Morbus Alzheimer – Folgeerkrankungen

Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch Morbus Alzheimer (Alzheimer-Krankheit) mitbedingt sein können:

Atmungssystem (Atemorgane) (J00-J99)

  • Aspirationspneumonie (Lungenentzündung durch Verschlucken) – insbesondere bei fortgeschrittener Alzheimer-Demenz (Alzheimer-bedingte geistige Leistungsminderung), Dysphagie (Schluckstörung), eingeschränktem Hustenreflex (Hustenreiz), reduzierter Vigilanz (Wachheit), Bettlägerigkeit und Abhängigkeit bei der Nahrungsaufnahme [3-5]
  • Pneumonie (Lungenentzündung) – häufige prognostisch relevante Komplikation bei fortgeschrittener Demenz; begünstigt durch Aspiration (Einatmen von Fremdmaterial), Immobilität (Unbeweglichkeit), Dysphagie, Mangelernährung (Unterernährung), Dehydratation (Austrocknung) und reduzierte Reservekapazität [4, 5]

Endokrine (hormonelle), Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (E00-E90)

  • Dehydratation – durch vermindertes Durstempfinden, fehlende Trinkinitiative, eingeschränkte Selbstversorgung, Dysphagie, Schluckapraxie (Störung gezielter Schluckbewegungen), Infekte (Infektionen), Fieber oder unzureichende Unterstützung bei der Flüssigkeitsaufnahme [4]
  • Mangelernährung – häufige Komplikation im Verlauf, insbesondere durch Appetitverlust, Apraxie (Störung gezielter Handlungen), Agnosie (Erkennungsstörung), Dysphagie, Kauprobleme, Verhaltenssymptome, Ablehnung von Nahrung und zunehmende Abhängigkeit bei Mahlzeiten [4]
  • Ungewollter Gewichtsverlust – klinisch bedeutsames Verlaufs- und Warnzeichen, insbesondere bei fortgeschrittener Demenz, reduzierter oraler Aufnahme, Dysphagie, Infekten und Pflegeabhängigkeit [4, 5]

Haut und Unterhaut (L00-L99)

  • Dekubitus (Druckgeschwür) – vor allem bei Immobilität, Bettlägerigkeit, Inkontinenz (unwillkürlicher Urin-/Stuhlabgang), Mangelernährung, Dehydratation, reduzierter Schmerzkommunikation und fehlender spontaner Lageveränderung [4, 5]

Infektiöse und parasitäre Krankheiten (A00-B99)

  • Harnwegsinfektion (Infektion der Harnwege) – begünstigt durch Harninkontinenz (unwillkürlicher Urinverlust), Restharnbildung (verbleibender Urin in der Blase), Dehydratation, Immobilität, Katheterisierung (Einlegen eines Blasenkatheters), eingeschränkte Intimhygiene und Pflegeabhängigkeit
  • Rezidivierende Infekte (wiederkehrende Infektionen) im fortgeschrittenen Stadium – vor allem im Zusammenhang mit Dysphagie, Aspiration, Dehydratation, Mangelernährung, Immobilität, Inkontinenz und reduzierter Selbstversorgung [4, 5]

Mund, Ösophagus (Speiseröhre), Magen und Darm (K00-K67; K90-K93)

  • Dysphagie – nimmt im Verlauf der Alzheimer-Demenz zu; zunächst häufig orale Schluckstörungen, später pharyngeale Schluckstörungen mit erhöhtem Risiko für Aspiration, Mangelernährung, Dehydratation und Pneumonie [3, 4]
  • Ess- und Trinkstörungen – durch Apraxie, Agnosie, Aufmerksamkeitsstörungen, Dysphagie, fehlende Ess- und Trinkinitiative, Nahrungsverweigerung oder Abhängigkeit von Unterstützung bei den Mahlzeiten [4, 5]
  • Obstipation (Verstopfung) – multifaktoriell bedingt durch Immobilität, Dehydratation, reduzierte Ballaststoff- und Flüssigkeitsaufnahme, fehlende Toilettenroutine, Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) und obstipierende Arzneimittel; keine ausreichend gesicherte spezifische Folge einer Alzheimer-bedingten Degeneration (Abbau) des enterischen Nervensystems (Darmnervensystem) [1-4]

