Reis-Diät
Die Reis-Diät ist eine stark kalorienreduzierte, kohlenhydratbetonte Reduktionskost, bei der Reis – vorzugsweise Vollkornreis – den Hauptbestandteil der Ernährung darstellt. Je nach Ausprägung reicht sie von einer strikten Mono-Diät, bei der ausschließlich Reis verzehrt wird, bis zu moderat erweiterten Varianten, in denen zusätzlich Gemüse, Obst und geringe Mengen fettarmer Proteinquellen erlaubt sind. Die tägliche Energiezufuhr liegt meist bei etwa 1.000 kcal.
Einzuordnen ist die Reis-Diät als kurzfristige Lifestyle-Diät ohne leitliniengestützte therapeutische Indikation. Sie stellt weder eine krankheitsspezifische medizinische Diät noch eine präventive Ernährungsform dar und ist nicht als langfristiges Ernährungskonzept konzipiert.
Entstehung und wissenschaftliche Grundlagen
Historisch basiert die Reis-Diät auf sehr natrium- und fettarmen Kostformen, die in den 1930er-Jahren zur Behandlung schwerer Hypertonie (Bluthochdruck) und fortgeschrittener Nierenerkrankungen eingesetzt wurden. Diese historischen Anwendungen erfolgten unter streng kontrollierten medizinischen Bedingungen und mit klarer therapeutischer Zielsetzung. Die heute populären Varianten zur Gewichtsreduktion sind hiervon konzeptionell und inhaltlich klar abzugrenzen.
Die moderne Reis-Diät beruht im Wesentlichen auf einer ausgeprägten Kalorienrestriktion, einer drastischen Reduktion von Fett und Salz sowie einer sehr hohen Kohlenhydratzufuhr. Wissenschaftlich belastbare Modelle zur nachhaltigen Gewichtskontrolle oder zur langfristigen Verbesserung metabolischer Parameter liegen hierfür nicht vor. Konzepte wie „Entschlackung“ oder „Ausschwemmung von Giftstoffen“ sind nicht Teil der evidenzbasierten Ernährungsmedizin und besitzen keine definierte physiologische Grundlage.
Zielsetzung der Diät
Die Diät wird mit einem raschen Gewichtsverlust von bis zu 8-15 kg innerhalb von vier Wochen beworben. Diese Zielsetzung stellt ein Werbeversprechen des Diätkonzepts dar und ist ausschließlich kurzfristig sowie Lifestyle-orientiert ausgerichtet.
Medizinisch relevante Zielparameter wie eine nachhaltige Reduktion der Fettmasse, Verbesserungen der Insulinsensitivität, Effekte auf Lipidprofile oder eine langfristige Stabilisierung des Körpergewichts werden nicht systematisch adressiert. Kurzfristig wird eine deutliche Reduktion des Körpergewichts angestrebt, langfristige Ziele, Strategien zur Gewichtserhaltung oder verhaltensbezogene Lerneffekte sind nicht Bestandteil des Konzepts.
Grundprinzipien
Die Reis-Diät basiert auf einer stark reduzierten täglichen Energiezufuhr von etwa 1.000 kcal, wobei der überwiegende Anteil der Energie aus Kohlenhydraten stammt. Der Fett- und Proteinanteil liegt deutlich unter den allgemein empfohlenen Zufuhrempfehlungen.
Reis bildet das zentrale und mengenmäßig dominierende Lebensmittel der Diät und wird in der Regel in mehreren Portionen über den Tag verteilt verzehrt. Bevorzugt wird Vollkornreis, da dieser im Vergleich zu poliertem Reis einen höheren Gehalt an Ballaststoffen, Magnesium, Kalium und B-Vitaminen aufweist.
Die Zubereitung des Reises erfolgt üblicherweise ohne Zugabe von Salz oder Fett. Gewürze werden, sofern überhaupt erlaubt, meist nur in sehr geringer Menge eingesetzt und sollen natriumarm sein. Ziel ist eine möglichst niedrige Natriumzufuhr, um Wassereinlagerungen zu reduzieren.
