Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Folgeerkrankungen
Nävus

Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch Nävi mit bedingt sein können:

Neubildungen – Tumorerkrankungen (C00-D48)

  • Basalzellkarzinom (BZK; Basaliom) ‒ aus einem Talgdrüsen-Nävus (Naevus sebaceus)
  • Malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs) ‒ aus einem dysplastischen Nävus
  • Plattenepithelkarzinom der Haut – maligne (bösartige) Neubildung der Haut ‒ aus dem Talgdrüsen-Nävus
  • Tumoren jeglicher Art – je mehr Nävi, umso höher ist für Frauen das Risiko für Tumoren jeglicher Art; Auswertung der beiden Nurses’ Health Studies (NHS und NHS 2) zeigte bei gepoolten Daten beider Studien [1]:
    • 1-5 Nävi: 6 % höheres Krebsrisiko als unter Frauen ohne Muttermale
    • 6-14 Nävi: 8 % 
    • ≥ 15 Nävi: 19 % 
    Der häufigste Tumor war das Mammakarzinom (Brustkrebs).
    Hinweis:
     Kutane Nävi gehen mit verlängerten Telomeren einher; besonders lange Telomere korrelierten in zahlreichen Studien mit einem erhöhten Krebsrisiko. 

Literatur

  1. Li X et al.: Cutaneous nevi and internal cancer risk: results from two large prospective cohorts of US women. Int J Cancer 2019. doi: https://doi.org/10.1002/ijc.32703
     
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