Morbus Alzheimer – Prävention
Zur Prävention von Morbus Alzheimer muss auf eine Reduktion individueller Risikofaktoren geachtet werden.
Verhaltensbedingte Risikofaktoren
- Ernährung
- Gesättigte und Trans-Fettsäuren – Vermehrte Aufnahme, insbesondere in verarbeiteten Lebensmitteln wie Margarine, erhöht das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen.
- Genetisch modifizierte Ernährungseffekte (APOE-ε4): Bei Trägern des APOE-ε4-Allels zeigen sich Hinweise auf eine genotypabhängige Modulation ernährungsbedingter Risikofaktoren:
- Omega-3-Fettsäuren: Ein geringer Verzehr von fettem Fisch und pflanzlichen Omega-3-Quellen, wie Walnüssen, ist mit einem erhöhten Risiko für kognitive Verschlechterung assoziiert [2].
- Fleischkonsum: Neuere Kohortendaten deuten darauf hin, dass bei Trägern des APOE-ε3/ε4- oder APOE-ε4/ε4-Genotyps ein höherer Verzehr von unverarbeitetem Fleisch (z. B. frisches Rind-, Schweinefleisch oder Geflügel) mit einer langsameren kognitiven Verschlechterung und einem geringeren Demenzrisiko assoziiert sein könnte. Ungünstig ist hingegen ein höherer Anteil verarbeiteter Fleischprodukte (z. B. Wurst, Schinken, Speck) am gesamten Fleischkonsum. Ein wesentlicher Unterschied zwischen unverarbeitetem rotem Fleisch und Geflügel zeigte sich nicht [38].
→ Insgesamt sprechen diese Daten für eine qualitative Differenzierung der Proteinquellen bei genetischer Prädisposition.
→ Aufgrund des beobachtenden Studiendesigns ergibt sich derzeit keine allgemeine Empfehlung zu erhöhtem Fleischkonsum bei Alzheimer-Risiko.
- Erhöhter Zuckerkonsum – Eine Ernährung mit hohem glykämischen Index kann entzündliche Prozesse und Amyloid-Ablagerungen fördern.
- Mikronährstoffmangel – Besonders Defizite an Vitamin D, B12 und Antioxidantien können kognitive Funktionen beeinträchtigen.
- Genussmittelkonsum
- Alkohol – Bereits moderater Konsum (> 1 Standardgetränk/Tag) wirkt neurotoxisch und erhöht das Risiko einer kognitiven Beeinträchtigung.
- Tabak (Rauchen) [1] – Rauchen schädigt das Gehirn durch oxidativen Stress und vaskuläre Schäden; die Wirkung ist bei ApoE-ε4-Nichtträgern besonders ausgeprägt [7].
- Körperliche Aktivität
- Bewegungsmangel – Geringe körperliche Aktivität trägt zu Übergewicht und Insulinresistenz bei und erhöht das Alzheimer-Risiko um bis zu 21 % [15].
- Psycho-soziale Situation
- Stress und psychische Belastungen – Chronischer Stress kann durch eine dauerhafte Cortisolbelastung neurodegenerative Prozesse fördern.
- Soziale Isolation – Fehlende soziale Interaktionen sind mit einer beschleunigten kognitiven Beeinträchtigung assoziiert.
- Schlafqualität
- Tagsüber mehr und längere Schlummerphasen; insb. bei kognitiven Defiziten [24]
- Übergewicht (BMI ≥ 25; Adipositas) – Übergewicht im mittleren Lebensalter erhöht systemische Entzündungsmarker und beeinträchtigt die Gehirngesundheit.
Umweltbelastung – Intoxikationen (Vergiftungen)
- Aluminium? [3]; contra [13]
- Luftschadstoffe: Feinstaub (PM2,5) – 13 % erhöhte Erkrankungsrisiko pro 5 µg/m3 mehr Feinstaub am Wohnort (Hazard Ratio 1,13; 1,12 bis 1,14); Assoziation war bis zu einer PM2,5-Konzentration von 16 µg/m3 dosisabhängig [20].
