Daumensattelgelenksarthrose (Rhizarthrose) – Analgetika (Schmerzmittel), Antiphlogistika (entzündungshemmende Medikamente) und Glukokortikoide
Therapieziel
- Linderung der Schmerzen und entzündlichen Symptomatik (Beschwerden durch Entzündung) sowie Verbesserung bzw. Erhalt der Hand- und Daumenfunktion
Therapieempfehlungen
- Grundsatz: Die medikamentöse Therapie der Rhizarthrose (Arthrose des Daumensattelgelenks) ist symptomatisch (beschwerdelindernd) und sollte in ein multimodales Behandlungskonzept (Behandlung mit mehreren aufeinander abgestimmten Maßnahmen) mit nichtmedikamentösen Maßnahmen eingebettet werden [LL1-LL4].
- Topische nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR): Bei behandlungsbedürftigen Schmerzen sollten aufgrund der geringeren systemischen Exposition (Belastung des gesamten Körpers mit dem Wirkstoff) bevorzugt topische (äußerlich anzuwendende) NSAR, z. B. Diclofenac, eingesetzt werden [1, 3, LL1-LL4].
- Orale NSAR: Bei unzureichender Wirkung bzw. fehlender Eignung topischer NSAR können orale (über den Mund einzunehmende) NSAR unter Berücksichtigung des individuellen gastrointestinalen (Magen-Darm betreffenden), kardiovaskulären (Herz und Gefäße betreffenden), renalen (die Nieren betreffenden) und hepatischen (die Leber betreffenden) Risikos für die kürzest mögliche Dauer und in der niedrigsten wirksamen Dosierung eingesetzt werden [1, 3, LL1-LL4].
- Paracetamol: Paracetamol ist bei Rhizarthrose nicht als Analgetikum (Schmerzmittel) der ersten Wahl anzusehen. Eine zeitlich begrenzte bzw. intermittierende (mit Unterbrechungen erfolgende) Anwendung kann erwogen werden, wenn andere pharmakologische Therapieoptionen kontraindiziert (nicht anwendbar), nicht verträglich oder nicht ausreichend wirksam sind; die Evidenz (wissenschaftliche Beleglage) für einen klinisch relevanten Nutzen bei Handarthrose (Arthrose der Handgelenke) ist begrenzt [1, LL2-LL4].
- Intraartikuläre Glucocorticoide: Eine intraartikuläre (in das Gelenk erfolgende) Glucocorticoid-Injektion in das Daumensattelgelenk sollte nicht routinemäßig durchgeführt werden. Für die Rhizarthrose ist gegenüber Placebo (Scheinbehandlung) kein gesicherter klinisch relevanter Nutzen hinsichtlich Schmerz oder Funktion nachgewiesen [1-3, LL1, LL4].
- Intraartikuläre Hyaluronsäure: Eine routinemäßige intraartikuläre Hyaluronsäuretherapie der Rhizarthrose wird aufgrund fehlender überzeugender Wirksamkeitsnachweise nicht empfohlen [1, 2, LL2, LL4].
- Orale Glucocorticoide: Für die isolierte Rhizarthrose besteht keine Indikation (medizinische Begründung für eine Behandlung) zur routinemäßigen systemischen (den ganzen Körper betreffenden) Glucocorticoid-Therapie. Niedrig dosiertes orales Prednisolon kann bei zeitlich begrenzten polyartikulären (mehrere Gelenke betreffenden) entzündlichen Schüben einer Handarthrose erwogen werden; diese Evidenz ist nicht auf die isolierte Rhizarthrose übertragbar [1, 4, LL4].
- Opioide: Opioide gehören nicht zur regulären Therapie der Rhizarthrose. Schwache Opioide einschließlich Tramadol sollten grundsätzlich nicht eingesetzt werden; allenfalls in seltenen Ausnahmesituationen kann nach Ausschöpfung bzw. bei Kontraindikation anderer Behandlungsoptionen eine kurzfristige individuelle Anwendung erwogen werden. Starke bzw. Nicht-Tramadol-Opioide werden nicht empfohlen [6, LL2-LL4].
