Mikronährstofftherapie bei Hyperurikämie/Gicht
Eine Hyperurikämie (erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut) kann zur Ablagerung von Mononatriumuratkristallen (Kristallen eines Harnsäuresalzes) in Gelenken und anderen Geweben führen. Die dadurch ausgelöste Entzündung ist kennzeichnend für die Gicht. Ein erhöhter Harnsäurewert allein ist jedoch nicht mit einer Gichterkrankung gleichzusetzen [LL1, LL2].
Die Mikronährstofftherapie dient vorrangig dazu, eine unzureichende Versorgung zu erkennen und begründete Mangelzustände zu behandeln. Eine routinemäßige Einnahme von Vitaminen, Mineralstoffen, Supplementen oder weiteren Mikronährstoffen (Vitalstoffen) zur Gichtbehandlung ist durch die verfügbare Evidenz nicht ausreichend begründet. Eine gegebenenfalls erforderliche medikamentöse Harnsäuresenkung und die entzündungshemmende Behandlung des akuten Gichtanfalls werden dadurch nicht ersetzt [1, 2, LL1, LL2].
Stellenwert innerhalb der Gichttherapie
Bei Gicht stehen die Vermeidung weiterer Anfälle und langfristiger Gelenkschäden im Vordergrund. Wird eine medikamentöse Harnsäuresenkung durchgeführt, wird in der Regel ein Serumharnsäurewert unter 6 mg/dl (etwa 360 µmol/l) angestrebt. Eine geringfügige Veränderung des Laborwerts durch ein Supplement belegt noch keine Verminderung von Gichtanfällen oder Gelenkschäden [LL1, LL2].
Bei asymptomatischer Hyperurikämie (erhöhtem Harnsäurewert ohne Gichtbeschwerden) muss zwischen einer Veränderung des Laborwerts und der Vorbeugung einer Gichterkrankung unterschieden werden. Aus einer unter Supplementierung beobachteten Harnsäuresenkung lässt sich eine Empfehlung zur routinemäßigen Einnahme zur Gichtprävention nicht ableiten [3].
Mikronährstoffversorgung
Eine Hyperurikämie oder Gicht begründet für sich allein weder einen bestimmten Mikronährstoffmangel noch einen pauschal erhöhten Vitamin- oder Mineralstoffbedarf. Für die ernährungsmedizinische Betreuung ist vielmehr entscheidend, ob die tatsächliche Nahrungsaufnahme den individuellen Bedarf deckt und zusätzliche Risikofaktoren vorliegen. Die Beurteilung folgt allgemeinen ernährungsmedizinischen Grundsätzen. Ein spezielles Mikronährstoffprofil ist in der Gichtleitlinie nicht vorgesehen [LL1, LL3].
Besondere Aufmerksamkeit verdienen:
- Einseitige Lebensmittelauswahl: Unnötig weitreichende Verbote aus Sorge vor Gichtanfällen können die Vielfalt der Ernährung einschränken
- Längerfristig geringe Nahrungszufuhr: Appetitmangel oder stark eingeschränkte Reduktionskost können die bedarfsdeckende Versorgung erschweren
- Hoher Alkoholkonsum: Neben seiner Bedeutung für Gichtanfälle ist zu prüfen, ob Alkohol nährstoffreiche Mahlzeiten verdrängt [LL1]
- Begleiterkrankungen: Bei gastrointestinalen Erkrankungen (Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts) mit beeinträchtigter Nährstoffaufnahme oder nach entsprechenden Operationen ist eine gezielte Beurteilung erforderlich [LL3]
Die Diagnostik erfolgt gezielt: Ernährungsanamnese, Gewichtsverlauf, Beschwerden und Begleiterkrankungen bestimmen, welche Mikronährstoffe untersucht werden. Je nach Verdacht kommen beispielsweise Untersuchungen des Eisen-, Vitamin-B12- oder Vitamin-D-Status infrage. Eine Bestimmung sämtlicher Vitamine und Spurenelemente allein aufgrund eines erhöhten Harnsäurewerts lässt sich daraus nicht begründen [LL3].