- Kupfer? [4]
- Mangan [5]
Präventionsfaktoren (Schutzfaktoren)
- Genetische Faktoren:
- Genetische Risikoreduktion abhängig von Genpolymorphismen:
- Gene/SNPs (Einzelnukleotid-Polymorphismus; engl.: single nucleotide polymorphism):
- Gen: CLU, KL, PSEN1
- SNP: rs11136000 im Gen CLU
- Allel-Konstellation: AG (0.84-fach erniedrigtes Alzheimer-Risiko in europäischen Populationen)
- Allel-Konstellation: AA (0.84-fach erniedrigtes Alzheimer-Risiko in europäischen Populationen)
- SNP: rs9536314 im Gen KL
- Allel-Konstellation: GT (0.75-fach erniedrigtes AD-Risiko (Alzheimer-Demenz-Risiko) bei APOE4-Trägern, welche mindesten 60 Jahre sind; 0.64-fach erniedrigtes Risiko bei APOE4-Trägern, das sich aus einer leichten kognitiven Beeinträchtigung eine AD entwickelt) [18]
- SNP: rs3025786 im Gen PSEN1
- Allel-Konstellation: CT (erniedrigt das Alzheimer-Risiko leicht, wenn ApoE4 vorliegt)
- Allel-Konstellation: CC (erniedrigt das Alzheimer-Risiko leicht, wenn Apoe4 vorliegt)
- SNP: rs3851179 in einer intergenischen Region
- Allel-Konstellation: AG (0,85-fach)
- Allel-Konstellation: AA (0,85-fach)
- Gene/SNPs (Einzelnukleotid-Polymorphismus; engl.: single nucleotide polymorphism):
- Genetische Risikoreduktion abhängig von Genpolymorphismen:
- Bildung: Hochgebildete Probanden, die Träger des Risikogens ApoE4 waren, hatten in der Positronen-Emissions-Tomographie (PET; FDG-PET) mit dem Radiotracer Fluorodeoxyglucose (FDG) signifikant weniger Plaques, wenn sie im mittleren Alter in ihrer Freizeit mental aktiv blieben [11]
- Menschen, die den genetischen Risikofaktor für Alzheimer Apolipoprotein E (ApoE-ε4) tragen, könnten mit einer Senkung des Cholesterinspiegels ihr erhöhtes Risiko für kognitive Einschränkungen reduzieren [9].
- Lebensstil: Völliger Verzicht auf Tabakrauchen, > 150 Minuten Sport in der Woche, Beschränkung des Alkoholkonsums, gesunde Ernährung nach den Kriterien der MIND-Diät (mediterrane Küche und kochsalzarme Kost kombiniert) sowie vermehrte kognitive Tätigkeiten. Ergebnisse: Teilnehmer mit 2 oder 3 Aktivitäten erkrankten zu 37 % seltener an einer Alzheimer-Demenz (gepoolte Hazard Ratio 0,63; 95-%-Konfidenzintervall 0,47 bis 0,84); bei 4 oder 5 Aktivitäten war das Risiko sogar um 60 % niedriger (gepoolte Hazard Ratio 0,40; 0,28 bis 0,56) [19].
- Ernährung
- Regelmäßige Fischmahlzeiten waren mit einer niedrigeren Konzentration von Beta-Amyloid-Proteinen und Tau-Proteinen assoziiert; die protektive Wirkung war auf die Träger des Risikogens ApoE-ε4 beschränkt. Nebenbefund: Teilnehmer, die häufiger Fisch aßen, hatten erwartungsgemäß erhöhte Quecksilberkonzentrationen im Gehirn, wiesen aber weniger Makro- und Mikroinfarkte auf [10].
- Senioren, die häufig Lebensmittel mit Flavonolen verzerrten, erkrankten in einer prospektiven Beobachtungsstudien seltener an Alzheimerdemenz [17].