- Chondroitinsulfat: Chondroitinsulfat kann bei symptomatischer Handarthrose zur Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung erwogen werden. Die Evidenz ist nicht spezifisch für eine isolierte Rhizarthrose; ein strukturmodifizierender Effekt (Veränderung des Krankheitsverlaufs an den Gelenkstrukturen) ist nicht belegt [1, 5, LL1, LL2, LL4].
- Siehe auch unter „Weitere Therapie/Konventionelle nicht-operative Therapieverfahren“: perkutane Strahlentherapie (Bestrahlungsbehandlung durch die Haut).
Allgemeine Hinweise
- Evidenzlage: Ein wesentlicher Teil der pharmakologischen Empfehlungen beruht auf Studien zur Handarthrose insgesamt. Bei separater Betrachtung der Rhizarthrose zeigte in einer Netzwerk-Metaanalyse keine untersuchte pharmakologische Intervention eine statistisch gesicherte Überlegenheit gegenüber Placebo [1].
- Keine Dauertherapie mit systemischen NSAR: Systemische NSAR sollten in der niedrigsten wirksamen Dosierung und für die kürzest mögliche Dauer eingesetzt werden [LL1-LL4, FI2-FI6].
- Verschiedene systemische NSAR sollten nicht miteinander kombiniert werden. Die gleichzeitige Anwendung erhöht insbesondere das gastrointestinale und renale Nebenwirkungsrisiko ohne gesicherten zusätzlichen therapeutischen Nutzen [FI2-FI5].
- Vor einer systemischen NSAR-Therapie sind insbesondere Alter, arterielle Hypertonie (Bluthochdruck), kardiovaskuläre Erkrankungen und Risikofaktoren, Nieren- und Leberfunktion, gastrointestinale Ulkus- bzw. Blutungsanamnese (Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren oder Blutungen) sowie relevante Begleitmedikationen zu berücksichtigen [LL3, R1, R2, FI2-FI6].
- Gastroprotektion: Bei erhöhtem gastrointestinalem Risiko ist während einer notwendigen oralen NSAR-Therapie eine Gastroprotektion (Schutz des Magen-Darm-Trakts) mit einem Protonenpumpenhemmer (Protonenpumpeninhibitor, PPI) angezeigt. NICE empfiehlt bei oraler NSAR-Therapie einer Arthrose grundsätzlich eine begleitende Gastroprotektion [LL3].
- Acetylsalicylsäure (ASS): Niedrig dosierte ASS darf nicht zur vermeintlichen Verminderung des kardiovaskulären Risikos einer NSAR-Therapie neu angesetzt werden. Besteht unabhängig davon eine Indikation zur Thrombozytenaggregationshemmung (Hemmung des Zusammenklebens von Blutplättchen), ist das unter einer zusätzlichen NSAR-Therapie erhöhte gastrointestinale Blutungsrisiko zu berücksichtigen [FI2-FI5].
- Systemisches Diclofenac: Diclofenac ist bei bestehender Herzinsuffizienz (Herzschwäche) der NYHA-Klassen II-IV, ischämischer Herzkrankheit (Herzerkrankung durch Minderdurchblutung), peripherer arterieller Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörung der Gliedmaßen; pAVK) oder zerebrovaskulärer Erkrankung (Erkrankung der Blutgefäße des Gehirns) kontraindiziert. Bei wesentlichen kardiovaskulären Risikofaktoren darf Diclofenac nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden. Das arterielle thrombotische Risiko (Risiko eines Gefäßverschlusses durch ein Blutgerinnsel) steigt insbesondere bei hoher Dosierung von 150 mg/d und längerer Therapiedauer [R1, FI4].
