Interstitielle Zystitis – Anamnese

Die Anamnese (Krankengeschichte) stellt einen zentralen Baustein in der Diagnostik der interstitiellen Zystitis (IC)/des Blasenschmerzsyndroms (BPS) dar.

Sie soll die Symptomatik zeitlich, räumlich und ursachenzentriert erfassen, potenzielle Triggerfaktoren identifizieren sowie relevante Nebendiagnosen, psychosoziale Belastungsfaktoren, Sexualanamnese, Ernährungsanamnese, vorausgegangene Therapien und aktuelle Medikation berücksichtigen.

Familienanamnese

  • Bestehen in Ihrer Familie gehäuft Erkrankungen der Harnwege, z. B. rezidivierende Harnwegsinfekte, Nierensteine, Blasenfunktionsstörungen oder chronische Beckenschmerzen?
  • Sind in Ihrer Familie Autoimmunerkrankungen bekannt, z. B. Lupus erythematodes, IgA-Nephropathie, Morbus Bechterew, Sklerodermie oder Hashimoto-Thyreoiditis?
  • Gab es in Ihrer Familie Fälle von Diabetes mellitus?
  • Bestehen in Ihrer Familie gehäuft chronische Schmerzsyndrome, Migräne, Fibromyalgie, Reizdarmsyndrom oder allergische Erkrankungen?

Sozialanamnese

  • Gibt es aktuell oder in der Vorgeschichte erhebliche psychosoziale Belastungen, die Ihre Beschwerden beeinflussen könnten?
  • Sind Sie beruflich, familiär oder privat vermehrtem Stress ausgesetzt?
  • Führen die Beschwerden zu Einschränkungen im Beruf, in der Partnerschaft, in der Sexualität, im Schlaf oder in sozialen Aktivitäten?
  • Haben Sie in letzter Zeit Reisen unternommen, insbesondere mit eingeschränkter Toilettenverfügbarkeit, verändertem Trinkverhalten oder veränderter Ernährung?
  • Bestehen Hinweise auf soziale Isolation, Arbeitsunfähigkeit oder eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität durch die Beschwerden?
  • Gab es körperliche, sexuelle oder psychische Gewalterfahrungen, die im Zusammenhang mit chronischen Becken- oder Blasenschmerzen relevant sein könnten?
  • Besteht oder bestand eine Suchterkrankung, z. B. Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenabhängigkeit?

Aktuelle Anamnese/Systemanamnese (somatische und psychische Beschwerden)

  • Seit wann bestehen die Beschwerden?
  • Begannen die Beschwerden plötzlich oder schleichend?
  • Gab es vor Beginn der Beschwerden einen auslösenden Faktor, z. B. Harnwegsinfekt, gynäkologische Erkrankung, Operation, Blasenspiegelung, Katheterisierung, Bestrahlung, Chemotherapie, neue Medikamente, hormonelle Umstellung, Reise, Stressereignis oder Sexualkontakt?
  • Wo sind die Schmerzen lokalisiert, z. B. suprapubisch, urethral, vaginal, vulvär, perineal, rektal, sakral oder im gesamten Becken?
  • Wie würden Sie die Schmerzqualität beschreiben, z. B. brennend, stechend, drückend, krampfartig, ziehend oder wund?
  • Strahlen die Schmerzen aus, z. B. in Rücken, Flanken, Leiste, Genitale, Rektum oder Oberschenkel?
  • Nehmen die Schmerzen mit zunehmender Blasenfüllung zu?
  • Bessern sich die Schmerzen nach der Miktion?
  • Besteht ein Zusammenhang der Schmerzen mit Harndrang, Miktion, Defäkation, körperlicher Aktivität, Sitzen, Sport oder Sexualität?
  • Treten Schmerzen während oder nach dem Geschlechtsverkehr auf?
  • Bestehen Schmerzen im Bereich von Vulva, Vagina, Penis, Hoden, Damm oder Beckenboden?
  • Besteht ein imperativer Harndrang?
  • Wie häufig müssen Sie tagsüber Wasserlassen?
  • Wie häufig müssen Sie nachts Wasserlassen?
  • Entleeren Sie nur geringe Urinmengen, obwohl ein starker Harndrang besteht?
  • Verspüren Sie nach dem Wasserlassen weiterhin Harndrang oder das Gefühl einer unvollständigen Blasenentleerung?
  • Ist der Harnstrahl unterbrochen oder schwach?
  • Leiden Sie unter unwillkürlichem Harnverlust?
  • Haben Sie Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen?
  • Ist der Urin trüb, dunkel, übelriechend oder flockig?
  • Haben Sie Blut im Urin bemerkt?*
  • Verspüren Sie Schmerzen im Nierenbereich oder Flankenschmerzen?*
  • Haben Sie Fieber, Schüttelfrost oder ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl?*
  • Bestehen ungewollter Gewichtsverlust, Nachtschweiß oder anhaltende Leistungsminderung?*
  • Haben Sie kürzlich ein Miktionstagebuch oder Schmerztagebuch geführt?
  • Wie stark sind die Schmerzen auf einer Skala von 0 bis 10?
    • 0-2: kein oder kaum Schmerz
    • 3-4: bei Ablenkung ist der Schmerz nicht mehr im Mittelpunkt
    • 5-6: Schmerz behindert Gehen, Ein- und Durchschlafen
    • 7-8: Bedürfnis, sich hinzulegen; Ablenkung nicht mehr möglich; gesamtes Denken kreist um den Schmerz*
    • 9-10: unaushaltbare, fürchterliche Schmerzen; der Patient möchte schreien oder schreit tatsächlich*