Laborwerte müssen im klinischen Zusammenhang interpretiert werden. Entzündungen können die Konzentrationen verschiedener Mikronährstoffe und ihrer Transportproteine im Blut verändern. Ein erniedrigter Wert beweist deshalb nicht immer einen Mangel. Auch Ferritin (Laborparameter zur Beurteilung der Eisenspeicher) kann bei Entzündung erhöht sein und einen Eisenmangel verdecken. Dies ist insbesondere während eines akuten Gichtanfalls zu berücksichtigen [LL3].
Bei einem festgestellten Mangel werden Ursache, Schweregrad und geeigneter Zufuhrweg beurteilt. Eine angepasste Ernährung bildet die Grundlage; bei Bedarf wird gezielt supplementiert. Dosierung, Dauer und Verlaufskontrollen richten sich nach dem jeweiligen Mangel und der Nierenfunktion. Ziel ist die Wiederherstellung einer ausreichenden Versorgung. Ein zusätzlicher Nutzen für die Gichterkrankung darf daraus nicht abgeleitet werden [LL3].
Vitamin C – Harnsäuresenkung und klinischer Nutzen
Eine Metaanalyse von 16 randomisierten kontrollierten Studien (Studien mit zufälliger Zuteilung zu Behandlungsgruppen) mit insgesamt 1.013 Teilnehmenden zeigte unter oraler Vitamin-C-Supplementierung eine Senkung der Serumharnsäure. Untersucht wurde jedoch vorrangig ein Laborparameter. Ein verlässlicher Nachweis, dass Vitamin C bei bestehender Gicht Anfälle, Kristallablagerungen oder Gelenkschäden vermindert, ergibt sich daraus nicht [3].
Zusätzlich ergab eine nachträgliche Auswertung der randomisierten Physicians’ Health Study II mit 14.641 männlichen Ärzten unter 500 mg Vitamin C täglich eine mäßige Verringerung neu berichteter Gichtdiagnosen. Die relative Risikoreduktion betrug 12 %. Die Häufigkeit lag bei 8,0 gegenüber 9,1 Diagnosen pro 1.000 Personenjahre. Die Aussagekraft ist durch die nachträgliche Auswertung, die selbst berichteten Diagnosen und die eingeschränkte Übertragbarkeit auf andere Bevölkerungsgruppen begrenzt. Ein gesicherter Nutzen zur Behandlung bereits bestehender Gicht lässt sich daraus nicht ableiten [6].
Die systematische Cochrane-Übersicht zu Supplementen bei chronischer Gicht fand keine hochwertige Evidenz, die Nutzen oder fehlenden Nutzen von Vitamin C verlässlich klärt. In der eingeschlossenen kleinen Vergleichsstudie senkte Allopurinol die Harnsäure stärker als Vitamin C. Die Häufigkeit von Gichtanfällen wurde dort nicht untersucht [1]. Die US-amerikanische Leitlinie spricht sich mit einer bedingten Empfehlung gegen eine zusätzliche Vitamin-C-Supplementierung zur Gichtbehandlung aus [LL2]. Diese Empfehlung von 2020 berücksichtigt die erst 2022 veröffentlichte Auswertung der Physicians’ Health Study II noch nicht; zudem betrifft diese überwiegend die Prävention und nicht die Behandlung bestehender Gicht [6, LL2].
Praktische Konsequenz: Vitamin C sollte bedarfsdeckend zugeführt werden. Eine nachgewiesene Unterversorgung kann behandelt werden. Die Hinweise auf einen möglichen präventiven Nutzen begründen bislang keine allgemeine Supplementempfehlung zur Gichtprävention. Auch eine zusätzliche Einnahme allein zur Harnsäuresenkung ist bei bestehender Gicht nicht regelhaft angezeigt [1, 6, LL2].
