Portfolio-Diät

Die Portfolio-Diät ist ein evidenzbasiertes, pflanzenbetontes Ernährungskonzept zur gezielten Senkung des LDL-Cholesterins. Sie beruht auf der Kombination mehrerer cholesterinsenkender Lebensmittelbestandteile, deren Wirksamkeit jeweils einzeln wissenschaftlich gut belegt ist und die in definierten, therapeutisch relevanten Mengen verzehrt werden. Der Begriff „Portfolio“ verdeutlicht den additiven Ansatz: Durch die gleichzeitige Nutzung unterschiedlicher Wirkmechanismen kann eine deutlich stärkere LDL-Senkung erreicht werden als durch einzelne Maßnahmen allein [1, 10].

Im Unterschied zu allgemeinen präventiven Ernährungsformen ist die Portfolio-Diät explizit therapeutisch ausgerichtet. Ziel ist nicht primär Gewichtsreduktion, sondern eine messbare Verbesserung lipoproteinbezogener Risikoparameter, insbesondere des LDL-Cholesterins. Metaanalysen kontrollierter Studien zeigen, dass bei konsequenter Umsetzung LDL-Senkungen im Bereich von etwa 15-30 % realistisch erreichbar sind [1, 4, 10].

Einzuordnen ist die Portfolio-Diät als leitliniengestützte therapeutische Diät mit krankheitsbezogener Indikation, insbesondere bei Hypercholesterinämie und im Rahmen der kardiovaskulären Primär- und Sekundärprävention [6, 7].

Entstehung und wissenschaftliche Grundlagen

Die Portfolio-Diät wurde Anfang der 2000er-Jahre von David J. A. Jenkins und Mitarbeitenden entwickelt. Ausgangspunkt war die Fragestellung, in welchem Ausmaß sich lipidsenkende Effekte von Medikamenten – insbesondere Statinen – durch eine gezielte Kombination funktioneller Lebensmittel zumindest teilweise nachbilden lassen. Frühere Arbeiten hatten bereits gezeigt, dass einzelne Nahrungsbestandteile wie lösliche Ballaststoffe, Sojaprotein oder Pflanzensterole das LDL-Cholesterin moderat senken können.

Der innovative Ansatz bestand darin, diese Komponenten nicht isoliert zu betrachten, sondern systematisch zu kombinieren. Die Effekte sind klinisch relevant und liegen im Bereich moderater LDL-Senkungen.

Die wissenschaftliche Grundlage der Portfolio-Diät ist damit klar ernährungsmedizinisch und metabolisch begründet. Die Annahmen beruhen auf bekannten Mechanismen der Cholesterinresorption, -synthese und -elimination und sind durch kontrollierte Studien gut abgesichert [1].

Zielsetzung der Diät

Ziel der Portfolio-Diät ist die klinisch relevante Senkung des LDL-Cholesterins als zentraler modifizierbarer Risikofaktor für atherosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Primäre therapeutische Zielparameter sind LDL-Cholesterin, Gesamtcholesterin und Non-HDL-Cholesterin. Sekundär können Triglyceride und weitere kardiometabolische Parameter günstig beeinflusst werden. Die Diät kann als alleinige nichtmedikamentöse Therapie bei mild bis moderat erhöhtem LDL oder ergänzend zu einer medikamentösen Therapie eingesetzt werden. Die leitlinienlogische Einordnung folgt dem Schema: Indikation → strukturierte Ernährungstherapie → Laborkontrollen → individuelle Anpassung [6, 7].

Grundprinzipien

Kernprinzip der Portfolio-Diät ist die tägliche Kombination mehrerer cholesterinsenkender Lebensmittelkomponenten in wirksamer Dosierung. Entscheidend ist nicht der gelegentliche Verzehr einzelner „gesunder“ Lebensmittel, sondern deren regelmäßige, strukturierte Integration in den Alltag.

Ein zweites zentrales Prinzip ist der konsequente Ersatz gesättigter Fettsäuren durch ungesättigte Fettsäuren. Da gesättigte Fettsäuren nachweislich LDL-steigernd wirken, kann ihr Austausch einen erheblichen Teil der LDL-Senkung erklären [6].

Die Diät ist langfristig angelegt und nicht als kurzfristige Kur konzipiert.