Flavonole sind u. a. enthalten in: Johannisbeeren (schwarz), Preiselbeeren; Fenchel, Petersilie; Johannisbeersaft (schwarz); Äpfel, Brombeeren, Preiselbeeren; Brokkoli, Grünkohl, Schnittlauch, Zwiebeln. - Mediterrane Lebensweise: Menschen mit Mittelmeerkost wiesen im Vergleich zu Menschen mit ungesunder Ernährung geringere pathologische Werte von Biomarkern im Liquor auf; auch waren Ergebnisse beim Gedächtnistest besser. Des Weiteren war ein hohes Volumen des Hippocampus nachweisbar [21].
- Mikronährstoffe
- Vitamin D – Vitamin-D-Defizit (25-OH-D < 30 nmol/l) ist mit einem deutlich erhöhten Risiko für Alzheimer-Demenz assoziiert [29]; kontinuierliche Vitamin-D-Exposition war in einer Kohorte mit 40 % reduziertem Demenzrisiko verbunden [30].
- B-Vitamine (Folsäure, B6, B12) – Wirksam in der Senkung erhöhter Homocysteinspiegel – ein anerkannter Risikofaktor für kognitiven Abbau – insbesondere in Kombination mit guter Omega-3-Versorgung [31-33].
- Vitamin E, Selen, Zink – Grundsätzlich antioxidative Bedeutung im Gehirn, assoziiert mit kognitiver Integrität (weniger spezifische Studienevidenz zur Alzheimer-Prophylaxe) [34].
- Magnesium – Ein essenzieller Mineralstoff für antioxidative Enzymsysteme und Gefäßfunktion; Hypomagnesiämie hängt mit erhöhtem neurodegenerativem Risiko zusammen [35].
- Omega-3-Fettsäuren (Eicosapentaensäure (EPA)/Docosahexaensäure (DHA)) – Eine ausreichende Omega-3-Versorgung verstärkt den protektiven Effekt von B-Vitaminen auf Hirnatrophie und kognitive Stabilität bei MCI-Patienten in der VITACOG-Studie [32, 33].
- Polyphenole (z. B. Flavonole, Resveratrol) – Flavonolreiche Ernährung ist epidemiologisch mit niedrigerem Alzheimer-Risiko verbunden [36].
- Genussmittel
- Kaffee, Tee und Kakao (hier: natürliche Methylxanthine: Koffein, Theobromin und Theophyllin): Koffein hat das Lipidprofil bezüglich der Alzheimer-Krankheit in den analysierten neuronalen Zell-Linien günstig beeinflusst; Methylxanthine wirken zudem potenziell protektiv bei neurodegenerativen Erkrankungen (Reduktion der Freisetzung des Amyloid-β-Peptids als auch die Aggregation des Amyloid-β-Peptids) [22].
- Regelmäßige körperliche Aktivität
- National Runnerś and Walkerś Health-Studie (153.536 Teilnehmer) konnte zeigen, dass Sport (je nach Intensität: - 6 – - 40 %, Statine (- 61 %) und der Verzehr von Obst (≥ 3 Stück Obst: - 39,7 %) mit einem geringeren Risiko für Morbus Alzheimer assoziiert sind [6].
- Ein hoher Muskelstatus könnte dazu beitragen, eine Alzheimer-Krankheit zu verhindern [23].
- Zunahme der genetisch ermittelten sogenannten appendikulären Magermasse um eine Standardabweichung war mit einem um zwölf Prozent verringerten Risiko für die Alzheimer-Krankheit verbunden.
- Ähnliche Ergebnisse für die Alzheimer-Krankheit und die kognitive Leistungsfähigkeit fanden sich auch, wenn die Magermasse des Rumpfes oder die Magermasse des ganzen Körpers verwendet wurde.
- Bei Menschen mit einer monogenetisch bedingten Alzheimer-Krankheit (autosomal-dominanter Alzheimer-Krankheit (ADAD)) wirken sich mindestens 2,5 Stunden körperliche Aktivität pro Woche positiv auf Alzheimermarker im Gehirn (AD-ähnliche Pathologien im Liquor/Rückenmarksflüssigkeit) aus und verzögerten den kognitiven Abbau [16].
- Saunagänge: Männer, die 4-7-mal pro Woche in die Sauna gehen, verringern ihr Risiko, an Morbus Alzheimer zu erkranken im Vergleich zu jenen, die nur einmal wöchentlich saunierten, um 65 Prozent [12].
