Daumensattelgelenksarthrose (Rhizarthrose) – Analgetika (Schmerzmittel),ntiphlogistika (entzündungshemmende Medikamente) und Glukokortikoide
Therapieziel
- Linderung der Schmerzen und entzündlichen Symptomatik sowie Verbesserung bzw. Erhalt der Hand- und Daumenfunktion.
Therapieempfehlungen
- Grundsatz: Die medikamentöse Therapie der Rhizarthrose (Arthrose des Daumensattelgelenks) ist symptomatisch und sollte in ein multimodales Behandlungskonzept mit nichtmedikamentösen Maßnahmen eingebettet werden. Dazu gehören insbesondere Beratung, Gelenkschutz, Übungen und eine geeignete Daumensattelgelenksorthese (stützende Schiene für das Daumensattelgelenk) [LL1, LL2, LL3, LL4].
- Topische nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR): Bei behandlungsbedürftigen Schmerzen sollten aufgrund der geringeren systemischen Exposition bevorzugt topische NSAR, z. B. Diclofenac, eingesetzt werden [1, 3, LL1, LL2, LL3, LL4].
- Orale NSAR: Bei unzureichender Wirkung bzw. fehlender Eignung topischer NSAR können orale NSAR unter Berücksichtigung des individuellen gastrointestinalen, kardiovaskulären, renalen und hepatischen Risikos für die kürzestmögliche Dauer und in der niedrigsten wirksamen Dosierung eingesetzt werden [1, 3, LL1, LL2, LL3, LL4].
- Paracetamol: Paracetamol ist bei Rhizarthrose nicht als Analgetikum der ersten Wahl anzusehen. Eine zeitlich begrenzte bzw. intermittierende Anwendung kann erwogen werden, wenn andere pharmakologische Therapieoptionen kontraindiziert, nicht verträglich oder nicht ausreichend wirksam sind; die Evidenz für einen klinisch relevanten Nutzen bei Handarthrose (Arthrose der Handgelenke und Fingergelenke) ist begrenzt [1, LL2, LL3, LL4].
- Intraartikuläre Glucocorticoide: Eine intraartikuläre Glucocorticoid-Injektion in das Daumensattelgelenk sollte nicht routinemäßig durchgeführt werden. Für die Rhizarthrose ist gegenüber Placebo kein gesicherter klinisch relevanter Nutzen hinsichtlich Schmerz oder Funktion nachgewiesen. Die bedingte Empfehlung der ACR/AF-Leitlinie für intraartikuläre Glucocorticoide bei Handarthrose insgesamt ist keine spezifische Wirksamkeitsbestätigung für die Rhizarthrose [1, 2, 3, 7, LL1, LL2, LL4].
- Intraartikuläre Hyaluronsäure: Eine routinemäßige intraartikuläre Hyaluronsäuretherapie der Rhizarthrose wird aufgrund fehlender überzeugender Wirksamkeitsnachweise nicht empfohlen [1, 2, LL2, LL4].
- Kurzzeitige systemische Glucocorticoid-Therapie: Für die isolierte Rhizarthrose besteht keine etablierte Indikation. Ein zeitlich begrenzter Prednisolon-Kurs kann bei ausgewählten Patienten mit einem polyartikulären entzündlichen Schub (Entzündungsschub in mehreren Gelenken) einer Handarthrose und objektivierbarer entzündlicher Aktivität der Interphalangealgelenke (Gelenke zwischen den Fingergliedern) erwogen werden. Diese Evidenz ist nicht auf eine isolierte Rhizarthrose übertragbar [4, 7, LL4].
- Chronische systemische Glucocorticoid-Therapie: Eine kontinuierliche Erhaltungstherapie mit Prednisolon oder anderen systemischen Glucocorticoiden soll zur Behandlung der Rhizarthrose nicht eingesetzt werden. Auch wiederholte Steroid-Kurse ohne erneute Diagnostik und Indikationsprüfung sind kein etabliertes Behandlungskonzept. Ein langfristiger oder krankheitsmodifizierender Nutzen ist nicht belegt; relevante Nebenwirkungen treten auch bei niedrigen Dauerdosen auf [7, LL1, LL6, FI8].
- Opioide: Opioide gehören nicht zur regulären Therapie der Rhizarthrose. Schwache Opioide einschließlich Tramadol sollten grundsätzlich nicht eingesetzt werden; allenfalls in seltenen Ausnahmesituationen kann nach Ausschöpfung bzw. bei Kontraindikation anderer Behandlungsoptionen eine kurzfristige individuelle Anwendung erwogen werden. Starke bzw. Nicht-Tramadol-Opioide werden nicht empfohlen [6, LL2, LL3, LL4].
