Nagelbettentzündung (Paronychie) – Medikamentöse Therapie

Therapieziel

  • Abheilung der akuten Entzündung des Nagelfalzes, Reduktion von Schmerz, Schwellung und Rötung sowie Vermeidung von Abszedierung (Eiterbildung), Zellulitis (Entzündung des Unterhautgewebes), Panaritium (eitrige Finger- oder Zehenentzündung), Sehnenscheidenbeteiligung (Mitbeteiligung der Sehnenscheide), Gelenkbeteiligung (Mitbeteiligung des Gelenks) und Osteomyelitis (Knochenentzündung) [1-4].
  • Bei chronischer Paronychie (Nagelfalzentzündung): Wiederherstellung der Barrierefunktion (Schutzfunktion) des proximalen (körpernahen) und lateralen (seitlichen) Nagelfalzes, Kontrolle der Entzündung, Reduktion von Rezidiven (Wiederauftreten) und Vermeidung persistierender Nageldystrophie (bleibende Nagelverformung) [1-5].

Therapieempfehlungen

  • Die Pharmakotherapie (medikamentöse Behandlung) richtet sich nach Verlaufsform, Schweregrad, Vorliegen eines Abszesses (Eiteransammlung), Ausbreitung in das umgebende Weichteilgewebe (weiches Gewebe), Risikofaktoren, Erregerverdacht, Rezidivneigung (Neigung zum Wiederauftreten) und möglicher Arzneimittelinduktion (Auslösung durch Medikamente) [1-4].
  • Akute Paronychie ohne Abszess und ohne Zellulitis:
    • Initial antiseptische Lokaltherapie (keimhemmende örtliche Behandlung) und warme Bäder beziehungsweise Umschläge; bei persistierender lokaler Entzündung topische Antibiotika (örtlich angewendete Antibiotika), ggf. in Kombination mit einem topischen Glucocorticoid (örtlich angewendetes Kortisonpräparat) [1, 2].
    • Systemische Antibiotika (im ganzen Körper wirksame Antibiotika) sind bei unkomplizierter akuter Paronychie ohne Zellulitis nicht regelhaft indiziert [1-4].
  • Akute Paronychie mit Abszess:
    • Therapieentscheidend ist die Drainage (Ableitung von Flüssigkeit oder Eiter); eine alleinige Antibiotikatherapie (Behandlung mit Antibiotika) ist bei klinisch relevantem Abszess nicht ausreichend [1-4].
    • Nach suffizienter Drainage sind systemische Antibiotika in der Regel nicht erforderlich, sofern keine Zellulitis, keine schwere Infektion, keine Immunsuppression (Unterdrückung des Immunsystems) und keine relevante Komorbidität (Begleiterkrankung) vorliegen [1-4].
  • Akute Paronychie mit Zellulitis, ausgeprägter lokaler Infektion, systemischen Infektzeichen (den ganzen Körper betreffende Entzündungszeichen) oder Risikokonstellation:
    • Systemische Antibiotikatherapie gegen Staphylococcus aureus und Streptokokken; bei Nagelkauen, Daumenlutschen, Bissverletzung oder oraler Kontamination (Verunreinigung über den Mund) zusätzlich anaerobe (ohne Sauerstoff wachsende) und orale Mischflora (Keimgemisch aus dem Mundbereich) berücksichtigen [1-4].
    • Bei Risikofaktoren für Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus ist die Auswahl nach lokaler Resistenzlage (Widerstandsfähigkeit von Erregern gegen Medikamente), Vorbefunden und Schweregrad anzupassen [1, 4].
  • Chronische Paronychie:
    • Die chronische Paronychie ist überwiegend eine irritativ-entzündliche Erkrankung des Nagelfalzes und keine primäre Candida-Infektion (Hefepilzinfektion) [1, 5].
    • Erstlinientherapie (Behandlung der ersten Wahl) ist die konsequente Vermeidung von Feuchtigkeit, Irritantien (Reizstoffen) und mechanischem Trauma (Verletzung) kombiniert mit topischen antiinflammatorischen Wirkstoffen (entzündungshemmenden Wirkstoffen), insbesondere topischen Glucocorticoiden [1, 3, 5].
    • Topische oder systemische Antimykotika (Pilzmittel) sollen nicht pauschal eingesetzt werden; sie sind nur bei gesicherter Candida-Infektion, relevanter mykotischer Beteiligung (Pilzbeteiligung) oder begleitender Onychomykose (Nagelpilz) zu erwägen [1, 3, 5].
  • Therapieversagen:
    • Bei fehlender Besserung nach 48-72 Stunden unter adäquater Therapie, rezidivierender Paronychie, atypischem Verlauf, ausgeprägtem Schmerz, tiefer Ausbreitung, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Immunsuppression oder Verdacht auf Fremdkörper, Herpes-simplex-Infektion (Herpesinfektion), Tumor (Geschwulst) oder Osteomyelitis ist eine erneute klinische Beurteilung erforderlich [1-4].
  • Siehe auch unter „Weitere Therapie“.