Angestrebte Wirkmechanismen

Die Portfolio-Diät greift an mehreren zentralen Punkten des Cholesterinstoffwechsels an:

  • Pflanzensterole und -stanole reduzieren die intestinale Cholesterinresorption (Cholesterinaufnahme im Darm) durch kompetitive Hemmung der Aufnahme im Dünndarm.
  • Lösliche Ballaststoffe binden Gallensäuren, erhöhen deren Ausscheidung und zwingen die Leber zur vermehrten Neusynthese aus Cholesterin.
  • Sojaprotein und ungesättigte Fettsäuren beeinflussen die hepatische Cholesterinsynthese und verbessern die LDL-Rezeptoraktivität.
  • Nüsse tragen zusätzlich über günstige Fettsäureprofile, Phytosterole und sekundäre Pflanzenstoffe zur LDL-Senkung bei.

Durch die gleichzeitige Beeinflussung mehrerer Stoffwechselwege entstehen additive Effekte. Die zugrunde liegenden Mechanismen gelten als pathophysiologisch plausibel und sind durch kontrollierte Studien gut belegt [1, 4, 10].

Zielgruppen und Ausschlusskriterien

Geeignete Zielgruppen

  • Erwachsene mit erhöhtem LDL-Cholesterinspiegel
  • Personen mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko (Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen)
  • Patientinnen und Patienten mit Statinintoleranz oder Wunsch nach nichtmedikamentöser Therapie
  • Präventive Anwendung bei familiärer Hypercholesterinämie

Eingeschränkte Eignung

  • Kinder und Jugendliche
  • Schwangere und Stillende
  • Personen mit sehr hohem Energiebedarf

Durchführung und Ablauf der Diät

Die Umsetzung der Portfolio-Diät beginnt mit einer strukturierten Planung derjenigen Lebensmittelbestandteile, für die eine cholesterinsenkende Wirkung gut belegt ist. Ziel ist es nicht, einzelne „Superfoods“ zu konsumieren, sondern mehrere wirksame Komponenten täglich in ausreichender Menge zu kombinieren.

Im ersten Schritt werden die relevanten Inhaltsstoffe identifiziert und deren Zielmengen festgelegt. Dazu gehören insbesondere lösliche Ballaststoffe (vor allem β-Glucane), pflanzliche Sterole, hochwertiges pflanzliches Protein, ungesättigte Fettsäuren sowie der bewusste Ersatz gesättigter Fettsäuren. Diese Zielmengen sollten realistisch in den individuellen Ernährungsalltag integriert werden, zum Beispiel durch feste Mahlzeitenbausteine.

Typische Fehler zu Beginn sind eine zu geringe Aufnahme der wirksamen Bestandteile, etwa wenn Haferprodukte nur gelegentlich verzehrt werden, oder die Annahme, dass kleine Mengen einzelner Lebensmittel bereits eine starke Wirkung entfalten. Ebenso häufig ist die Überschätzung einzelner Komponenten bei gleichzeitiger Beibehaltung eines hohen Anteils gesättigter Fettsäuren, wodurch sich der Effekt deutlich abschwächt.

Eine schrittweise Umstellung hat sich bewährt. So können ballaststoffreiche Lebensmittel langsam gesteigert werden, um Magen-Darm-Beschwerden zu vermeiden.

Die Portfolio-Diät ist nicht als kurzfristige Maßnahme gedacht, sondern als langfristiges Ernährungskonzept. Regelmäßige Laborkontrollen des Lipidprofils sind sinnvoll, um den individuellen Effekt auf den LDL-Cholesterinspiegel objektiv zu erfassen und die Ernährung gegebenenfalls anzupassen. Bei bestehender medikamentöser Therapie oder erhöhtem kardiovaskulärem Risiko sollte die Umsetzung ärztlich begleitet werden.

