Hitzschlag und Sonnenstich – Medikamentöse Therapie
Therapieziele
- Sonnenstich (Reizung der Hirnhäute durch starke Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nacken): rasche Beendigung der solaren Exposition (Sonneneinwirkung), Symptomlinderung, Vermeidung einer Progression (eines Fortschreitens) zu hitzebedingten Notfallbildern (durch Hitze ausgelösten akuten Gesundheitsstörungen) sowie frühzeitiges Erkennen von Warnzeichen.
- Hitzeerschöpfung (hitzebedingter Flüssigkeits- und Salzverlust mit Schwäche und Kreislaufbelastung) bzw. Hitzekollaps (kurzzeitige Kreislaufschwäche durch Hitze): Ausgleich von Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten (Salzverlusten), Kreislaufstabilisierung (Stabilisierung von Blutdruck und Durchblutung) und Verhinderung einer Progression zum Hitzschlag.
- Hitzschlag (lebensbedrohliche Überwärmung des Körpers mit Organ- und Bewusstseinsstörungen): sofortige Senkung der Körperkerntemperatur (Temperatur im Körperinneren) durch aktive physikalische Kühlung (äußere Kühlung ohne Arzneimittel); Ziel ist eine Körperkerntemperatur von etwa 38,3-38,8 °C bzw. < 39,0 °C, wobei die Zieltemperatur möglichst innerhalb von 30 Minuten nach Erkennen des Hitzschlags erreicht werden soll [LL2-3].
- Supportive Pharmakotherapie (unterstützende Arzneimittelbehandlung): Ausgleich von Hypovolämie (vermindertem Blut- bzw. Flüssigkeitsvolumen im Kreislauf) und Elektrolytstörungen (Störungen des Salzhaushalts), Behandlung von Krampfanfällen (epileptischen Anfällen), schwerer Agitation (starker Unruhe), Schock (lebensbedrohlichem Kreislaufversagen) und Organfunktionsstörungen (eingeschränkter Funktion innerer Organe); eine spezifische medikamentöse Temperatursenkung existiert nicht [LL2-3].
Therapieempfehlungen
- Sonnenstich
- Aufenthalt an einem kühlen, schattigen Ort, Oberkörper leicht erhöht lagern und direkte Sonnenexposition beenden.
- Kühlung des Kopfes und Nackens durch feuchte Tücher oder Kühlpackungen; Kühlpackungen nicht direkt auf die Haut auflegen.
- Bei erhaltener Vigilanz (Wachheit) und fehlendem Erbrechen orale (über den Mund erfolgende) Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr.
- Bei Kopfschmerzen ggf. symptomatische Analgesie (Schmerzbehandlung), bevorzugt Paracetamol; nichtsteroidale Antirheumatika nur zurückhaltend und nicht bei Dehydratation (Austrocknung), Nierenfunktionsstörung (eingeschränkter Nierenfunktion), gastrointestinalem Blutungsrisiko (Blutungsrisiko im Magen-Darm-Trakt) oder Verdacht auf Hitzschlag.
- Bei Bewusstseinsstörung (Störung von Wachheit und Orientierung), Verwirrtheit, Krampfanfällen, persistierendem Erbrechen, hohem Fieber, Nackensteifigkeit oder Zeichen einer Hyperthermie (Überwärmung): Notfallbehandlung wie bei Hitzschlag bzw. Abklärung anderer neurologischer (das Nervensystem betreffender) oder infektiologischer Ursachen (infektionsbedingter Ursachen).
- Hitzeerschöpfung bzw. Hitzekollaps
- Kühler Ort, Entkleiden, aktive Oberflächenkühlung (Kühlung der Körperoberfläche) und orale Rehydrierung (Wiederzufuhr von Flüssigkeit) mit Elektrolytlösung, sofern keine Bewusstseinsstörung und keine Aspirationsgefährdung (Gefahr des Einatmens von Flüssigkeit oder Erbrochenem) besteht.
- Bei relevanter Hypotonie (niedrigem Blutdruck), ausgeprägter Dehydratation, persistierendem Erbrechen oder fehlender oraler Zufuhr: i.v. (intravenös; Gabe über die Vene) isotone kristalloide Lösung (Infusionslösung mit annähernd gleichem Salzgehalt wie Blutplasma).
