Rapid progrediente Glomerulonephritis – Folgeerkrankungen
Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch eine rapid progrediente Glomerulonephritis (rasch fortschreitende Entzündung der Nierenkörperchen) (RPGN) mitbedingt sein können:
Die RPGN ist ein klinisches Syndrom (Krankheitsbild) mit raschem Verlust der glomerulären Filtrationsrate (Filterleistung der Nierenkörperchen) innerhalb von Tagen bis wenigen Monaten, nephritischem Urinsediment (für eine Nierenentzündung typischer Urinbefund) und häufig extrakapillärer Proliferation (Zellvermehrung außerhalb der Kapillarschlingen) mit Halbmondbildung (halbmondförmige Zellansammlung in den Nierenkörperchen) in der Nierenbiopsie (Gewebeentnahme aus der Niere). Das Spektrum umfasst insbesondere durch Antikörper gegen die glomeruläre Basalmembran (Basalmembran der Nierenkörperchen) (Anti-GBM-Antikörper) vermittelte, immunkomplexvermittelte (durch Antigen-Antikörper-Komplexe verursachte) und pauci-immune (mit nur wenigen Immunablagerungen), meist mit antineutrophilen zytoplasmatischen Antikörpern (Antikörper gegen Bestandteile bestimmter weißer Blutkörperchen) (ANCA) assoziierte Formen [1, LL1, LL2, LL3, LL5]. Für die Folgeerkrankungen ist entscheidend, zwischen den direkten Folgen des raschen Nierenfunktionsverlusts und Organmanifestationen (Organbeteiligungen) der zugrunde liegenden Systemerkrankung (Erkrankung mehrerer Organsysteme) zu unterscheiden. Eine diffuse alveoläre Hämorrhagie (ausgedehnte Blutung in die Lungenbläschen) bei ANCA-assoziierter Vaskulitis (ANCA-bedingter Gefäßentzündung) oder Anti-GBM-Erkrankung (Erkrankung durch Antikörper gegen die Basalmembran der Nierenkörperchen) ist beispielsweise keine Folge der RPGN, sondern eine parallele Manifestation der Grunderkrankung; sie ist jedoch prognostisch hoch relevant [LL1, LL2, LL3, LL5].
Atmungssystem (J00-J99)
- Hydrostatisches Lungenödem (Flüssigkeitsansammlung in der Lunge durch Überwässerung) – mögliche akut lebensbedrohliche Folge einer ausgeprägten Volumenüberlastung (Überwässerung des Körpers) bei schwerer akuter Nierenfunktionsstörung (plötzlicher Verschlechterung der Nierenfunktion) bzw. Nierenversagen (schwerer Einschränkung bis Ausfall der Nierenfunktion); bei therapierefraktärer Überwässerung (Überwässerung, die auf die Behandlung nicht ausreichend anspricht) kann eine Nierenersatztherapie (Verfahren zum Ersatz der Nierenfunktion) erforderlich werden [1, LL1, LL4].
Blut, blutbildende Organe – Immunsystem (D50-D90)
- Renale Anämie (Blutarmut durch Nierenerkrankung) – relevante Folge, wenn nach der akuten RPGN eine chronische Nierenkrankheit (dauerhafte Nierenerkrankung) mit verminderter Erythropoetinproduktion (Bildung des blutbildenden Hormons Erythropoetin) persistiert; Ausmaß und klinische Relevanz nehmen mit fortschreitender Nierenfunktionsstörung zu [LL4, LL6].
- Urämische Blutungsneigung (Blutungsneigung bei schwerem Nierenversagen) – bei schwerer Urämie (Anreicherung harnpflichtiger Stoffe im Blut) durch qualitative Thrombozytenfunktionsstörung (Funktionsstörung der Blutplättchen) möglich; klinisch relevant insbesondere bei invasiven Eingriffen, aktiver Blutung oder ausgeprägtem Nierenversagen [1].
Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (E00-E90)
- Hyperkaliämie (erhöhter Kaliumspiegel im Blut) – potenziell lebensbedrohliche Folge der stark verminderten renalen Kaliumausscheidung; Risiko ventrikulärer Herzrhythmusstörungen (Herzrhythmusstörungen aus den Herzkammern) und eines Herzstillstands, insbesondere bei gleichzeitig bestehender metabolischer Azidose (stoffwechselbedingter Übersäuerung des Blutes) [1, LL1, LL4].