- Stressmanagement
- Entspannungstechniken – Yoga und Meditation reduzieren schädliche Stresshormone und fördern die neuronale Regeneration.
- Gicht in der Allgemeinbevölkerung ist invers mit dem Risiko für Morbus Alzheimer assoziiert, was für eine neuroprotektive Wirkung von Harnsäure spricht [8].
- LDL-Cholesterin (LDL-C) im Blut, unter 70 mg/dl: 26 % reduziertes Risiko für Demenz und ein um 28 % reduziertes Risiko für Alzheimerdemenz [26].
Sekundärprävention
Die Sekundärprävention zielt darauf ab, frühzeitig erste Anzeichen von Alzheimer zu erkennen und durch gezielte Interventionen das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.
- Früherkennung und Diagnostik
- Biomarker-Analysen – Messung von Amyloid- und Tau-Proteinen im Liquor.
- Kognitive Tests – Regelmäßige Überprüfung der Gedächtnisleistung bei Risikopersonen.
- Therapeutische Maßnahmen
- Ernährungsumstellung – Mediterrane Kost, kombiniert mit Omega-3-Supplementen.
- Mikronährstoff-basierte Therapieansätze
- Vitamin D – Substitution bei Defizit (25-OH-D < 30 nmol/l) assoziiert mit besseren kognitiven Langzeitwerten; Beobachtungsstudien weisen auf protektive Effekte hin [29, 30].
- B-Vitamine (Folsäure, B6, B12) – Bei MCI wirksam zur Homocystein-Senkung; funktionale und strukturelle Hirneffekte (z. B. Hippocampus-Atrophie) werden gesteuert, insbesondere bei ausreichender Omega-3-Versorgung [31-33].
- Magnesium – Bei dokumentiertem Mangel (< 0,75 mmol/l) empfohlen; fördert synaptische Plastizität und neuroprotektive Mechanismen (basierend auf neurobiologischen Daten) [35].
- Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA) – Ergänzende Wirkung bei MCI, fördert den Effekt von B-Vitaminen; Dosierung in Studien ≥ 1 g/Tag [32, 33].
- Polyphenole (Curcumin, EGCG) – Erste Interventionsdaten deuten auf Reduktion amyloider Last und Verbesserung kognitiver Parameter; aktuell nur ergänzend und experimentell [36].
- Coenzym Q10 – Antioxidativ, mitochondrial stabilisierend; kleinere Studien weisen auf mögliche Verbesserung der neuronalen Funktion hin (100-200 mg/Tag) [37].
- Medikamentöse Ansätze
- Patienten mit kognitiven Beeinträchtigungen (MCI), die Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI; Wirkstoffgruppe der Antidepressiva) einnahmen, zeigten in den ersten zwei bis drei Jahren eine geringere Konversionsrate vom MCI in einer Alzheimerdemenz (rund 20 Prozent in 1.000 Tagen) als MCI-Patienten mit Depression, aber ohne Antidepressivatherapie (etwa 40 Prozent in 1.000 Tagen); dabei musste die SSRI-Behandlung länger als vier Jahre gedauert haben [14].
- Phosphodiesterase (PDE) 5-Inhibitoren wie Sildenafil (Viagra) – Patienten, die diese Wirkstoffe einnahmen, erkrankten in den Folgejahren seltener an einem Morbus Alzheimer [25].
- Körperliche Aktivität
- Bewegung beeinflusst Kognition und Hirnmetabolismus
Die randomisierte, kontrollierte Dementia-MOVE-Studie untersuchte, wie sich Bewegung auf klinische und bildgebende Parameter bei der Alzheimer-Krankheit auswirkt. 46 Patienten mit leichter kognitiver Störung (MCI) oder leichter Demenz führten über sechs Monate wöchentlich ein 90-minütiges Sportprogramm plus 60 Minuten Dehnübungen durch, kombiniert mit Psychoedukation zu Lebensstil, Ernährung und Schlaf. Die Kontrollgruppe erhielt ausschließlich eine monatliche Psychoedukation. Ergebnisse: Das Bewegungsprogramm führte zu messbaren Verbesserungen kognitiver Funktionen und zu günstigen Veränderungen in der Bildgebung. In der 23Natrium-MRT (23Na-MRT) zeigte sich eine verbesserte Natriumverteilung, und die 31Phosphor-Magnetresonanzspektroskopie (31P-MRS) dokumentierte eine stabilere Energiehomöostase in betroffenen Hirnarealen. Diese Ergebnisse belegen die Bedeutung regelmäßiger körperlicher Aktivität sowohl für die Prävention als auch für die frühe Therapie neurodegenerativer Erkrankungen [27, 28].