- Gekühlte Infusionslösungen können als Volumenersatz verwendet werden, sind jedoch keine primäre Kühlmethode und dürfen aktive Kühlmaßnahmen nicht verzögern [LL1-3].
- Hitzschlag – absoluter Notfall
- Sofortige Sicherung der Vitalfunktionen (lebenswichtigen Körperfunktionen): Atemweg, Atmung, Kreislauf, neurologischer Status (Untersuchungsbefund des Nervensystems) und Entkleiden bzw. Expositionskontrolle (Beendigung der Hitzeeinwirkung); ggf. Sauerstoffgabe, Atemwegssicherung, Intubation (Einführen eines Beatmungsschlauchs in die Luftröhre) und Beatmung.
- Rektale Körperkerntemperaturmessung (Temperaturmessung im Enddarm); tympanale (im Ohr gemessene), orale und kontaktlose Hauttemperaturmessungen sind bei Verdacht auf Hitzschlag nicht ausreichend zuverlässig [LL3].
- Aktive Kühlung sofort beginnen; Kühlung nicht durch Transport oder fehlende Temperaturmessung verzögern, wenn der klinische Verdacht auf Hitzschlag besteht [LL2-3].
- Bei belastungsassoziiertem Hitzschlag (durch körperliche Belastung ausgelöstem Hitzschlag): Kalt-/Eiswasserbad als bevorzugte Methode, sofern durchführbar; alternativ Ganzkörperkühlung (Kühlung des gesamten Körpers) mit Wasser, Ventilation (Luftzufuhr) und Eisauflage.
- Bei nicht belastungsassoziiertem Hitzschlag, insbesondere bei älteren oder multimorbiden Patienten (Patienten mit mehreren gleichzeitig bestehenden Erkrankungen): Verdunstungs-/Konvektionskühlung (Kühlung durch Verdunstung und Luftbewegung) mit Wasserbesprühung und Ventilation; ein Kalt-/Eiswasserbad kann bei geeigneter Überwachung und Logistik ebenfalls eingesetzt werden.
- Kühlmaßnahmen bei Erreichen von etwa 38,3-38,8 °C bzw. < 39,0 °C pausieren, um eine überschießende Hypothermie (Unterkühlung) zu vermeiden [LL2-3].
- Volumentherapie (Flüssigkeitsgabe zur Stabilisierung des Kreislaufs) mit isotoner kristalloider Lösung bei Hypovolämie, Hypotonie oder Schockzeichen; die Infusion dient der Kreislaufstabilisierung, nicht der primären Temperaturkontrolle [LL2-3].
- Bei Krampfanfällen, schwerer Agitation oder kühlungsbehinderndem Zittern: kurz wirksames Benzodiazepin; keine prophylaktische (vorbeugende) antikonvulsive Dauertherapie (dauerhafte Behandlung gegen Krampfanfälle) ohne Krampfanfall [LL2-3].
- Bei persistierendem Schock trotz adäquater Volumentherapie: Vasopressorentherapie (blutdrucksteigernde Arzneimitteltherapie), bevorzugt Noradrenalin, unter intensivmedizinischer Überwachung (Überwachung auf einer Intensivstation).
- Bei Verdacht auf Multiorganversagen (Versagen mehrerer Organe): intensivmedizinische Behandlung analog Schock-/Sepsismanagement (Behandlung einer Blutvergiftung); Antibiotika nur bei begründetem Infektionsverdacht (Verdacht auf Infektion), nicht prophylaktisch.