Akute Paronychie

  • Leichte akute Paronychie ohne Abszess:
    • Lokale antiseptische Therapie ist ausreichend, wenn nur geringe Rötung, Schwellung und Druckschmerz bestehen und keine Zellulitis vorliegt [1, 2].
    • Geeignete Optionen sind antiseptische Bäder oder Umschläge sowie antiseptische Lösungen beziehungsweise Gele.
  • Persistierende lokale Entzündung ohne Abszess:
    • Topische Antibiotika können eingesetzt werden, insbesondere bei Verdacht auf bakterielle Superinfektion (zusätzliche bakterielle Infektion) [1, 2].
    • Die Kombination eines topischen Antibiotikums mit einem topischen Glucocorticoid kann die Symptomdauer (Beschwerdedauer) verkürzen [1, 6].
  • Abszedierende akute Paronychie:
    • Bei Fluktuation (tastbare Flüssigkeitsbewegung), Eiteransammlung oder subungualer Ausbreitung (Ausbreitung unter dem Nagel) ist die Drainage die vorrangige Maßnahme [1-4].
    • Eine systemische Antibiotikatherapie wird nur ergänzend eingesetzt, wenn Zellulitis, ausgedehnte Infektion, Immunsuppression, Diabetes mellitus mit kompliziertem Verlauf, systemische Infektzeichen oder unzureichende Drainage vorliegen [1-4].

Chronische Paronychie

  • Die chronische Paronychie besteht definitionsgemäß über mindestens 6 Wochen und betrifft häufig mehrere Finger [1, 3, 5].
  • Therapeutisch steht nicht die antimikrobielle Eradikation (Beseitigung von Krankheitserregern), sondern die Wiederherstellung der Nagelfalzbarriere und die Entzündungskontrolle im Vordergrund [1, 3, 5].
  • Topische Glucocorticoide sind systemischen Antimykotika bei chronischer Paronychie überlegen; dies stützt das Konzept der chronischen Paronychie als irritativ-entzündliche Erkrankung [5].
  • Tacrolimus 0,1 % Salbe kann als Off-Label-Use (Anwendung außerhalb der Zulassung) bei unzureichendem Ansprechen oder Kontraindikationen (Gegenanzeigen) gegen topische Glucocorticoide erwogen werden [7].

Spezielle Erreger- und Risikokonstellationen

  • Pseudomonas-Verdacht:
    • Bei grünlicher Verfärbung des Nagels, Feuchtmilieu oder typischem klinischem Bild kann eine gegen Pseudomonas aeruginosa wirksame lokale Therapie erwogen werden; systemische Fluorchinolone sind nur bei schwerer, gesicherter oder ausgedehnter Infektion und nach kritischer Indikationsstellung (Festlegung der Behandlungsnotwendigkeit) zu verwenden [1, 2].
  • Candida-Nachweis:
    • Candida spp. können bei chronischer Paronychie Kolonisatoren (Besiedler) sein; ein Nachweis allein beweist keine kausale Infektion [1, 5].
    • Antimykotika sind nur bei klinisch relevanter Candida-Infektion, zusätzlicher Onychomykose oder immunsupprimiertem Patienten (Patient mit geschwächtem Immunsystem) mit entsprechendem Befund indiziert [1, 3, 5].
  • Herpes-simplex-Infektion:
    • Bei gruppierten Bläschen, starkem Brennen, fehlendem eitrigem Sekret (Absonderung) oder Verdacht auf herpetisches Panaritium (Herpesentzündung an Finger oder Zehe) keine Inzision (Einschnitt); antivirale Therapie (Behandlung gegen Viren) nur bei klinisch passender Herpes-simplex-Infektion, frühem Therapiebeginn oder Risikopatienten [1, 2].
  • Arzneimittelinduzierte Paronychie:
    • Bei Therapie mit Epidermal-growth-factor-receptor-Inhibitoren, Retinoiden, Proteaseinhibitoren oder bestimmten onkologischen Therapien (Krebstherapien) ist die Behandlung ursachen- und schweregradabhängig; topische Antiseptika, topische Glucocorticoide und in Einzelfällen Doxycyclin können eingesetzt werden [1, 2].