Hohe Vitamin-C-Dosen können die Oxalatausscheidung im Urin erhöhen. Besondere Vorsicht ist bei Nierenfunktionsstörungen, Calciumoxalatsteinen und Hyperoxalurie (vermehrter Oxalatausscheidung im Urin) erforderlich. Die Evidenz zum allgemeinen Nierensteinrisiko ist uneinheitlich. Besonders relevant ist eine vorbestehende Hyperoxalurie [4].
Weitere Mikronährstoffe und Supplemente
Für Vitamin D, B-Vitamine, Magnesium und Zink lässt sich aus den herangezogenen Gichtleitlinien keine Empfehlung zur routinemäßigen Supplementierung allein zur Gichtbehandlung ableiten. Dies ist keine substanzspezifische Negativempfehlung. Eine eigenständige Indikation zur Behandlung eines Mangels bleibt davon unberührt [LL1, LL2].
| Substanz bzw. Präparat | Evidenz und therapeutische Einordnung |
| Omega-3-Fettsäuren | Kleine Interventionsstudien liefern bisher keinen ausreichend gesicherten Nutzen für die routinemäßige Vermeidung von Gichtanfällen. Ein plausibler entzündungshemmender Mechanismus allein begründet keine Therapieempfehlung [2]. |
| Kirschsaft und Kirschextrakte | Die Studienergebnisse sind uneinheitlich. Ein klinisch relevanter Nutzen für Harnsäuresenkung und Anfallsvermeidung ist bisher nicht ausreichend gesichert; eine standardisierte therapeutische Dosierung lässt sich daraus nicht ableiten [2, LL1]. |
| Angereichertes Magermilchpulver | Für spezielle Zubereitungen mit Milchbestandteilen wie Glykomakropeptiden (bestimmten Eiweißbruchstücken) ist ein klinisch relevanter Nutzen nicht ausreichend gesichert. Ergebnisse solcher Präparate sind nicht ohne Weiteres auf übliche Milchprodukte übertragbar [1]. |
| Hoch dosierte Nicotinsäure (insbesondere pharmakologische Dosierungen von etwa 1.000-3.000 mg täglich) | Diese Form von Niacin (Vitamin B3) kann ungünstige Auswirkungen auf den Harnsäurestoffwechsel haben und Gicht begünstigen. Hoch dosierte Präparate erfordern eine kritische Indikationsprüfung; das betrifft nicht die übliche bedarfsdeckende Niacinzufuhr über Lebensmittel [5]. |
Die systematische Übersicht von 2025 zu Ernährungsinterventionen und Supplementen bei Gicht beschreibt insgesamt uneinheitliche Ergebnisse. Unterschiedliche Präparate, kleine Studien und begrenzte Beobachtungszeiten schränken die Aussagekraft ein. Fehlende belastbare Nutzenbelege sind dabei nicht mit nachgewiesener Wirkungslosigkeit gleichzusetzen [2].
Ernährung als Grundlage der Versorgung
Eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung unterstützt die bedarfsdeckende Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Sie sollte zugleich Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) wie Adipositas (krankhaft vermehrtes Körperfett), Diabetes mellitus und Hypertonie (Bluthochdruck) berücksichtigen. Für eine bestimmte Spezialdiät ist eine zuverlässige Vermeidung von Gichtanfällen bisher nicht ausreichend belegt. Ernährungsmaßnahmen ergänzen daher die Behandlung, ersetzen jedoch keine gegebenenfalls erforderliche medikamentöse Harnsäuresenkung [LL1, LL2].
Für die praktische Lebensmittelauswahl sind folgende Punkte bedeutsam:
- Pflanzliche Lebensmittel vielfältig auswählen: Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte können zu einer nährstoffreichen Ernährung beitragen. Purinreiche pflanzliche Lebensmittel müssen nicht pauschal gemieden werden. Die österreichischen Fachgesellschaftsempfehlungen unterscheiden ausdrücklich zwischen pflanzlichen und tierischen Purinquellen. Purine (Bestandteile unter anderem der Erbsubstanz) werden im Körper zu Harnsäure abgebaut [LL4].
