Mykoplasmen – Symptome – Beschwerden
Folgende Symptome und Beschwerden können auf eine Mykoplasmen-Infektion hinweisen:
Mycoplasma pneumoniae (Bakterienart, die Atemwegsinfektionen auslösen kann)
Mycoplasma pneumoniae verursacht vor allem Infektionen der oberen und unteren Atemwege (luftleitende Bereiche von Nase/Rachen bis Lunge). Klinisch typisch ist ein schleichender Beginn mit trockenem, persistierendem Husten, Pharyngitis (Rachenentzündung), Fieber oder subfebrilen Temperaturen (leicht erhöhte Körpertemperaturen), Kopfschmerzen und Krankheitsgefühl. Die Symptomatik (Beschwerdebild) ist nicht beweisend für den Erreger (Krankheitserreger) und muss im klinischen Kontext einer ambulant erworbenen Atemwegsinfektion (außerhalb des Krankenhauses erworbene Atemwegsinfektion) bzw. Pneumonie (Lungenentzündung) beurteilt werden.
Leitsymptome
Diese Leitsymptome lenken den Verdacht auf eine Infektion mit Mycoplasma pneumoniae und werden oft zuerst bemerkt:
- Persistierender trockener Reizhusten: Häufig initial trockener, im Verlauf teilweise produktiver Husten; typischerweise länger anhaltend als bei vielen banalen viralen Atemwegsinfekten (durch Viren verursachten Atemwegsinfekten).
- Schleichend-subakuter Beginn der Atemwegssymptomatik: Allmählicher Symptombeginn mit Husten, Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen und Fieber oder subfebrilen Temperaturen.
- Pharyngitis: Halsschmerzen, Rachenreizung und gerötete Rachenschleimhaut; kann der bronchialen (die Bronchien betreffenden) oder pneumonischen (die Lungenentzündung betreffenden) Symptomatik vorausgehen.
Hauptsymptome (primäre Symptome)
Diese Hauptsymptome prägen das klinische Bild einer Infektion mit Mycoplasma pneumoniae:
- Tracheobronchitis (Entzündung von Luftröhre und Bronchien): Bronchiale Reizung mit Husten, retrosternalem Brennen (Brennen hinter dem Brustbein) oder Druckgefühl, gelegentlich Giemen oder Rhonchi (brummende Atemgeräusche); häufige Manifestation einer Mycoplasma-pneumoniae-Infektion.
- Atypische Pneumonie (untypisch verlaufende Lungenentzündung): Ambulant erworbene Pneumonie mit persistierendem Husten, Fieber, Kopfschmerzen, Krankheitsgefühl und ggf. milder Dyspnoe (Atemnot); der klinische Befund kann im Verhältnis zur radiologischen Ausdehnung (Ausdehnung in der Bildgebung) relativ diskret sein.
- Fieber oder subfebrile Temperaturen: Häufig, aber nicht obligat; hohes Fieber schließt Mycoplasma pneumoniae nicht aus, ist jedoch nicht spezifisch.
- Kopfschmerzen und Krankheitsgefühl: Häufige Allgemeinsymptome, oft parallel zur respiratorischen Symptomatik (Atemwegsbeschwerden).
- Dyspnoe: Meist mild; klinisch relevanter bei Pneumonie, vorbestehender Lungenerkrankung, Säuglingen, älteren Personen oder kompliziertem Verlauf.
Begleitsymptome (sekundäre Symptome)
Diese Begleitsymptome sind weniger charakteristisch und können auf extrapulmonale Beteiligung (Beteiligung außerhalb der Lunge) oder Komplikationen hinweisen:
- Myalgien und Arthralgien (Muskel- und Gelenkschmerzen): Unspezifische Begleitsymptome im Rahmen der systemischen Infektionsreaktion (den ganzen Körper betreffenden Reaktion auf die Infektion).
- Thorakale Schmerzen (Brustkorbschmerzen): Möglich bei starkem Husten, Pleurareizung (Reizung des Brustfells) oder Pneumonie; bei Kindern und Jugendlichen auch als Pneumoniesymptom relevant.
- Gastrointestinale Beschwerden (Magen-Darm-Beschwerden): Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder Diarrhoe (Durchfall); insbesondere bei Kindern möglich.
- Haut- und Schleimhautmanifestationen (Krankheitszeichen an Haut und Schleimhäuten): Exanthem (Hautausschlag), Schleimhauterosionen (oberflächliche Schleimhautdefekte) oder Mycoplasma-pneumoniae-assoziierte mukokutane Reaktion (Reaktion von Haut und Schleimhäuten); selten, aber klinisch relevant.