- Ibuprofen: Bei hohen Dosierungen von 2.400 mg/d oder mehr besteht ein gering erhöhtes Risiko arterieller thrombotischer Ereignisse (Gefäßverschlüsse durch Blutgerinnsel). Bei Patienten mit schwerwiegenden kardiovaskulären Erkrankungen sollen solche Dosierungen vermieden werden [R2, FI2].
- Selektive COX-2-Hemmer: Auch bei Coxiben sind das individuelle kardiovaskuläre und renale Risiko zu berücksichtigen und die niedrigste wirksame Dosis für die kürzest mögliche Dauer anzuwenden [FI5, FI6].
Wirkstoffe (Hauptindikation)
Topische nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR; non-steroidal anti-inflammatory drugs, NSAID)
| Wirkstoffe | Besonderheiten |
| Diclofenac, topisch, z. B. 1,16 % Gel | Nur zur kutanen Anwendung (Anwendung auf der Haut); systemische Exposition deutlich geringer als nach oraler Anwendung. Nicht auf offene Verletzungen oder erkrankte Haut auftragen [FI1] |
- Wirkweise: Hemmung der Cyclooxygenase (Enzym der Entzündungsstoffbildung) mit Verminderung der Prostaglandinsynthese (Bildung entzündungs- und schmerzvermittelnder Botenstoffe); analgetische und antiphlogistische (entzündungshemmende) Wirkung [FI1].
- Indikation: Bevorzugte lokale pharmakologische Therapieoption bei symptomatischer Handarthrose aufgrund der geringeren systemischen Exposition [LL1-LL4].
- Evidenz: Der aktuelle systematische Review (wissenschaftliche Übersichtsarbeit) 2025 zeigt für topische NSAR bei Handarthrose einen kleinen kurzfristigen Effekt auf die Funktion; die spezifische Evidenz für die isolierte Rhizarthrose bleibt begrenzt [1, 3].
Orale nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR)
| Wirkstoffe | Besonderheiten |
| Ibuprofen | Niedrigste wirksame Dosis und kürzest mögliche Therapiedauer; gastrointestinales, renales und kardiovaskuläres Risiko beachten. Hohe Dosierungen von 2.400 mg/d sind mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden [R2, FI2] |
| Naproxen | Niedrigste wirksame Dosis und kürzest mögliche Therapiedauer; gastrointestinale und renale Risiken berücksichtigen [FI3] |
| Diclofenac | Kardiovaskuläre Kontraindikationen und Risikofaktoren beachten; nur kurzzeitig und möglichst niedrig dosiert [R1, FI4] |
- Wirkweise: Hemmung der Cyclooxygenasen COX-1 und COX-2 mit Verminderung der Prostaglandinsynthese; analgetische, antiphlogistische und antipyretische (fiebersenkende) Wirkung.
- Indikation: Zeitlich begrenzte symptomatische Therapie bei unzureichender Wirkung bzw. fehlender Eignung lokaler Therapieoptionen [1, 3, LL1-LL4].
- Evidenz: Orale NSAR zeigen bei Handarthrose einen kurzfristigen analgetischen Nutzen; der aktuelle systematische Review bewertet die Evidenz für einen moderaten kurzfristigen Effekt auf Schmerzen als niedrig sicher [3]. Die spezifische Evidenz für isolierte Rhizarthrose ist geringer [1].
- Nebenwirkungen: insbesondere Dyspepsie (Verdauungsbeschwerden), gastrointestinale Ulzera (Magen-Darm-Geschwüre) und Blutungen, Einschränkung der Nierenfunktion, Flüssigkeitsretention (Wassereinlagerung), Blutdruckanstieg und kardiovaskuläre Ereignisse [R1, R2, FI2-FI4].
- Prinzip: niedrigste wirksame Dosis, kürzest mögliche Therapiedauer und keine Kombination verschiedener systemischer NSAR [FI2-FI4].
