Mykoplasmen – Medizingerätediagnostik

Die Medizingerätediagnostik bei Mykoplasmen-Infektionen dient nicht dem Erregernachweis (Nachweis des Krankheitserregers), sondern der Beurteilung von Organmanifestationen (Befall von Organen), Komplikationen (Folgeprobleme) und Differenzialdiagnosen (Abgrenzung zu anderen Erkrankungen). Sie ist nicht routinemäßig indiziert (angezeigt), sondern erfolgt ausschließlich bei klinischem Hinweis auf eine Komplikation, Organbeteiligung (Beteiligung eines Organs) oder relevante Differenzialdiagnose. Zu unterscheiden sind Infektionen durch Mycoplasma pneumoniae, Mycoplasma genitalium, Mycoplasma hominis, Ureaplasma urealyticum, Ureaplasma parvum sowie die oropharyngeale Mykoplasmenkolonisation (Besiedlung des Mund-Rachen-Raums mit Mykoplasmen).

Mycoplasma pneumoniae

Obligate Medizingerätediagnostik – bei klinischem Verdacht auf Pneumonie (Lungenentzündung)

  • Röntgenaufnahme des Thorax (Röntgen-Thorax; Röntgenuntersuchung des Brustkorbs), in zwei Ebenen – bei Verdacht auf Pneumonie, insbesondere bei Dyspnoe (Atemnot), Tachypnoe (beschleunigte Atmung), Hypoxämie (Sauerstoffmangel im Blut), fokalen Auskultationsbefunden (örtlich begrenzten Abhörbefunden), protrahiertem Fieber (länger anhaltendem Fieber), reduziertem Allgemeinzustand, Risikokonstellation (Risikoumständen) oder stationärer Behandlungsindikation (Notwendigkeit einer Krankenhausbehandlung)
  • Pulsoxymetrie (Messung der Sauerstoffsättigung) – bei Dyspnoe, Tachypnoe, Zyanose (bläulicher Verfärbung), schwerem Krankheitsgefühl, pulmonaler (die Lunge betreffender) oder kardialer Komorbidität (das Herz betreffende Begleiterkrankung) sowie vor stationärer Einweisung

Fakultative Medizingerätediagnostik – in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese (Krankengeschichte), körperlichen Untersuchung, Labordiagnostik und obligaten Medizingerätediagnostik – zur differentialdiagnostischen Abklärung

  • Computertomographie des Thorax (Thorax-CT; Schichtbilduntersuchung des Brustkorbs) – bei unklarer Röntgenkonstellation, schwerem oder progredientem Verlauf (fortschreitendem Verlauf), fehlendem Ansprechen, Verdacht auf Pleuraerguss (Flüssigkeit zwischen Lunge und Brustwand), Empyem (Eiteransammlung), Lungenabszess (Eiterhöhle in der Lunge), Atelektase (nicht belüfteter Lungenabschnitt), Lungenembolie (Verschluss eines Lungengefäßes durch ein Blutgerinnsel) oder andere thorakale Differenzialdiagnosen
  • Thoraxsonographie (Ultraschalluntersuchung des Brustkorbs) – bei Verdacht auf Pleuraerguss, Empyem oder pleuranahe Konsolidierung (Verdichtung nahe der Lungenhülle)
  • Elektrokardiogramm (EKG; Herzstromkurve) – bei Thoraxschmerz (Brustschmerz), Palpitationen (Herzklopfen), Synkope (kurzzeitiger Bewusstseinsverlust), Rhythmusstörungen (Herzrhythmusstörungen), Troponinerhöhung (Erhöhung eines Herzmuskelmarkers) oder Verdacht auf Myokarditis (Herzmuskelentzündung) bzw. Perikarditis (Herzbeutelentzündung)
  • Echokardiographie (Echo; Herzultraschall) – bei Verdacht auf Myokarditis, Perikarditis, Perikarderguss (Flüssigkeit im Herzbeutel), Herzinsuffizienz (Herzschwäche) oder hämodynamisch relevante Herzbeteiligung (den Blutkreislauf beeinflussende Herzbeteiligung)
  • Magnetresonanztomographie des Herzens (Kardio-MRT; Kernspinuntersuchung des Herzens) – bei begründetem Verdacht auf Myokarditis nach kardiologischer Basisdiagnostik (grundlegender Herzdiagnostik)
  • Magnetresonanztomographie des Schädels (Schädel-MRT; Kernspinuntersuchung des Kopfes) – bei Verdacht auf Enzephalitis (Gehirnentzündung), Meningoenzephalitis (Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten), zerebelläre Ataxie (Störung der Bewegungskoordination durch Kleinhirnbeteiligung), fokal-neurologische Defizite (örtlich begrenzte Ausfälle des Nervensystems) oder demyelinisierende Beteiligung (Schädigung der Nervenisolierung) des zentralen Nervensystems (ZNS; Gehirn und Rückenmark)
  • Computertomographie des Schädels (Schädel-CT, craniale CT bzw. cCT; Schichtbilduntersuchung des Kopfes) – als Notfalldiagnostik vor Liquorpunktion (Entnahme von Nervenwasser) bei Bewusstseinsstörung, Krampfanfall, Hirndruckzeichen (Zeichen eines erhöhten Drucks im Schädel), fokalen neurologischen Ausfällen oder akutem Verdacht auf raumfordernde, ischämische (durch Minderdurchblutung bedingte) oder hämorrhagische Ursachen (durch Blutung bedingte Ursachen)
  • Elektroenzephalographie (EEG; Hirnstrommessung) – bei Krampfanfällen, Verdacht auf nichtkonvulsiven Status epilepticus (epileptischen Dauerzustand ohne sichtbare Krämpfe) oder unklarer Enzephalopathie (Funktionsstörung des Gehirns)
  • Abdomensonographie (Ultraschalluntersuchung des Bauchs) – bei Oberbauchschmerz, Ikterus (Gelbsucht), Hepatosplenomegalie (Vergrößerung von Leber und Milz) oder Verdacht auf Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung), Cholezystitis (Gallenblasenentzündung) oder andere abdominelle Differenzialdiagnosen

