Akute myeloische Leukämie (AML) – Folgeerkrankungen

Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch eine akute myeloische Leukämie (akuter Blutkrebs der myeloischen Zellreihe) (AML) mitbedingt sein können:

Atmungssystem (J00-J99)

  • Pulmonales Leukostasesyndrom (Störung der Lungendurchblutung durch eine sehr hohe Zahl von Leukämiezellen) bei Hyperleukozytose (starker Vermehrung der weißen Blutkörperchen) mögliche akute Störung der pulmonalen Mikrozirkulation mit Dyspnoe (Atemnot), Hypoxämie (zu niedrigem Sauerstoffgehalt im Blut) und pulmonalen Infiltraten (krankhaften Verdichtungen im Lungengewebe) bis zum respiratorischen Versagen (Atemversagen); die klinische Leukostase (Verstopfung kleiner Blutgefäße durch Leukämiezellen) ist ein hämatologischer Notfall und erfordert eine unverzügliche Zytoreduktion (rasche Verminderung der Leukämiezellzahl) [LL1, LL2].

Blut, blutbildende Organe – Immunsystem (D50-D90)

  • Anämie (Blutarmut) Folge der Verdrängung der normalen Hämatopoese (Blutbildung) durch leukämische Blasten (unreife Leukämiezellen) sowie zusätzlich möglicher therapiebedingter Myelosuppression (Unterdrückung der Knochenmarkfunktion); bei ausgeprägter Anämie sind Dyspnoe, Leistungsminderung und Transfusionsbedürftigkeit möglich [LL1, LL2].
  • Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen) und Blutungen Blutungen reichen von Petechien (punktförmigen Hautblutungen) und Schleimhautblutungen bis zu gastrointestinalen (Magen-Darm-) , pulmonalen oder intrakraniellen Blutungen (Blutungen innerhalb des Schädels); das Risiko wird durch eine begleitende Gerinnungsaktivierung bzw. disseminierte intravasale Gerinnung (krankhafte Aktivierung der Blutgerinnung im gesamten Gefäßsystem) zusätzlich erhöht [LL1, LL2].
  • Neutropenie (Mangel an bestimmten weißen Blutkörperchen) durch leukämische Verdrängung der normalen Granulopoese (Bildung bestimmter weißer Blutkörperchen) und insbesondere während myelosuppressiver Therapie; sie ist ein wesentlicher Risikofaktor für schwere infektiöse Komplikationen [LL1, LL2].
  • Disseminierte intravasale Gerinnung (DIC) besonders charakteristisch und ausgeprägt bei akuter Promyelozytenleukämie (besondere Form der akuten myeloischen Leukämie) (APL), jedoch auch bei nicht-promyelozytärer AML klinisch relevant. Bei nicht-promyelozytärer AML wird eine DIC bei etwa 8,5-25 % der Patienten bereits bei Diagnosestellung beschrieben; weitere etwa 15 % entwickeln sie früh nach Beginn der Chemotherapie. Folgen können schwere Blutungen und thrombotische Ereignisse sein [LL2].
  • Differenzierungssyndrom (schwere Entzündungsreaktion unter bestimmter Leukämietherapie) potenziell lebensbedrohliche therapieassoziierte Komplikation insbesondere während der Differenzierungstherapie der APL mit All-trans-Retinsäure bzw. Arsentrioxid sowie unter Isocitrat-Dehydrogenase-1/2-(IDH1/IDH2)-Inhibitoren. Klinische Warnzeichen sind insbesondere ungeklärtes Fieber, Gewichtszunahme bzw. Ödeme (Wassereinlagerungen), pulmonale Infiltrate, Lungenödem (Flüssigkeitsansammlung in der Lunge), Hypoxie (Sauerstoffmangel) und Dyspnoe [LL2].
  • Hyperleukozytose mit Leukostase insbesondere bei hoher peripherer Blastenzahl; mögliche Folgen sind pulmonale und zerebrale Mikrozirkulationsstörungen (Durchblutungsstörungen kleinster Blutgefäße), Blutungen und Tumorlysesyndrom (Stoffwechselentgleisung durch raschen Zerfall vieler Tumorzellen). Eine Leukozytenzahl > 100 × 109/l wird häufig als Hyperleukozytose definiert; eine klinische Leukostase kann jedoch bereits bei niedrigeren Werten auftreten [LL1, LL2].
  • Chronische Graft-versus-Host-Erkrankung (chronische Abwehrreaktion der Spenderzellen gegen den Empfänger) (GvHD) nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation (Übertragung blutbildender Stammzellen eines Spenders) relevante therapieassoziierte Langzeitkomplikation mit möglicher Multiorganbeteiligung (Beteiligung mehrerer Organe) und erheblicher chronischer Morbidität. Langzeitdaten bei Überlebenden einer AML im Kindesalter zeigen eine höhere langfristige Morbiditätsbelastung nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation als nach alleiniger Chemotherapie [7, LL1].

Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (E00-E90)

  • Tumorlysesyndrom spontan möglich, insbesondere jedoch nach Einleitung einer wirksamen antileukämischen Therapie; das Risiko ist bei hoher Tumorlast, Hyperleukozytose und unter Venetoclax-haltigen Regimen erhöht. Typische metabolische Folgen sind Hyperurikämie, Hyperkaliämie, Hyperphosphatämie und Hypocalcämie; hieraus können akute Nierenschädigung (plötzliche Verschlechterung der Nierenfunktion), Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle resultieren [LL1, LL2].

Herzkreislaufsystem (I00-I99)

  • Venöse und arterielle Thrombosen (Blutgerinnsel in Venen bzw. Arterien) können insbesondere während der frühen Behandlungsphase auftreten. In einer prospektiven Kohorte neu diagnostizierter AML betrug die Prävalenz thrombotischer Ereignisse 8,7 % bei Erwachsenen im Alter von 18-65 Jahren und 10,4 % in einer unabhängigen älteren Validierungskohorte; 66 % der Ereignisse traten vor Beginn des zweiten Chemotherapiekurses auf. Ein DIC-Score ≥ 5 bei Diagnosestellung war mit einem deutlich erhöhten Thromboserisiko assoziiert [1].
  • Herzinsuffizienz (Herzschwäche) bzw. Kardiomyopathie (Erkrankung des Herzmuskels) nach Anthrazyklintherapie relevante therapieassoziierte Komplikation einer intensiven AML-Therapie. Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse mit 41 Studien und 5.995 Patienten ergab nach Anthrazyklin-basierter Remissionsinduktion eine gepoolte Herzinsuffizienzrate von 3,2 % (95-%-Konfidenzintervall 1,0-6,2 %); aufgrund uneinheitlicher kardialer Überwachung können subklinische Funktionsstörungen unterschätzt werden [2].

Infektiöse und parasitäre Krankheiten (A00-B99)

  • Schwere bakterielle Infektionen und febrile Neutropenie (Fieber bei ausgeprägtem Mangel bestimmter weißer Blutkörperchen) infolge krankheits- und therapiebedingter Neutropenie sowie gestörter mukosaler Barrieren; mögliche Manifestationen sind insbesondere Pneumonie (Lungenentzündung), Katheterinfektion, Haut- und Weichteilinfektion sowie gastrointestinale oder perianale Infektionen [LL1, LL2].
  • Sepsis (lebensbedrohliche Organdysfunktion durch eine fehlregulierte Reaktion auf eine Infektion) und septischer Schock (schwerste Form der Sepsis mit Kreislaufversagen) potenziell lebensbedrohliche Folge schwerer Infektionen während ausgeprägter Neutropenie und wesentliche Ursache therapieassoziierter Morbidität und Frühmortalität [LL1, LL2].
  • Invasive Pilzinfektionen (in Gewebe oder Organe eindringende Pilzinfektionen) insbesondere invasive Aspergillose und invasive Candidose bei länger anhaltender Neutropenie während intensiver Remissionsinduktion. Eine Metaanalyse akuter Leukämien bestätigt das klinisch relevante Risiko und zeigt für Patienten mit AML unter antimykotischer Prophylaxe eine signifikante Reduktion invasiver Pilzinfektionen [3, LL2].