Selektive COX-2-Hemmer (Coxibe)
| Wirkstoffe | Besonderheiten |
| Celecoxib | Gastrointestinales, kardiovaskuläres und renales Risiko berücksichtigen; niedrigste wirksame Dosis und kürzest mögliche Therapiedauer [FI5] |
| Etoricoxib | Insbesondere arterielle Hypertonie, Flüssigkeitsretention sowie kardiovaskuläres und renales Risiko berücksichtigen [FI6] |
- Wirkweise: selektive Hemmung der Cyclooxygenase-2 (COX-2).
- Indikation: Alternative zu nichtselektiven oralen NSAR bei entsprechender individueller Nutzen-Risiko-Konstellation; keine spezifisch nachgewiesene Überlegenheit bei Rhizarthrose [1, LL1-LL4].
- Prinzip: niedrigste wirksame Dosis für die kürzest mögliche Therapiedauer [FI5, FI6].
- COX-2-Hemmer besitzen keine klinisch relevante Thrombozytenaggregationshemmung und sind kein Ersatz für ASS zur kardiovaskulären Sekundärprävention (Vorbeugung weiterer Herz-Kreislauf-Ereignisse nach bereits bestehender Erkrankung) [FI5].
Paracetamol
| Wirkstoff | Besonderheiten |
| Paracetamol | Nur kurzzeitig bzw. intermittierend; niedrigere Maximaldosis bzw. besondere Vorsicht insbesondere bei Leberfunktionsstörung, chronischem Alkoholabusus (langfristig schädlichem Alkoholkonsum), Dehydratation (Flüssigkeitsmangel) oder chronischer Mangelernährung [FI7] |
- Wirkung: analgetisch und antipyretisch; keine klinisch relevante periphere (außerhalb des zentralen Nervensystems wirkende) antiphlogistische Wirkung.
- Indikation: Zeitlich begrenzte Ausweichoption, insbesondere wenn NSAR kontraindiziert, nicht verträglich oder nicht ausreichend wirksam sind [LL2-LL4].
- Evidenz: Ein klinisch relevanter analgetischer Nutzen bei Handarthrose ist nur begrenzt belegt; Paracetamol ist daher nicht als Mittel der ersten Wahl anzusehen [1, LL3, LL4].
- Nebenwirkungen: insbesondere dosisabhängige Hepatotoxizität (Leberschädigung) bei Überdosierung [FI7].
- Antidot (Gegenmittel) bei Überdosierung: N-Acetylcystein.
Glucocorticoide
- Intraartikuläre Glucocorticoide: Bei isolierter Rhizarthrose nicht routinemäßig empfohlen. Eine spezifische Netzwerk-Metaanalyse (vergleichende statistische Auswertung mehrerer Behandlungen) für die Daumensattelgelenksarthrose zeigte kurzfristig für keine intraartikuläre Injektion einschließlich Glucocorticoiden eine Überlegenheit gegenüber Placebo hinsichtlich der Schmerzreduktion; auch hinsichtlich der Funktion bestand weder kurz- noch mittelfristig eine gesicherte Überlegenheit [2].
- Beachte: Die mögliche Anwendung intraartikulärer Glucocorticoide bei schmerzhaften entzündlichen Interphalangealgelenken (Fingerend- und Fingermittelgelenken) ist nicht auf die isolierte Rhizarthrose übertragbar [LL1, LL4].
- Orale Glucocorticoide: Für die isolierte Rhizarthrose nicht routinemäßig indiziert. In der HOPE-Studie führte Prednisolon 10 mg/d über sechs Wochen bei Patienten mit schmerzhafter Handarthrose und nachgewiesener entzündlicher Aktivität der Interphalangealgelenke zu einer signifikanten kurzfristigen Schmerzreduktion [4].
