Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Labordiagnostik
Benigne Prostatahyperplasie (BPH)

Die Diagnose der benignen Prostatahypertrophie (BPH) wird anhand des klinischen Bildes und der Ergebnisse der Medizingerätediagnostik gestellt.

Laborparameter 2. Ordnung in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, der körperlichen Untersuchung und der Medizingerätediagnostik zur differentialdiagnostischen Abklärung

  • PSA (prostataspezifische Antigen)
    Achtung! Es gibt PSA-negative Prostatakarzinome.
  • Urinstatus (Schnelltest auf: pH-Wert, Leukozyten, Nitrit, Eiweiß, Blut), Sediment, ggf. Urinkultur (Erregernachweis und Resistogramm, das heißt Austestung geeigneter Antibiotika auf Sensibilität/Resistenz)
  • Nierenparameter – Harnstoff, Kreatinin, ggf. Cystatin C bzw. Kreatinin-Clearance
  • Prostatabiopsie – Gewebeprobe aus der Prostata

PSA-Werte und Früherkennungsintervalle [S2e-Leitlinie]

  • Früherkennungsuntersuchung zum Ausschluss eines Prostatakarzinoms: jährlich ab dem 40. Lebensjahr.
  • Bei niedrigem PSA-Wert (< 2 ng/ml) und nicht suspekter digital-rektaler Untersuchung (DRU)
    • < 1 ng/ml alle 4 Jahr
    • 1-2 ng/ml alle 2 Jahre
    • Männer > 70 Jahre und PSA-Wert < 1 ng/ml: keine weitere PSA-gestützte Früherkennung empfohlen

Leitlinien

  1. S2e-Leitlinie: Benignes Prostatasyndrom (BPS), Diagnostik und Differentialdiagnostik. (AWMF-Registernummer: 043-034), Februar 2009 Langfassung

     
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