Die Mahlzeitenstruktur ist fest vorgegeben und umfasst in der Regel drei Hauptmahlzeiten. Je nach Ausprägung der Diät können ein bis zwei Zwischenmahlzeiten vorgesehen sein, um subjektivem Hungergefühl entgegenzuwirken.
Die Lebensmittelauswahl ist stark eingeschränkt und folgt klaren Regeln. Neben Reis sind in vielen Varianten Gemüse und Obst erlaubt, wobei der Anteil stärkehaltiger Gemüse häufig begrenzt wird. In weniger strikten Formen der Reis-Diät können kleine Mengen fettarmer Proteinquellen wie mageres Geflügel, Fisch oder fettarme Milchprodukte integriert werden. Fettreiche Lebensmittel, Öle sowie stark verarbeitete oder gesalzene Produkte sind ausgeschlossen.
Eine Anpassung der Energie- oder Nährstoffzufuhr an individuelle Faktoren wie Alter, Geschlecht, Körperzusammensetzung, körperliche Aktivität oder bestehende Stoffwechselerkrankungen ist nicht vorgesehen.
Die Diät folgt einem standardisierten Schema, das für alle Anwender gleich angewendet wird, unabhängig von individuellen Bedürfnissen oder Belastungen.
Angestrebte Wirkmechanismen
Als Wirkmechanismen der Reis-Diät werden eine entwässernde Wirkung durch die niedrige Natriumzufuhr, eine angebliche „Entschlackung“ sowie ein günstiger Einfluss der hohen Kohlenhydratzufuhr postuliert. Wissenschaftlich belegbar ist hiervon lediglich der kurzfristige Wasserverlust infolge der Natriumrestriktion sowie der Entleerung der Glykogenspeicher (Glykogen = Speicherform der Glucose in Leber und Muskulatur).
Der beobachtete Gewichtsverlust ist primär auf die ausgeprägte Kalorienrestriktion zurückzuführen. Zusätzlich kommt es zu einem Verlust von Körperwasser und fettfreier Masse. Ein spezifischer Vorteil einer extrem kohlenhydratreichen Ernährung für den Fettabbau ist nicht belegt. Aktuelle systematische Übersichtsarbeiten zeigen vielmehr, dass extreme Makronährstoffverteilungen keine nachhaltigen metabolischen Vorteile bieten und die Qualität der Kohlenhydrate entscheidend ist [1, 2].
Zielgruppen und Ausschlusskriterien
Geeignete Zielgruppen
- Stoffwechselgesunde Erwachsene ohne relevante Komorbiditäten (Begleiterkrankungen)
- Personen mit kurzfristigem Gewichtsreduktionswunsch ohne medizinische Indikation
Eingeschränkte Eignung
- Personen mit erhöhtem Proteinbedarf
- Ältere Menschen aufgrund des erhöhten Risikos für Muskelabbau
- Personen mit hoher körperlicher oder geistiger Belastung
Nicht geeignet
- Kinder und Jugendliche
- Schwangere und Stillende
- Personen mit Diabetes mellitus
- Personen mit chronischen Nieren- oder Lebererkrankungen
- Personen mit aktueller oder früherer Essstörung (z. B. Bulimia nervosa/Ess-Brech-Sucht)
Durchführung und Ablauf der Diät
Die Durchführung der Reis-Diät erfordert eine konsequente und strukturierte Planung der Mahlzeiten, da die Lebensmittelauswahl stark eingeschränkt ist. Die Grundlage aller Mahlzeiten bildet Reis, vorzugsweise Vollkornreis, der in der Regel zum Frühstück, Mittag- und Abendessen verzehrt wird. Die Portionsgrößen sind meist vorgegeben oder ergeben sich aus der angestrebten täglichen Energiezufuhr von etwa 1.000 kcal. Der Reis wird überwiegend gekocht und ohne Zugabe von Fett oder Salz zubereitet.