- Bewegung beeinflusst Kognition und Hirnmetabolismus
- Individuelle Beratung
- Lebensstil-Optimierung – Beratung zu Ernährung, Bewegung und sozialem Engagement.
Tertiärprävention
Die Tertiärprävention fokussiert sich auf die langfristige Betreuung von Alzheimer-Patienten und die Vermeidung von Komplikationen oder Begleiterkrankungen.
- Langzeitbetreuung
- Regelmäßige Überwachung – Kontrollierte Anpassung der medikamentösen Therapie.
- Multidisziplinäre Teams – Integration von Neurologen, Ernährungsberatern und Therapeuten.
- Rehabilitation
- Kognitive Therapien – Förderung der neuronalen Plastizität durch Gedächtnistraining.
- Psychosoziale Unterstützung – Begleitung von Patienten und Angehörigen.
- Nachsorge
- Spezialisierte Alzheimer-Zentren – Koordinierung der Langzeitpflege und Prävention von Komorbiditäten (Begleiterkrankungen).
- Mikronährstoff-basierte Langzeitstrategien
- Vitamin D – Langfristige Substitution bei Defizit (25-OH-D < 30 nmol/l), stabilisierende Effekte auf Kognition und Sturzrisiko. Beobachtungen zeigen signifikant geringere Demenzinzidenz [30].
- B-Vitamine – Langfristige Homocystein-Kontrolle zur Unterstützung der neuronalen Integrität [31-33].
- Zink & Selen – Langfristige antioxidative Unterstützung im Rahmen antioxidativer Enzymsysteme; potenzielle Relevanz zur Reduktion oxidativer Schäden [34].
- Magnesium – Erhalt von ≥ 0,8 mmol/l fördert antioxidative Kapazität und Schlafqualität – relevant für Langzeitbetreuung [35].
- Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA) – Dauerhafte Einnahme (≥ 1 g/Tag) bei manifestem Alzheimer kann Progression verzögern und Lebensqualität unterstützen; Synergismus mit B-Vitaminen [32, 33].
- Polyphenolreiche Ernährung – Langfristige Strategie mit antioxidativen und antiinflammatorischen Wirkungen unterstützend zur medikamentösen Therapie [36].
- Coenzym Q10 – Unterstützung der mitochondrialen Funktion zur Steigerung kognitiver und energetischer Stabilität [37].
Literatur
- Reitz C, den Heijer T, van Duijn C, Hofman A, Breteler MM: Relation between smoking and risk of dementia and Alzheimer disease: the Rotterdam Study. Neurology. 2007 Sep 4;69(10):998-1005.
- Barberger-Gateau P, Raffaitin C, Letenneur L, Berr C, Tzourio C, Dartigues JF, Alpérovitch A: Dietary patterns and risk of dementia: The Three-City cohort study. Neurology. 2007 Nov 13;69(20):1921-30.
- De Sole P et al.: Possible relationship between Al/ferritin complex and Alzheimer's disease. Clinical Biochemestry 2013; 46: 89-93
- Singh I et al.: Low levels of copper disrupt brain amyloid-β homeostasis by altering its production and clearance. PNAS 2013, ePub 19. August 2013, doi: 10.1073/pnas.1302212110
- Tong Y et al.: A Risk for Alzheimer's Disease: High Manganese Induces Amyloid-β Related Cognitive Impairment. J Alzheimers Dis. 2014 Jun 24.
- Williams PT: Lower Risk of Alzheimer's Disease Mortality with Exercise, Statin, and Fruit Intake. J Alzheimers Dis. 2014 Nov 14.