Muskel-Skelett-System und Bindegewebe (M00-M99)

  • Frakturen (Knochenbrüche) – insbesondere Hüftfrakturen (Knochenbrüche im Hüftbereich) nach Sturz; begünstigt durch Gangstörung, Gleichgewichtsstörung, Exekutivfunktionsstörung (Störung von Planen und Steuern), visuell-räumliche Störung, Sedativa (Beruhigungsmittel), Antipsychotika (Medikamente gegen Psychosen), orthostatische Hypotonie (Blutdruckabfall beim Aufstehen), Osteoporose (Knochenschwund) und Umgebungsrisiken [1, 2, 6]
  • Gelenkkontrakturen (Gelenkversteifungen) – bei fortgeschrittener Immobilität, Bettlägerigkeit, Schonhaltung, Spastizität (erhöhte Muskelspannung) oder fehlender Mobilisation (Bewegungsförderung)
  • Immobilitätssyndrom (Folgezustand durch Unbeweglichkeit) – mit Muskelabbau, Kontrakturen (Versteifungen), Dekubitus, Pneumonierisiko, Obstipation, Thromboserisiko (Risiko für Blutgerinnsel) und zunehmender Pflegeabhängigkeit [4, 5]
  • Stürze – Alzheimer-Demenz ist mit erhöhtem Sturzrisiko verbunden; relevante Mechanismen sind Gangverlangsamung, Gleichgewichtsstörung, Aufmerksamkeitsdefizite, Exekutivfunktionsstörung, Wandering (Umherwandern), Delir (akute Verwirrtheit), Polypharmazie (Einnahme vieler Medikamente) und Umgebungsrisiken [1, 2, 6]

Psyche – Nervensystem (F00-F99; G00-G99)

  • Agitation (krankhafte Unruhe) und Aggression – häufige neuropsychiatrische Symptome (seelisch-nervliche Beschwerden); klinisch relevant wegen Belastung des Patienten, Pflegebelastung, Verletzungsrisiko, Medikamentenexposition (Medikamentenbelastung) und Institutionalisierungsrisiko (Risiko einer Heimunterbringung) [1, 2, 7]
  • Angst – häufiges neuropsychiatrisches Symptom; kann Unruhe, Schlafstörung, Rückzug, somatische Beschwerden (körperliche Beschwerden) und herausforderndes Verhalten verstärken [1, 2, 7]
  • Apathie (Teilnahmslosigkeit) – häufiges Symptom bei Alzheimer-Demenz; begünstigt Passivität, Bewegungsmangel, reduzierte Nahrungsaufnahme, sozialen Rückzug und Funktionsverlust [1, 2, 7]
  • Delir – Alzheimer-Demenz ist ein wesentlicher Vulnerabilitätsfaktor (Anfälligkeitsfaktor); Auslöser sind unter anderem Infekte, Dehydratation, Elektrolytstörungen (Störungen der Blutsalze), Operationen, Schmerz, Schlafentzug und Arzneimittelnebenwirkungen [1, 2, 8]
  • Depressive Symptome und Depression (krankhafte Niedergeschlagenheit) – können im Verlauf auftreten und sind mit reduzierter Lebensqualität, stärkerer Alltagsbeeinträchtigung und erhöhter Pflegebelastung assoziiert (verbunden) [1, 2, 7]
  • Epileptische Anfälle (Krampfanfälle) – Alzheimer-Demenz ist mit einem erhöhten Risiko für epileptische Anfälle verbunden; klinisch relevant bei episodischer Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen, Myoklonien (Muskelzuckungen) oder rascher Verschlechterung [1, 9]
  • Halluzinationen (Sinnestäuschungen) und Wahn (falsche Überzeugungen) – mögliche neuropsychiatrische Symptome im Verlauf; bei ausgeprägter visueller Halluzinose (Sehen von Dingen, die nicht vorhanden sind), Parkinsonismus (Parkinson-ähnliche Bewegungsstörung) oder deutlichen Fluktuationen (Schwankungen) muss differentialdiagnostisch (zur Abgrenzung anderer Erkrankungen) eine Lewy-Körper-Demenz (Demenz mit Eiweißablagerungen in Nervenzellen) berücksichtigt werden [1, 2, 7]
  • Insomnie (Schlaflosigkeit) und Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus – häufig im Verlauf; kann nächtliche Unruhe, Tagesschläfrigkeit, Sturzrisiko und Pflegebelastung verstärken [1, 2, 10]
  • Reizbarkeit und Impulsdurchbrüche – häufig verstärkt durch Schmerz, Überforderung, Delir, Infekt, Schlafstörung, sensorische Defizite (Störungen der Sinneswahrnehmung) oder ungeeignete Umgebung [1, 2, 7]
  • Sundowning (abendliche Verschlechterung) – abendliche beziehungsweise nächtliche Zunahme von Verwirrtheit, Desorientierung, Angst, Unruhe oder Aggressivität; die Häufigkeit variiert stark je nach Definition, Erkrankungsstadium und Versorgungssituation, sodass keine fixe Prävalenzangabe (Häufigkeitsangabe) verwendet werden sollte [1, 2, 7]
  • Wandering – zielloses oder scheinbar zweckloses Umhergehen beziehungsweise Weglaufen; erhöht Risiko für Sturz, Verirren, Exposition (Ausgesetztsein), Verletzung und Pflegebelastung [1, 2, 7]

Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind (R00-R99)

  • Fieberhafte Episoden (zeitlich begrenzte Krankheitsphasen) – im fortgeschrittenen Stadium häufig im Zusammenhang mit Pneumonie, Harnwegsinfektion, Aspiration, Dehydratation oder unklarem Infektfokus (Infektionsherd); prognostisch relevant bei fortgeschrittener Demenz [5]
  • Gangstörung – zunehmende Gangverlangsamung, Gleichgewichtsstörung, Gangunsicherheit und gestörtes Dual-Task-Gehen (Gehen bei gleichzeitiger Zusatzaufgabe); klinisch relevant wegen Sturz- und Frakturrisiko [6]
  • Kachexie (Auszehrung) beziehungsweise ausgeprägter körperlicher Abbau – möglich im Spätstadium bei fortschreitender Mangelernährung, Dysphagie, Immobilität, Infektionen und reduzierter oraler Aufnahme [4, 5]
  • Schmerzuntererfassung (unzureichendes Erkennen von Schmerzen) – Schmerzen können wegen eingeschränkter Kommunikation unerkannt bleiben und Agitation, Schlafstörung, Immobilität oder Delir verstärken [1, 2]

Urogenitalsystem (Nieren, Harnwege – Geschlechtsorgane) (N00-N99)

  • Harninkontinenz – häufig im fortgeschrittenen Verlauf durch kognitive Störung (Störung des Denkens), Exekutivfunktionsstörung, Mobilitätsverlust, fehlende Toilettenfindung, Apraxie, Dranginkontinenz (plötzlicher Harndrang mit Urinverlust), Medikamente oder Komorbiditäten
  • Stuhlinkontinenz (unwillkürlicher Stuhlabgang) – meist Spätkomplikation bei fortgeschrittener Demenz, Immobilität, reduzierter Wahrnehmung des Defäkationsreizes (Stuhldrangs), Toilettenabhängigkeit oder schwerer Pflegebedürftigkeit

Ursachen (äußere) von Morbidität (Krankheitshäufigkeit) und Mortalität (Sterblichkeit) (V01-Y84)

  • Sturzereignisse – relevante äußere Ursache von Morbidität durch Frakturen, Schädel-Hirn-Trauma (Kopf-Hirn-Verletzung), Angst vor erneuten Stürzen, Immobilität, Krankenhausaufnahmen und Institutionalisierung [6]
  • Arzneimittelassoziierte Komplikationen (durch Medikamente mitbedingte Folgeprobleme) – erhöhtes Risiko durch Polypharmazie, Anticholinergika (Medikamente mit hemmender Wirkung auf den Botenstoff Acetylcholin), Benzodiazepine (Beruhigungs- und Schlafmittel), Z-Substanzen (Schlafmittel), Antipsychotika, Antidepressiva (Medikamente gegen Depressionen) und Antihypertensiva (Blutdrucksenker); mögliche Folgen sind Sedierung (Dämpfung), orthostatische Hypotonie, Delir, Sturz, Obstipation und Harnverhalt (Unfähigkeit, die Blase zu entleeren) [1, 2, 6]