- Die aktuellen französischen Empfehlungen beschränken den möglichen Einsatz niedrig dosierter oraler Glucocorticoide auf zeitlich begrenzte polyartikuläre entzündliche Schübe der Handarthrose [LL4].
Opioide
- Keine Routinetherapie: Opioide sollen bei Rhizarthrose nicht regelhaft eingesetzt werden [LL2-LL4].
- Die aktuellen französischen Empfehlungen raten bei Handarthrose grundsätzlich von schwachen Opioiden einschließlich Tramadol ab [LL4].
- NICE empfiehlt schwache Opioide nur ausnahmsweise zur seltenen kurzfristigen Schmerzlinderung, wenn andere pharmakologische Behandlungen kontraindiziert, nicht verträglich oder unwirksam sind; starke Opioide sollen bei Arthrose nicht angeboten werden [LL3].
- Die ACR/AF-Leitlinie bewertet Tramadol bedingt positiv, spricht sich jedoch gegen Nicht-Tramadol-Opioide aus [LL2].
- In einer großen Kohortenstudie (Beobachtungsstudie an einer Gruppe von Personen) bei Patienten mit Arthrose war die initiale Verordnung von Tramadol im Vergleich zu Naproxen, Diclofenac, Celecoxib und Etoricoxib mit einer höheren 1-Jahres-Mortalität (Sterblichkeit innerhalb eines Jahres) assoziiert. Aufgrund des Beobachtungsdesigns und eines möglichen Confounding by Indication (Verzerrung durch unterschiedliche Gründe für die Medikamentenwahl) lässt sich daraus keine Kausalität (ursächlicher Zusammenhang) ableiten [6].
Chondroitinsulfat
- Chondroitinsulfat kann bei symptomatischer Handarthrose zur Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung erwogen werden [LL1, LL2, LL4].
- In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie (Studie mit zufälliger Gruppenzuteilung, Verblindung und Vergleich mit Scheinbehandlung) bei Handarthrose wurden 800 mg Chondroitinsulfat einmal täglich über sechs Monate eingesetzt; Schmerz und Handfunktion verbesserten sich gegenüber Placebo [5].
- Die Evidenz ist jedoch begrenzt und nicht spezifisch für eine isolierte Rhizarthrose. In der Netzwerk-Metaanalyse konnte ein eindeutiger Effekt hinsichtlich des primären Schmerzendpunkts (wichtigster untersuchter Schmerz-Zielwert) nicht bestätigt werden [1].
- Ein strukturmodifizierender bzw. krankheitsmodifizierender Effekt (Veränderung des Krankheitsverlaufs) ist nicht belegt [LL4].
Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)
Geeignete Nahrungsergänzungsmittel sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3)
- Mineralstoffe (Magnesium)
- Spurenelemente (Eisen, Kupfer, Mangan, Selen, Zink)
- Sekundäre Pflanzenstoffe (Curcumin, Bromelain aus Ananas-Extrakt)
- Weitere Vitalstoffe (Chondroitinsulfat, Kollagene)
Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.
Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.
