Es gibt drei Faktoren, die zur Entstehung eines Blutgerinnsels beitragen können
- Schäden an den Gefäßwänden – z. B. durch Arteriosklerose, Entzündungen oder Verletzungen
- Verminderte Strömungsgeschwindigkeit des Blutes – z. B. nach Operationen, bei Krampfadern oder Herzinsuffizienz (verminderter Herzleistungsfähigkeit)
- Veränderungen in der Blutzusammensetzung – z. B. Hyperkoagulabilität – vermehrte Gerinnbarkeit des Blutes
Krankheiten, die mit einem erhöhtem Risiko für Thrombosen einhergehen
- Gefäßwandschäden – z.B. durch Arteriosklerose, Entzündungen, Verletzungen
- Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
- Varizen (Krampfadern)
- Myeloproliferative Erkrankungen – Leukämien
- Cushing-Syndrom – Nierenrindenüberfunktion mit erhöhtem Kortisol
- Diabetes mellitus
- Vena-cava-inferior-Syndrom – tritt in der Schwangerschaft auf, wenn (vor allem in der Rückenlage) die Gebärmutter die untere Hohlvene zusammendrückt.
Symptome: Schocksymptome wie Blässe, Schwitzen und Atemnot - Thrombangiitis obliterans (Buerger-Syndrom) – schubweise verlaufende Gefäßerkrankung
- Morbus Behcet – Autoimmunerkrankung mit chronisch wiederkehrende Entzündung mit der klassischen Trias aus Iritis (Augenentzündung) und geschwürige Schleimhautveränderungen (Ulzerationen) im Mund und an den Geschlechtsorganen
- Tumoren
- Genetische Belastung:
- Faktor-V-Leiden-Mutation – so genannte APC-Resistenz
- Faktor-II-Mutation
Folgende Faktoren begünstigen die Entstehung einer Thrombose
- Bettlägerigkeit, z. B. nach Operationen
- Häufiges, langes Sitzen
- Langstreckenflüge
- Schwangerschaft – von den ersten Schwangerschaftswochen bis etwa acht Wochen postpartal (nach der Entbindung) sind Thromboembolien, das heißt tiefe Venenthrombosen und Lungenembolien oder zerebrale Thrombosen, fünf- bis zehnmal häufiger als außerhalb dieser Zeitperiode
- Krampfadern
- Übergewicht
- Rauchen
- Medikamente, z. B. Anti-Baby-Pille
Blutgerinnsel entstehen meist in den Beinen, seltener in den Armen.
Eine Thrombose entsteht bei Menschen mit normalem Blutgerinnungssystem nur selten.
Es gibt jedoch Menschen, die eine Gerinnungsstörung aufweisen.
Störungen der Blutgerinnung können sowohl ererbt oder erworben sein.
Die häufigsten erblich bedingten Blutgerinnungsstörungen.












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