Verletzungen, Vergiftungen und andere Folgen äußerer Ursachen (S00-T98)

  • Schädel-Hirn-Trauma – insbesondere nach Sturz bei Gangstörung, Gleichgewichtsstörung, Wandering, nächtlicher Unruhe, Delir oder sedierender Medikation (beruhigender Medikamentengabe) [6]
  • Weichteilverletzungen – Hämatome (Blutergüsse), Platzwunden, Schürfwunden und Prellungen bei Stürzen oder Unfällen

Weiteres

  • Erhöhte Pflegeabhängigkeit – progrediente (fortschreitende) Einschränkung von Alltagsaktivitäten, Selbstversorgung, Ernährung, Mobilität, Kommunikation und Medikamentenadhärenz (zuverlässige Medikamenteneinnahme) [1, 2, 5]
  • Institutionalisierung – häufige Folge bei fortgeschrittener Pflegeabhängigkeit, Sturzereignissen, neuropsychiatrischen Symptomen, Inkontinenz, nächtlicher Unruhe oder Überlastung der Angehörigen [1, 2, 6, 7]
  • Kommunikationsverlust beziehungsweise Verstummung – Spätmanifestation (späte Krankheitsausprägung) mit erschwerter Schmerz-, Hunger-, Durst-, Angst- und Beschwerdeäußerung [5]
  • Überlastung der Angehörigen und Pflegepersonen – insbesondere bei Agitation, Schlafstörung, Inkontinenz, Wandering, Dysphagie und zunehmender 24-Stunden-Betreuung [1, 2, 7]
  • Totale Pflegebedürftigkeit – mögliche Spätfolge bei schwerer Alzheimer-Demenz mit Immobilität, Dysphagie, Inkontinenz, Kommunikationsverlust und vollständigem Verlust der Selbstversorgung [5]

Prognosefaktoren (Einflussgrößen für den Krankheitsverlauf)

  • Krankheitsstadium und Geschwindigkeit der Progression (Fortschreiten)
    • Fortgeschrittene kognitive Einschränkung, Verlust basaler Alltagsfunktionen, Bettlägerigkeit, Dysphagie, Inkontinenz, wiederholte Infektionen und zunehmende Pflegeabhängigkeit sind mit ungünstiger Prognose (Krankheitsvorhersage) verbunden [1, 5]
  • Ernährungs- und Hydratationsstatus (Flüssigkeitszustand)
    • Gewichtsverlust, Mangelernährung, Dehydratation und reduzierte orale Aufnahme verschlechtern Verlauf, Infektionsrisiko, Dekubitusrisiko, Mobilität und Mortalität [4, 5]
  • Dysphagie und Aspirationsereignisse
    • Dysphagie erhöht Risiko für Aspiration, Pneumonie, Mangelernährung, Dehydratation und Tod [3-5]
  • Neuropsychiatrische Symptome
    • Agitation, Aggression, Psychose (Realitätsverlust), Apathie, Angst, Depression und Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen erhöhen Pflegebelastung, Sturzrisiko, Institutionalisierungsrisiko und Therapiekomplexität [1, 2, 7]
  • Stürze und Mobilitätsverlust
    • Gangstörung, Gleichgewichtsstörung, Dual-Task-Defizite (Defizite bei gleichzeitiger Doppelaufgabe), Polypharmazie und Umgebungsrisiken sind prognostisch relevant, weil Stürze Frakturen, Immobilität, Krankenhausaufnahmen und Institutionalisierung begünstigen [6]
  • Delir, Infekte und akute Dekompensationen (akute Entgleisungen)
    • Delir, Pneumonie, Harnwegsinfektion, Fieber, Dehydratation und Elektrolytstörungen können zu abruptem Funktionsverlust führen und sind im fortgeschrittenen Stadium prognostisch ungünstig [1, 2, 5, 8]
  • Schlaf-Wach-Störung
    • Schlafstörungen sind bei Alzheimer-Demenz häufig und können Tagesfunktion, Verhalten, Sturzrisiko und Pflegebelastung verschlechtern. Experimentelle und translationale Daten (aus Forschung und Übertragung auf den Menschen) zeigen, dass Schlafentzug die Tau-Freisetzung (Freisetzung eines Eiweißstoffs) beziehungsweise Tau-Ausbreitung beeinflussen kann; daraus sollte jedoch keine harte individuelle Prognoseaussage abgeleitet werden [10]
  • Polypharmazie und potenziell inadäquate Medikation (möglicherweise ungeeignete Medikamentengabe)
    • Anticholinerge, sedierende und orthostatisch wirksame Arzneimittel können Kognition (Denken), Delirrisiko, Sturzrisiko, Obstipation, Harnverhalt und Alltagsfunktion ungünstig beeinflussen [1, 2, 6]
  • Soziale Unterstützung und Versorgungssituation
    • Alleinleben, fehlende Angehörigenunterstützung, unzureichende Mahlzeiten- und Flüssigkeitsunterstützung, fehlende Sturzprävention (Sturzvorbeugung) und mangelnde Betreuung bei neuropsychiatrischen Symptomen verschlechtern Sicherheit und Verlauf [1, 2, 4, 7]

