Morbus Hodgkin – Medikamentöse Therapie
Therapieziele
- Komplette metabolische Remission (vollständiges Verschwinden nachweisbarer Tumoraktivität in der Stoffwechselbildgebung) und Heilung des klassischen Hodgkin-Lymphoms (Lymphdrüsenkrebs) (cHL).
- Vermeidung von Rezidiven (Rückfällen) bei möglichst geringer Akut- und Spättoxizität (langfristigen Behandlungsschäden), insbesondere Infektionen, Infertilität (Unfruchtbarkeit), Herz- und Lungenschäden sowie Zweitmalignomen (zweiten Krebserkrankungen).
- Bei rezidivierter (wieder aufgetretener) oder refraktärer (auf Behandlung nicht ansprechender) Erkrankung erneute dauerhafte Krankheitskontrolle, möglichst mit kurativer Intention (mit dem Ziel der Heilung).
Therapieempfehlungen
Die folgenden Empfehlungen betreffen überwiegend das klassische Hodgkin-Lymphom bei Erwachsenen. Die Einteilung in frühes günstiges, intermediäres (frühes ungünstiges) und fortgeschrittenes Stadium erfolgt nach Stadium und Risikofaktoren der Deutschen Hodgkin Studiengruppe (GHSG). Stadium IIB mit großem Mediastinaltumor (Tumor im Raum zwischen den Lungen) oder extranodalem Befall (Befall außerhalb der Lymphknoten) zählt zur fortgeschrittenen Gruppe. Das noduläre lymphozytenprädominante Hodgkin-Lymphom (besondere Form des Lymphdrüsenkrebses) (NLPHL) erfordert eine eigene Therapieentscheidung. Die Ersttherapie ist in der Regel kurativ und wird im hämatologisch-onkologischen und strahlentherapeutischen Tumorboard festgelegt [LL1, LL2].
Stand der Leitlinien: Die veröffentlichte deutsche S3-Leitlinie liegt in Version 3.2 vom Oktober 2022 vor. Die Version 4.01 vom November 2025 ist weiterhin eine Konsultationsfassung und wird hier nicht als verabschiedete Leitlinie zitiert. Die neueren Regime und ihre Zulassungen werden anhand der EHA-Leitlinie 2026, der Studien und der aktuellen Fachinformationen eingeordnet [LL1, LL2, FI1, FI2].
Primärtherapie des klassischen Hodgkin-Lymphoms
Frühes günstiges Stadium:
- Zwei Zyklen ABVD (Doxorubicin, Bleomycin, Vinblastin, Dacarbazin), anschließend 20 Gy Involved-Site-Strahlentherapie (gezielte Bestrahlung der betroffenen Körperregion) (IS-RT). Eine negative PET/CT nach der Chemotherapie (Behandlung mit krebshemmenden Medikamenten) rechtfertigt keinen routinemäßigen Verzicht auf die Bestrahlung, da dadurch mehr Rezidive auftreten [2, 6, LL1, LL2].
- Ein individueller Verzicht auf die Strahlentherapie kann nach interdisziplinärer Abwägung bei besonderem Spätfolgenrisiko (Risiko später auftretender Behandlungsschäden) besprochen werden; der mögliche Verlust an lokaler Tumorkontrolle (Beherrschung der Krebserkrankung) ist ausdrücklich zu erläutern. Eine positive PET/CT erfordert Befundprüfung und individuelle Festlegung einer Intensivierung; eine schematische Eskalation allein aus einem unklaren PET-Befund ist nicht angezeigt [2, LL1, LL2].
Intermediäres Stadium:
- Bei geeigneten Patienten bis einschließlich 60 Jahre: zwei Zyklen BEACOPPeskaliert (Bleomycin, Etoposid, Doxorubicin, Cyclophosphamid, Vincristin, Procarbazin, Prednison), gefolgt von zwei Zyklen ABVD („2+2“). Nach Abschluss der Chemotherapie entscheidet die PET/CT über die konsolidierende (den Behandlungserfolg sichernde) IS-RT: Bei kompletter metabolischer Remission (Deauville-Score 1 bis 3) in der Regel keine Bestrahlung, bei PET-positivem Restbefund (Deauville-Score 4 bis 5) 30 Gy IS-RT [7, LL1, LL2].