- Neurologische oder hämatologische Zeichen (das Nervensystem oder Blut betreffende Zeichen): Z. B. Enzephalitis (Gehirnentzündung), Meningitis (Hirnhautentzündung), Myelitis (Rückenmarksentzündung) oder hämolytische Anämie (Blutarmut durch Zerfall roter Blutkörperchen); selten und komplikationsverdächtig.
Unspezifische Symptome
Diese unspezifischen Symptome treten bei vielen Atemwegsinfektionen auf und tragen weniger zur Erregerdiagnose bei:
- Rhinitis/Coryza (Schnupfen): Nasale Obstruktion (verstopfte Nase) oder Rhinorrhoe (laufende Nase); besonders bei Kindern möglich, aber nicht spezifisch für Mycoplasma pneumoniae.
- Heiserkeit und allgemeine Erkältungssymptomatik: Können auftreten, erlauben aber keine sichere Abgrenzung gegenüber viralen Infekten.
- Abgeschlagenheit: Häufig bei respiratorischen Infektionen, aber ätiologisch unspezifisch (ursächlich unspezifisch).
Genitale Mycoplasmen-Infektionen (Mykoplasmen-Infektionen der Geschlechtsorgane)
Bei genitalen Mykoplasmen ist Mycoplasma genitalium (sexuell übertragbare Mykoplasmen-Art) die klinisch wichtigste sexuell übertragbare Infektion (durch Sexualkontakte übertragbare Infektion). Mycoplasma hominis (Mykoplasmen-Art, die im Genitalbereich vorkommen kann), Ureaplasma urealyticum (Ureaplasma-Art, die im Urogenitaltrakt vorkommen kann) und Ureaplasma parvum (Ureaplasma-Art, die im Urogenitaltrakt vorkommen kann) sind dagegen häufige Kolonisationsbefunde (Besiedelungsnachweise); sie sollen nicht schematisch als Ursache unspezifischer urogenitaler Beschwerden (Beschwerden der Harn- und Geschlechtsorgane) gewertet werden.
Leitsymptome
Diese Leitsymptome lenken den Verdacht auf eine klinisch relevante genitale Mycoplasma-genitalium-Infektion (Infektion mit Mycoplasma genitalium):
- Urethritis beim Mann (Harnröhrenentzündung beim Mann): Dysurie (schmerzhaftes oder erschwertes Wasserlassen), urethrale Irritation (Reizung der Harnröhre) und urethraler Ausfluss (Ausfluss aus der Harnröhre); besonders verdächtig bei nicht-gonorrhoischer Urethritis (nicht durch Gonorrhoe bedingter Harnröhrenentzündung) sowie bei persistierender oder rezidivierender Urethritis (wiederkehrender Harnröhrenentzündung) nach Ausschluss häufiger Erreger.
- Persistierende oder rezidivierende Urethritis: Verdächtig, wenn Neisseria gonorrhoeae (Erreger der Gonorrhoe/Tripper) und Chlamydia trachomatis (Bakterium, das Chlamydieninfektionen verursacht) ausgeschlossen wurden oder eine leitliniengerechte Ersttherapie nicht zum klinischen Abklingen geführt hat.
- Mukopurulente Cervicitis (schleimig-eitrige Entzündung des Gebärmutterhalses): Zervikaler Ausfluss (Ausfluss aus dem Gebärmutterhals), Kontaktblutung (Blutung bei Berührung) oder postkoitale Blutung (Blutung nach dem Geschlechtsverkehr); Mycoplasma genitalium ist mit Cervicitis assoziiert, die klinische Symptomatik allein ist jedoch nicht erregerbeweisend.
- Symptome einer Pelvic inflammatory disease (PID; entzündliche Erkrankung des kleinen Beckens): Unterbauchschmerzen, Beckenschmerzen, Dyspareunie (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr), abnorme Blutung oder zervikale (den Gebärmutterhals betreffende) bzw. adnexale Schmerzhaftigkeit (Eileiter und Eierstöcke betreffende Schmerzhaftigkeit); Mycoplasma genitalium ist mit aufsteigender genitaler Infektion (Infektion, die von den unteren zu den oberen Geschlechtsorganen aufsteigt) assoziiert.
Hauptsymptome (primäre Symptome)
Diese Hauptsymptome prägen das klinische Bild einer genitalen Mycoplasma-genitalium-Infektion:
- Dysurie: Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen; bei Männern typisch im Rahmen der Urethritis, bei Frauen ebenfalls möglich.
- Urethraler Ausfluss: Meist schleimig bis mukopurulent; bei Männern eines der häufigsten Zeichen einer symptomatischen Urethritis.
- Zervikaler oder vaginaler Ausfluss: Möglich bei endozervikaler Infektion (Infektion im Gebärmutterhalskanal); als isoliertes Symptom nicht ausreichend spezifisch.