Literatur

  1. DGN e. V., DGPPN e. V., Hrsg. S3-Leitlinie Demenzen – Living Guideline. AWMF-Registernummer 038-013. Version 6.0. Stand: 24.02.2026. Gültig bis: 23.02.2027. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/038-013
  2. National Institute for Health and Care Excellence. Dementia: assessment, management and support for people living with dementia and their carers. NICE guideline NG97. Published: 20 June 2018. Last reviewed: 24 October 2025. https://www.nice.org.uk/guidance/ng97
  3. Mira A, Gonçalves R, Rodrigues IT. Dysphagia in Alzheimer’s disease: a systematic review. Dement Neuropsychol. 2022;16(3):261-269.
    https://doi.org/10.1590/1980-5764-DN-2021-0073
  4. Volkert D, Beck AM, Faxén-Irving G, Frühwald T, Hooper L, Keller H, Porter J, Rothenberg E, Suominen M, Wirth R, Chourdakis M. ESPEN guideline on nutrition and hydration in dementia – Update 2024. Clin Nutr. 2024;43(6):1599-1626. https://doi.org/10.1016/j.clnu.2024.04.039
  5. Mitchell SL. Advanced dementia. N Engl J Med. 2015;372(26):2533-2540. https://doi.org/10.1056/NEJMcp1412652
  6. Kehrer-Dunlap AL, Keleman AA, Bollinger RM, Stark SL. Falls and Alzheimer Disease. Adv Geriatr Med Res. 2024;6(1):e240001. https://doi.org/10.20900/agmr20240001
  7. Canadian Coalition for Seniors’ Mental Health. Canadian Clinical Practice Guidelines for Assessing and Managing Behavioural and Psychological Symptoms of Dementia. Toronto: Canadian Coalition for Seniors’ Mental Health; 2024. https://ccsmh.ca/wp-content/uploads/2024/03/V4-CCSMH BPSD-Clinical-Guidelines_Final-for-webinar.pdf
  8. Akbar U, Wiskar K, Hanson HM et al.; Prognostic predictors relevant to end-of-life palliative care in dementia: a systematic review. J Neurol Neurosurg Psychiatry. 2021;92(6):629-636. https://jnnp.bmj.com/content/92/6/629
  9. Chen L, Yang W, Yang F, Yu Y et al.: The crosstalk between epilepsy and dementia: A systematic review and meta-analysis. Epilepsy Behav. 2024;152:109640. https://doi.org/10.1016/j.yebeh.2024.109640
  10. Holth JK, Fritschi SK, Wang C et al.: The sleep-wake cycle regulates brain interstitial fluid tau in mice and CSF tau in humans. Science. 2019;363(6429):880-884. https://doi.org/10.1126/science.aav2546