Mycoplasma genitalium

Obligate Medizingerätediagnostik – keine obligate Medizingerätediagnostik bei unkomplizierter Urethritis (Harnröhrenentzündung), Zervizitis (Gebärmutterhalsentzündung) oder Proktitis (Enddarmentzündung)

Fakultative Medizingerätediagnostik – in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, körperlichen Untersuchung, Labordiagnostik und obligaten Medizingerätediagnostik – zur differentialdiagnostischen Abklärung

  • Transvaginale Sonographie (Ultraschalluntersuchung über die Scheide) – bei Unterbauchschmerz, Adnexschmerz (Schmerz im Bereich von Eileitern und Eierstöcken), Fieber, erhöhten Entzündungszeichen, Verdacht auf entzündliche Beckenerkrankung (pelvic inflammatory disease, PID; Entzündung der inneren weiblichen Geschlechtsorgane), Tuboovarialabszess (Eiteransammlung an Eileiter und Eierstock), Pyosalpinx (eitergefüllter Eileiter), Hydrosalpinx (flüssigkeitsgefüllter Eileiter), Extrauteringravidität (Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter) oder andere akute gynäkologische Differenzialdiagnosen
  • Abdomensonographie – bei akutem Abdomen (akutem Bauch), nicht eindeutig gynäkologisch zuordenbarem Schmerz, Appendizitis- (Blinddarmentzündungs-), Divertikulitis- (Entzündung von Darmausstülpungen) oder Abszessverdacht
  • Laparoskopie (Bauchspiegelung) – bei unklarer akuter Unterbauchsymptomatik, Verdacht auf komplizierte PID, Tuboovarialabszess, ausbleibender Besserung unter Therapie oder notwendiger operativer Sanierung; nicht als Routinediagnostik
  • Proktoskopie/Rektoskopie (Spiegelung von Afterkanal und Enddarm) – bei ausgeprägter anorektaler Symptomatik (Beschwerden im After-Enddarm-Bereich), Blutung, Ulzerationen (Geschwüren), starken Schmerzen, Tenesmen (schmerzhaftem Stuhldrang), Tumorverdacht oder Verdacht auf chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED; chronische Darmentzündung)
  • Skrotalsonographie (Ultraschalluntersuchung des Hodensacks) – bei Hoden- oder Nebenhodenschmerz, Schwellung, Fieber oder Torsionsverdacht (Verdacht auf Verdrehung) zur Abgrenzung von Epididymitis (Nebenhodenentzündung), Orchitis (Hodenentzündung), Abszess (Eiteransammlung) und Hodentorsion (Hodenverdrehung)

Mycoplasma hominis

Obligate Medizingerätediagnostik – keine obligate Medizingerätediagnostik bei isoliertem urogenitalem Nachweis (Nachweis im Harn- und Geschlechtstrakt) ohne klinische Organmanifestation

Fakultative Medizingerätediagnostik – in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, körperlichen Untersuchung, Labordiagnostik und obligaten Medizingerätediagnostik – zur differentialdiagnostischen Abklärung