- Chondroitinsulfat: Chondroitinsulfat kann bei symptomatischer Handarthrose zur Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung erwogen werden. Die Evidenz ist nicht spezifisch für eine isolierte Rhizarthrose; ein strukturmodifizierender Effekt ist nicht belegt [1, 5, LL1, LL2, LL4].
- Siehe auch unter „Weitere Therapie/Konventionelle nicht-operative Therapieverfahren“: perkutane Strahlentherapie.
Allgemeine Hinweise
- Evidenzlage: Ein wesentlicher Teil der pharmakologischen Empfehlungen beruht auf Studien zur Handarthrose insgesamt. Bei separater Betrachtung der Rhizarthrose zeigte in einer Netzwerk-Metaanalyse keine untersuchte pharmakologische Intervention eine statistisch gesicherte Überlegenheit gegenüber Placebo. Dies begrenzt die Sicherheit rhizarthrosespezifischer Aussagen, schließt jedoch eine individuell wirksame symptomatische Behandlung nicht aus [1].
- Keine unkritische Dauertherapie mit systemischen NSAR: Systemische NSAR sollten in der niedrigsten wirksamen Dosierung und für die kürzestmögliche Dauer eingesetzt werden. Bei wiederholtem oder länger anhaltendem Behandlungsbedarf sind Nutzen, Verträglichkeit und die weitere Behandlungsstrategie erneut zu prüfen [LL1, LL2, LL3, LL4, FI2, FI3, FI4, FI5, FI6].
- Verschiedene systemische NSAR sollten nicht miteinander kombiniert werden. Die gleichzeitige Anwendung erhöht insbesondere das gastrointestinale und renale Nebenwirkungsrisiko ohne gesicherten zusätzlichen therapeutischen Nutzen. Dies gilt auch für die Kombination eines nichtselektiven NSAR mit einem Coxib [FI2, FI3, FI4, FI5, FI6].
- Vor einer systemischen NSAR-Therapie sind insbesondere Alter, arterielle Hypertonie (Bluthochdruck), kardiovaskuläre Erkrankungen (Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße) und Risikofaktoren, Nieren- und Leberfunktion, gastrointestinale Ulkus- (Magen-Darm-Geschwür-) bzw. Blutungsanamnese sowie relevante Begleitmedikationen zu berücksichtigen [LL3, R1, R2, FI2, FI3, FI4, FI5, FI6].
- Relevante Wechselwirkungen: Besonders zu beachten sind Antikoagulanzien, Thrombozytenaggregationshemmer, systemische Glucocorticoide und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer wegen eines erhöhten Blutungsrisikos. Die Kombination eines NSAR mit einem ACE-Hemmer bzw. Angiotensin-II-Rezeptorblocker und einem Diuretikum erhöht das Risiko einer akuten Nierenschädigung [FI2, FI3, FI4, FI5, FI6].
- Gastroprotektion: Bei erhöhtem gastrointestinalem Risiko ist während einer notwendigen oralen NSAR-Therapie eine Gastroprotektion mit einem Protonenpumpenhemmer (Protonenpumpeninhibitor, PPI) angezeigt. NICE empfiehlt bei oraler NSAR-Therapie einer Arthrose (Gelenkverschleiß) grundsätzlich eine begleitende Gastroprotektion. Ein PPI vermindert weder das kardiovaskuläre noch das renale NSAR-Risiko [LL3, FI2, FI3, FI4, FI5, FI6].
- Acetylsalicylsäure (ASS): Niedrig dosierte ASS darf nicht zur vermeintlichen Verminderung des kardiovaskulären Risikos einer NSAR-Therapie neu angesetzt werden. Besteht unabhängig davon eine Indikation zur Thrombozytenaggregationshemmung, ist das unter einer zusätzlichen NSAR-Therapie erhöhte gastrointestinale Blutungsrisiko zu berücksichtigen. Ibuprofen kann bei wiederholter gleichzeitiger Einnahme die thrombozytenaggregationshemmende Wirkung niedrig dosierter ASS beeinträchtigen [R2, FI2, FI3, FI4, FI5].
- Systemisches Diclofenac: Diclofenac ist bei bestehender Herzinsuffizienz (Herzschwäche) der NYHA-Klassen II bis IV, ischämischer Herzkrankheit (Herzerkrankung durch verminderte Durchblutung), peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) (Durchblutungsstörung durch verengte oder verschlossene Arterien der Arme oder Beine) oder zerebrovaskulärer Erkrankung (Erkrankung der Blutgefäße des Gehirns) kontraindiziert. Bei wesentlichen kardiovaskulären Risikofaktoren darf Diclofenac nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden. Das arterielle thrombotische Risiko (Risiko für Blutgerinnsel in Schlagadern) steigt insbesondere bei hoher Dosierung von 150 mg/d und längerer Therapiedauer [R1, FI4].