Je nach Ausprägung der Diät können Gemüse und Obst ergänzt werden. Dabei wird häufig empfohlen, den Schwerpunkt auf wasser- und ballaststoffreiche Gemüsesorten zu legen, während stark stärkehaltige Gemüse nur in begrenztem Umfang vorgesehen sind. Obst wird meistens portionsweise eingeplant und über den Tag verteilt.
In moderaten Varianten der Reis-Diät ist zusätzlich die Aufnahme kleiner Mengen fettarmer Proteinquellen erlaubt, beispielsweise mageres Geflügel, fettarmer Fisch oder fettarme Milchprodukte. Diese werden in der Regel nur ein- bis zweimal täglich integriert und mengenmäßig deutlich begrenzt.
Die Zubereitung der Speisen erfolgt ohne Zugabe von Fett, Ölen oder Salz. Gewürze werden, sofern erlaubt, sparsam eingesetzt und sollen möglichst natriumarm sein. Verarbeitete Lebensmittel, Fertigprodukte und stark gewürzte Speisen sind ausgeschlossen.
Die Mahlzeitenstruktur folgt einem festen Schema mit drei Hauptmahlzeiten. Teilweise sind ein oder zwei Zwischenmahlzeiten vorgesehen, um die tägliche Nahrungszufuhr gleichmäßig zu verteilen.
Begleitend wird eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr empfohlen, meist in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee.
Die Diät wird üblicherweise über einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen durchgeführt. Eine gezielte Vorbereitungsphase, ein begleitendes Monitoring oder ein strukturiertes Übergangs- beziehungsweise Ausstiegskonzept zur Rückkehr zu einer ausgewogenen Ernährung sind nicht Bestandteil des Konzepts.
Empfohlene Lebensmittel
- Vollkornreis
- Gemüse, insbesondere nicht stärkehaltige Sorten
- Obst in moderaten Mengen
- Fettarme Milchprodukte (je nach Variante)
- Fettarmes Fleisch, Fisch oder Geflügel in kleinen Mengen
Nicht empfohlene bzw. einzuschränkende Lebensmittel
- Fettreiche Lebensmittel
- Stark gesalzene Produkte
- Zuckerhaltige Speisen und Getränke
- Öle, Nüsse und Samen
- Alkohol
Praktische Tipps zur Umsetzung im Alltag
Eine sorgfältige Planung der Mahlzeiten erleichtert die Umsetzung der Reis-Diät im Alltag erheblich, da die Lebensmittelauswahl stark eingeschränkt ist. Bereits vor Beginn der Diät ist es sinnvoll, einen Überblick über die erlaubten Lebensmittel zu gewinnen und den Einkauf entsprechend darauf auszurichten. Dabei empfiehlt es sich, Reis, Gemüse und gegebenenfalls erlaubte Proteinquellen in ausreichender Menge vorzuhalten, um spontane Abweichungen zu vermeiden.
Die Zubereitung der Mahlzeiten kann im Voraus erfolgen. Vorgekochter Reis lässt sich für mehrere Tage aufbewahren und portionsweise verwenden, was insbesondere im beruflichen Alltag oder bei längeren Abwesenheiten von zu Hause hilfreich sein kann. Für außerhäusliche Situationen bietet es sich an, Mahlzeiten mitzunehmen, da passende Optionen in Kantinen oder Restaurants häufig nur eingeschränkt verfügbar sind.
Die Verteilung der Mahlzeiten über den Tag sollte möglichst gleichmäßig erfolgen, um längere Nüchternphasen zu vermeiden. Je nach individueller Planung können zusätzlich ein oder zwei Zwischenmahlzeiten eingeplant werden, sofern dies im Rahmen der gewählten Diätvariante vorgesehen ist. Die Flüssigkeitszufuhr sollte über den gesamten Tag verteilt erfolgen und überwiegend aus Wasser oder ungesüßten Getränken bestehen.