- Postkoitale oder intermenstruelle Blutung (Blutung nach dem Geschlechtsverkehr oder Zwischenblutung): Verdächtig auf Cervicitis, insbesondere bei mukopurulentem Zervixbefund (Befund am Gebärmutterhals) oder Kontaktblutung.
- Unterbauchschmerzen und Dyspareunie: Hinweis auf aufsteigende Infektion bzw. Pelvic inflammatory disease, insbesondere bei zusätzlicher Druckschmerzhaftigkeit im kleinen Becken.
Begleitsymptome (sekundäre Symptome)
Diese Begleitsymptome sind weniger charakteristisch und können auf Ausbreitung, Begleitinfektionen oder Komplikationen hinweisen:
- Proktitis (Mastdarmentzündung): Anale Schmerzen, rektaler Ausfluss (Ausfluss aus dem Enddarm), Tenesmen (schmerzhafter Stuhldrang) oder Blutauflagerungen; Mycoplasma genitalium kann rektal (im Enddarm) nachgewiesen werden, ist aber nicht bei jeder Proktitis die primäre Zielerkrankung.
- Epididymo-Orchitis (Entzündung von Nebenhoden und Hoden): Skrotale Schmerzen (Schmerzen im Hodensack), Schwellung oder Druckschmerz; mögliche, aber schwächer belegte Assoziation, daher immer Differenzialdiagnosen und klassische STI-Erreger (Erreger sexuell übertragbarer Infektionen) berücksichtigen.
- Konjunktivitis (Bindehautentzündung): Seltene okuläre Manifestation (Krankheitszeichen am Auge) bei Mycoplasma genitalium.
- Reaktive Arthritis (Gelenkentzündung als Reaktion auf eine Infektion): Möglich als seltene sexuell erworbene reaktive Folgekonstellation; nicht Leitsymptom der akuten genitalen Infektion.
Unspezifische Symptome
Diese unspezifischen Symptome treten bei vielen genitalen Infektionen oder Dysbiosen (Störungen der normalen Keimflora) auf und tragen weniger zur Erregerdiagnose bei:
- Asymptomatische Infektion (Infektion ohne Beschwerden): Häufig; deshalb wird kein generelles Screening (Suchtestung ohne Beschwerden) asymptomatischer Personen auf Mycoplasma genitalium empfohlen.
- Vaginaler Geruch, Pruritus oder isolierter Ausfluss: Nicht spezifisch für Mycoplasma genitalium; bakterielle Vaginose (Störung der Scheidenflora), Candida-Infektion (Pilzinfektion durch Candida), Trichomoniasis (Infektion mit Trichomonaden), Gonorrhoe (Tripper) und Chlamydieninfektion (Infektion mit Chlamydien) sind differenzialdiagnostisch vorrangig zu prüfen.
- Nachweis von Mycoplasma hominis oder Ureaplasma spp. (Ureaplasma-Arten): Meist Kolonisation; bei symptomatischen Frauen sollen insbesondere bakterielle Vaginose und klassische sexuell übertragbare Infektionen abgeklärt werden.
- Ureaplasma urealyticum bei Männern: Nur bei hoher Erregerlast (Menge des Erregers) möglicherweise Ursache eines kleinen Anteils nicht-gonorrhoischer Urethritiden; dies setzt den Ausschluss von Neisseria gonorrhoeae, Chlamydia trachomatis, Mycoplasma genitalium und ggf. Trichomonas vaginalis (Erreger der Trichomoniasis) voraus.
Oropharyngeale Mycoplasmen-Kolonisationen (Besiedelungen des Mund-Rachen-Raums mit Mykoplasmen)
Oropharyngeale Mykoplasmen-Nachweise sind überwiegend als Kolonisation (Besiedelung) zu bewerten. Für pharyngeales Mycoplasma genitalium (den Rachen betreffendes Mycoplasma genitalium) besteht keine belastbare Evidenz für ein eigenständiges oropharyngeales Beschwerdebild (Beschwerdebild im Mund-Rachen-Raum). Mycoplasma salivarium (Mykoplasmen-Art der Mundflora) und Mycoplasma orale (Mykoplasmen-Art der Mundflora) sind typische orale Kommensalen (Mitbewohner der Mundflora); ein Krankheitswert ergibt sich nur in Ausnahmefällen, insbesondere bei Nachweis aus sterilem Material (normalerweise keimfreiem Probenmaterial) und passender invasiver Klinik (Krankheitszeichen einer in Gewebe oder Blut eindringenden Infektion).
Leitsymptome
Bei oropharyngealen Mycoplasmen-Kolonisationen bestehen in der Regel keine spezifischen Leitsymptome:
- Keine spezifischen Leitsymptome: Ein oropharyngealer Nachweis von Mykoplasmen ist meist kein Beweis für eine ursächliche Infektion.