- Metabolische Azidose – Folge der eingeschränkten renalen Säureelimination bei schwerer akuter oder persistierender chronischer Nierenfunktionsstörung; kann Hyperkaliämie, Dyspnoe (Atemnot), Kreislaufinstabilität und katabole Stoffwechsellagen (abbauende Stoffwechsellagen) verstärken [1, LL1, LL4].
- Störungen des Calcium-Phosphat-Stoffwechsels und sekundärer Hyperparathyreoidismus (Überfunktion der Nebenschilddrüsen als Folge einer anderen Erkrankung) – mögliche Langzeitfolgen bei Übergang in eine fortgeschrittene chronische Nierenkrankheit; Bestandteil der Mineral- und Knochenstoffwechselstörung (Störung des Mineral- und Knochenhaushalts) bei chronischer Nierenkrankheit [LL1, LL4].
Herzkreislaufsystem (I00-I99)
- Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) – häufige Folge von Natrium- und Volumenretention (Zurückhaltung von Natrium und Flüssigkeit) sowie der Aktivierung neurohumoraler Regulationssysteme (nerven- und hormonvermittelter Regulationssysteme); persistierende Hypertonie erhöht bei verbleibender chronischer Nierenkrankheit zusätzlich die kardiovaskuläre und renale Morbidität [LL1, LL4].
- Akute Herzinsuffizienz (akute Herzschwäche) – kann bei ausgeprägter Volumenüberlastung und arterieller Hypertonie entstehen bzw. dekompensieren und mit pulmonaler Stauung (Flüssigkeitsstauung in der Lunge) oder Lungenödem einhergehen [1, LL1, LL4].
- Herzrhythmusstörungen – insbesondere bei schwerer Hyperkaliämie, metabolischer Azidose und urämischer Stoffwechsellage; bei ausgeprägter Elektrolytentgleisung (schwerer Störung des Salzhaushalts im Blut) besteht unmittelbare Lebensgefahr [1, LL1, LL4].
- Urämische Perikarditis (Herzbeutelentzündung bei schwerem Nierenversagen) – seltene, aber schwerwiegende Komplikation einer ausgeprägten oder prolongierten Urämie; spricht für eine fortgeschrittene Nierenfunktionsstörung und kann eine dringliche Nierenersatztherapie erforderlich machen [1].
Psyche – Nervensystem (F00-F99; G00-G99)
- Urämische Enzephalopathie (Hirnfunktionsstörung bei schwerem Nierenversagen) – schwere neurologische Komplikation einer ausgeprägten Urämie mit Konzentrationsstörung, Verwirrtheit, Somnolenz (krankhafter Schläfrigkeit), Myoklonien (kurzen unwillkürlichen Muskelzuckungen) und Krampfanfällen bis zum Koma; stellt eine Indikation zur dringlichen Nierenersatztherapie dar [1].
Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind (R00-R99)
- Oligurie (stark verminderte Urinausscheidung) bis Anurie (fehlende oder nahezu fehlende Urinausscheidung) – Ausdruck einer schweren Nierenfunktionsstörung und prognostisch ungünstige Konstellation, insbesondere bei Anti-GBM-Erkrankung; häufig mit Volumenüberlastung und Dialysebedarf (Notwendigkeit einer Blutwäsche) assoziiert [3, LL1, LL5].
- Generalisierte Ödeme (Wassereinlagerungen am ganzen Körper) und rasche Gewichtszunahme – Folge der Natrium- und Wasserretention bei stark eingeschränkter Nierenfunktion; können in eine pulmonale Überwässerung (Flüssigkeitsüberlastung der Lunge) übergehen [1, LL1].
- Urämisches Syndrom (Beschwerdebild durch Anreicherung harnpflichtiger Stoffe) – bei fortgeschrittenem Nierenversagen mit Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, kognitiver Beeinträchtigung und weiteren systemischen Manifestationen; die klinische Ausprägung ist wichtiger als ein einzelner Harnstoffwert [1, LL4].
Urogenitalsystem (Nieren, Harnwege – Geschlechtsorgane) (N00-N99)
- Akute Nierenschädigung (plötzliche Schädigung der Nieren) bis zum dialysepflichtigen Nierenversagen – zentrale Organfolge der RPGN; bei schwerem Verlauf kann innerhalb kurzer Zeit eine Nierenersatztherapie erforderlich werden [1, 2, LL1, LL2, LL3, LL5].