- Ibuprofen: Bei hohen Dosierungen von 2.400 mg/d oder mehr besteht ein gering erhöhtes Risiko arterieller thrombotischer Ereignisse. Bei Patienten mit schwerwiegenden kardiovaskulären Erkrankungen sollen solche Dosierungen vermieden werden [R2, FI2].
- Selektive COX-2-Hemmer: Auch bei Coxiben sind das individuelle kardiovaskuläre und renale Risiko zu berücksichtigen und die niedrigste wirksame Dosis für die kürzestmögliche Dauer anzuwenden. Etoricoxib ist bei unzureichend kontrollierter arterieller Hypertonie mit anhaltenden Blutdruckwerten über 140/90 mmHg kontraindiziert [FI5, FI6].
- Bereits bestehende systemische Glucocorticoid-Therapie: Bei längerfristiger Einnahme ist zu klären, ob eine eigenständige Indikation, z. B. eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, besteht. Eine solche Therapie darf nicht allein wegen der Diagnose Rhizarthrose eigenständig abgesetzt werden; die Reduktion erfolgt entsprechend Grunderkrankung, bisheriger Exposition und Risiko einer Nebennierenrindeninsuffizienz (unzureichende Bildung lebenswichtiger Hormone in der Nebennierenrinde) [LL6, FI8].
- Dosierungsangaben: Die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf Erwachsene und die jeweils zitierte Darreichungsform. Die verlinkten britischen Produktinformationen dienen als überprüfbare Referenz; für die Verordnung in Deutschland ist die aktuelle Fachinformation des konkret verwendeten Präparats maßgeblich.
Wirkstoffe (Hauptindikation)
Topische nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR)
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Diclofenac, topisch, z. B. 1,16 % Gel | Nur zur kutanen Anwendung; systemische Exposition deutlich geringer als nach oraler Anwendung. Nicht auf offene Verletzungen oder erkrankte Haut auftragen. Konzentration, Anwendungsmenge und Anwendungshäufigkeit sind präparatespezifisch [FI1] |
- Wirkweise: Hemmung der Cyclooxygenase mit Verminderung der Prostaglandinsynthese; analgetische und antiphlogistische Wirkung [FI1].
- Indikationen: Bevorzugte lokale pharmakologische Therapieoption bei symptomatischer Handarthrose aufgrund der geringeren systemischen Exposition [LL1, LL2, LL3, LL4].
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen Diclofenac oder Bestandteile des Präparats, durch ASS bzw. andere NSAR ausgelöste Überempfindlichkeitsreaktionen und drittes Schwangerschaftstrimester. Die Altersgrenze des jeweiligen Präparats beachten; beim zitierten Gel ist die Anwendung unter 14 Jahren kontraindiziert [FI1].
- Nebenwirkungen: Vor allem lokale Hautreaktionen, z. B. Rötung, Juckreiz, Ekzem (entzündlicher Hautausschlag) und Kontaktdermatitis (Hautentzündung nach Kontakt mit einer auslösenden Substanz); selten Photosensibilisierung (erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut) bzw. systemische Überempfindlichkeitsreaktionen. Systemische NSAR-Nebenwirkungen sind bei großflächiger oder längerfristiger Anwendung nicht vollständig ausgeschlossen [FI1].
- Evidenz: Der systematische Review 2025 zeigt für topische NSAR bei Handarthrose einen kleinen kurzfristigen Effekt auf die Funktion; die spezifische Evidenz für die isolierte Rhizarthrose bleibt begrenzt [1, 3].
Orale nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR)
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Ibuprofen | Niedrigste wirksame Dosis und kürzestmögliche Therapiedauer; gastrointestinales, renales und kardiovaskuläres Risiko beachten. Hohe Dosierungen von 2.400 mg/d sind mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden [R2, FI2] |
| Naproxen | Niedrigste wirksame Dosis und kürzestmögliche Therapiedauer; gastrointestinale und renale Risiken berücksichtigen. Auch bei möglicherweise günstigerem arteriellen Risikoprofil besteht kein vollständiger kardiovaskulärer Schutz [FI3] |
| Diclofenac | Kardiovaskuläre Kontraindikationen und Risikofaktoren beachten; nur kurzzeitig und möglichst niedrig dosiert. Dosierung und Einnahmehäufigkeit unterscheiden sich zwischen nichtretardierten und retardierten Präparaten [R1, FI4] |
- Wirkweise: Hemmung der Cyclooxygenasen mit Verminderung der Prostaglandinsynthese; analgetische, antiphlogistische und antipyretische Wirkung [FI2, FI3, FI4].
- Indikationen: Zeitlich begrenzte symptomatische Therapie bei unzureichender Wirkung bzw. fehlender Eignung lokaler Therapieoptionen [1, 3, LL1, LL2, LL3, LL4].
