Panikstörungen – Weitere Therapie

Allgemeine Maßnahmen

  • Im Falle einer Panikattacke: Ruhe bewahren! Lassen Sie sich weder von der Angst des Betroffenen anstecken noch spielen sie diese herunter. Vermitteln Sie Geborgenheit und Sicherheit.
  • Überwachung des Patienten; bei akuter Suizidalität (Selbstmordgefährdung): Klinikeinweisung

Sportmedizin

  • Ausdauertraining (Cardiotraining)
  • Erstellung eines Fitness- bzw. Trainingsplans mit geeigneten Sportdisziplinen auf der Grundlage eines medizinischen Checks (Gesundheitscheck bzw. Sportlercheck)
  • Detaillierte Informationen zur Sportmedizin erhalten Sie von uns.

Psychotherapie

  • Wichtigster Pfeiler der Therapie der Panikstörung ist die Psychotherapie. Dabei stehen folgende Verfahren zur Verfügung:
    • Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) – Konditionierung der Patienten auf die individuellen Auslöser ihrer Panikattacken
    • Angstbewältigung
    • Training der sozialen Kompetenz
    • Stressbewältigungstechniken bzw. Entspannungsverfahren
  • Detaillierte Informationen zur Psychosomatik (inkl. Stressmanagement) erhalten Sie von uns.

Komplementäre Behandlungsmethoden

  • Akupunktur – scheint eine geeignete Maßnahme zur Behandlung von Patienten mit chronischen Angstsymptomen zu sein, wenn andere Therapieformen nicht erfolgreich waren [1]

Organisationen und Selbsthilfegruppen

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)
    Postfach 91 01 52, D-51071 Köln
    Telefon: 0221-89920, Fax: 0221-8992300 E-Mail: poststelle@bzga.de, Internet: www.bzga.de
  • SHG Sunshine Angst/Panik/Depression, Ansprechpartner: Monika Müller
    Burgenring 25, 76870 Kandel
    Telefon/Fax: 07275-4874, E-Mail: mmuellerkandel@t-online.de
  • Selbsthilfegruppe Angst, Panik und Depression im Odenwaldkreis, Ansprechpartner: Rainer Heck
    64385 Reichelsheim
    Telefon: 06164-515571

Literatur

  1. Errington-Evans N: Randomised controlled trial on the use of acupuncture in adults with chronic, non-responding anxiety symptoms. Acupunct Med. 2015 Jan 16. pii: acupmed-2014-010524. doi: 10.1136/acupmed-2014-010524.