  • Transvaginale Sonographie – bei klinischem Verdacht auf Endometritis (Gebärmutterschleimhautentzündung), Salpingitis (Eileiterentzündung), PID, Tuboovarialabszess, postpartale (nach der Geburt auftretende) oder postoperative (nach einer Operation auftretende) intrauterine Komplikation (Komplikation innerhalb der Gebärmutter) sowie bei unklarem Unterbauchschmerz
  • Abdomensonographie – bei schwerem Verlauf, Sepsisverdacht (Verdacht auf Blutvergiftung), Abszessverdacht, postpartaler oder postoperativer Infektion sowie bei abdomineller Differenzialdiagnostik
  • Computertomographie des Abdomens und Beckens (Abdomen-Becken-CT; Schichtbilduntersuchung von Bauch und Becken) – bei schwerer systemischer Infektion (den ganzen Körper betreffender Infektion), unklarem Fokus (Ausgangspunkt), Verdacht auf tiefen Beckenabszess, postoperative Komplikation oder fehlender sonographischer Klärung
  • Echokardiographie (Echo) – bei persistierender Bakteriämie (anhaltenden Bakterien im Blut), neuem Herzgeräusch, septischem Verlauf (Verlauf mit Blutvergiftung), Herzklappenprothese (künstlicher Herzklappe) oder klinischem Verdacht auf Endokarditis (Herzinnenhautentzündung)

Ureaplasma urealyticum

Obligate Medizingerätediagnostik – keine obligate Medizingerätediagnostik bei unkomplizierter Urethritis oder isoliertem urogenitalem Nachweis

Fakultative Medizingerätediagnostik – in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, körperlichen Untersuchung, Labordiagnostik und obligaten Medizingerätediagnostik – zur differentialdiagnostischen Abklärung

  • Skrotalsonographie – bei akuter Skrotalschwellung (Schwellung des Hodensacks), Hoden- oder Nebenhodenschmerz, Fieber oder Torsionsverdacht zur Abgrenzung von Epididymitis, Orchitis, Abszess und Hodentorsion
  • Restharnsonographie (Ultraschallmessung des nach dem Wasserlassen in der Blase verbleibenden Urins) – bei Dysurie (erschwertem oder schmerzhaftem Wasserlassen), abgeschwächtem Harnstrahl, Harnverhalt (Unfähigkeit, die Blase zu entleeren) oder Verdacht auf relevante Blasenentleerungsstörung
  • Prostatasonographie (Ultraschalluntersuchung der Vorsteherdrüse), vorzugsweise transrektal (über den Enddarm) oder transperineal (über den Damm) – bei Verdacht auf Prostataabszess (Eiteransammlung in der Vorsteherdrüse), persistierendem Fieber, Sepsis, Harnverhalt oder fehlendem Ansprechen bei klinischer Prostatitis (Vorsteherdrüsenentzündung); nicht als Routinediagnostik
  • Transvaginale Sonographie – bei Unterbauchschmerz, Adnexschmerz, Fieber oder Verdacht auf aufsteigende genitale Infektion, PID oder Tuboovarialabszess

Ureaplasma parvum

Obligate Medizingerätediagnostik – keine obligate Medizingerätediagnostik bei isoliertem Nachweis oder Kolonisation (Besiedlung) ohne klinische Organmanifestation

Fakultative Medizingerätediagnostik – in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, körperlichen Untersuchung, Labordiagnostik und obligaten Medizingerätediagnostik – zur differentialdiagnostischen Abklärung

  • Transvaginale Sonographie – bei Unterbauchschmerz, Adnexschmerz, Fieber, Verdacht auf PID, Tuboovarialabszess oder andere gynäkologische Differenzialdiagnosen
  • Geburtshilfliche Sonographie (Ultraschalluntersuchung in der Schwangerschaft) – bei Frühgeburtsbestrebungen (Anzeichen für eine zu frühe Geburt), vorzeitigem Blasensprung, Chorioamnionitisverdacht (Verdacht auf Entzündung der Eihäute und Fruchthöhle), Wachstumsauffälligkeit oder fetaler Gefährdung (Gefährdung des ungeborenen Kindes); die Indikation ergibt sich aus der obstetrischen Symptomatik (geburtshilflichen Beschwerden), nicht aus dem alleinigen Nachweis von Ureaplasma parvum
  • Kardiotokographie (CTG; Herzton-Wehen-Schreibung) – bei Wehentätigkeit, vorzeitigem Blasensprung, Fieber unter der Geburt, fetalem Gefährdungsverdacht oder anderer geburtshilflicher Indikation

Oropharyngeale Mykoplasmenkolonisation

Obligate Medizingerätediagnostik – keine obligate Medizingerätediagnostik bei asymptomatischer Kolonisation (Besiedlung ohne Beschwerden) oder unkomplizierter Pharyngitis (Rachenentzündung) ohne Warnzeichen