- Kontraindikationen: Insbesondere aktive oder wiederholt aufgetretene gastrointestinale Ulzera bzw. Blutungen, frühere NSAR-bedingte gastrointestinale Blutung oder Perforation (Durchbruch der Magen- oder Darmwand), schwere Nieren-, Leber- oder Herzinsuffizienz, entsprechende NSAR-Überempfindlichkeit und drittes Schwangerschaftstrimester. Zusätzlich gelten für systemisches Diclofenac die genannten kardiovaskulären Kontraindikationen. Präparatespezifische Vorgaben beachten [FI2, FI3, FI4].
- Nebenwirkungen: Insbesondere Dyspepsie (Verdauungsbeschwerden), gastrointestinale Ulzera und Blutungen, Einschränkung der Nierenfunktion, Flüssigkeitsretention (Einlagerung von Flüssigkeit im Körper), Blutdruckanstieg und kardiovaskuläre Ereignisse; außerdem Überempfindlichkeitsreaktionen und mögliche Leberschädigung [R1, R2, FI2, FI3, FI4].
- Evidenz: Orale NSAR zeigen bei Handarthrose einen kurzfristigen analgetischen Nutzen; der systematische Review 2025 bewertet die Evidenz für einen moderaten kurzfristigen Effekt auf Schmerzen als von niedriger Sicherheit. Die spezifische Evidenz für isolierte Rhizarthrose ist geringer [1, 3].
- Prinzip: Niedrigste wirksame Dosis, kürzestmögliche Therapiedauer und keine Kombination verschiedener systemischer NSAR [FI2, FI3, FI4].
Selektive COX-2-Hemmer (Coxibe)
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Celecoxib | Gastrointestinales, kardiovaskuläres und renales Risiko berücksichtigen; niedrigste wirksame Dosis und kürzestmögliche Therapiedauer. Wenn nach zwei Wochen kein zusätzlicher Nutzen besteht, andere Therapieoptionen prüfen [FI5] |
| Etoricoxib | Insbesondere arterielle Hypertonie, Flüssigkeitsretention sowie kardiovaskuläres und renales Risiko berücksichtigen. Blutdruck vor Therapiebeginn, innerhalb von zwei Wochen nach Beginn und anschließend regelmäßig kontrollieren [FI6] |
- Wirkweise: Selektive Hemmung der Cyclooxygenase-2 (COX-2) mit analgetischer und antiphlogistischer Wirkung [FI5, FI6].
- Indikationen: Alternative zu nichtselektiven oralen NSAR bei entsprechender individueller Nutzen-Risiko-Konstellation; keine spezifisch nachgewiesene Überlegenheit bei Rhizarthrose [1, LL1, LL2, LL3, LL4].
- Kontraindikationen: Insbesondere aktive gastrointestinale Ulzera oder Blutungen, schwere Nieren- oder Leberfunktionsstörung, Herzinsuffizienz der NYHA-Klassen II bis IV, ischämische Herzkrankheit, pAVK, zerebrovaskuläre Erkrankungen, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, entsprechende NSAR-Überempfindlichkeit, Schwangerschaft und Stillzeit. Bei Celecoxib zusätzlich Sulfonamid-Überempfindlichkeit und die Vorgaben zur Schwangerschaftsverhütung beachten; bei Etoricoxib zusätzlich unzureichend kontrollierte arterielle Hypertonie [FI5, FI6].
- Nebenwirkungen: Gastrointestinale Beschwerden, Ulzera und Blutungen, Ödeme (Schwellungen durch Flüssigkeitseinlagerung), Blutdruckanstieg, Nierenfunktionsstörungen sowie arterielle thrombotische Ereignisse; selten schwere Haut- und Überempfindlichkeitsreaktionen [FI5, FI6].
- Prinzip: Niedrigste wirksame Dosis für die kürzestmögliche Therapiedauer [FI5, FI6].
- COX-2-Hemmer besitzen keine klinisch relevante Thrombozytenaggregationshemmung und sind kein Ersatz für ASS zur kardiovaskulären Sekundärprävention [FI5, FI6].
Paracetamol
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Paracetamol | Nur kurzzeitig bzw. intermittierend; niedrigere Maximaldosis bzw. besondere Vorsicht insbesondere bei Leberfunktionsstörung, chronischem Alkoholabusus (dauerhaft schädlichem Alkoholkonsum), Dehydratation (Flüssigkeitsmangel) oder chronischer Mangelernährung. Keine gleichzeitige Einnahme weiterer paracetamolhaltiger Präparate [FI7] |
- Wirkweise: Analgetisch und antipyretisch; keine klinisch relevante periphere antiphlogistische Wirkung [FI7].
- Indikationen: Zeitlich begrenzte Ausweichoption, insbesondere wenn NSAR kontraindiziert, nicht verträglich oder nicht ausreichend wirksam sind [LL2, LL3, LL4].