Wirkstoffe (Hauptindikation)
| Wirkstoff/Wirkstoffgruppe | Wirkweise | Hauptindikation | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Orale Elektrolytlösung | Rehydrierung, Ausgleich von Salz- und Wasserverlusten | Sonnenstich, Hitzeerschöpfung ohne Bewusstseinsstörung | Keine orale Gabe bei Vigilanzminderung, persistierendem Erbrechen oder Aspirationsrisiko |
| Isotone kristalloide Lösung, z. B. 0,9 % Natriumchlorid oder balancierte Vollelektrolytlösung | Intravaskuläre Volumenexpansion (Zunahme des Flüssigkeitsvolumens im Blutkreislauf), Stabilisierung von Perfusion (Durchblutung) und Blutdruck | Hitzeerschöpfung mit Hypotonie, Hitzekollaps, Hitzschlag mit Hypovolämie oder Schockzeichen | Keine Überinfusion; bei Herz-/Niereninsuffizienz (Herz-/Nierenschwäche) engmaschige Kontrolle |
| Hypertones Natriumchlorid 3 % | Rasche Anhebung der Serumnatriumkonzentration bei schwerer symptomatischer Hyponatriämie (zu niedrigem Natriumwert im Blut) | Belastungsassoziierte schwere symptomatische Hyponatriämie mit Krampfanfällen, Koma (tiefer Bewusstlosigkeit) oder schwerer neurologischer Symptomatik | Nicht routinemäßig bei Hitzschlag; nur bei klinischem/laborchemischem Verdacht (durch Untersuchung und Laborwerte begründetem Verdacht) auf schwere Hyponatriämie |
| Lorazepam | Benzodiazepin; antikonvulsiv (gegen Krampfanfälle wirksam), anxiolytisch (angstlösend), sedierend (beruhigend) | Krampfanfall, schwere Agitation, kühlungsbehinderndes Zittern beim Hitzschlag | Atemdepression (verminderte Atmung) und Hypotonie beachten; Überwachung erforderlich |
| Midazolam | Benzodiazepin; rasch antikonvulsiv und sedierend | Krampfanfall oder schwere Agitation, insbesondere präklinisch (vor der Aufnahme in ein Krankenhaus) | Atemwegssicherung bereithalten; Kumulationsrisiko (Risiko der Anreicherung im Körper) bei Leberinsuffizienz (Leberschwäche) |
| Noradrenalin | Vasopressor (blutdrucksteigerndes Arzneimittel); α-adrenerge Vasokonstriktion (Gefäßverengung), Blutdruckstabilisierung | Persistierender Schock trotz adäquater Volumentherapie | Intensivmedizinische Gabe; möglichst über zentralvenösen Zugang (Katheter in einer großen Körpervene) |
| Paracetamol | Analgetisch und antipyretisch (schmerzstillend und fiebersenkend) über zentrale Prostaglandinhemmung (Hemmung körpereigener Entzündungsbotenstoffe) | Analgesie bei unkompliziertem Sonnenstich mit Kopfschmerz | Keine Therapie der Hyperthermie beim Hitzschlag; bei Leberfunktionsstörung vermeiden bzw. reduzieren |
Nicht empfohlene Pharmakotherapie zur Temperatursenkung beim Hitzschlag
| Wirkstoff/Wirkstoffgruppe | Bewertung | Begründung |
|---|---|---|
| Paracetamol, Ibuprofen, Acetylsalicylsäure und andere Antipyretika | Nicht zur Temperatursenkung beim Hitzschlag einsetzen | Hitzschlag ist keine Sollwert-vermittelte Fieberreaktion (Fieber durch Verstellung des Temperaturregelzentrums); Antipyretika sind wirkungslos bzw. potenziell schädlich, insbesondere bei Leber-, Nieren- oder Gerinnungsstörungen (Störungen der Blutgerinnung) [LL2-3]. |
| Dantrolen | Nicht empfohlen | Keine ausreichende Wirksamkeit beim Hitzschlag; aktuelle Leitlinien empfehlen gegen Dantrolen beim Hitzschlag [LL2-3]. |
| Glukokortikoide | Nicht routinemäßig empfohlen | Keine etablierte Indikation zur Behandlung der hitzebedingten Hyperthermie. |
| Prophylaktische Antibiotika | Nicht routinemäßig empfohlen | Nur bei klinischem oder mikrobiologischem Infektionsverdacht; Hitzschlag kann ein sepsisähnliches inflammatorisches Bild (entzündungsähnliches Krankheitsbild) verursachen [LL2]. |
| Prophylaktische Antikonvulsiva | Nicht routinemäßig empfohlen | Antikonvulsive Therapie nur bei Krampfanfall oder entsprechender klinischer Indikation [LL2-3]. |
Begleitende hitzebedingte Störungen
- Hitzeausschlag (Miliaria) (Schweißdrüsenstau mit kleinen Hautbläschen): Kühlung, trockene Haut, leichte Kleidung; ggf. Zinkoxidschüttelmixtur lokal. Antiseptika nur bei sekundärer bakterieller Superinfektion (zusätzlicher bakterieller Infektion); topische Glukokortikoide nur kurzzeitig bei ausgeprägtem entzündlichem Juckreiz.