Fakultative Medizingerätediagnostik – in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, körperlichen Untersuchung, Labordiagnostik und obligaten Medizingerätediagnostik – zur differentialdiagnostischen Abklärung

  • Flexible Nasopharyngolaryngoskopie (bewegliche Spiegelung von Nasenrachen und Kehlkopf) – bei Stridor (pfeifendem Atemgeräusch), Dyspnoe, Dysphagie (Schluckstörung), einseitiger Tonsillenvergrößerung (Vergrößerung einer Gaumenmandel), Ulzerationen, Blutung, Tumorverdacht, Fremdkörperverdacht oder Verdacht auf peritonsillären bzw. retropharyngealen Abszess (Eiteransammlung neben der Mandel bzw. hinter dem Rachen)
  • Halsweichteilsonographie (Ultraschalluntersuchung der Halsweichteile) – bei zervikaler Lymphadenitis (entzündeten Halslymphknoten), unklarer Halsraumforderung (unklarer Schwellung am Hals), Abszessverdacht oder Speicheldrüsenbeteiligung
  • Computertomographie des Halses (Hals-CT; Schichtbilduntersuchung des Halses) oder Magnetresonanztomographie des Halses (Hals-MRT; Kernspinuntersuchung des Halses) – bei Verdacht auf tiefe Halsinfektion, retropharyngealen Abszess, Parapharyngealabszess (Eiteransammlung neben dem Rachen), Mediastinitis (Entzündung des Mittelfellraums) oder tumoröse Differenzialdiagnose

Mögliche Befunde

  • Mycoplasma pneumoniae – interstitielle (das Lungengerüst betreffende), retikulonoduläre (netz- und knötchenförmige) oder bronchopneumonische Infiltrate (entzündliche Verschattungen), Konsolidierungen (Verdichtungen), Atelektasen, Pleuraerguss, Empyem, Zeichen einer Myokarditis, Perikarditis oder neurologischen Beteiligung (Beteiligung des Nervensystems)
  • Mycoplasma genitalium – sonographische Hinweise auf PID, verdickte Tuben (verdickte Eileiter), freie Flüssigkeit im Douglas-Raum (tiefster Raum im weiblichen Becken), Pyosalpinx, Hydrosalpinx, Tuboovarialabszess, Nebenhodenvergrößerung oder epididymale Hypervaskularisation (verstärkte Durchblutung des Nebenhodens)
  • Mycoplasma hominis – Hinweise auf Endometritis, Salpingitis, Beckenabszess, postoperative oder postpartale Abszedierung (Eiterbildung) sowie bei invasiver Infektion gegebenenfalls Endokarditiszeichen
  • Ureaplasma urealyticum – sonographische Hinweise auf Epididymitis, Orchitis, Prostataabszess, relevante Restharnbildung oder aufsteigende genitale Infektion
  • Ureaplasma parvum – keine spezifischen medizingerätegestützten Befunde; mögliche Befunde ergeben sich aus der gynäkologischen oder geburtshilflichen Begleitsymptomatik
  • Oropharyngeale Mykoplasmenkolonisation – keine spezifischen medizingerätegestützten Befunde; relevante Befunde betreffen Differenzialdiagnosen wie Abszess, tiefe Halsinfektion, Lymphadenitis, Fremdkörper oder Tumor

Literatur

  1. Horner P, Donders GGG, Cusini M, Gomberg M, Jensen JS, Unemo M. Should we be testing for urogenital Mycoplasma hominis, Ureaplasma parvum and Ureaplasma urealyticum in men and women? – a position statement from the European STI Guidelines Editorial Board. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2018;32(11):1845-1851. doi: 10.1111/jdv.15146.

Leitlinien

  1. S3-Leitlinie Behandlung von erwachsenen Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie. AWMF-Registernummer 020-020, Version 4.0, Stand 24.04.2021, gültig bis 23.04.2025; Updateprojekt laufend. Langfassung
  2. S3-Leitlinie Management der Urethritis bei männlichen Jugendlichen und Erwachsenen. AWMF-Registernummer 013-099, Version 1.0, Stand 01.10.2024. Langfassung
  3. IUSTI-Europe: Jensen JS, Cusini M, Gomberg M, Moi H, Wilson J, Unemo M. 2021 European guideline on the management of Mycoplasma genitalium infections. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2022;36(5):641-650. doi: 10.1111/jdv.17972.
  4. IUSTI-Europe: Ross J, Guaschino S, Cusini M, Jensen J. 2017 European guideline for the management of pelvic inflammatory disease. Int J STD AIDS. 2018;29(2):108-114. doi: 10.1177/0956462417744099.