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen Paracetamol oder Bestandteile des Präparats. Bei erheblicher Leberfunktionsstörung gelten die Vorgaben der konkreten Fachinformation; Leber- bzw. Nierenerkrankungen und hepatotoxische Risikofaktoren erfordern eine individuelle Prüfung [FI7].
- Nebenwirkungen: Insbesondere dosisabhängige Hepatotoxizität (Schädigung der Leber) bei Überdosierung; selten Überempfindlichkeitsreaktionen, schwere Hautreaktionen oder Blutbildveränderungen [FI7].
- Evidenz: Ein klinisch relevanter analgetischer Nutzen bei Handarthrose ist nur begrenzt belegt; Paracetamol ist daher nicht als Mittel der ersten Wahl anzusehen [1, LL3, LL4].
- Antidot bei Überdosierung: N-Acetylcystein. Bei vermuteter Überdosierung ist auch ohne anfängliche Beschwerden eine unverzügliche medizinische Abklärung erforderlich [FI7].
Glucocorticoide
- Intraartikuläre Glucocorticoide: Bei isolierter Rhizarthrose nicht routinemäßig empfohlen. Eine spezifische Netzwerk-Metaanalyse für die Daumensattelgelenksarthrose zeigte kurzfristig für keine intraartikuläre Injektion einschließlich Glucocorticoiden eine Überlegenheit gegenüber Placebo hinsichtlich der Schmerzreduktion; auch hinsichtlich der Funktion bestand weder kurz- noch mittelfristig eine gesicherte Überlegenheit [2].
- Beachte: Die mögliche Anwendung intraartikulärer Glucocorticoide bei schmerzhaften entzündlichen Interphalangealgelenken ist nicht auf die isolierte Rhizarthrose übertragbar [LL1, LL4].
- Orale Glucocorticoide: Für die isolierte Rhizarthrose nicht routinemäßig indiziert. In der HOPE-Studie führte Prednisolon 10 mg/d über sechs Wochen bei Patienten mit schmerzhafter Handarthrose und nachgewiesener entzündlicher Aktivität der Interphalangealgelenke zu einer signifikanten kurzfristigen Schmerzreduktion. Anschließend wurde die Studienmedikation über zwei Wochen ausgeschlichen [4].
- Die aktuellen französischen Empfehlungen beschränken den möglichen Einsatz niedrig dosierter oraler Glucocorticoide auf zeitlich begrenzte polyartikuläre entzündliche Schübe der Handarthrose [LL4].
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Prednisolon, oral | Nur zur Einordnung der Evidenz bei entzündlicher Handarthrose; keine Standardempfehlung für die isolierte Rhizarthrose. Anwendung bei Handarthrose außerhalb der Indikationen der zitierten Produktinformation. Keine chronische Erhaltungstherapie [4, 7, LL1, LL4, FI8] |
- Wirkweise: Bindung an den intrazellulären Glucocorticoid-Rezeptor mit ausgeprägter antiphlogistischer und immunsuppressiver Wirkung [FI8].
- Indikationen: Allenfalls zeitlich begrenzte fachärztlich begründete Behandlung ausgewählter polyartikulärer entzündlicher Schübe einer Handarthrose; keine etablierte Indikation bei isolierter Rhizarthrose [4, 7, LL4].
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit und systemische Infektionen (Infektionen mit Beteiligung des gesamten Körpers) ohne geeignete antiinfektive Therapie; Lebendimpfungen unter immunsuppressiver systemischer Glucocorticoid-Therapie vermeiden. Bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Osteoporose (Knochenschwund), Glaukom (grünem Star), psychiatrischen Erkrankungen oder gastrointestinaler Ulkusanamnese ist eine besonders sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich [FI8].
- Nebenwirkungen: Erhöhte Infektanfälligkeit, Hyperglykämie (erhöhte Blutzuckerwerte), Blutdruckanstieg, Osteoporose und Frakturen (Knochenbrüche), Myopathie (Muskelerkrankung), Hautatrophie (Ausdünnung der Haut), Katarakt (grauer Star), Glaukom, Schlaf- und psychische Störungen sowie Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (Unterdrückung des hormonellen Regelkreises zwischen Gehirn und Nebennierenrinde). Bei Kombination mit NSAR steigt das gastrointestinale Ulkus- und Blutungsrisiko [LL6, FI8].
Chronische systemische Glucocorticoid-Therapie: Abgrenzung und Vorgehen
- Keine Erhaltungstherapie der Rhizarthrose: Weder eine kontinuierliche niedrig dosierte Behandlung noch eine dauerhafte Therapieeskalation mit systemischen Glucocorticoiden ist durch die Evidenz zur Rhizarthrose gerechtfertigt. Die EULAR-Empfehlungen sehen auch bei Handarthrose insgesamt keine Grundlage für eine längerfristige Glucocorticoid-Verordnung [LL1].