Empfohlene Lebensmittel

  • Lösliche Ballaststoffe (β-Glucane) [6]:
    Besonders gut untersucht sind β-Glucane aus Hafer und Gerste. Sie bilden im Darm viskose Gele, binden Gallensäuren und fördern deren Ausscheidung, wodurch vermehrt Cholesterin zur Gallensäurensynthese verbraucht wird. Eine tägliche Aufnahme von etwa 3 g β-Glucanen kann das LDL-Cholesterin im Mittel um etwa 5-10 % senken. Praktisch entspricht diese Menge etwa 60-80 g Haferflocken pro Tag oder entsprechenden Haferprodukten.
    Eine übliche Portion Haferflocken in Joghurt oder Skyr liegt bei etwa 30-40 g und liefert rund 1-1,5 g β-Glucane, also etwa die Hälfte der in Studien eingesetzten Menge. Für den Portfolio-Ansatz ist daher entweder eine größere Portion oder die Ergänzung weiterer β-Glucan-reicher Lebensmittel, etwa aus Gerste oder Haferprodukten, sinnvoll.
  • Pflanzensterole und -stanole (Phytosterole) [7]:
    Pflanzensterole ähneln strukturell dem Cholesterin und verdrängen dieses bei der Aufnahme im Darm, sodass weniger Cholesterin aus der Nahrung und der Galle ins Blut gelangt. Eine tägliche Zufuhr von etwa 1,5-2 g kann das LDL-Cholesterin im Mittel um 7-12 % senken.
    Pflanzensterole kommen natürlicherweise in pflanzlichen Lebensmitteln wie Pflanzenölen, Nüssen, Samen, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten vor, werden über eine normale pflanzenbetonte Ernährung jedoch meist nur in Mengen von etwa 200-400 mg pro Tag aufgenommen. Für die in Studien beobachtete LDL-Senkung ist daher in der Regel eine gezielte Zufuhr erforderlich, die praktisch meistens nur über sterolangereicherte Lebensmittel wie Margarinen, Streichfette oder Milch- und Joghurtprodukte erreicht wird. Die Aufnahme sollte regelmäßig zu den Mahlzeiten erfolgen, um die Hemmung der Cholesterinaufnahme im Darm wirksam aufrechtzuerhalten.
  • Sojaprotein [1, 8]:
    Der regelmäßige Ersatz tierischen Proteins durch Sojaprotein (z. B. Tofu, Tempeh, Sojadrinks) kann das LDL-Cholesterin um etwa 3-5 % senken, insbesondere wenn gleichzeitig gesättigte Fettsäuren reduziert werden.
  • Nüsse [9]:
    Der tägliche Verzehr von etwa 30 g Nüssen (z. B. Mandeln oder Walnüsse) ist mit einer LDL-Senkung von etwa 5 % assoziiert. Neben dem günstigen Fettsäureprofil liefern Nüsse auch Pflanzensterole und sekundäre Pflanzenstoffe.
  • Ungesättigte Fettsäuren [5]:
    Der Ersatz gesättigter Fettsäuren durch einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren (z. B. aus Raps- oder Olivenöl) trägt wesentlich zur LDL-Senkung bei. Der Effekt ergibt sich weniger durch die absolute Menge als durch den konsequenten Austausch.

Nicht empfohlene bzw. einzuschränkende Lebensmittel

  • Gesättigte Fettsäuren:
    Gesättigte Fettsäuren erhöhen nachweislich den LDL-Cholesterinspiegel. Sie kommen vor allem in Butter, Sahne, fettem Fleisch, Wurstwaren, Käse sowie in vielen Back- und Fertigprodukten vor. Bereits eine moderate Reduktion kann das LDL-Cholesterin messbar senken.
  • Transfettsäuren:
    Industriell entstandene Transfettsäuren wirken LDL-steigernd und HDL-senkend und sollten möglichst vermieden werden. Sie finden sich vor allem in stark verarbeiteten Lebensmitteln und frittierten Produkten.
  • Stark verarbeitete Lebensmittel:
    Diese enthalten häufig ungünstige Fettzusammensetzungen, Zucker und Salz und erschweren die gezielte Steuerung der wirksamen Portfolio-Komponenten.
  • Größere Mengen cholesterinreicher Produkte:
    Zwar ist der Einfluss von Nahrungs­cholesterin geringer als der von Fettsäuren, bei erhöhtem LDL-Cholesterin kann eine Reduktion dennoch sinnvoll sein. Besonders cholesterinreiche Lebensmittel sind Innereien, Krusten- und Schalentiere, Fleisch- und Wurstwaren, fettreiche Milchprodukte. 
    Eier enthalten Cholesterin, können in moderaten Mengen (z. B. bis zu einem Ei pro Tag) bei den meisten Menschen ohne relevante LDL-Erhöhung verzehrt werden. Bei erhöhtem LDL-Cholesterin oder individueller Cholesterinempfindlichkeit ist jedoch Zurückhaltung bei sehr regelmäßigem oder hohem Konsum sinnvoll.