- Chronische Nierenkrankheit – möglich nach unvollständiger Erholung der Nierenfunktion; das Risiko steigt mit niedriger geschätzter glomerulärer Filtrationsrate (eGFR) bei Erstdiagnose, ausgeprägter chronischer histologischer Schädigung (mikroskopisch erkennbarer Gewebeschädigung) und verzögerter Krankheitskontrolle [2-5, LL1, LL3, LL4].
- Terminales Nierenversagen (Nierenversagen im Endstadium) mit dauerhafter Nierenersatztherapie – wichtigste irreversible Folge. Bei ANCA-assoziierter Vaskulitis ergab eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit eine gepoolte Häufigkeit des terminalen Nierenversagens von 14,2 % nach einem Jahr und 24,8 % nach zehn Jahren; wegen der erheblichen Heterogenität der eingeschlossenen Populationen sind diese Werte nicht auf alle RPGN-Ätiologien oder den einzelnen Patienten übertragbar [5]. Eine dauerhafte Dialyse oder Nierentransplantation (Übertragung einer Spenderniere) kann erforderlich werden. Bei Anti-GBM-Erkrankung soll eine Nierentransplantation bis zu einer mindestens sechsmonatigen Seronegativität (fehlendem Nachweis der Antikörper im Blut) für Anti-GBM-Antikörper verschoben werden [LL1, LL5].
Weiteres
- Erhöhte Mortalität (Sterblichkeit) – insbesondere bei terminalem Nierenversagen, höherem Alter, schwerer systemischer Grunderkrankung, pulmonaler Hämorrhagie (Lungenblutung) und schweren Infektionen. Bei ANCA-assoziierter Vaskulitis war die Entwicklung eines terminalen Nierenversagens in einer Langzeitkohorte mit einer deutlich reduzierten Patientenüberlebenswahrscheinlichkeit assoziiert; in einer Metaanalyse von Patienten mit ANCA-assoziierter Vaskulitis und terminalem Nierenversagen unter Nierenersatztherapie betrug das gepoolte 5-Jahres-Überleben 61 %. Diese Prognosedaten sind ätiologiespezifisch und nicht auf sämtliche Formen der RPGN übertragbar [4, 6, LL2, LL3].
Prognosefaktoren
Nierenfunktionsbezogene Prognosefaktoren
- Ausgangs-eGFR und Serumkreatinin – gehören zu den stärksten klinischen Prädiktoren des renalen Langzeitverlaufs. In der systematischen Übersichtsarbeit von 2026 war bei ANCA-assoziierter Vaskulitis eine höhere eGFR sowohl bei Diagnose als auch nach sechs Monaten mit einem geringeren Risiko für terminales Nierenversagen assoziiert [5].
- Dialysepflicht bei Erstvorstellung – ungünstiger Prognosefaktor, jedoch nicht gleichbedeutend mit irreversibler Dialyseabhängigkeit. In einer Langzeitkohorte ANCA-assoziierter Vaskulitiden erholten sich 34 % der initial dialysepflichtigen Patienten soweit, dass keine dauerhafte Dialyse erforderlich war [4].
- Oligurie bzw. Anurie – besonders bei Anti-GBM-Erkrankung mit geringer Wahrscheinlichkeit einer renalen Erholung assoziiert, vor allem in Kombination mit ausgeprägter Halbmondbildung und Dialysepflicht [3, LL1, LL5].
- Erholung der Nierenfunktion in den ersten Monaten – günstiger Verlaufsmarker; eine niedrige eGFR nach sechs Monaten kennzeichnet bei ANCA-assoziierter Vaskulitis ein deutlich erhöhtes Langzeitrisiko für terminales Nierenversagen [5].
Histopathologische Prognosefaktoren
- Anteil normaler Glomeruli (Nierenkörperchen) – einer der robustesten günstigen histologischen Prognosemarker bei ANCA-assoziierter und Anti-GBM-Glomerulonephritis. Bei Anti-GBM-Erkrankung waren der Anteil normaler Glomeruli und die Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie bei Diagnose unabhängige Prädiktoren des terminalen Nierenversagens [3, 4].