- Begrenzter Behandlungseffekt: Eine Metaanalyse fand bei Handarthrose kurzfristige Verbesserungen unter oralen Glucocorticoiden, jedoch keinen signifikant anhaltenden Effekt auf Schmerz und Funktion sechs bis acht Wochen nach Beendigung der Studienmedikation. Ein Nutzen hinsichtlich der langfristigen Krankheitsprogression wurde nicht untersucht. Daraus lässt sich keine Rechtfertigung für eine Dauertherapie ableiten [7].
- Auch niedrige Dauerdosen sind nicht risikofrei: Bereits Prednison-Dosen von 2,5 bis 7,5 mg/d sind bei längerfristiger Anwendung mit erhöhten Risiken u. a. für schwere Infektionen, kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes mellitus, Osteoporose und Frakturen verbunden [LL6].
- Diagnose bei fortbestehendem Steroidbedarf überprüfen: Bei anhaltender ausgeprägter entzündlicher Symptomatik oder wiederkehrendem Bedarf an systemischen Glucocorticoiden sind insbesondere eine zusätzliche entzündliche Arthritis (Gelenkentzündung), z. B. rheumatoide Arthritis (chronische entzündliche Gelenkerkrankung durch eine fehlgeleitete Immunreaktion), sowie andere Ursachen der Gelenkbeschwerden abzuklären. Eine Glucocorticoid-Therapie wegen einer eigenständigen Grunderkrankung ist von der symptomatischen Behandlung der Rhizarthrose zu unterscheiden.
- Bereits längerfristig behandelte Patienten: Nicht abrupt absetzen. Nach einer Exposition von mindestens drei bis vier Wochen oberhalb des physiologischen Bereichs, ungefähr mehr als 4 bis 6 mg Prednison bzw. Prednisolon täglich, besteht ein relevantes Risiko einer Nebennierenrindeninsuffizienz. Das Ausschleichen erfolgt individuell, sobald die ursprüngliche Indikation kontrolliert ist und Glucocorticoide nicht mehr benötigt werden [LL6].
- Sicherheitsmaßnahmen bei fortbestehender eigenständiger Indikation: Neben der niedrigsten wirksamen Dosis sind Blutdruck, Glukosestoffwechsel, Infektionsrisiko und Knochengesundheit zu berücksichtigen. Bei vermuteter bzw. nachgewiesener Nebennierenrindeninsuffizienz sind Aufklärung und ein ärztlicher Plan für Belastungssituationen erforderlich [LL6, FI8].
Opioide
- Keine Routinetherapie: Opioide sollen bei Rhizarthrose nicht regelhaft eingesetzt werden [LL2, LL3, LL4].
- Die aktuellen französischen Empfehlungen raten bei Handarthrose grundsätzlich von schwachen Opioiden einschließlich Tramadol ab [LL4].
- NICE empfiehlt schwache Opioide nur ausnahmsweise zur seltenen kurzfristigen Schmerzlinderung, wenn andere pharmakologische Behandlungen kontraindiziert, nicht verträglich oder unwirksam sind; starke Opioide sollen bei Arthrose nicht angeboten werden [LL3].
- Die ACR/AF-Leitlinie bewertet Tramadol bedingt positiv, spricht sich jedoch gegen Nicht-Tramadol-Opioide aus [LL2].
- In einer großen Kohortenstudie bei Patienten mit Arthrose war die initiale Verordnung von Tramadol im Vergleich zu Naproxen, Diclofenac, Celecoxib und Etoricoxib mit einer höheren 1-Jahres-Mortalität assoziiert. Aufgrund des Beobachtungsdesigns und eines möglichen Confounding by Indication lässt sich daraus keine Kausalität ableiten [6].
Chondroitinsulfat
- Chondroitinsulfat kann bei symptomatischer Handarthrose zur Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung erwogen werden [LL1, LL2, LL4].
- In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie bei Handarthrose wurden 800 mg Chondroitinsulfat einmal täglich über sechs Monate eingesetzt; Schmerz und Handfunktion verbesserten sich gegenüber Placebo [5].
- Die Evidenz ist jedoch begrenzt und nicht spezifisch für eine isolierte Rhizarthrose. In der Netzwerk-Metaanalyse konnte ein eindeutiger Effekt hinsichtlich des primären Schmerzendpunkts nicht bestätigt werden [1].
- Ein strukturmodifizierender bzw. krankheitsmodifizierender Effekt ist nicht belegt [LL4].