Mund, Ösophagus (Speiseröhre), Magen und Darm (K00-K67; K90-K93)

  • Neutropenische Enterokolitis (schwere Darmentzündung bei ausgeprägtem Mangel bestimmter weißer Blutkörperchen) (Typhlitis) potenziell lebensbedrohliche Komplikation ausgeprägter Neutropenie nach intensiver Chemotherapie; mögliche Folgen sind Sepsis, Darmischämie (Minderdurchblutung des Darms), Nekrose (Absterben von Gewebe), Perforation (Durchbruch eines Hohlorgans) und Peritonitis (Bauchfellentzündung). In einer aktuellen Kohortenstudie trat eine neutropenische Enterokolitis während 13,8 % der untersuchten AML-Induktionszyklen auf und war mit erhöhter Morbidität sowie einer höheren Krankenhausmortalität assoziiert (6,5 % versus 2,4 %) [4].

Neubildungen – Tumorerkrankungen (C00-D48)

  • Rezidiv der akuten myeloischen Leukämie (Wiederauftreten der akuten myeloischen Leukämie) wichtigste Form des Krankheitsprogresses nach zunächst erreichter Remission; möglich sind Knochenmarkrezidive, kombinierte Rezidive und extramedulläre Rezidive (Wiederauftreten außerhalb des Knochenmarks). Das individuelle Rezidivrisiko hängt wesentlich von der molekular-zytogenetischen Risikokonstellation, dem initialen Therapieansprechen und dem Status der messbaren Resterkrankung ab [6, LL1, LL2, LL4].
  • Myeloisches Sarkom (Tumor aus unreifen myeloischen Zellen außerhalb des Knochenmarks) bzw. extramedulläre AML tumoröse Ansammlung myeloischer Blasten außerhalb des Knochenmarks; sie kann gleichzeitig mit einer medullären AML, isoliert oder als extramedulläres Rezidiv auftreten. Häufige Manifestationsorte umfassen Haut und Weichteile, Lymphknoten, Knochen sowie weitere extramedulläre Organe [5].
  • Zweitmalignome (später neu auftretende bösartige Tumorerkrankungen) relevante mögliche Spätfolge bei Langzeitüberlebenden, deren Risiko wesentlich von der vorausgegangenen Therapie abhängt. In einer historischen Kohorte von 272 Fünfjahresüberlebenden einer im Kindes- oder jungen Erwachsenenalter diagnostizierten AML ohne Stammzelltransplantation betrug die kumulative Inzidenz nachfolgender maligner Neoplasien nach 20 Jahren 1,7 %. Neuere Langzeitdaten zeigen insbesondere nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation eine höhere Belastung durch schwere chronische Erkrankungen und Zweitmalignome als nach alleiniger Chemotherapie; die Risiken haben sich mit moderneren Therapie- und Transplantationsverfahren reduziert [7, 8].

Psyche – Nervensystem (F00-F99; G00-G99)

  • Zerebrale Leukostase (Verstopfung kleiner Hirngefäße durch Leukämiezellen) mögliche Manifestation einer Hyperleukozytose mit Kopfschmerzen, Verwirrtheit, fokal-neurologischen Defiziten (umschriebenen neurologischen Ausfällen), Bewusstseinsstörungen oder Krampfanfällen; schwere Verläufe können mit zerebraler Ischämie (Minderdurchblutung des Gehirns) oder intrakraniellen Blutungen einhergehen [LL2].
  • Intrakranielle Blutung insbesondere bei ausgeprägter Thrombozytopenie und/oder disseminierter intravasaler Gerinnung; sie gehört zu den prognostisch schwerwiegendsten frühen Komplikationen, insbesondere bei APL [LL1, LL2].
  • Zentralnervöse leukämische Manifestation (Befall des zentralen Nervensystems durch Leukämiezellen) insgesamt selten, jedoch bei neurologischen Symptomen differentialdiagnostisch relevant; möglich sind insbesondere meningeale bzw. andere extramedulläre Manifestationen [LL1, LL2].

