Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Metaphylaxe bei Ammoniumuratsteinen
Nierensteine (Nephrolithiasis)

Therapieziel

Vermeidung von Steinrezidiven (Wiederauftreten von Harnsteinen)

Therapieempfehlungen

Hinweis: Das Bildungsoptimum der Ammoniumsuratsteine liegt im Gegensatz zu den Harnsäuresteinen eher im neutralen Bereich (pH > 6,5).

Reduktion der Risikofaktoren

  • Verhaltensbedingte Risikofaktoren
    • Dehydrierung (Austrocknung des Körpers durch Flüssigkeitsverlust oder mangelnde Flüssigkeitsaufnahme)
    • Malnutrition (Fehlernährung)
  • Krankheitsbedingte Risikofaktoren
    • Chronische Diarrhoe (Durchfall)
    • Malabsorptionssyndrome (Erkrankungen, die durch eine gestörte Aufnahme von Substraten aus dem Darm entstehen) 
    • Harnwegsinfektionen (HWI)
  • Medikamente
    • Laxantienabusus (Missbrauch von Abführmitteln) mit begleitender hyperchlorämer metabolischer Azidose

Ernährungstherapie

  • Flüssigkeitszufuhr 2,5-3 l/Tag

Wirkstoffe bzw. Maßnahmen der Metaphylaxe

  • Komplette Entfernung der Infektsteinmasse aus dem Hohlsystem (soweit vorhanden)
  • Behandlung des Harnwegsinfektes mit einem ausgetesteten Antibiotikum (Resistogramm!)
  • L-Methionin bzw. Ammoniumchlorid zur Urinansäuerung (Einstellung eines aziden Urin-pH-Wertes zwischen 5,8-6,2)
  • Eine Hyperurikosurie (vermehrte Ausscheidung von Harnsäure mit dem Urin) wird mit Allopurinol (Arzneistoff zur Behandlung der chronischen Gicht) therapiert.
     
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