- Bei Kontraindikation oder Ablehnung einer intensivierten Therapie: vier Zyklen ABVD, gefolgt von 30 Gy IS-RT unabhängig vom PET-Ergebnis. Diese Strategie darf hinsichtlich der Bestrahlungsentscheidung nicht mit dem „2+2“-Schema gleichgesetzt werden [LL1, LL2].
- Bei Patienten über 60 Jahre: in der Regel zwei Zyklen ABVD, gefolgt von zwei Zyklen AVD und 30 Gy IS-RT. Bleomycin höchstens während der ersten zwei Zyklen einsetzen; ab einem Alter über 70 Jahre sowie bei Lungenerkrankung den Verzicht auf Bleomycin erwägen. BEACOPPeskaliert wird in dieser Altersgruppe wegen der hohen Toxizität (Schädlichkeit) nicht eingesetzt [LL1, LL2].
Fortgeschrittenes Stadium:
- Geeignete Erwachsene bis einschließlich 60 Jahre: PET-adaptiertes BrECADD (Brentuximab Vedotin, Etoposid, Cyclophosphamid, Doxorubicin, Dacarbazin, Dexamethason). Nach zwei Zyklen werden bei Deauville-Score 1 bis 3 insgesamt vier, bei Deauville-Score 4 bis 5 insgesamt sechs Zyklen verabreicht. Eine Bestrahlung mit 30 Gy wird für geeignete PET-positive Restbefunde nach Therapieabschluss geprüft; PET-negative Reste werden nicht routinemäßig bestrahlt. In HD21 war BrECADD gegenüber BEACOPPeskaliert besser verträglich und mit verbessertem progressionsfreiem Überleben verbunden [8, LL2, FI1].
- Alternative im Stadium III oder IV: sechs Zyklen Nivolumab plus AVD (N-AVD), insbesondere wenn ein weniger myelosuppressives (die Blutbildung hemmendes) Regime gewünscht wird oder BrECADD ungeeignet ist. N-AVD verbesserte in SWOG S1826 das progressionsfreie Überleben gegenüber Brentuximab Vedotin plus AVD (BV-AVD); eine direkte randomisierte Gegenüberstellung von N-AVD und BrECADD liegt nicht vor. Nivolumab wird von Beginn an zusammen mit AVD gegeben; eine vorgeschaltete viermalige Nivolumab-Monotherapie gehört nicht zum zugelassenen Schema [4, 9, LL2, FI2].
- Patienten über 60 Jahre, geeignet für eine Kombinationstherapie: sechs Zyklen N-AVD sind eine bevorzugte Option. PET-adaptiertes BrECADD kann bei sehr fitten älteren Patienten nach individueller Toxizitätsabwägung erwogen werden; für diese Altersgruppe ist die Evidenz begrenzter. Wenn die zielgerichteten Regime nicht infrage kommen, kann eine A(B)VD-basierte Therapie mit maximal zwei Bleomycin-haltigen Zyklen gewählt werden. Bei ausgeprägter Gebrechlichkeit (eingeschränkter körperlicher Belastbarkeit) sind Intensität und Ziel der Therapie individuell festzulegen [LL2, FI1, FI2].
- Weitere Alternativen: PET-adaptiertes BEACOPPeskaliert (bei geeignetem Alter), BV-AVD in der zugelassenen Konstellation oder PET-adaptiertes ABVD/AVD bleiben bei spezifischen Gegenanzeigen bzw. fehlender Verfügbarkeit neuartiger Regime mögliche Optionen. Für BV-AVD gilt die europäische Erstlinienzulassung bei Erwachsenen im Stadium IV; BrECADD ist bei CD30-positivem Stadium IIB mit Risikofaktoren sowie Stadium III oder IV zugelassen [3, LL2, FI1].