- Zhong G et al.: Smoking is associated with an increased risk of dementia: a meta-analysis of prospective cohort studies with investigation of potential effect modifiers. PLoS One. 2015 Mar 12;10(3):e0118333. doi: 10.1371/journal.pone.0118333. eCollection 2015.
- Lu N et al.: Gout and the risk of Alzheimer's disease: a population-based, BMI-matched cohort study. Ann Rheum Dis. 2015 Mar 4. pii: annrheumdis-2014-206917. doi: 10.1136/annrheumdis-2014-206917.
- Perna L et al.: Apolipoprotein E e4 and Cognitive Function: A Modifiable Association Results from Two Independent Cohort Studies. Dement Geriatr Cogn Disord 2016;41:35-45 (DOI:10.1159/000440697)
- Morris MC et al.: Association of Seafood Consumption, Brain Mercury Level, and APOE ε4 Status With Brain Neuropathology in Older Adults. JAMA. 2016;315(5):489-497. doi:10.1001/jama.2015.19451.
- Vemuri P et al.: Effect of intellectual enrichment on AD biomarker trajectories. doi:http://dx.doi.org/10.1212/WNL.0000000000002490
- Laukkanen T et al.: Sauna bathing is inversely associated with dementia and Alzheimer's disease in middle-aged Finnish men. Age Ageing (2016). doi: 10.1093/ageing/afw212
- Klotz K et al.: Gesundheitliche Auswirkungen einer Aluminiumexposition The health effects of aluminum exposure Dtsch Arztebl Int 2017; 114(39): 653-9; doi: 10.3238/arztebl.2017.0653
- Bartels C et al.: Impact of SSRI Therapy on Risk of Conversion From Mild Cognitive Impairment to Alzheimer’s Dementia in Individuals With Previous Depression. m J Psychiatry. 2017 Nov 28:appiajp201717040404. doi: 10.1176/appi.ajp.2017.17040404
- Luck T, Riedel-Heller SG. [Prevention of Alzheimer's dementia in Germany: A projection of the possible potential of reducing selected risk factors]. [Article in German]. Nervenarzt. 2016 Nov;87(11):1194-1200
- Müller S et al.: Relationship between physical activity, cognition, and Alzheimer pathology in autosomal dominant Alzheimer's disease. Alzheimer’s & Dementia - (2018) 1-11 doi: https://doi.org/10.1016/j.jalz.2018.06.3059
- Holland TM et al.: Dietary flavonols and risk of Alzheimer dementia. January 29, 2020, doi: https://doi.org/10.1212/WNL.0000000000008981
- Dubal DB et al.: Longevity Gene KLOTHO and Alzheimer Disease – A Better Fate for Individuals Who Carry APOE ε4. JAMA Neurol. Published online April 13, 2020. doi:10.1001/jamaneurol.2020.0112
- Dhana K et al.: Healthy lifestyle and the risk of Alzheimer dementia Findings from 2 longitudinal studies. Neurology June 17, 2020, doi: https://doi.org/10.1212/WNL.0000000000009816
- Shi L et al.: Long-term effects of PM2·5 on neurological disorders in the American Medicare population: a longitudinal cohort study. Lancet Planetary Health October 19, 2020 doi:https://doi.org/10.1016/S2542-5196(20)30227-8
- Ballarini T et al.: Mediterranean Diet, Alzheimer Disease Biomarkers and Brain Atrophy Neurology May 05, 2021 doi: https://doi.org/10.1212/WNL.0000000000012067
- Janitschke D et al.: Methylxanthines Induce a Change in the AD/Neurodegeneration-Linked Lipid Profile in Neuroblastoma Cells Int. J. Mol. Sci. 2022, 23(4), 2295; https://doi.org/10.3390/ijms23042295
- Daghlas I et al.: Genetically proxied lean mass and risk of Alzheimer’s disease: mendelian randomisation study BMJ Medicine 2023;2:e000354. doi: 10.1136/bmjmed-2022-000354
- Li P et al.: Daytime napping and Alzheimer's dementia: A potential bidirectional relationship Alzheimers Dement. 2022 Mar 17. doi: 10.1002/alz.12636
- Adesuyan M et al.: Phosphodiesterase Type 5 Inhibitors in Men With Erectile Dysfunction and the Risk of Alzheimer Disease Neurology 2024;102(4) https://doi.org/10.1212/WNL.000000000020913
- Lee M et al.: Low-density lipoprotein cholesterol levels and risk of incident dementia: a distributed network analysis using common data models Journal of Neurology, Neurosurgery & Psychiatry Published Online First: 01 April 2025. doi: 10.1136/jnnp-2024-334708
- Haeger A et al.: Effect of a multicomponent exercise intervention on brain metabolism: A randomized controlled trial on Alzheimer's pathology (Dementia-MOVE). Alzheimers Dement (N Y). 2020;6(1):e12032
- Häger A. Dementia-MOVE: Was hilft Bewegung in frühen Stadien der Alzheimer-Krankheit? Auguste-Symposium 10.05.2025. Eisai GmbH.