- Hitzeödeme (hitzebedingte Wassereinlagerungen): keine spezifische Pharmakotherapie; Beine hochlagern, Kühlung, ggf. Kompression. Diuretika sind im Regelfall nicht indiziert.
- Hitzesynkope (kurzzeitige Bewusstlosigkeit durch hitzebedingte Kreislaufregulation): kühler Ort, flache Lagerung mit erhöhten Beinen, orale oder i.v. Rehydrierung. Atropin ist keine Standardtherapie und nur bei klinisch relevanter symptomatischer Bradykardie (zu langsamem Herzschlag) nach allgemeinen Notfallalgorithmen zu erwägen.
- Hitzekrämpfe (Muskelkrämpfe durch hitzebedingte Verluste von Flüssigkeit und Salzen): Ruhe, Kühlung, Dehnung, orale Elektrolytzufuhr; i.v. Elektrolytlösung bei schwerer Dehydratation oder fehlender oraler Zufuhr.
Wirkweise
- Kühlung: Die entscheidende Behandlung des Hitzschlags ist die physikalische Wärmeabgabe durch Wärmeleitung, Wärmeströmung und Verdunstung; Arzneimittel ersetzen diese Maßnahme nicht [LL2-3].
- Kristalloide Infusionslösungen: Sie korrigieren Hypovolämie und verbessern Organperfusion, sind jedoch nicht die primäre Kühlmethode.
- Benzodiazepine: Sie reduzieren neuronale Erregbarkeit (Reizbarkeit von Nervenzellen), behandeln Krampfanfälle und können Agitation oder Zittern reduzieren, wodurch aktive Kühlung erleichtert wird.
- Noradrenalin: Es erhöht den systemischen Gefäßwiderstand (Widerstand in den Körpergefäßen) und stabilisiert bei vasoplegischem (durch Gefäßweitstellung bedingtem) oder distributivem Schock (durch Fehlverteilung des Blutvolumens bedingtem Schock) den mittleren arteriellen Druck.
- Paracetamol beim Sonnenstich: Einsatz ausschließlich zur Analgesie, nicht zur Behandlung einer hitzebedingten Hyperthermie.
Indikationen
- Orale Elektrolytlösungen: Sonnenstich oder Hitzeerschöpfung ohne Bewusstseinsstörung, ohne persistierendes Erbrechen und ohne Aspirationsrisiko.
- Isotone kristalloide Lösungen i.v.: Hypovolämie, Hypotonie, Tachykardie (beschleunigter Herzschlag), Kreislaufinstabilität, fehlende orale Flüssigkeitsaufnahme oder Schockzeichen.
- Hypertones Natriumchlorid 3 %: schwere symptomatische belastungsassoziierte Hyponatriämie, insbesondere bei Krampfanfällen, Koma oder schwerer neurologischer Symptomatik.
- Benzodiazepine: Krampfanfälle, schwere Agitation, kühlungsbehinderndes Zittern.
- Noradrenalin: persistierende Hypotonie bzw. Schock trotz adäquater Volumentherapie.
- Paracetamol: Kopfschmerz beim unkomplizierten Sonnenstich, wenn keine Hinweise auf Hitzschlag oder schwere Dehydratation bestehen.
Nebenwirkungen
- Kristalloide Infusionslösungen: Hypervolämie (zu viel Flüssigkeit im Kreislauf), Lungenödem (Wasseransammlung in der Lunge), Elektrolytverschiebungen; Risiko erhöht bei Herzinsuffizienz und Niereninsuffizienz.
- Hypertones Natriumchlorid 3 %: Hypernatriämie (zu hoher Natriumwert im Blut), osmotische Demyelinisierung (schwere Nervenschädigung durch zu schnelle Natriumkorrektur), Volumenbelastung; engmaschige Natriumkontrolle erforderlich.