Wichtige Wirkstoffe und Schemata
Die Dosierungen beschreiben gebräuchliche Erwachsenenprotokolle; Dosisanpassungen, Reihenfolge der Verabreichung, Begleitmedikation und Organkontraindikationen (Gegenanzeigen wegen Erkrankungen einzelner Organe) richten sich nach dem konkreten Studienprotokoll und der aktuellen Fachinformation. Bei komplexen Zytostatikaschemata sind die tagesgenauen Verordnungen vor jeder Gabe gesondert zu prüfen [LL2, FI1, FI2, FI3].
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| ABVD / AVD | Bei Patienten über 60 Jahre Bleomycin auf höchstens zwei Zyklen begrenzen; kardiale (das Herz betreffende) und pulmonale (die Lunge betreffende) Risiken berücksichtigen. |
| BEACOPPeskaliert | Nur für geeignete Patienten bis einschließlich 60 Jahre; hohe Myelosuppression (Unterdrückung der Blutbildung) und Gonadotoxizität (Schädigung der Eierstöcke oder Hoden), G-CSF und Infektionsprophylaxe erforderlich. |
| BrECADD mit Brentuximab Vedotin | EU-Zulassung bei Erwachsenen mit bislang unbehandeltem CD30-positivem Stadium IIB mit Risikofaktoren sowie Stadium III oder IV. Primäre G-CSF-Prophylaxe, antimikrobielle Prophylaxe und Blutbildkontrollen; Neuropathie (Nervenschädigung) und Infektionen beachten [FI1]. |
| Nivolumab plus AVD | EU-Zulassung ab zwölf Jahren bei bislang unbehandeltem cHL im Stadium III oder IV. Immunvermittelte Pneumonitis (Lungenentzündung), Kolitis (Darmentzündung), Hepatitis (Leberentzündung) und Endokrinopathien (Erkrankungen hormonbildender Organe) überwachen; keine Bleomycin-Gabe [FI2]. |
| Brentuximab Vedotin plus AVD | EU-Erstlinienzulassung bei erwachsenen Patienten mit CD30-positivem Stadium IV; primäre G-CSF-Prophylaxe. Periphere Neuropathie und febrile Neutropenie (Fieber bei Mangel an bestimmten weißen Blutkörperchen) beachten [FI1]. |
| Pembrolizumab, rezidiviertes/refraktäres cHL | Monotherapie nach Versagen einer autologen Stammzelltransplantation (Übertragung eigener blutbildender Stammzellen) oder nach mindestens zwei Vortherapien, wenn eine autologe Transplantation nicht infrage kommt [FI3]. |
| Nivolumab, rezidiviertes/refraktäres cHL | EU-Zulassung als Monotherapie bei Erwachsenen nach autologer Stammzelltransplantation und Brentuximab Vedotin [FI2]. |
| Brentuximab Vedotin, rezidiviertes/refraktäres cHL | Zulassungsvoraussetzungen und Vorbehandlung beachten; insbesondere sensorische Neuropathie und Myelosuppression überwachen [1, FI1]. |
- Wirkweise: Zytostatika schädigen proliferierende Lymphomzellen; Brentuximab Vedotin bringt über CD30 ein zytotoxisches Konjugat in die Zielzelle; Nivolumab und Pembrolizumab hemmen den Immuncheckpoint PD-1.
- Indikationen: Die Regime werden anhand von Stadium, Alter, Allgemeinzustand, PET-Ansprechen, Vorbehandlung und europäischer Zulassung ausgewählt.
- Kontraindikationen: Regimespezifische schwere Organfunktionsstörungen, relevante Lungenschädigung bei Bleomycin, ausgeprägte Neuropathie bei Brentuximab Vedotin sowie aktive oder schwere immunvermittelte Erkrankungen unter PD-1-Blockade erfordern eine individuelle Prüfung.
- Nebenwirkungen: Myelosuppression, Infektion, Fertilitätsverlust und Spätfolgen unter intensiver Chemotherapie; Polyneuropathie (Schädigung mehrerer peripherer Nerven) unter Brentuximab Vedotin; immunvermittelte Organentzündungen unter PD-1-Inhibitoren [LL2, FI1, FI2, FI3].