Hauptsymptome (primäre Symptome)
Ein eigenständiges, klinisch belastbares Hauptsymptomprofil für oropharyngeale Mycoplasmen-Kolonisationen besteht nicht:
- Keine typischen Hauptsymptome: Halsschmerzen, Schleimhautbrennen, Tonsillitiszeichen (Zeichen einer Mandelentzündung) oder Gingivabeschwerden (Zahnfleischbeschwerden) sind nicht mykoplasmenspezifisch und sollten primär nach häufigeren Ursachen abgeklärt werden.
- Oropharyngealer Nachweis von Mycoplasma salivarium oder Mycoplasma orale: Meist Kommensal- bzw. Kolonisationsbefund; bei immunsupprimierten Personen (Personen mit geschwächtem Immunsystem) sind selten invasive Infektionen beschrieben.
Begleitsymptome (sekundäre Symptome)
Diese Begleitsymptome sprechen nicht für eine bloße Kolonisation, sondern für eine andere Ursache oder eine seltene invasive Infektion:
- Fieber, lokaler Weichteilschmerz oder Abszesszeichen: Nicht typisch für Kolonisation; bei Nachweis in sterilem Material und passender Klinik an invasive Infektion denken, insbesondere bei Immundefizienz (Abwehrschwäche).
- Dyspnoe, pleuritischer Schmerz oder Empyemzeichen: Keine Kolonisationssymptome; bei entsprechender Klinik ist eine invasive Infektion oder eine andere pulmonale Ursache (die Lunge betreffende Ursache) abzuklären.
- Arthritische Beschwerden (Gelenkentzündungsbeschwerden): Gelenkschmerzen und Gelenkschwellung sind bei oropharyngealer Kolonisation nicht zu erwarten; bei Immundefizienz und Nachweis aus sterilem Material seltene invasive Mykoplasmeninfektion differenzialdiagnostisch möglich.
Unspezifische Symptome
Diese unspezifischen Symptome treten häufig bei anderen Erkrankungen auf und tragen nicht zur Diagnose einer oropharyngealen Mycoplasmen-Kolonisation bei:
- Halsschmerzen: Häufig viral, streptokokkenbedingt, irritativ oder refluxassoziiert; kein verlässlicher Hinweis auf Mykoplasmen.
- Mundgeruch, Gingivabluten oder Schleimhautbrennen: Eher Hinweis auf dentale (zahnbezogene), parodontale (den Zahnhalteapparat betreffende), mykotische (pilzbedingte), irritative (reizbedingte) oder immunologische Ursachen (das Immunsystem betreffende Ursachen).
- Rhinitis, Räusperzwang oder Hustenreiz: Unspezifisch; bei respiratorischer Symptomatik ist Mycoplasma pneumoniae von oropharyngealen Kommensalen zu trennen.
Beachte
- Mykoplasmen sind keine einheitliche klinische Entität (Krankheitseinheit): Die Symptomatik muss nach Erreger, Lokalisation (Ort des Auftretens) und Kolonisation versus Infektion beurteilt werden.
- Bei genitalen Beschwerden ist Mycoplasma genitalium klinisch relevant; Mycoplasma hominis, Ureaplasma urealyticum und Ureaplasma parvum sollen nicht schematisch als Ursache unspezifischer Beschwerden gewertet werden.
- Bei oropharyngealen Nachweisen ist Zurückhaltung geboten: Ohne Nachweis aus sterilem Material und passende invasive Klinik besteht in der Regel kein Krankheitswert.
Literatur
- Horner P, Donders G, Cusini M, Gomberg M, Jensen JS, Unemo M. Should we be testing for urogenital Mycoplasma hominis, Ureaplasma parvum and Ureaplasma urealyticum in men and women? - a position statement from the European STI Guidelines Editorial Board. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2018;32(11):1845-1851. doi: 10.1111/jdv.15146
Leitlinien
- S2k-Leitlinie: Management der ambulant erworbenen Pneumonie bei Kindern und Jugendlichen (pCAP) (AWMF-Registernummer 048-013), Version 2.0, Stand 31.01.2024. Langfassung
- IUSTI-Leitlinie: Jensen JS, Cusini M, Gomberg M, Moi H, Wilson J, Unemo M. 2021 European guideline on the management of Mycoplasma genitalium infections. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2022;36(5):641-650. doi: 10.1111/jdv.17972
- BASHH-Leitlinie: Soni S, Fifer H, Al-Shakarchi Y, Bassett J, Mbaulu J, Pinto-Sander N, Strodtbeck S, Rayment M. British Association of Sexual Health and HIV National guideline for the management of infection with Mycoplasma genitalium, 2025. Int J STD AIDS. 2026;37(6):576-588. doi: 10.1177/09564624251359054