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Symptome - Beschwerden
Benigne Prostatahyperplasie (BPH)

Durch die Vergrößerung der Prostata wird zunehmend die Harnröhre eingeengt (Obstruktion), was zu Störungen beim Wasserlassen führt. Die Blase muss gegen den Widerstand arbeiten und die Muskulatur verdickt sich. Besteht die Einengung über längere Zeit, so kann sich die Blase nicht mehr vollständig entleeren. Restharn bleibt zurück, dessen Menge immer mehr zunimmt, was zu einer Vergrößerung der Blase führt.

Es besteht allerdings nur ein geringer Zusammenhang zwischen der Prostatagröße, dem Grad der Obstruktion und dem Ausmaß der Beschwerden. Patienten mit kleinem Drüsenvolumen können in höchst unterschiedlichem Maße sowohl unter obstruktiven, als auch irritativen Symptomen leiden. Umgekehrt können Patienten mit sehr großen Drüsenvolumina ohne jegliche Beeinträchtigung ihrer Blasenentleerung sein.

Frühe Symptome

  • Pollakisurie Drang zu häufigem Wasserlassen ohne vermehrte Ausscheidung
  • Dranginkontinenz unfreiwilliger Harnverlust unter Harndrang

Späte Symptome erst nach Jahren

  • Allmähliche Schwächung des Harnstrahls
  • Verzögerter Beginn der Blasenentleerung
  • Nykturie häufiges nächtliches Wasserlassen
  • Strangurie schmerzhafter Harndrang
  • Hämaturie Blut im Urin
  • Hämospermie Blut im Sperma
  • Restharnbildung
  • Akute Harnverhaltung Notfallsituation

Gelegentlich verläuft die Erkrankung zunächst fast unbemerkt und geht dann über in eine chronische Harnverhaltung mit Überlaufinkontinenz.

     
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