Praktische Tipps zur Umsetzung im Alltag

Für die praktische Umsetzung ist es hilfreich, die empfohlenen Tagesmengen der einzelnen Portfolio-Komponenten vorab konkret festzulegen und in den Wochenplan zu integrieren. Einkaufsliste und Vorratshaltung sollten gezielt auf ballaststoffreiche Getreideprodukte, Sojaprodukte, Nüsse und geeignete Fette ausgerichtet werden.

  • Lösliche Ballaststoffe können beispielsweise durch Haferflocken zum Frühstück, Gerstenbeilagen oder die Ergänzung von Flohsamenschalen in Joghurt oder pflanzlichen Alternativen aufgenommen werden.
  • Sojaprotein lässt sich in Hauptmahlzeiten integrieren, etwa durch Tofu oder Tempeh als Fleischersatz oder durch Sojadrinks in kalten und warmen Speisen.
  • Nüsse können portionsweise vorbereitet und als Snack oder Bestandteil von Mahlzeiten eingeplant werden.
  • Pflanzliche Öle eignen sich für die Zubereitung kalter und warmer Speisen.
  • Bei Pflanzensterolen ist auf die empfohlene Tagesmenge und eine gleichmäßige Verteilung über den Tag zu achten.
  • Eine regelmäßige Mahlzeitenstruktur erleichtert die Umsetzung.
  • Dokumentation der verzehrten Mengen kann insbesondere in der Anfangsphase hilfreich sein, um die Zielmengen zuverlässig zu erreichen.

Ernährungsphysiologische Bewertung

Die Portfolio-Diät ist makronährstoffbezogen ausgewogen und fettmodifiziert. Der Anteil gesättigter Fettsäuren ist reduziert, während ungesättigte Fettsäuren einen hohen Stellenwert einnehmen.

Die Ballaststoffzufuhr liegt deutlich über dem Durchschnitt westlicher Ernährungsformen und trägt wesentlich zur angestrebten Wirkung bei.

Das Protein stammt überwiegend aus pflanzlichen Quellen, insbesondere aus Soja und Nüssen, wodurch sich ein günstiges Fettsäure- und Aminosäureprofil ergibt.

Die Energiezufuhr kann je nach Lebensmittelauswahl variieren und sollte individuell angepasst werden.

Bei sachgerechter Planung ist die Versorgung mit Mikronährstoffen in der Regel ausreichend.

Eine langfristige Ausgewogenheit ist möglich, setzt jedoch Kenntnisse über Portionsgrößen, Lebensmittelauswahl und Kombinationen voraus.

Medizinische Risiken und mögliche Komplikationen

Zu den möglichen kurzfristigen Effekten zählen gastrointestinale Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl oder veränderter Stuhlgang, insbesondere bei rascher Steigerung der Ballaststoffzufuhr. Eine langsame Anpassung kann diese Effekte reduzieren.

Bei unzureichender Energiezufuhr besteht das Risiko eines unbeabsichtigten Gewichtsverlusts.

Bei Personen mit bestehender lipidsenkender Medikation sind mögliche additive Effekte auf die Lipidwerte zu berücksichtigen, weshalb eine ärztliche Verlaufskontrolle sinnvoll ist.

Ein relevantes Risiko liegt in der Annahme, dass die Portfolio-Diät bei hohem kardiovaskulärem Risiko oder manifester Erkrankung grundsätzlich eine medikamentöse Therapie ersetzen könne. In diesen Fällen ist sie als ergänzende Maßnahme einzuordnen.

Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

  • Essstörungen (z. B. Bulimia nervosa/Ess-Brech-Sucht)
  • Malnutrition (Mangelernährung)
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)

Vorteile

  • Klinisch relevante LDL-Senkung (≈ 15-30 %)
  • Gute Evidenzlage
  • Leitlinienkompatibilität
  • Medikamentensparendes Potential

Nachteile

  • Strukturierte Planung erforderlich
  • Hohe Bedeutung der Umsetzbarkeit im Alltag
  • Wirksamkeitsverlust bei unvollständiger Umsetzung

Wissenschaftliche Einordnung

Die Portfolio-Diät zählt zu den am besten untersuchten ernährungstherapeutischen Konzepten zur LDL-Senkung. Randomisierte kontrollierte Studien und Metaanalysen zeigen konsistent eine signifikante Reduktion des LDL-Cholesterins bei konsequenter Umsetzung [1].