Weitere Fragen und Antworten ergeben sich aus dem Führen eines Miktionstagebuchs sowie eines Schmerztagebuchs mit Erfassung von Harndrang, Blasenfüllung, Miktion, Ernährung, Sexualität, Aktivität und Stressbelastung.

Triggeranamnese

  • Infektionen
    • Treten die Beschwerden nach Harnwegsinfekten auf oder verschlechtern sie sich danach?
    • Wurden in der Vergangenheit wiederholt Antibiotika wegen vermuteter Blasenentzündungen eingenommen?
    • Waren Urinkulturen bei Beschwerden positiv oder wiederholt unauffällig?
  • Ernährung und Getränke
    • Verschlechtern sich die Beschwerden nach bestimmten Speisen oder Getränken?
    • Werden Beschwerden durch koffeinhaltige Getränke ausgelöst oder verstärkt, z. B. Kaffee, schwarzer Tee, grüner Tee, Energydrinks oder Cola?
    • Werden Beschwerden durch Alkohol, kohlensäurehaltige Getränke, Zitrusfrüchte, Fruchtsäfte, Tomaten, scharfe Gewürze, Essig, stark saure Speisen, Süßstoffe oder stark verarbeitete Lebensmittel verstärkt?
    • Gibt es Nahrungsmittel oder Getränke, die die Beschwerden zuverlässig bessern?
    • Haben Sie bereits eine gezielte Eliminations- und Reexpositionsphase einzelner Lebensmittel durchgeführt?
  • Hormonelle Faktoren
    • Besteht ein Zusammenhang der Beschwerden mit Menstruation, Eisprung, Schwangerschaft, Wochenbett, Stillzeit, Perimenopause oder Menopause?
    • Besteht eine Beschwerdezunahme prämenstruell oder zyklusabhängig?
    • Bestehen Beschwerden im Zusammenhang mit hormoneller Kontrazeption oder einer Hormontherapie?
  • Sexualität
    • Treten Beschwerden nach Geschlechtsverkehr auf?
    • Bestehen Dyspareunie, Orgasmusschmerz, postkoitale Schmerzen oder postkoitale Harndrangsymptomatik?
    • Werden Kondome, Spermizide, Gleitmittel, Intimsprays oder andere lokale Produkte verwendet, die Beschwerden auslösen könnten?
  • Kälte, Aktivität und mechanische Faktoren
    • Werden die Beschwerden durch Kälte, feuchte Kleidung, Schwimmbadbesuche oder Zugluft verstärkt?
    • Werden die Beschwerden durch langes Sitzen, Fahrradfahren, Reiten, intensiven Sport oder Beckenbodentraining verstärkt?
    • Besteht eine Besserung durch Wärme, Ruhe, Positionswechsel oder Entspannung?
  • Vorausgegangene Therapien und Eingriffe
    • Gab es vor Beginn oder Verschlechterung der Beschwerden eine Blasenspiegelung, Katheterisierung, Operation, Bestrahlung, Chemotherapie oder intravesikale Therapie?
    • Wurden Beckenbodenphysiotherapie, Schmerztherapie, Psychotherapie, Blaseninstillationen oder orale Therapien bereits durchgeführt?
    • Welche Therapien haben geholfen, nicht geholfen oder die Beschwerden verschlechtert?

Vegetative Anamnese inkl. Ernährungsanamnese

  • Wie viel trinken Sie pro Tag?
  • Hat sich Ihr Trinkverhalten in letzter Zeit verändert?
  • Trinken Sie bewusst weniger, um die Miktionsfrequenz zu senken?
  • Besteht Durst, Mundtrockenheit oder eine auffällige Veränderung der Urinmenge?
  • Bestehen Obstipation, Diarrhoe, Blähungen, Reizdarmsymptome oder Schmerzen bei der Defäkation?
  • Bestehen Übelkeit, Appetitverlust oder Gewichtsveränderungen?
  • Bestehen Schlafstörungen durch Schmerzen, Harndrang oder Nykturie?
  • Betreiben Sie regelmäßige, aber nicht übermäßige Intimhygiene?
  • Werden Intimwaschlotionen, Vaginalduschen, Duftstoffe, Slipeinlagen, Desinfektionsmittel oder lokale Präparate verwendet?
  • Rauchen Sie? Wenn ja, wie viele Zigaretten, Zigarren oder Pfeifen pro Tag?
  • Trinken Sie regelmäßig Alkohol? Wenn ja, welche Getränke und in welchen Mengen?