Supplemente
Geeignete Nahrungsergänzungsmittel sollten die folgenden Mikronährstoffe (Vitalstoffe) enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3)
- Mineralstoffe (Magnesium)
- Spurenelemente (Eisen, Kupfer, Mangan, Selen, Zink)
- Sekundäre Pflanzenstoffe (Curcumin, Bromelain aus Ananas-Extrakt)
- Weitere Vitalstoffe (Chondroitinsulfat, Kollagene)
Weitere Mikronährstoffe siehe unter „Therapie mit Mikronährstoffen“.
Ggf. Einnahme eines geeigneten Nahrungsergänzungsmittels, z. B.:
- EUCELL GS Plus (wg. Arthrose) – Nahrungsergänzungsmittel für den Gelenkknorpel; enthält neben Glukosaminsulfat und Chondroitinsulfat weitere wichtige knochenaktive Mikronährstoffe
- EUCELL Tendo (wg. Schmerzen) – Nahrungsergänzungsmittel für das Bindegewebe (Sehnen, Bänder und Faszien) mit besonders bioverfügbarem Curcumin, Bromelain aus Ananas-Extrakt, Glucosamin- und Chondroitinsulfat sowie vielen weiteren wichtigen Vitalstoffen
Beachte: Die aufgeführten Mikronährstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Abkürzungen
- ACE: Angiotensin-Converting-Enzym.
- ACR: American College of Rheumatology; amerikanische rheumatologische Fachgesellschaft.
- AF: Arthritis Foundation; amerikanische Arthritis-Stiftung.
- ASS: Acetylsalicylsäure.
- AWMF: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften.
- COX-2: Cyclooxygenase-2.
- d: Tag.
- EMA: European Medicines Agency; Europäische Arzneimittel-Agentur.
- ESE: European Society of Endocrinology; Europäische Gesellschaft für Endokrinologie.
- EULAR: European Alliance of Associations for Rheumatology; europäischer Zusammenschluss rheumatologischer Fachgesellschaften.
- FI: Fachinformation.
- g: Gramm.
- ggf.: gegebenenfalls.
- HOPE: Hand Osteoarthritis Prednisolone Efficacy; Name einer Studie zur Wirksamkeit von Prednisolon bei Handarthrose.
- LL: Leitlinie.
- mg: Milligramm.
- mmHg: Millimeter Quecksilbersäule; Einheit des Blutdrucks.
- NICE: National Institute for Health and Care Excellence; britisches Institut für Gesundheits- und Versorgungsqualität.
- NSAR: Nichtsteroidale Antirheumatika.
- NYHA: New York Heart Association; hier Klassifikation der Einschränkung bei Herzinsuffizienz.
- pAVK: Periphere arterielle Verschlusskrankheit.
- PPI: Protonenpumpeninhibitor.
- PRP: Platelet-rich plasma; plättchenreiches Plasma.
- R: Regulatorische Quelle.
- RHIZ: Kurzbezeichnung des Leitlinienprojekts zur Rhizarthrose.
- S3: Entwicklungsstufe einer Leitlinie mit systematischer Evidenzbewertung und strukturierter Konsensfindung.
- SFR: Société française de rhumatologie; französische rheumatologische Fachgesellschaft.
- SOFMER: Société française de médecine physique et de réadaptation; französische Fachgesellschaft für physikalische und rehabilitative Medizin.
Literatur
- Døssing A et al.: Comparative effectiveness of pharmacological interventions for hand osteoarthritis: a systematic review and network meta-analysis of randomised trials. RMD Open. 2023;9(3):e003030. doi:10.1136/rmdopen-2023-003030.
- Thakker A et al.: Comparison between intra-articular injections of corticosteroids, hyaluronic acid, PRP and placebo for thumb base osteoarthritis: A frequentist network meta-analysis. J Orthop. 2023;45:78 bis 86. doi:10.1016/j.jor.2023.09.017.
- Kjeken I et al.: Efficacy and safety of non-pharmacological, pharmacological and surgical treatments for hand osteoarthritis in 2024: a systematic review. RMD Open. 2025;11(1):e004963. doi:10.1136/rmdopen-2024-004963.
- Kroon FPB et al.: Results of a 6-week treatment with 10 mg prednisolone in patients with hand osteoarthritis (HOPE): a double-blind, randomised, placebo-controlled trial. Lancet. 2019;394(10213):1993 bis 2001. doi:10.1016/S0140-6736(19)32489-4.
- Gabay C et al.: Symptomatic effects of chondroitin 4 and chondroitin 6 sulfate on hand osteoarthritis: a randomized, double-blind, placebo-controlled clinical trial at a single center. Arthritis Rheum. 2011;63(11):3383 bis 3391. doi:10.1002/art.30574.
- Zeng C et al.: Association of Tramadol With All-Cause Mortality Among Patients With Osteoarthritis. JAMA. 2019;321(10):969 bis 982. doi:10.1001/jama.2019.1347.