Wirkstoffe (Hauptindikation)

Wirkstoffgruppe Wirkstoff Indikation Besonderheiten
Antiseptika Octenidin Leichte akute Paronychie ohne Abszess; adjuvant (unterstützend) nach Drainage Nicht in tiefe Wundhöhlen unter Druck einbringen; lokale Reizung möglich
Antiseptika Povidon-Iod Leichte akute Paronychie; antiseptische Lokaltherapie Cave: Schilddrüsenerkrankungen, Radioiodtherapie, Jodüberempfindlichkeit; nicht großflächig/langdauernd ohne Indikation
Antiseptika Polihexanid Antiseptische Wund- und Nagelfalzbehandlung Gute lokale Verträglichkeit; keine Anwendung im Innenohr, Auge oder zentralen Nervensystem
Antiseptika Ethacridinlactat-Monohydrat Adjuvante antiseptische Lokaltherapie Nur unterstützend; keine Evidenz für Überlegenheit gegenüber anderen Antiseptika
Topische Antibiotika Mupirocin Persistierende lokale bakterielle Entzündung ohne Abszess; Staphylococcus-aureus-Verdacht Zurückhaltender Einsatz wegen Resistenzentwicklung; nicht als Dauertherapie
Topische Antibiotika Fusidinsäure Lokalisierte bakterielle Paronychie ohne Abszess Zurückhaltender Einsatz wegen Resistenzentwicklung; keine Monotherapie bei ausgedehnter Zellulitis
Topische Antibiotika Gentamicin Lokalisierte bakterielle Infektion; ggf. bei gramnegativem Erregerverdacht Sensibilisierung (Überempfindlichkeitsreaktion) möglich; keine großflächige oder langfristige Anwendung
Topische Glucocorticoide Hydrocortison, Methylprednisolonaceponat, Betamethasonvalerat Akute Paronychie mit starker Entzündung in Kombination mit topischem Antibiotikum; chronische Paronychie als Erstlinientherapie Potenz (Wirkstärke) und Dauer an Lokalbefund anpassen; Atrophie (Gewebeschwund), Teleangiektasien (erweiterte kleine Hautgefäße) und Steroiddermatitis (Hautentzündung durch Kortisonpräparate) bei Übergebrauch vermeiden
Topische Calcineurininhibitoren Tacrolimus 0,1 % Salbe Chronische Paronychie bei unzureichendem Ansprechen auf Glucocorticoide oder steroid-sparende Therapie Off-Label-Use; initial Brennen möglich; keine Anwendung auf klinisch infizierten, unbehandelten Läsionen (Gewebeschäden)
Topische Antimykotika Clotrimazol, Ciclopirox Gesicherte Candida-Beteiligung oder begleitende mykotische Infektion Nicht routinemäßig bei chronischer Paronychie ohne klinisch relevante Pilzinfektion