Gynäkologische/urologische Sexualanamnese

  • Bestehen gynäkologische Erkrankungen, z. B. Endometriose, Vulvodynie, Lichen sclerosus, rezidivierende Vaginalinfektionen oder chronische Unterbauchschmerzen?
  • Bestehen urologische Vorerkrankungen, z. B. rezidivierende Harnwegsinfekte, Urolithiasis, Harnröhrenstriktur, Prostatitis oder Blasenentleerungsstörung?
  • Besteht ein Zusammenhang zwischen Beschwerden und Menstruation, Sexualität, postkoitaler Situation oder vaginaler Trockenheit?
  • Besteht Kinderwunsch, Schwangerschaft oder Stillzeit?
  • Welche Verhütungsmethode wird angewendet?
  • Wird ein Scheidendiaphragma, Spermizid oder Depot-Medroxyprogesteronacetat verwendet?
  • Besteht regelmäßig Analverkehr?
  • Entleeren Sie die Harnblase nach dem Geschlechtsverkehr?

Psychosoziale und psychische Anamnese

  • Bestehen Angst, depressive Stimmung, Reizbarkeit, Erschöpfung, Schlafstörungen oder Konzentrationsstörungen?
  • Besteht eine starke gedankliche Fixierung auf die Beschwerden?
  • Bestehen ausgeprägte Sorgen vor einer schweren Erkrankung trotz wiederholt unauffälliger Befunde?
  • Führen die Beschwerden zu wiederholten Arztkontakten, Notfallvorstellungen oder erheblichem Kontrollverhalten?
  • Besteht ein Verdacht auf eine somatische Belastungsstörung gemäß DSM-5, insbesondere bei hohem Symptomdruck, starker funktioneller Beeinträchtigung und anhaltender Krankheitsangst?
  • Bestehen traumatische Erfahrungen, Missbrauchserfahrungen oder anhaltende Konflikt- und Belastungssituationen?
  • Bestehen Einschränkungen in Partnerschaft, Sexualität, Beruf oder sozialem Leben durch die Beschwerden?
  • Besteht oder bestand eine psychotherapeutische, psychiatrische oder schmerztherapeutische Behandlung?

Eigenanamnese

  • Vorerkrankungen
    • Bestehen bekannte Harnwegserkrankungen wie rezidivierende Harnwegsinfekte, Nierensteine, Blasenentleerungsstörungen, Harnröhrenverengungen oder chronische Prostatitis?
    • Bestehen gynäkologische Erkrankungen wie Endometriose, Adenomyose, Vulvodynie, chronische Vaginitis oder Beckenbodenfunktionsstörung?
    • Bestehen gastrointestinale Erkrankungen wie Reizdarmsyndrom, chronisch-entzündliche Darmerkrankung, Zöliakie oder chronische Obstipation?
    • Bestehen chronische Schmerzsyndrome wie Fibromyalgie, Migräne, chronische Rückenschmerzen, myofasziales Schmerzsyndrom oder neuropathisches Schmerzsyndrom?
    • Bestehen Autoimmunerkrankungen, Allergien, Mastzellaktivierungssyndrom oder andere immunologische Erkrankungen?
    • Besteht Diabetes mellitus?
    • Bestehen neurologische Erkrankungen, die die Blasenkontrolle beeinträchtigen können, z. B. Multiple Sklerose, Querschnittlähmung, Polyneuropathie oder Morbus Parkinson?
  • Operationen und Eingriffe
    • Gab es frühere Operationen an Harnblase, Harnröhre, Nieren, Prostata, Uterus, Ovarien, Darm, Beckenboden oder Wirbelsäule?
    • Wurden in der Vergangenheit Nierensteine entfernt?
    • Wurden Blasenspiegelungen, Hydrodistensionen, Biopsien, intravesikale Therapien oder Katheterbehandlungen durchgeführt?
    • Gab es Bestrahlungen oder Tumortherapien im kleinen Becken?
  • Allergien und Unverträglichkeiten
    • Bestehen bekannte Allergien, z. B. gegen Medikamente, Kontrastmittel, Latex, Nickel oder lokale Pflegeprodukte?
    • Bestehen Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder histaminassoziierte Beschwerden?