- Ausmaß der Halbmondbildung – ein hoher Anteil an Halbmonden ist mit ungünstigem renalem Outcome assoziiert. In einer multizentrischen Kohorte mit crescentischer Glomerulonephritis (halbmondbildender Nierenkörperchenentzündung) erreichten alle Patienten mit >90 % betroffenen Glomeruli den kombinierten Endpunkt aus Tod oder terminalem Nierenversagen; aufgrund des retrospektiven Designs und der heterogenen Ätiologien ist dieser Wert nicht als universeller Schwellenwert zu interpretieren [2].
- Glomerulosklerose (Vernarbung der Nierenkörperchen) sowie tubuläre Atrophie (Rückbildung der Nierenkanälchen) und interstitielle Fibrose (Vernarbung des Nierenzwischengewebes) – Zeichen irreversibler chronischer Schädigung und ungünstige Prognosemarker. Bei Anti-GBM-Erkrankung ist die Kombination aus Dialysepflicht bei Erstvorstellung und sehr ausgeprägter irreversibler Histologieschädigung besonders prognostisch ungünstig [3, LL1, LL5].
- Anti-GBM-Konstellation (Befundkonstellation mit Antikörpern gegen die Basalmembran der Nierenkörperchen) mit Dialysepflicht und hochgradiger Histologieschädigung – bei 85-100 % Halbmonden zusammen mit Oligurie und/oder dialysepflichtigem Nierenversagen liegt die Chance einer Nierenfunktionserholung nach der deutschen S3-Leitlinie nur bei etwa 5 %. Bei Dialysepflicht bei Erstvorstellung in Kombination mit 100 % Halbmonden oder >50 % globaler Glomerulosklerose und fehlender Lungenbeteiligung wird wegen der sehr schlechten renalen Erholungsaussicht von einer intensiven Immunsuppression (Unterdrückung des Immunsystems) abgeraten [LL1, LL5].
Ätiologie- und systembezogene Prognosefaktoren
- Ätiologie (Krankheitsursache) der RPGN – der Verlauf unterscheidet sich wesentlich zwischen Anti-GBM-Erkrankung, pauci-immuner ANCA-assoziierter Glomerulonephritis und immunkomplexvermittelten Formen. In einer multizentrischen Kohorte war die pauci-immune Typ-III-crescentische Glomerulonephritis mit dem ungünstigsten kombinierten Endpunkt assoziiert; dies ist als Kohortenbefund und nicht als allgemeingültige Rangfolge aller RPGN-Ursachen zu verstehen [2].
- Diffuse alveoläre Hämorrhagie bei ANCA-assoziierter Vaskulitis – keine Folge der RPGN, sondern Manifestation einer schweren systemischen Vaskulitis; sie ist eine lebensbedrohliche Organmanifestation und bei Hypoxämie (Sauerstoffmangel im Blut) prognostisch und therapeutisch besonders relevant [LL2, LL3].
- Anti-GBM-/ANCA-Doppelpositivität (gleichzeitiger Nachweis beider Antikörpertypen) – kann eine schwere initiale Nieren- und Lungenmanifestation verursachen; gegenüber isolierter Anti-GBM-Erkrankung besteht teilweise eine bessere Chance auf Erholung von Dialyseabhängigkeit, zugleich aber ein höheres Rezidivrisiko (Risiko eines Wiederauftretens) im Langzeitverlauf, sodass die Nachsorge dem ANCA-assoziierten Krankheitsmuster Rechnung tragen muss [3, LL1, LL5].
- Höheres Alter und relevante Komorbidität (Begleiterkrankungen) – ungünstig für Patientenüberleben und renalen Verlauf; in einer großen Langzeitkohorte zur ANCA-assoziierten Vaskulitis war ein Alter über 65 Jahre unabhängig mit einem erhöhten Risiko für den renalen Endpunkt assoziiert [4].
Therapie- und verlaufsbezogene Prognosefaktoren
- Rasche Diagnosesicherung und frühzeitige ätiologiespezifische Therapie – entscheidend, da aktive nekrotisierende (mit Gewebeuntergang einhergehende) und crescentische Läsionen (halbmondbildende Gewebeveränderungen) innerhalb kurzer Zeit in irreversible Glomerulosklerose und tubulointerstitielle Fibrose (Vernarbung der Nierenkanälchen und des Nierenzwischengewebes) übergehen können. Bei hochgradigem Verdacht auf Anti-GBM-Erkrankung soll die Behandlung nicht durch die organisatorische Durchführung oder Auswertung der Nierenbiopsie verzögert werden [1, LL1, LL5].
