Symptome – Beschwerden
Pseudoallergie

Folgende Symptome und Beschwerden können auf eine Pseudoallergie hinweisen:

  • Pruritus* (Juckreiz)
  • Dyspnoe (Atemnot)
  • Kontaktekzem beziehungsweise Kontaktdermatitis (Rötung* und Schwellung der Haut, Pruritus (Juckreiz), Brennen, Entwicklung kleiner Bläschen, Schuppenbildung)
  • Husten
  • Niesen (Niesanfälle), Schnupfen (rinnende Nase, Fließschnupfen)
  • Nasale Blutstauungen
  • verstopfte Nase*
  • Allergische Rhinokonjunktivitis (symptomatische Überempfindlichkeitsreaktion der Nase, Nasenschleimhautentzündung)
  • Cephalgie (Kopfschmerzen)
  • Fieber
  • Nausea (Übelkeit)/Erbrechen
  • Diarrhoe* (Durchfall)
  • Obstipation (Verstopfung)
  • Bauchschmerzen
  • Meteorismus* (Blähungen)
  • Glottisödem (Kehlkopfschwellung)
  • Anaphylaktischer Schock – stärkste Form der allergischen Reaktion, die den ganzen Körper betrifft und zum Herzkreislaufstillstand führen kann
  • Urtikaria (Nesselsucht)
  • Angioödem (Quincke-Ödem) – massive Schwellung vor allem der Lippen, Augenlider oder der Zunge aufgrund einer allergischen Reaktion oder als Zeichen eines C1-Esterase-Inhibitor-Defektes
  • Kreislaufreaktionen wie Tachykardie* (zu schneller Puls) und/oder Hypotonie (zu niedriger Blutdruck)
  • Atopisches Ekzem (Neurodermitis)
  • Asthma bronchiale
  • Polyposis nasi gutartige Wucherungen der Nasenschleimhaut, Nasenpolypen

*Symptome bei Weinunverträglichkeit (in einer Querschnittsstudie in einer Weinstadt (Mainz) berichteten ca. 7 % aller Personen über eine Weinunverträglichkeit, insbesondere nach dem Genuss von Rotwein; Personen mit einer Weinunverträglichkeit berichten häufiger auch über einer Unverträglichkeit gegenüber Bier und/ oder Alkohol generell) [1]

Im Gegensatz zur echten Allergie, kann es schon beim Erstkontakt mit dem Nahrungsmittel in Abhängigkeit von der Dosis zu einer Reaktion kommen. So können dabei geringe Mengen histaminfreisetzender Substanzen oder histaminhaltiger Lebensmittel toleriert werden, ohne dass Symptome auftreten. Mit steigender Zufuhr/Menge an histaminfreisetzenden Substanzen oder aufgenommenem Histamin nimmt die Schwere der Symptome zu. Eine vorhergehende Sensibilisierung ist nicht nötig. Häufig kommt es bei einer Pseudoallergie auch zu Additionseffekten nach körperlicher Anstrengung und psychischem Stress.

Literatur

  1. Wigand P, Blettner M, Saloga J, Decker H: Prävalenz bei Weinunverträglichkeit. Dtsch Arztebl Int 2012; 109(25): 437-44. DOI: 10.3238/arztebl.2012.0437
     
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