Medikamentenanamnese (wegen Differentialdiagnostik)

  • Welche Medikamente nehmen Sie aktuell regelmäßig oder bei Bedarf ein?
  • Wurden in den letzten 2-4 Wochen Antibiotika eingenommen?
  • Werden Analgetika, nichtsteroidale Antirheumatika, Opioide, Antidepressiva, Antikonvulsiva, Antihistaminika oder Spasmolytika eingenommen?
  • Werden Immunsuppressiva oder Biologika angewendet?
  • Wurde oder wird eine Chemotherapie durchgeführt, insbesondere mit Cyclophosphamid oder Ifosfamid?
  • Werden Zytostatika angewendet, z. B. Methotrexat?
  • Wird eine hormonelle Kontrazeption, Depot-Medroxyprogesteronacetat oder eine Hormontherapie angewendet?
  • Werden pflanzliche Präparate, Nahrungsergänzungsmittel oder frei verkäufliche Blasenpräparate eingenommen?
  • Gab es Medikamente, nach deren Beginn die Beschwerden aufgetreten sind oder sich verschlechtert haben?

Umweltanamnese

  • Bestehen Umwelteinflüsse, die Ihre Symptome beeinflussen könnten?
    • Exposition gegenüber Schadstoffen?
    • Häufiger Kontakt mit Chemikalien?
    • Berufliche Exposition gegenüber Lösungsmitteln, Farbstoffen, Reinigungsmitteln oder Desinfektionsmitteln?
    • Kontakt mit Duftstoffen, Intimsprays, Waschmitteln, Weichspülern oder Latexprodukten?

Hinweise zum Führen eines Tagesbuchs

Es sollte ein Tagebuch über 2-14 Tage geführt werden. Sinnvoll ist die Kombination aus Miktionstagebuch, Schmerztagebuch, Drangprotokoll, Ernährungsprotokoll und Triggerprotokoll.

  • Erfassung der Miktion
    • Miktionsfrequenz an mindestens 2 Tagen
    • Miktionsvolumen
    • Morgenurin
    • Maximales Miktionsvolumen ohne Berücksichtigung des 1. Morgenurins
    • Mittleres Miktionsvolumen ohne Berücksichtigung des 1. Morgenurins
    • Nächtliche Urinmenge einschließlich 1. Morgenurin
    • Nykturieepisoden
    • Inkontinenzereignisse
  • Erfassung von Trinken und Ernährung
    • Trinkmenge/24 h an 2-3 Tagen
    • Art der Getränke, insbesondere Kaffee, Tee, Alkohol, kohlensäurehaltige Getränke und Fruchtsäfte
    • Nahrungsmittel mit möglicher Symptomverstärkung
    • Zeitlicher Zusammenhang zwischen Nahrungsaufnahme und Beschwerden
  • Erfassung von Schmerz und Harndrang
    • Schmerzstärke auf einer Skala von 0-10
    • Harndrangstärke auf einer Skala von 0-10
    • Blasenfüllungsgefühl
    • Beschwerdebesserung oder Beschwerdezunahme nach der Miktion
    • Beschwerden nach Sexualität, körperlicher Aktivität, Stress oder Kälte
  • Erfassung von Schlaf und Alltag
    • Einschlafzeit und Aufstehzeit
    • Nächtliche Unterbrechungen durch Harndrang oder Schmerz
    • Arbeitsfähigkeit, Alltagsaktivität und soziale Einschränkung

Ein Miktionskalender enthält folglich mindestens die Spalten:

  • Datum
  • Zeit
  • Trinkmenge (ml)
  • Urinmenge (ml)
  • Harndrang
  • Schmerzstärke
  • Inkontinenzereignis
  • Auslöser oder Besonderheiten

Für den Arzt

Hilfreich ist der Einsatz standardisierter Fragebögen und Skalen:

  • Interstitial Cystitis Symptom Index (ICSI)
  • Interstitial Cystitis Problem Index (ICPI)
  • O’Leary-Sant Interstitial Cystitis Symptom and Problem Indices
  • Pelvic Pain and Urgency/Frequency (PUF) Patient Symptom Scale
  • Analoge Schmerzskala oder numerische Ratingskala
  • King’s Health Questionnaire
  • 36-Item Short Form Health Survey (SF-36)
  • Screening auf Angst und Depression, z. B. Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS) oder Patient Health Questionnaire (PHQ-9)
  • Erfassung von Schmerzchronifizierung und psychosozialer Belastung, z. B. Deutscher Schmerzfragebogen

* Falls diese Frage mit „Ja“ beantwortet worden ist, ist ein sofortiger Arztbesuch erforderlich. Angaben ohne Gewähr.

Unsere Empfehlung: Drucken Sie die Anamnese aus, markieren Sie alle mit „Ja“ beantworteten Fragen und nehmen Sie das Dokument mit zu Ihrem behandelnden Arzt.