Rezidivtherapie
- Ein vermutetes Rezidiv möglichst histologisch (durch feingewebliche Untersuchung) sichern; Ausdehnung, Vorbehandlung, PET-Ansprechen und Transplantationseignung neu beurteilen. Das Lebensalter allein ist kein Ausschlusskriterium für eine autologe Stammzelltransplantation [LL1, LL2].
- Bei transplantationsfähigen Patienten: Salvage-Therapie (Behandlung nach Versagen der vorherigen Therapie) mit dem Ziel einer kompletten metabolischen Remission, anschließend Hochdosis-Chemotherapie und autologe Stammzelltransplantation. Je nach Vortherapie und Verfügbarkeit kommen etwa PD-1-Inhibitor-haltige Kombinationen, Brentuximab-Vedotin-haltige Kombinationen oder platin- bzw. gemcitabinbasierte Schemata infrage; viele dieser Salvage-Kombinationen sind Off-Label-Use und müssen individuell geprüft werden [LL1, LL2].
- Nach autologer Stammzelltransplantation kann bei hohem Rezidivrisiko und geeigneter Vorbehandlung eine Konsolidierung mit Brentuximab Vedotin über bis zu 16 Gaben erwogen werden [LL2, FI1].
- Bei erneutem Rezidiv nach autologer Transplantation bzw. fehlender Transplantationsoption: Pembrolizumab oder Nivolumab entsprechend ihrer unterschiedlichen EU-Zulassungen; Brentuximab Vedotin bei passender Vorbehandlung. Pembrolizumab verlängerte in KEYNOTE-204 das progressionsfreie Überleben gegenüber Brentuximab Vedotin [1, 10, LL2, FI1, FI2, FI3].
- Bei Ansprechen auf eine spätere Salvage-Therapie kann eine allogene Stammzelltransplantation (Übertragung fremder blutbildender Stammzellen) als potenziell kurative Option bei ausgewählten fitten Patienten diskutiert werden. Nach PD-1-Blockade sind Transplantationstiming und das erhöhte Risiko einer Graft-versus-Host-Erkrankung (Abwehrreaktion übertragener Immunzellen gegen den Empfänger) besonders zu berücksichtigen [LL2].
- Bei isoliertem Spätrezidiv nach ursprünglich frühem günstigem Stadium kann eine erneute lokal orientierte kurative Strategie im Tumorboard sinnvoll sein. Ist keine kurative Behandlung möglich, richten sich Systemtherapie und gegebenenfalls lokale Bestrahlung nach Symptomlast, Vorbehandlung und Patientenpräferenz [LL2].
Weitere Hinweise
- Supportivtherapie: Vor der Behandlung Blutbild, Organfunktionen, Infektionsstatus, pulmonale und kardiale Risiken sowie Medikamente und Interaktionen prüfen. G-CSF ist bei BrECADD und BV-AVD primär prophylaktisch vorgesehen; für intensive Regime sind eine Pneumocystis-jirovecii-Prophylaxe und weitere antimikrobielle Maßnahmen gemäß Protokoll erforderlich. Unter N-AVD richtet sich der G-CSF-Einsatz nach individuellem Risiko. Fieber bei Neutropenie erfordert umgehende Abklärung und Therapie [LL2, FI1].
- Fertilität: Vor gonadotoxischer Therapie Frauen und Männer frühzeitig zu Kryokonservierung (Einfrieren zur späteren Verwendung) von Eizellen, Embryonen, Ovarialgewebe bzw. Spermien beraten. GnRH-Analoga können bei ausgewählten Patientinnen ergänzend erwogen werden; hormonelle Kontrazeption (Empfängnisverhütung) oder GnRH-Analoga ersetzen eine Kryokonservierung nicht. BrECADD war in einer HD21-Sekundäranalyse mit besseren Fertilitätsparametern als BEACOPPeskaliert assoziiert [5, LL1].
