 2006 Sep;35 Suppl 2:ii32-ii36.
     
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