Abkürzungen
- ACR/AF = American College of Rheumatology/Arthritis Foundation
- ASS = Acetylsalicylsäure
- COX = Cyclooxygenase
- FI = Fachinformation
- LL = Leitlinie
- NICE = National Institute for Health and Care Excellence
- NSAID = non-steroidal anti-inflammatory drug
- NSAR = nichtsteroidale Antirheumatika
- NYHA = New York Heart Association
- pAVK = periphere arterielle Verschlusskrankheit
- PPI = Protonenpumpeninhibitor
Literatur
- Døssing A et al.: Comparative effectiveness of pharmacological interventions for hand osteoarthritis: a systematic review and network meta-analysis of randomised trials. RMD Open. 2023;9(3):e003030. doi:10.1136/rmdopen-2023-003030
- Thakker A et al.: Comparison between intra-articular injections of corticosteroids, hyaluronic acid, PRP and placebo for thumb base osteoarthritis: A frequentist network meta-analysis. J Orthop. 2023;45:78-86. doi:10.1016/j.jor.2023.09.017
- Kjeken I et al.: Efficacy and safety of non-pharmacological, pharmacological and surgical treatments for hand osteoarthritis in 2024: a systematic review. RMD Open. 2025;11(1):e004963. doi:10.1136/rmdopen-2024-004963
- Kroon FPB et al.: Results of a 6-week treatment with 10 mg prednisolone in patients with hand osteoarthritis (HOPE): a double-blind, randomised, placebo-controlled trial. Lancet. 2019;394(10213):1993-2001. doi:10.1016/S0140-6736(19)32489-4
- Gabay C et al.: Symptomatic effects of chondroitin 4 and chondroitin 6 sulfate on hand osteoarthritis: a randomized, double-blind, placebo-controlled clinical trial at a single center. Arthritis Rheum. 2011;63(11):3383-3391. doi:10.1002/art.30574
- Zeng C et al.: Association of Tramadol With All-Cause Mortality Among Patients With Osteoarthritis. JAMA. 2019;321(10):969-982. doi:10.1001/jama.2019.1347
Leitlinien, Referenzwerte und Protokolle
- Kloppenburg M et al.: 2018 update of the EULAR recommendations for the management of hand osteoarthritis. Ann Rheum Dis. 2019;78(1):16-24. doi:10.1136/annrheumdis-2018-213826 [LL1]
- Kolasinski SL et al.: 2019 American College of Rheumatology/Arthritis Foundation Guideline for the Management of Osteoarthritis of the Hand, Hip, and Knee. Arthritis Care Res (Hoboken). 2020;72(2):149-162. doi:10.1002/acr.24131 [LL2]
- National Institute for Health and Care Excellence (NICE): Osteoarthritis in over 16s: diagnosis and management. NICE Guideline NG226. Oktober 2022. Volltext [LL3]
- Courties A et al.: French Societies of Rheumatology and of Physical and Rehabilitation Medicine recommendations for the management of people living with hand osteoarthritis. Joint Bone Spine. 2026;93(2):106000. doi:10.1016/j.jbspin.2025.106000 [LL4]
- S3-Leitlinienprojekt: Diagnostik, Prävention und Therapie der Rhizarthrose. (AWMF-Registernummer 187-065). Leitlinie in Entwicklung; geplante Fertigstellung April 2027 [LL5].
Regulatorische Quellen
- European Medicines Agency (EMA): Diclofenac-containing medicines – referral. Kardiovaskuläre Sicherheitsmaßnahmen für systemisches Diclofenac. EMA [R1]
- European Medicines Agency (EMA): Ibuprofen- and dexibuprofen-containing medicines – referral. Updated advice on use of high-dose ibuprofen. EMA [R2]
Fachinformationen
- Voltarol Osteoarthritis Joint Pain Relief 1.16% Gel (Diclofenac-Diethylammonium), Summary of Product Characteristics, Haleon UK Trading Limited, Stand August 2026 [FI1]
- Brufen 400 mg Tablets (Ibuprofen), Summary of Product Characteristics, Stand April 2026 [FI2]
- Naprosyn 500 mg Tablets (Naproxen), Summary of Product Characteristics, Stand Oktober 2024 [FI3]
- Voltarol Rapid 50 mg Tablets (Diclofenac-Kalium), Summary of Product Characteristics, Novartis Pharmaceuticals UK Ltd, Stand November 2025 [FI4]
- Celebrex 200 mg Capsules (Celecoxib), Summary of Product Characteristics, Stand Januar 2026 [FI5]
- ARCOXIA 30/60/90/120 mg Filmtabletten (Etoricoxib), Summary of Product Characteristics, Stand April 2025 [FI6]
- Panadol 500 mg Soft Capsules (Paracetamol), Summary of Product Characteristics, Stand Januar 2025 [FI7]