- Chen LJ, Sha S, Stocker H, Brenner H, Schöttker B. The associations of serum vitamin D status and vitamin D supplements use with all-cause dementia, Alzheimer’s disease, and vascular dementia: a UK Biobank based prospective cohort study. Am J Clin Nutr. 2024;119(4):1052-1064. doi:10.1016/j.ajcnut.2024.01.020
- Ghahremani M, Smith EE, Chen HY, Creese B, Goodarzi Z, Ismail Z. Vitamin D supplementation and incident dementia: effects of sex, APOE, and baseline cognitive status. Alzheimers Dement (Amst). 2023;15(1):e12404. doi:10.1002/dad2.12404
- Smith AD, Refsum H. Homocysteine, B vitamins, and cognitive impairment. Annu Rev Nutr. 2016;36:211-239. doi:10.1146/annurev-nutr-071715-050947
- Oulhaj A, Jernerén F, Refsum H, Smith AD, de Jager CA. Omega-3 fatty acid status enhances the prevention of cognitive decline by B vitamins in mild cognitive impairment. J Alzheimers Dis. 2016;50(2):547-557. doi:10.3233/JAD-150777
- Fairbairn P, Dyall SC, Tsofliou F. The effects of multi-nutrient formulas containing a combination of n-3 PUFA and B vitamins on cognition in the older adult: a systematic review and meta-analysis. Br J Nutr. 2023;129(3):428-441. doi:10.1017/S0007114522001283
- Shah H, Dehghani F, Ramezan M, Gannaban RB, Haque ZF, Rahimi F, Abbasi S, Shin AC. Revisiting the Role of Vitamins and Minerals in Alzheimer's Disease. Antioxidants (Basel). 2023 Feb 8;12(2):415. doi: 10.3390/antiox12020415
- Varga P, Lehoczki A, Fekete M, Jarecsny T, Kryczyk-Poprawa A, Zábó V, Major D, Fazekas-Pongor V, Csípő T, Varga JT. The Role of Magnesium in Depression, Migraine, Alzheimer's Disease, and Cognitive Health: A Comprehensive Review. Nutrients. 2025 Jul 4;17(13):2216. doi: 10.3390/nu17132216
- Valls-Pedret C, Lamuela-Raventós RM, Medina-Remón A, Quintana M, Corella D, Pintó X, Martínez-González MÁ, Estruch R, Ros E. Polyphenol-rich foods in the Mediterranean diet are associated with better cognitive function in elderly subjects at high cardiovascular risk. J Alzheimers Dis. 2012;29(4):773-82. doi: 10.3233/JAD-2012-111799
- Jiménez-Jiménez FJ, Alonso-Navarro H, García-Martín E, Agúndez JAG. Coenzyme Q10 and dementia: a systematic review. Antioxidants (Basel). 2023;12(2):533. doi:10.3390/antiox12020533
- Norgren J, Carballo-Casla A, Grande G et al.: Meat Consumption and Cognitive Health by APOE Genotype. JAMA Netw Open. 2026 Mar 2;9(3):e266489. doi: 10.1001/jamanetworkopen.2026.6489.