- Geeignete Eiweißquellen nutzen: Ungesüßte, vorzugsweise fettarme Milchprodukte können zur Protein-, Calcium- und Vitamin-B12-Versorgung beitragen. Sie sind purinarm. Ein vollständiger Verzicht auf eiweißreiche Lebensmittel ist nicht erforderlich [LL4].
- Stark purinreiche tierische Lebensmittel begrenzen: Insbesondere Innereien sowie große bzw. häufige Portionen von Fleisch und bestimmten Meeresfrüchten sind bei der Beratung zu berücksichtigen. Ziel ist eine alltagstaugliche Lebensmittelauswahl, die eine ausreichende Nährstoffversorgung ermöglicht [LL2, LL4].
- Zuckergesüßte Getränke reduzieren: Fructose (Fruchtzucker) kann die Harnsäurebildung fördern. Besonders relevant sind gesüßte Erfrischungsgetränke; auch Fruchtsäfte sollten begrenzt werden. Übliche Portionen ganzen Obstes sind nicht mit fructosereichen Getränken gleichzusetzen [LL2, LL4].
- Alkoholkonsum begrenzen: Alkohol kann Gichtanfälle begünstigen. Besonders ungünstig sind Bier und Spirituosen; auch Wein ist nicht als risikofrei anzusehen. Eine Reduktion kann zugleich verhindern, dass alkoholische Getränke nährstoffreiche Lebensmittel verdrängen [LL2, LL4].
Bei Übergewicht ist eine nachhaltige Gewichtsreduktion sinnvoll. Die Energiezufuhr sollte so angepasst werden, dass ausreichend Protein und essentielle Mikronährstoffe zugeführt werden. Eine erhebliche Einschränkung der Nahrungsaufnahme erfordert deshalb eine erneute Beurteilung der Versorgung; Übergewicht schließt Versorgungslücken nicht aus [LL2, LL3].
Als Getränke eignen sich vor allem Wasser und ungesüßte Getränke. Die Trinkmenge wird individuell angepasst. Bei Herzinsuffizienz (Herzschwäche) oder fortgeschrittener Nierenerkrankung sind ärztlich festgelegte Flüssigkeitsgrenzen zu berücksichtigen; eine pauschale Empfehlung zu sehr hohen Trinkmengen ist nicht angemessen.
Supplementierung und Verlaufskontrolle
Jede Supplementierung benötigt eine nachvollziehbare Indikation und ein überprüfbares Behandlungsziel. Vor Beginn werden Präparat, Wirkstoffform, Tagesdosis und geplante Einnahmedauer erfasst. Auch frei verkäufliche Multivitaminpräparate, angereicherte Produkte und weitere Nahrungsergänzungsmittel sind einzubeziehen, damit Mehrfachzufuhren erkannt werden. Die Auswahl richtet sich nach Versorgungslücke bzw. Mangel, Begleiterkrankungen und Nierenfunktion [LL3].
- Vitamin C zurückhaltend dosieren: Hoch dosierte Präparate sollten insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion, Calciumoxalatsteinen oder Hyperoxalurie (vermehrter Oxalatausscheidung im Urin) kritisch geprüft werden. Eine mögliche Harnsäuresenkung allein rechtfertigt keine unkontrollierte Dauereinnahme [4, LL2].
- Nicotinsäure beachten: Hoch dosierte Nicotinsäure, eine Form von Niacin (Vitamin B3), kann Gicht begünstigen. Sie ist von der üblichen bedarfsdeckenden Niacinzufuhr über Lebensmittel zu unterscheiden [5].
- Dosierung und Dauer anpassen: Nach Korrektur eines Mangels wird geprüft, ob eine Erhaltungsdosis erforderlich ist. Eine fortbestehende Aufnahmestörung kann eine längerfristige Behandlung begründen; bei behobener Ursache ist eine unveränderte hoch dosierte Weiterbehandlung häufig nicht erforderlich [LL3].