- Persistierende Krankheitsaktivität bzw. Rezidive – verschlechtern insbesondere bei ANCA-assoziierter Vaskulitis das langfristige Organoutcome und erfordern konsequente Remissionsinduktion (Einleitung einer Krankheitsberuhigung), Erhaltungstherapie (Behandlung zur Aufrechterhaltung der Krankheitsberuhigung) und strukturierte Verlaufskontrollen [LL2, LL3].
- Schwere Infektionen unter Immunsuppression bzw. Nierenersatztherapie – wesentlicher ungünstiger Prognosefaktor. In der Metaanalyse von Patienten mit ANCA-assoziierter Vaskulitis und terminalem Nierenversagen unter Nierenersatztherapie war die Rate schwerer Infektionen hoch; Infektionen gehören auch in Langzeitkohorten zu den führenden Todesursachen [4, 6].
Literatur
- Koirala A, Sharma PD, Jhaveri KD et al.: Rapidly Progressive Glomerulonephritis. Adv Kidney Dis Health. 2024;31(6):485-495. doi: 10.1053/j.akdh.2024.08.006.
- Su X, Song R, Li S et al.: Outcomes and risk factors in patients with crescentic glomerulonephritis: a multicenter cohort study. J Nephrol. 2023;36(4):1027-1035. doi: 10.1007/s40620-022-01550-3.
- Floyd L, Bate S, Kafagi AH et al.: Risk Stratification to Predict Renal Survival in Anti-Glomerular Basement Membrane Disease. J Am Soc Nephrol. 2023;34(3):505-514. doi: 10.1681/ASN.2022050581.
- Sanchez-Alamo B, Moi L, Bajema I et al.: Long-term outcome of kidney function in patients with ANCA-associated vasculitis. Nephrol Dial Transplant. 2024;39(9):1483-1493. doi: 10.1093/ndt/gfae018. Autorenkorrektur: Nephrol Dial Transplant. 2025;40(6):1258. doi: 10.1093/ndt/gfae201.
- Kronbichler A, Ramirez de Arellano A, Cattin J et al.: Kidney failure in patients with ANCA-associated vasculitis: A systematic review of outcomes. Autoimmun Rev. 2026;25(9):104125. doi: 10.1016/j.autrev.2026.104125.
- Pope V, Sivashanmugathas V, Moodley D et al.: Outcomes in ANCA-associated vasculitis patients with end-stage kidney disease on renal replacement therapy-A meta-analysis. Semin Arthritis Rheum. 2023;60:152189. doi: 10.1016/j.semarthrit.2023.152189.
Leitlinien, Referenzwerte und Protokolle
- S3-Leitlinie: Diagnose und Therapie von Glomerulonephritiden [2025-2030]. (AWMF-Registernummer 090-003). März 2025 Langfassung. [LL1]
- S3-Leitlinie: Diagnostik und Therapie der ANCA-assoziierten Vaskulitiden [2024-2029]. (AWMF-Registernummer 060-012). August 2024 Langfassung. [LL2]
- Kidney Disease: Improving Global Outcomes (KDIGO) ANCA Vasculitis Work Group: KDIGO 2024 Clinical Practice Guideline for the Management of Antineutrophil Cytoplasmic Antibody (ANCA)-Associated Vasculitis. Kidney Int. 2024;105(3S):S71-S116. doi: 10.1016/j.kint.2023.10.008. Corrigendum: Kidney Int. 2024;106(1):160-163. doi: 10.1016/j.kint.2024.04.003. [LL3]
- Kidney Disease: Improving Global Outcomes (KDIGO) CKD Work Group: KDIGO 2024 Clinical Practice Guideline for the Evaluation and Management of Chronic Kidney Disease. Kidney Int. 2024;105(4S):S117-S314. doi: 10.1016/j.kint.2023.10.018. [LL4]
- Kidney Disease: Improving Global Outcomes (KDIGO) Glomerular Diseases Work Group: KDIGO 2021 Clinical Practice Guideline for the Management of Glomerular Diseases. Kidney Int. 2021;100(4S):S1-S276. doi: 10.1016/j.kint.2021.05.021. [LL5]
- Kidney Disease: Improving Global Outcomes (KDIGO) Anemia Work Group: KDIGO 2026 Clinical Practice Guideline for the Management of Anemia in Chronic Kidney Disease (CKD). Kidney Int. 2026;109(1S):S1-S99. doi: 10.1016/j.kint.2025.06.006. [LL6]