Systemische Antibiotika

  • Systemische Antibiotika sind nicht Bestandteil der Routinebehandlung jeder akuten Paronychie [1-4].
  • Indikationen sind Zellulitis, ausgedehnte bakterielle Infektion, systemische Infektzeichen, Immunsuppression, komplizierter Diabetes mellitus, unzureichende Drainage, rasche Progredienz (Fortschreiten) oder Risikokonstellation für Mischinfektion [1-4].
  • Die Auswahl richtet sich nach wahrscheinlichem Erregerspektrum (Spektrum möglicher Krankheitserreger), lokaler Resistenzlage, Allergien, Nierenfunktion, Schwangerschaft, Alter und Schweregrad.
Wirkstoffgruppe Wirkstoff Indikation Besonderheiten
Penicillinasefeste Penicilline Flucloxacillin Systemische Therapie bei MSSA- und Streptokokken-Verdacht ohne orale Kontamination Nicht ausreichend bei Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus; Leberwerterhöhung und Arzneimittelinteraktionen beachten
Aminopenicillin/Beta-Lactamase-Inhibitor Amoxicillin/Clavulansäure Paronychie nach Nagelkauen, Daumenlutschen, Bissverletzung, oraler Kontamination oder polymikrobieller Infektion Wirksam gegen typische Hautflora plus orale Anaerobier; gastrointestinale Nebenwirkungen und Leberwerterhöhung beachten
Cephalosporine der 1. Generation Cefalexin oder Cefadroxil Alternative bei unkomplizierter bakterieller Haut-/Weichteilinfektion durch MSSA/Streptokokken Keine MRSA-Abdeckung; Kreuzallergie bei schwerer Beta-Lactam-Allergie beachten
Lincosamide Clindamycin Alternative bei Beta-Lactam-Allergie; ggf. bei anaerober Mischflora oder MRSA-Risikokonstellation nach lokaler Resistenzlage Risiko einer Clostridioides-difficile-assoziierten Kolitis (Darmentzündung); Resistenzlage beachten
Tetracycline Doxycyclin MRSA-Risikokonstellation nach lokaler Resistenzlage; arzneimittelinduzierte entzündliche Paronychie unter Epidermal-growth-factor-receptor-Inhibitoren Nicht in Schwangerschaft und bei Kindern unter 8 Jahren; Phototoxizität (Lichtüberempfindlichkeit); eingeschränkte Streptokokkenabdeckung
Sulfonamid/Trimethoprim Cotrimoxazol MRSA-Risikokonstellation nach lokaler Resistenzlage Schwere Hautreaktionen, Hyperkaliämie (erhöhter Kaliumwert) und Interaktionen (Wechselwirkungen) beachten; eingeschränkte Streptokokkenabdeckung
Fluorchinolone Ciprofloxacin Schwere oder gesicherte Pseudomonas-Infektion nach kritischer Indikationsstellung Reserveeinsatz; Tendinopathie (Sehnenerkrankung), Neuropathie (Nervenerkrankung), QT-Zeit-Verlängerung und Aortenrisiken beachten; nicht bei unkomplizierter Paronychie

Systemische Antimykotika

  • Systemische Antimykotika sind bei chronischer Paronychie nicht regelhaft indiziert [1, 5].
  • Eine Indikation besteht nur bei gesicherter relevanter Candida-Infektion, begleitender Onychomykose, ausgedehnter mykotischer Infektion oder immunsupprimiertem Patienten mit passendem klinischem Befund.
Wirkstoffgruppe Wirkstoff Indikation Besonderheiten
Azol-Antimykotika Fluconazol Gesicherte Candida-Infektion mit klinischer Relevanz Interaktionen über Cytochrom-P450-System; Leberwerte beachten; nicht pauschal bei Candida-Kolonisation
Azol-Antimykotika Itraconazol Mykotische Nagel-/Nagelfalzinfektion bei gesichertem Erreger und Therapienotwendigkeit Interaktionen, Hepatotoxizität (Leberschädigung) und Kontraindikationen bei Herzinsuffizienz (Herzschwäche) beachten
Allylamine Terbinafin Begleitende Dermatophyten-Onychomykose, nicht Candida-Kolonisation Leberwerte beachten; nicht Erstlinientherapie der chronischen Paronychie ohne Onychomykose

Antivirale Therapie

  • Eine antivirale Therapie gehört nicht zur Standardtherapie der bakteriellen Paronychie.
  • Sie ist nur bei Verdacht auf herpetisches Panaritium beziehungsweise Herpes-simplex-Infektion indiziert; in diesem Fall darf keine Drainage/Inzision erfolgen, solange kein bakterieller Abszess vorliegt.
Wirkstoffgruppe Wirkstoff Indikation Besonderheiten
Nukleosidanaloga Aciclovir Herpes-simplex-Infektion des Fingers/Zehenendglieds bei frühem Therapiebeginn oder Risikokonstellation Nierenfunktion und Hydratation (Flüssigkeitszufuhr) beachten; keine Wirkung gegen bakterielle Paronychie
Nukleosidanaloga Valaciclovir Alternative bei Herpes-simplex-Infektion Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz (Nierenschwäche); keine Wirkung gegen bakterielle Paronychie