Mangelbehandlung und Gichtkontrolle werden getrennt beurteilt. Für die Mangelbehandlung zählen der Verlauf der zugehörigen Beschwerden und geeigneter Laborparameter. Kontrollzeitpunkte hängen vom Mikronährstoff, dem Ausgangsbefund und der Behandlung ab. Entzündungsbedingte Veränderungen der Laborwerte sind bei der Interpretation zu berücksichtigen [LL3].
Für die Gicht werden insbesondere Häufigkeit und Schwere der Anfälle, Beschwerden zwischen den Anfällen und gegebenenfalls Tophi (knotige Ablagerungen von Harnsäurekristallen) erfasst. Unter medikamentöser Harnsäuresenkung wird außerdem das Erreichen des vereinbarten Serumharnsäureziels kontrolliert. Ein verbesserter Vitaminstatus allein belegt weder eine ausreichende Gichtkontrolle noch eine Auflösung der Kristallablagerungen [LL1, LL2].
Fazit
Die Mikronährstofftherapie bei Hyperurikämie und Gicht dient vorrangig der gezielten Vorbeugung und Behandlung begründeter Mangelzustände. Maßgeblich sind die tatsächliche Ernährung, individuelle Risikofaktoren und gegebenenfalls eine gezielte Labordiagnostik. Eine vielfältige Lebensmittelauswahl soll die Nährstoffversorgung sichern, ohne durch unnötige Verbote vermeidbare Versorgungslücken zu schaffen [LL3, LL4].
Für Vitamin C und andere Supplemente ist ein verlässlicher Nutzen zur Vermeidung von Gichtanfällen oder langfristigen Gelenkschäden bislang nicht ausreichend belegt. Eine Veränderung des Harnsäurewerts darf nicht mit einem nachgewiesenen klinischen Nutzen gleichgesetzt werden. Supplemente ersetzen deshalb weder die Behandlung eines akuten Gichtanfalls noch eine indizierte medikamentöse Harnsäuresenkung [1, 2, LL1, LL2].
Entscheidend ist eine individuell abgestimmte Gesamtbehandlung: Nährstoffreiche Ernährung, Begrenzung von Alkohol und gesüßten Getränken, Gewichtsmanagement sowie die Behandlung relevanter Begleiterkrankungen werden mit der leitliniengerechten Gichttherapie verbunden. Supplemente kommen gezielt zum Einsatz; Nutzen, Verträglichkeit und weiterer Bedarf werden im Verlauf überprüft [LL1-LL4].
Literatur
- Andrés M, Sivera F, Buchbinder R, Pardo Pardo J, Carmona L: Dietary supplements for chronic gout. Cochrane Database Syst Rev. 2021;11(11):CD010156. doi: 10.1002/14651858.CD010156.pub3.
- Pardali EC, Gkouvi A, Nasiou K et al.: Effect of Diet and Dietary Supplements on Gout-Related Outcomes: A Systematic Review of Randomised Controlled Trials. Mediterr J Rheumatol. 2025;36(4):524-538. doi: 10.31138/mjr.010725.era.
- Liu XX, Wang XX, Cui LL: Association between Oral vitamin C supplementation and serum uric acid: A meta-analysis of randomized controlled trials. Complement Ther Med. 2021;60:102761. doi: 10.1016/j.ctim.2021.102761.
- National Institutes of Health, Office of Dietary Supplements: Vitamin C – Health Professional Fact Sheet. Fachinformation. Zugriff am 02.11.2026.
- National Institutes of Health, Office of Dietary Supplements: Niacin – Health Professional Fact Sheet. Fachinformation. Zugriff am 02.11.2026.
Leitlinien
- S3-Leitlinie: Diagnostik und Therapie der Gicht. Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e. V. und beteiligte Fachgesellschaften. Version 2.1, Stand August 2024 (AWMF-Register-Nr. 060-005). Langfassung.
- FitzGerald JD, Dalbeth N, Mikuls T et al.: 2020 American College of Rheumatology Guideline for the Management of Gout. Arthritis Care Res (Hoboken). 2020;72(6):744-760. doi: 10.1002/acr.24180.