Urogenitalsystem (Nieren, Harnwege – Geschlechtsorgane) (N00-N99)

  • Akute Nierenschädigung bis zum akuten Nierenversagen (plötzlicher Ausfall der Nierenfunktion) insbesondere im Rahmen eines Tumorlysesyndroms, einer Sepsis, ausgeprägter Volumenstörungen oder nephrotoxischer Begleittherapien; schwere Verläufe können eine Nierenersatztherapie (Dialysebehandlung) erforderlich machen [LL1, LL2].
  • Beeinträchtigung der Fertilität bzw. Infertilität (eingeschränkte bzw. fehlende Zeugungs- oder Empfängnisfähigkeit) mögliche Langzeitfolge gonadotoxischer Therapie, insbesondere nach intensiver Konditionierung im Rahmen einer hämatopoetischen Stammzelltransplantation. Das individuelle Risiko hängt von Alter, Geschlecht und kumulativer Therapieexposition ab; die aktuelle Onkopedia-Leitlinie weist ausdrücklich auf relevante Fertilitätsspätfolgen bei AML-Überlebenden hin [LL1].

Prognosefaktoren

  • Alter einer der stärksten klinischen Prognosefaktoren; mit zunehmendem Alter sinkt im Mittel die Wahrscheinlichkeit einer anhaltenden Remission und das Risiko therapieassoziierter Komplikationen steigt. Das kalendarische Alter allein ist jedoch für Therapieentscheidungen nicht ausreichend [LL1, LL2].
  • Allgemeinzustand und Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) insbesondere Performance-Status sowie relevante kardiale, pulmonale, renale und hepatische Begleiterkrankungen beeinflussen Therapiefähigkeit, therapieassoziierte Mortalität und Gesamtprognose [LL1, LL2].
  • Molekular-zytogenetisches Risikoprofil zentraler krankheitsbezogener Prognosefaktor. Für intensiv behandelte Erwachsene erfolgt die Risikostratifizierung nach den Empfehlungen des European LeukemiaNet (ELN) 2022 in günstiges, intermediäres und ungünstiges Risiko. Für Erwachsene unter weniger intensiven Therapien wurde 2024 eine separate ELN-Risikoklassifikation vorgeschlagen [LL1-LL3].
  • Ungünstige molekulare und zytogenetische Veränderungen insbesondere TP53-Mutationen sowie definierte myelodysplasiebezogene Genveränderungen und ungünstige zytogenetische Konstellationen sind in Abhängigkeit vom verwendeten Therapieregime mit einer ungünstigen Prognose assoziiert [LL1-LL3].
  • Messbare Resterkrankung (nachweisbare verbliebene Leukämiezellen nach der Therapie) (measurable residual disease, MRD) einer der wichtigsten dynamischen Prognosefaktoren nach Therapiebeginn. In einer Metaanalyse von 81 Studien mit 11.151 Patienten betrug das geschätzte 5-Jahres-Gesamtüberleben bei MRD-Negativität 68 % gegenüber 34 % bei MRD-Positivität; das krankheitsfreie 5-Jahres-Überleben betrug 64 % gegenüber 25 %. Die zusammengefasste Hazard Ratio bei MRD-Negativität betrug 0,36 für das Gesamtüberleben und 0,37 für das krankheitsfreie Überleben [6, LL4].
  • Qualität und Dynamik des Therapieansprechens fehlende komplette Remission, primär refraktäre Erkrankung (von Anfang an nicht ausreichend auf die Behandlung ansprechende Erkrankung) sowie persistierende oder wieder zunehmende MRD sind mit einem deutlich erhöhten Rezidiv- und Mortalitätsrisiko verbunden [LL1, LL2, LL4].
  • Rezidiv mit einer erheblichen Verschlechterung der Prognose verbunden; entscheidend sind insbesondere Dauer der ersten Remission, molekulare Zielstrukturen, Allgemeinzustand, Ansprechen auf die Salvage-Therapie und die Möglichkeit einer allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation [LL1, LL2].
  • Hyperleukozytose und klinische Leukostase mit erhöhter Frühmortalität, insbesondere durch pulmonale bzw. zerebrale Leukostase, Blutungen und Tumorlysesyndrom, assoziiert [LL1, LL2].
  • Gerinnungsentgleisung und thrombotische Komplikationen ein hoher DIC-Score bei Diagnosestellung ist ein starker Prädiktor venöser und arterieller Thrombosen; in der prospektiven Studie von Libourel et al. betrug die Hazard Ratio bei einem DIC-Score ≥ 5 in der jüngeren Kohorte 4,79 und in der älteren Validierungskohorte 11,08 [1].
  • Schwere infektiöse Komplikationen Sepsis, invasive Pilzinfektionen und andere schwere Infektionen während ausgeprägter Neutropenie erhöhen insbesondere die frühe Morbidität und Mortalität und können die Durchführbarkeit der antileukämischen Therapie beeinträchtigen [3, LL1, LL2].
  • Langzeitprognose nach AML im Kindesalter wird neben einem Rezidiv wesentlich durch therapieassoziierte chronische Erkrankungen beeinflusst. In einer großen Kohorte von 856 Fünfjahresüberlebenden war die 20-Jahres-Spätmortalität nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation höher als nach alleiniger Chemotherapie; gleichzeitig nahmen Morbidität und Mortalität nach Stammzelltransplantation in neueren Therapieepochen deutlich ab [7].