- Benzodiazepine: Sedierung, Atemdepression, Hypotonie, paradoxe Reaktionen (unerwartet gegenteilige Reaktionen), Delirrisiko (Risiko akuter Verwirrtheit).
- Noradrenalin: Tachyarrhythmien (schnelle Herzrhythmusstörungen), periphere Ischämien (Durchblutungsmangel in äußeren Körperregionen), Extravasationsschäden (Gewebeschäden durch Austritt des Arzneimittels aus der Vene).
- Paracetamol: Hepatotoxizität (Leberschädigung) bei Überdosierung, Alkoholabusus (schädlichem Alkoholkonsum) oder Lebererkrankung.
- Nichtsteroidale Antirheumatika: Nierenfunktionsverschlechterung, gastrointestinale Blutungen, Thrombozytenfunktionshemmung (verminderte Funktion der Blutplättchen); beim Hitzschlag nicht zur Temperatursenkung einsetzen.
Beachte
- Hitzschlag ist keine Fieberreaktion: Antipyretika senken die Körperkerntemperatur beim Hitzschlag nicht ausreichend und können Organfunktionsstörungen verschlechtern [LL2-3].
- Dantrolen ist nicht Standard: Im Gegensatz zur malignen Hyperthermie (seltenen lebensbedrohlichen Narkosekomplikation mit Überwärmung) besteht beim Hitzschlag keine evidenzbasierte Indikation für Dantrolen [LL2-3].
- Gekühlte Infusionen sind kein Ersatz für aktive Kühlung: Sie können zur Volumentherapie eingesetzt werden, sollen aber ein Kalt-/Eiswasserbad oder Verdunstungs-/Konvektionskühlung nicht verzögern.
- Belastungsassoziierte Hyponatriämie abgrenzen: Bei neurologischer Symptomatik nach Ausdauerbelastung ohne deutliche Hyperthermie muss eine schwere Hyponatriämie bedacht werden; dann ist hypertones Natriumchlorid 3 % indiziert.
- Nach Hitzschlag stationäre Überwachung: Auch nach klinischer Besserung besteht Risiko für Rhabdomyolyse (Zerfall von Skelettmuskulatur), akute Nierenschädigung, Leberzellschädigung, disseminierte intravasale Gerinnung (krankhafte Gerinnungsaktivierung in den Blutgefäßen), Arrhythmien (Herzrhythmusstörungen) und Multiorganversagen.
Literatur
- Epstein Y, Yanovich R: Heatstroke. N Engl J Med. 2019;380(25):2449-2459. doi: 10.1056/NEJMra1810762
- Bouchama A, Knochel JP: Heat stroke. N Engl J Med. 2002;346(25):1978-1988. doi: 10.1056/NEJMra011089
- Bouchama A, Dehbi M, Chaves-Carballo E: Cooling and hemodynamic management in heatstroke: practical recommendations. Crit Care. 2007;11:R54. doi: 10.1186/cc5910
- Hadad E, Rav-Acha M, Heled Y et al.: Heat stroke: a review of cooling methods. Sports Med. 2004;34(8):501-511. doi: 10.2165/00007256-200434080-00002
- Hemingway R, Stourton F, Leckie T et al.: Faculty of prehospital care: consensus statement on the prehospital management of exertional heat illness. Emerg Med J. 2025;42(6):390-395. doi: 10.1136/emermed-2024-214795
Leitlinien
- S1-Handlungsempfehlung: Hitzebedingte Gesundheitsstörungen in der hausärztlichen Praxis (AWMF-Register-Nr. 053-052) Stand 30.06.2020; gültig bis 29.06.2025; Status: in S2k-Überarbeitung. Langfassung
- Leitlinie: Barletta JF, Palmieri TL, Toomey SA et al.: Society of Critical Care Medicine Guidelines for the Treatment of Heat Stroke. Crit Care Med. 2025;53(2):e490-e500. doi: 10.1097/CCM.0000000000006551
- Leitlinie: Eifling KP, Gaudio FG, Dumke C et al.: Wilderness Medical Society Clinical Practice Guidelines for the Prevention and Treatment of Heat Illness: 2024 Update. Wilderness Environ Med. 2024;35(1_suppl):112S-127S. doi: 10.1177/10806032241227924