Ursachen
Benigne Prostatahyperplasie (BPH)

Pathogenese (Krankheitsentstehung)

Die Ursache der benignen (gutartigen) Prostatahyperplasie (Prostatavergrößerung) ist bisher unbekannt.

Man diskutiert verschiedene Hypothesen, die zur Hyperplasie führen können:

  • Einfluss von Wachstumsfaktoren
  • Dihydrotestosteron-Hypothese (DHT-Hypothese):
    • Erhöhte intrazelluläre DHT-Spiegel
    • Erhöhte 5-alpha-Reduktase-Aktivität
    • Erhöhte Androgenrezeptoren-Spiegel
  • Erhöhter Östrogen-Serumspiegel bei gleichzeitig zu niedrigem Testosteron-Serumspiegel
  • Stammzellproliferation (abnorme Proliferation von Stammzellen)
  • Überlange Lebensdauer des Gewebes (Theorie des verminderten Zelltods: erhöhte Östrogen-Spiegel führen zu einer verlängerten Lebensdauer der Prostatazellen)

Bei der benignen Prostatahyperplasie kommt es zu einem knotigen Umbau der Prostata im Bereich der Transitionalzone (Übergangszone). Da die Prostata die Harnröhre (Urethra) umschließt, kann die Harnröhre bei einer entsprechenden Größenzunahme deutlich eingeengt werden, was zu entsprechenden Symptomen (siehe dort) führt.

Ätiologie (Ursachen)

Biographische Ursachen

  • Lebensalter – zunehmendes Alter

Verhaltensbedingte Ursachen

  • Ernährung
    • Mikronährstoffmangel (Vitalstoffe) – siehe Prävention mit Mikronährstoffen
  • Körperliche Aktivität
    • Langes tägliches Sitzen ≥ 10 Stunden (+16 % erhöhes LUTS-Risiko (Symptome des unteren Harntraktes; engl. Lower Urinary Tract Symptoms, LUTS)) [1]

Literatur

  1. Park HJ et al.: Sitting time, physical activity and the risk of lower urinary tract symptoms: a cohort study. BJU Int 2018, online 20. März doi: https://doi.org/10.1111/bju.14147
     
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