Auch organisatorische Aspekte spielen eine Rolle. So kann es hilfreich sein, für die Dauer der Diät einen festen zeitlichen Rahmen festzulegen und diesen in den Tagesablauf zu integrieren. Berufliche, familiäre oder soziale Termine können bei der Mahlzeitenplanung berücksichtigt werden, indem geeignete Zeitfenster für die Nahrungsaufnahme eingeplant werden. Eine klare zeitliche Begrenzung der Diät erleichtert zudem die strukturierte Durchführung im Alltag.
Ernährungsphysiologische Bewertung
Die Makronährstoffverteilung (Verteilung der Hauptnährstoffe Kohlenhydrate, Fette, Proteine (Eiweiß)) der Reis-Diät ist deutlich unausgewogen und weicht erheblich von den gängigen Empfehlungen für eine bedarfsgerechte Ernährung ab. Der sehr hohe Anteil an Kohlenhydraten resultiert aus der zentralen Rolle des Reises als Hauptenergiequelle, während Protein und Fett mengenmäßig stark limitiert sind. Die Proteinzufuhr liegt häufig unter dem physiologischen Bedarf, insbesondere bei längerer Durchführung der Diät. Dies kann zu einer negativen Stickstoffbilanz beitragen und den Abbau von fettfreier Körpermasse begünstigen, da der Körper bei unzureichender Proteinzufuhr körpereigene Proteinreserven zur Aufrechterhaltung essentieller Funktionen heranzieht.
Der sehr niedrige Fettanteil der Reis-Diät führt zu einer unzureichenden Zufuhr essentieller Fettsäuren, insbesondere der mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die für Zellmembranen, Entzündungsregulation und Hormonstoffwechsel von Bedeutung sind. Zudem ist die Aufnahme fettlöslicher Vitamine (Vitamin A, D, E und K) bei einer stark fettarmen Ernährung eingeschränkt, da deren intestinale Resorption von der gleichzeitigen Fettzufuhr abhängt.
Die Versorgung mit Ballaststoffen ist abhängig von der konsequenten Verwendung von Vollkornreis und der Menge an ergänzendem Gemüse. Wird überwiegend polierter Reis verwendet, ist die Ballaststoffzufuhr deutlich reduziert.
Auch die Mikronährstoffversorgung ist häufig nicht bedarfsdeckend. Insbesondere Vitamin B12, Vitamin D, Calcium, Eisen, Zink und Jod werden bei der stark eingeschränkten Lebensmittelauswahl oft nicht in ausreichender Menge aufgenommen. Diese Defizite betreffen sowohl wasser- als auch fettlösliche Vitamine sowie essentielle Mineralstoffe und Spurenelemente.
Insgesamt erfüllt die Reis-Diät nicht die Kriterien einer langfristig ausgewogenen, vollwertigen Ernährung und ist nicht geeignet, eine adäquate Nährstoffversorgung über einen längeren Zeitraum sicherzustellen.
Medizinische Risiken und mögliche Komplikationen
Die Durchführung der Reis-Diät ist mit verschiedenen potentiellen medizinischen Risiken verbunden. Ein zentrales Risiko stellt der Abbau von Muskelmasse dar, der durch die unzureichende Proteinzufuhr begünstigt wird. Dieser Effekt kann insbesondere bei längerer Dauer der Diät, bei älteren Menschen oder bei Personen mit bereits eingeschränkter Muskelmasse ausgeprägt sein. Begleitend können Leistungseinbußen, erhöhte Ermüdbarkeit und reduzierte körperliche Belastbarkeit auftreten.
Die Kombination aus sehr niedriger Natriumzufuhr und gleichzeitig empfohlener hoher Flüssigkeitsaufnahme kann das Risiko von Elektrolytverschiebungen erhöhen. In diesem Zusammenhang können Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen oder allgemeines Schwächegefühl auftreten.