Internationale Fachgesellschaften wie die European Society of Cardiology und die American Heart Association führen die zentralen Bausteine der Portfolio-Diät als wirksame Option der Ernährungstherapie in der kardiovaskulären Prävention [4, 5]. Die erzielbaren Effekte sind mit niedrig dosierten Statinen vergleichbar, setzen jedoch eine hohe Adhärenz und eine strukturierte Umsetzung voraus.

Fazit

Die Portfolio-Diät ist ein klar evidenzbasiertes, therapeutisches Ernährungskonzept mit hohem praktischem Nutzen für Menschen mit erhöhtem LDL-Cholesterin. Sie zeigt, dass durch die gezielte Kombination wirksamer Lebensmittelbestandteile eine LDL-Senkung in klinisch relevanter Größenordnung erreichbar ist. Voraussetzung ist eine strukturierte, langfristige Umsetzung und regelmäßige Kontrolle der Lipidwerte.

Literatur

  1. Chiavaroli L et al.: Portfolio dietary pattern and cardiovascular disease: a systematic review and meta-analysis of controlled trials. Prog Cardiovasc Dis. 2018 May-Jun;61(1):43-53. doi: 10.1016/j.pcad.2018.05.004.
  2. Glenn AJ, Lo K, Jenkins DJA et al.: Relationship Between a Plant-Based Dietary Portfolio and Risk of Cardiovascular Disease: Findings From the Women’s Health Initiative Prospective Cohort Study. J Am Heart Assoc. 2021;10(16):e021515. doi: 10.1161/JAHA.121.021515.
  3. Kahleova H, Levin S, Barnard ND: Vegetarian Dietary Patterns and Cardiovascular Disease. Prog Cardiovasc Dis. 2018 May-Jun;61(1):54-61. doi: 10.1016/j.pcad.2018.05.002.
  4. Arnett DK, Blumenthal RS, Albert MA, Buroker AB, Goldberger ZD, Hahn EJ: 2019 ACC/AHA Guideline on the Primary Prevention of Cardiovascular Disease: A Report of the American College of Cardiology/American Heart Association Task Force on Clinical Practice Guidelines. Circulation Volume 140, Number 11. doi: 10.1161/CIR.0000000000000678.
  5. Visseren FLJ, Mach F, Smulders YM, Carballo D, Koskinas KC, Bäck M et al.: 2021 ESC Guidelines on cardiovascular disease prevention in clinical practice: Developed by the Task Force for cardiovascular disease prevention in clinical practice with representatives of the European Society of Cardiology and 12 medical societies With the special contribution of the European Association of Preventive Cardiology (EAPC). European Heart Journal, Volume 43, Issue 42, 7 November 2022, Page 4468. doi: 10.1093/eurheartj/ehac458.
  6. Whitehead A, Beck EJ, Tosh S, Wolever TMS: Cholesterol-lowering effects of oat β-glucan: a meta-analysis of randomized controlled trials. Am J Clin Nutr. 2014 Dec;100(6):1413-21. doi: 10.3945/ajcn.114.086108.
  7. Ras RT, Geleijnse JM, Trautwein EA: LDL-cholesterol-lowering effect of plant sterols and stanols across different dose ranges: a meta-analysis of randomised controlled studies. Br J Nutr. 2014 Jul 28;112(2):214-9. doi: 10.1017/S0007114514000750.
  8. Tokede OA, Onabanjo TA, Yansane A, Gaziano JM, Djoussé L: Soya products and serum lipids: a meta-analysis of randomised controlled trials. Br J Nutr. 2015 Sep 28;114(6):831-43. doi: 10.1017/S0007114515002603.
  9. Del Gobbo LC, Falk MC, Feldman R, Lewis K, Mozaffarian D: Effects of tree nuts on blood lipids, apolipoproteins, and blood pressure: systematic review, meta-analysis, and dose-response of 61 controlled intervention trials. Am J Clin Nutr. 2015 Dec;102(6):1347-56. doi: 10.3945/ajcn.115.110965.
  10. Banach M, Patti AM, Giglio RV: The Role of Nutraceuticals in Statin Intolerant Patients. J Am Coll Cardiol. 2018 Jul 3;72(1):96-118. doi: 10.1016/j.jacc.2018.04.040.