Beachte

  • Keine pauschale Antibiotikatherapie bei jeder Paronychie:
    • Bei unkomplizierter akuter Paronychie ohne Zellulitis und insbesondere nach erfolgreicher Abszessdrainage ist ein systemisches Antibiotikum meist nicht erforderlich [1-4].
  • Keine alleinige Antibiotikatherapie bei Abszess:
    • Ein klinisch relevanter Abszess erfordert Drainage; Antibiotika ersetzen die Entlastung nicht [1-4].
  • Keine pauschale Antimykotikatherapie bei chronischer Paronychie:
    • Candida-Nachweis kann Kolonisation (Besiedlung) bedeuten; topische Glucocorticoide sind bei chronischer Paronychie besser belegt als systemische Antimykotika [5].
  • Keine Neomycin-haltigen Lokalpräparate:
    • Neomycin-haltige Kombinationspräparate sollten wegen des relevanten Risikos einer allergischen Kontaktdermatitis (allergische Hautentzündung) vermieden werden [1].
  • Red Flags:
    • Ausgeprägter Schmerz, rasche Progredienz, Fieber, Lymphangitis (Entzündung der Lymphbahnen), Beugesehnenschmerz (Schmerz an der Beugesehne), Bewegungseinschränkung, Sensibilitätsstörung (Gefühlsstörung), Verdacht auf Fremdkörper, Diabetes mellitus, Immunsuppression, fehlende Besserung nach 48-72 Stunden oder Rezidive erfordern erneute ärztliche Beurteilung und ggf. chirurgische beziehungsweise weiterführende Diagnostik (Untersuchungen) [1-4].

Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)

Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für das Immunsystem sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:

  • Vitamine (A, C, E, D3, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Folsäure, Biotin)
  • Spurenelemente (Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink)
  • Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA))
  • Sekundäre Pflanzenstoffe (Beta-Carotin, Flavonoide (Citrusfrüchte), Lycopin (Tomaten), Proanthocyanidine (Cranberrys), Polyphenole)
  • Weitere Vitalstoffe (Probiotische Kulturen: Laktobazillen, Bifidobakterien)

Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.

Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.

Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.

Literatur

  1. Leggit JC. Acute and Chronic Paronychia. Am Fam Physician. 2017;96(1):44-51.
  2. Relhan V, Bansal A. Acute and Chronic Paronychia Revisited: A Narrative Review. J Cutan Aesthet Surg. 2022;15(1):1-16. https://doi.org/10.4103/JCAS.JCAS_30_21
  3. British Association of Dermatologists. Chronic paronychia. Patient Information Leaflet. Updated 2022.
  4. Gottlieb M, Long B. Management of Finger Felons and Paronychia: A Narrative Review. J Emerg Med. 2025;78:1-11.
     ://doi.org/10.1016/j.jemermed.2025.07.054
  5. Tosti A, Piraccini BM, Ghetti E, Colombo MD. Topical steroids versus systemic antifungals in the treatment of chronic paronychia: An open, randomized double-blind and double dummy study. J Am Acad Dermatol. 2002;47(1):73-76. https://doi.org/10.1067/mjd.2002.122191
  6. Wollina U. Acute paronychia: comparative treatment with topical antibiotic alone or in combination with corticosteroid. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2001;15(1):82-84. https://doi.org/10.1046/j.1468-3083.2001.00177-6.x
  7. Rigopoulos D, Gregoriou S, Belyayeva E, Larios G, Kontochristopoulos G, Katsambas A. Efficacy and safety of tacrolimus ointment 0.1% vs. betamethasone 17-valerate 0.1% in the treatment of chronic paronychia: An unblinded randomized study. Br J Dermatol. 2009;160(4):858-860. https://doi.org/10.1111/j.1365-2133.2008.08988.x