Auch gastrointestinale Beschwerden (Magen-Darm-Beschwerden) wie Blähungen, Völlegefühl oder Veränderungen der Stuhlkonsistenz sind möglich, insbesondere bei plötzlicher Umstellung auf eine stark kohlenhydratbetonte und ballaststoffarme Kost.
Ferner ist der rasche Gewichtsverlust, der im Rahmen der Reis-Diät häufig beobachtet wird, überwiegend auf Wasserverlust und den Abbau fettfreier Masse zurückzuführen. Ohne begleitende Verhaltensänderungen und ohne strukturiertes Übergangskonzept begünstigt dieses Vorgehen das sogenannte Weight-Cycling (Jo-Jo-Effekt). Aktuelle Übersichtsarbeiten zeigen, dass wiederholte Phasen schnellen Gewichtsverlusts und anschließender Gewichtszunahme langfristig mit ungünstigen metabolischen Effekten assoziiert sein können, darunter Veränderungen der Körperzusammensetzung und der Energiehomöostase [3, 4].
Kontraindikationen (Gegenanzeigen)
Absolute Kontraindikationen
- Essstörungen
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Kinder- und Jugendalter
Relative Kontraindikationen
- Diabetes mellitus
- Chronische Erkrankungen
- Höheres Lebensalter
Vorteile
- Rascher Gewichtsverlust
- Einfache Regeln
- Hoher Anteil pflanzlicher Lebensmittel
Nachteile
- Kein nachhaltiger Fettverlust
- Erhöhtes Risiko für Muskelabbau
- Mikronährstoffmängel
- Eingeschränkte Alltagstauglichkeit
- Keine langfristige Verhaltensänderung
Wissenschaftliche Einordnung
Aktuelle Studien zeigen, dass der Gewichtsverlust primär von der Kalorienrestriktion abhängt und nicht von einer extremen Verschiebung der Makronährstoffe. Randomisierte Stoffwechselstudien belegen, dass sehr kohlenhydratreiche Diäten keinen Vorteil für den Fettabbau bieten und mit ungünstigen Effekten auf Körperzusammensetzung und metabolische Parameter einhergehen können [1, 2, 5].
Fazit
Die Reis-Diät ist eine kurzfristige Crash-Diät ohne nachhaltigen Nutzen. Der Gewichtsverlust beruht überwiegend auf Wasserverlust und Muskelabbau, nicht auf relevantem Fettabbau. Medizinisch-ernährungswissenschaftlich überwiegen die Nachteile deutlich. Die Reis-Diät ist daher kein sinnvolles Konzept zur nachhaltigen Gewichtsreduktion.
Literatur
- Jenkins DJA, Dehghan M, Mente A et al.: Glycemic index, glycemic load, and cardiovascular disease and mortality. N Engl J Med. 2021;384(14):1312-1322. doi: 10.1056/NEJMoa2007123.
- Reynolds AN, Akerman AP, Mann J: Dietary fibre and whole grains in diabetes management: systematic review and meta-analyses. PLoS Med. 2020;17(3):e1003053. doi: 10.1371/journal.pmed.1003053.
- Dulloo AG, Montani JP: Pathways from dieting to weight regain, to obesity and to the metabolic syndrome: an overview. Obes Rev. 2015 Feb:16 Suppl 1:1-6. doi: 10.1111/obr.12250.
- Montani JP, Schutz Y, Dulloo AG: Dieting and weight cycling as risk factors for cardiometabolic diseases: who is really at risk? Obesity Reviews. 2015;16(S1):7-18. doi.org/10.1111/obr.12251.
- Hall KD, Guo J, Courville AB et al.: Effect of a plant-based, low-fat diet versus an animal-based, ketogenic diet on ad libitum energy intake. Nat Med. 2021 Feb;27(2):344-353. doi: 10.1038/s41591-020-01209-1.