- Estee MM et al.: Efficacy of corticosteroids for hand osteoarthritis – a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. BMC Musculoskelet Disord. 2022;23:665. doi:10.1186/s12891-022-05619-9.
Leitlinien
- EULAR-Empfehlungen: Kloppenburg M et al.: 2018 update of the EULAR recommendations for the management of hand osteoarthritis. Ann Rheum Dis. 2019;78(1):16 bis 24. doi:10.1136/annrheumdis-2018-213826 [LL1].
- ACR/AF-Leitlinie: Kolasinski SL et al.: 2019 American College of Rheumatology/Arthritis Foundation Guideline for the Management of Osteoarthritis of the Hand, Hip, and Knee. Arthritis Care Res (Hoboken). 2020;72(2):149 bis 162. doi:10.1002/acr.24131 [LL2].
- National Institute for Health and Care Excellence (NICE): Osteoarthritis in over 16s: diagnosis and management. NICE Guideline NG226. Oktober 2022. Leitlinienseite. Empfehlungen [LL3].
- SFR/SOFMER-Empfehlungen: Courties A et al.: French Societies of Rheumatology and of Physical and Rehabilitation Medicine recommendations for the management of people living with hand osteoarthritis. Joint Bone Spine. 2026;93(2):106000. doi:10.1016/j.jbspin.2025.106000 [LL4].
- S3-Leitlinienprojekt: Diagnostik, Prävention und Therapie der Rhizarthrose (RHIZ). (AWMF-Registernummer: 187-065). Als Leitlinienprojekt angemeldet; keine veröffentlichte Langfassung und keine Grundlage für konkrete Therapieempfehlungen. AWMF-Projektinformation [LL5].
- ESE/Endocrine-Society-Leitlinie: Beuschlein F et al.: European Society of Endocrinology and Endocrine Society Joint Clinical Guideline: Diagnosis and Therapy of Glucocorticoid-induced Adrenal Insufficiency. J Clin Endocrinol Metab. 2024;109(7):1657 bis 1683. doi:10.1210/clinem/dgae250. Leitlinienseite und Empfehlungen [LL6].
Regulatorische Quellen
- European Medicines Agency (EMA): Diclofenac-containing medicines – referral. Kardiovaskuläre Sicherheitsmaßnahmen für systemisches Diclofenac. EMA-Sicherheitsbewertung [R1].
- European Medicines Agency (EMA): Ibuprofen- and dexibuprofen-containing medicines – referral. Updated advice on use of high-dose ibuprofen. EMA-Sicherheitsbewertung [R2].
Fachinformationen
- Voltarol Osteoarthritis Joint Pain Relief 1.16% Gel (Diclofenac-Diethylammonium). Summary of Product Characteristics. Haleon UK Trading Limited. Im electronic medicines compendium aktualisiert am 17. August 2026. Produktinformation [FI1].
- Brufen 400 mg Tablets (Ibuprofen). Summary of Product Characteristics. Viatris. Im electronic medicines compendium aktualisiert am 17. April 2026. Produktinformation [FI2].
- Naprosyn 500 mg Tablets (Naproxen). Summary of Product Characteristics. Atnahs Pharma UK Ltd. Im electronic medicines compendium aktualisiert am 7. Oktober 2024. Produktinformation [FI3].
- Voltarol Rapid 50 mg Tablets (Diclofenac-Kalium). Summary of Product Characteristics. Novartis Pharmaceuticals UK Ltd. Im electronic medicines compendium aktualisiert am 19. November 2025. Produktinformation [FI4].
- Celebrex 200 mg capsule (Celecoxib). Summary of Product Characteristics. Viatris. Im electronic medicines compendium aktualisiert am 28. Januar 2026. Produktinformation [FI5].
- Arcoxia 30/60/90/120 mg film-coated tablets (Etoricoxib). Summary of Product Characteristics. Organon Pharma (UK) Limited. Im electronic medicines compendium aktualisiert am 2. April 2025. Produktinformation [FI6].
- Panadol 500 mg Soft Capsule (Paracetamol). Summary of Product Characteristics. Haleon UK Trading Limited. Im electronic medicines compendium aktualisiert am 31. Januar 2025. Produktinformation [FI7].
- Prednisolone 5 mg Soluble Tablets (Prednisolon). Summary of Product Characteristics. Aurobindo Pharma – Milpharm Ltd. Im electronic medicines compendium aktualisiert am 1. Oktober 2026. Produktinformation [FI8].
Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)
Geeignete Nahrungsergänzungsmittel sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3)
- Mineralstoffe (Magnesium)
- Spurenelemente (Eisen, Kupfer, Mangan, Selen, Zink)
- Sekundäre Pflanzenstoffe (Curcumin, Bromelain aus Ananas-Extrakt)
- Weitere Vitalstoffe (Chondroitinsulfat, Kollagene)
Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.
Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.