Literatur

  1. Libourel EJ, Klerk CPW, van Norden Y et al.: Disseminated intravascular coagulation at diagnosis is a strong predictor for thrombosis in acute myeloid leukemia. Blood. 2016;128(14):1854-1861. doi: 10.1182/blood-2016-02-701094
  2. Geels J, van Rhenen A, Gradowska P et al.: Heart failure in patients with acute myeloid leukemia (AML) treated with anthracycline agents during remission induction therapy: a systematic review and meta-analysis. Leukemia. 2026;40(1):120-129. doi: 10.1038/s41375-025-02753-w
  3. Soldi LR, Coelho YNB, Paranhos LR et al.: The impact of antifungal prophylaxis in patients diagnosed with acute leukemias undergoing induction chemotherapy: a systematic review and meta-analysis. Clin Exp Med. 2023;23(7):3231-3249. doi: 10.1007/s10238-023-01062-9
  4. Brunel AS, Seydoux C, Schmidt S et al.: Epidemiology, Risk Factors, and Outcomes of Neutropenic Enterocolitis in Onco-Hematological Patients According to Chemotherapy Regimen. Clin Infect Dis. 2026;82(2):e296-e307. doi: 10.1093/cid/ciaf134
  5. Padmanabhan DS, Aguilar JJ, Reddy SN et al.: Clinical and Molecular Characterization of Myeloid Sarcoma: A Systematic Review and Meta-Analysis. Cancers (Basel). 2025;17(24):3975. doi: 10.3390/cancers17243975
  6. Short NJ, Zhou S, Fu C et al.: Association of Measurable Residual Disease With Survival Outcomes in Patients With Acute Myeloid Leukemia: A Systematic Review and Meta-analysis. JAMA Oncol. 2020;6(12):1890-1899. doi: 10.1001/jamaoncol.2020.4600
  7. Turcotte LM, Whitton JA, Leisenring WM et al.: Chronic conditions, late mortality, and health status after childhood AML: a Childhood Cancer Survivor Study report. Blood. 2023;141(1):90-101. doi: 10.1182/blood.2022016487
  8. Mulrooney DA, Dover DC, Li S et al.: Twenty years of follow-up among survivors of childhood and young adult acute myeloid leukemia: a report from the Childhood Cancer Survivor Study. Cancer. 2008;112(9):2071-2079. doi: 10.1002/cncr.23405

Leitlinien, Referenzwerte und Protokolle

  1. Onkopedia-Leitlinie: Akute Myeloische Leukämie (AML). Stand September 2025. Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO), Österreichische Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie (OeGHO), Schweizerische Gesellschaft für Hämatologie (SGH-SSH), Schweizerische Gesellschaft für Medizinische Onkologie (SGMO). Onkopedia. [LL1]
  2. Döhner H, Wei AH, Appelbaum FR et al.: Diagnosis and management of AML in adults: 2022 recommendations from an international expert panel on behalf of the European LeukemiaNet. Blood. 2022;140(12):1345-1377. doi: 10.1182/blood.2022016867. [LL2]
  3. Döhner H, DiNardo CD, Appelbaum FR et al.: Genetic risk classification for adults with AML receiving less-intensive therapies: the 2024 ELN recommendations. Blood. 2024;144(21):2169-2173. doi: 10.1182/blood.2024025409. [LL3]
  4. Heuser M, Freeman SD, Ossenkoppele GJ et al.: 2021 Update on MRD in acute myeloid leukemia: a consensus document from the European LeukemiaNet MRD Working Party. Blood. 2021;138(26):2753-2767. doi: 10.1182/blood.2021013626. [LL4]