- Warnzeichen: Fieber ab 38 °C, Atemnot oder neuer Husten, rasch zunehmende neurologische Defizite, schwerer Durchfall, Ikterus (Gelbsucht) oder deutliche Leistungsminderung während einer Behandlung erfordern zeitnahe ärztliche Beurteilung; unter PD-1-Inhibitoren auch an immunvermittelte Toxizität denken [FI1, FI2, FI3].
- Einordnung der Studien: Die frühe HD18-Publikation zu PET-positiven Patienten und Rituximab [3] bleibt als valide Originalarbeit erhalten. Die Zyklenreduktion nach negativem Interim-PET wird durch die spätere HD18-Gesamtauswertung belegt [11]. Das ASCO-Abstract 2023 [4] wird durch die Vollpublikation von SWOG S1826 [9] ergänzt; die in [4] berichteten Einjahreswerte sind nicht die Langzeitergebnisse. Ein direkter Wirksamkeitsvergleich zwischen BrECADD und N-AVD aus getrennten Studien ist nicht belastbar.
Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)
Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für das Immunsystem sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Folsäure, Biotin)
- Spurenelemente (Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink)
- Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA))
- Sekundäre Pflanzenstoffe (Beta-Carotin, Flavonoide (Citrusfrüchte), Lycopin (Tomaten), Proanthocyanidine (Cranberrys), Polyphenole)
- Weitere Vitalstoffe (probiotische Kulturen: Laktobazillen, Bifidobakterien)
Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.
Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.
Abkürzungsverzeichnis
- ABVD: Doxorubicin, Bleomycin, Vinblastin und Dacarbazin.
- ASCO: American Society of Clinical Oncology.
- AVD: Doxorubicin, Vinblastin und Dacarbazin.
- BEACOPP: Bleomycin, Etoposid, Doxorubicin, Cyclophosphamid, Vincristin, Procarbazin und Prednison.
- BrECADD: Brentuximab Vedotin, Etoposid, Cyclophosphamid, Doxorubicin, Dacarbazin und Dexamethason.
- BV-AVD: Brentuximab Vedotin plus AVD.
- CD30: Cluster of Differentiation 30.
- cHL: klassisches Hodgkin-Lymphom.
- EHA: European Hematology Association.
- EU: Europäische Union.
- FI: Fachinformation.
- G-CSF: Granulozyten-Kolonie-stimulierender Faktor.
- GHSG: Deutsche Hodgkin Studiengruppe.
- GnRH: Gonadotropin-Releasing-Hormon.
- Gy: Gray, Einheit der Strahlendosis.
- HD: Hodgkin-Studie der Deutschen Hodgkin Studiengruppe (mit anschließender Studiennummer).
- IS-RT: Involved-Site-Strahlentherapie.
- LL: Leitlinie.
- N-AVD: Nivolumab plus AVD.
- NLPHL: noduläres lymphozytenprädominantes Hodgkin-Lymphom.
- PD-1: Programmed Cell Death Protein 1.
- PET/CT: Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie.
- S3: Stufe 3 der Leitlinienklassifikation.
- SWOG: Southwest Oncology Group.
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Leitlinien
- S3-Leitlinie: Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Hodgkin Lymphoms bei erwachsenen Patienten. (AWMF-Registernummer: 018-029OL), Version 3.2, Oktober 2022. Langfassung [LL1].
- Eichenauer DA et al.: Hodgkin lymphoma: EHA Clinical Practice Guidelines for diagnosis, treatment, and follow-up. HemaSphere. 2026;10:e70422. doi: 10.1002/hem3.70422 [LL2].
Fachinformationen
- Adcetris (Brentuximab Vedotin): EU-Fachinformation, aktuelle Fassung. EMA-Produktinformation [FI1].
- Opdivo (Nivolumab): EU-Fachinformation, aktuelle Fassung. EMA-Produktinformation [FI2].
- Keytruda (Pembrolizumab): EU-Fachinformation, aktuelle Fassung. EMA-Produktinformation [FI3].