Fieber – Medikamentöse Therapie
Therapieziele
- Verbesserung des Allgemeinbefindens: Linderung fieberbedingter Beschwerden und begleitender Schmerzen; eine Normalisierung der Körpertemperatur ist nicht erforderlich.
- Sicherung der Flüssigkeitsversorgung: Vermeidung bzw. Behandlung einer Dehydratation (Flüssigkeitsmangel).
- Behandlung der Ursache: Erkennen behandlungsbedürftiger Erkrankungen; Antipyretika ersetzen keine kausale Therapie (Behandlung der Krankheitsursache).
- Vermeidung unnötiger Arzneimittelexposition: Niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten erforderlichen Zeitraum. Eine routinemäßige Antipyrese (Fiebersenkung) verhindert weder zuverlässig Fieberkrämpfe (durch Fieber ausgelöste Krampfanfälle) noch nachweislich schwere Komplikationen [3, LL1, LL2].
Therapieempfehlungen
Die nachfolgenden Empfehlungen betreffen die symptomatische Behandlung (Behandlung der Beschwerden) von Fieber. Die S3-Leitlinie zum Fiebermanagement bei Kindern und Jugendlichen gilt für akut auftretendes Fieber bei ansonsten gesunden Kindern und Jugendlichen im ambulanten Setting [LL1].
- Indikationsstellung: Antipyretika bei belastenden Beschwerden einsetzen; die Temperaturhöhe allein begründet keine routinemäßige Behandlung.
- Flüssigkeitsversorgung: Regelmäßig Flüssigkeit anbieten; bei relevanten Verlusten ggf. orale Rehydratationslösung (Trinklösung zum Ausgleich von Flüssigkeits- und Salzverlusten). Bei Kreislaufinstabilität (unzureichender oder gefährdeter Kreislauffunktion), schwerer Dehydratation oder unmöglicher enteraler Flüssigkeitszufuhr (Flüssigkeitsgabe über den Magen-Darm-Trakt) ist eine ärztlich überwachte parenterale Rehydratation (Flüssigkeitsgabe unter Umgehung des Magen-Darm-Trakts, z. B. über eine Infusion) erforderlich; siehe Dehydratation/Pharmakotherapie.
- Kausale Therapie: Fieber allein ist keine Indikation für Antibiotika. Eine antimikrobielle Behandlung (Behandlung gegen Krankheitserreger) richtet sich nach der vermuteten bzw. gesicherten Infektion [LL1].
- Verlaufskontrolle: Eine Entfieberung nach Antipyretikagabe schließt eine schwere Erkrankung nicht aus und erlaubt keine Unterscheidung zwischen viraler und bakterieller Infektion [LL1, LL2].
Fieber bei Erwachsenen
- Bedarfsorientierte Antipyrese: Paracetamol oder Ibuprofen bei ausgeprägtem Krankheitsgefühl bzw. begleitenden Schmerzen und fehlenden Kontraindikationen (Gegenanzeigen). Ein allgemeingültiger Behandlungsbeginn ab 39,0 °C ist nicht evidenzbasiert.
- Erwartbarer Nutzen: Symptomlinderung; ein Mortalitätsvorteil (Verringerung der Sterblichkeit) oder eine Verminderung schwerwiegender unerwünschter Ereignisse durch routinemäßige Fieberbehandlung ist nicht nachgewiesen [3].
- Reservebehandlung: Metamizol bei hohem Fieber, das auf andere Maßnahmen nicht anspricht; keine routinemäßige Erstlinientherapie [FI4].
- Besondere Risikosituationen: Bei Immunsuppression (Unterdrückung der körpereigenen Abwehr), Neutropenie (Mangel an bestimmten weißen Blutkörperchen), Kreislaufinstabilität oder Verdacht auf Sepsis (lebensbedrohliche Organfunktionsstörung durch eine fehlregulierte Reaktion des Körpers auf eine Infektion) hat die unverzügliche Ursachenabklärung und kausale Behandlung Vorrang.
Die Evidenz zur Fieberbehandlung bei Erwachsenen stammt überwiegend aus stationären Behandlungssituationen; ihre Übertragbarkeit auf unkomplizierte ambulante Infekte ist begrenzt [3].
Fieber bei Kindern und Jugendlichen
- Erstlinientherapie: Paracetamol oder Ibuprofen bei deutlicher Beeinträchtigung; nur so lange verabreichen, wie die Beschwerden anhalten. Keine automatische Behandlung über 24 Stunden und keine Dosiserhöhung allein wegen fortbestehender erhöhter Temperatur [LL1, LL2].
- Wirkstoffauswahl: Alter, Körpergewicht, Hydratation (Flüssigkeitsversorgung des Körpers), Begleiterkrankungen und Zulassung des konkreten Präparats berücksichtigen. Bei Dehydratation Ibuprofen vermeiden [FI2].
- Kombination bzw. alternierende Gabe: Keine routinemäßige gleichzeitige Gabe. Bei fortbestehender Beeinträchtigung kann nach ärztlicher Rücksprache ein Wechsel oder ausnahmsweise eine alternierende Gabe erwogen werden; korrekte Dosierungen und Einnahmeabstände müssen sichergestellt sein [LL1, LL2].
- Fieberkrämpfe: Antipyretika nicht zur routinemäßigen Prophylaxe einsetzen; siehe Fieberkrampf/Pharmakotherapie [LL2].
- Acetylsalicylsäure: Bei fieberhaften Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen wegen des Reye-Syndrom-Risikos (Risiko einer seltenen, schweren Erkrankung mit Schädigung von Gehirn und Leber) nicht zur routinemäßigen Antipyrese einsetzen [LL1, FI5].
- Dringliche Abklärung: Säuglinge unter 3 Monaten mit einer Temperatur ≥ 38,0 °C müssen unverzüglich ärztlich beurteilt werden. Auch Bewusstseinsstörung (Beeinträchtigung von Wachheit oder Wahrnehmung), Atemnot, nicht wegdrückbare Hautblutungen oder deutliche Kreislaufbeeinträchtigung erfordern eine dringliche Abklärung [LL2].
Die Behandlung richtet sich nach der Beeinträchtigung des Kindes und der klinischen Gesamtsituation [LL1, LL2].
Wirkstoffe (Hauptindikation)
Die Dosierungen gelten für die kurzzeitige Anwendung. Alters- und Gewichtsgrenzen, Konzentration, Darreichungsform und Höchstdosen der jeweiligen Fachinformation sind verbindlich. Alle paracetamol- bzw. ibuprofenhaltigen Präparate müssen bei der Berechnung der Tagesgesamtdosis berücksichtigt werden.
Nichtsaure Nichtopioidanalgetika – Paracetamol
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Paracetamol | Bei niedrigem Körpergewicht, Lebererkrankung, chronischem Alkoholkonsum, Mangelernährung oder Dehydratation Tageshöchstdosis reduzieren; bei Niereninsuffizienz (eingeschränkter Nierenfunktion) ggf. Einnahmeabstand verlängern. Die Höchstdosis ist keine Zieldosis [FI1]. |
- Wirkweise: Überwiegend zentrale Beeinflussung der Prostaglandinsynthese; analgetisch (schmerzlindernd) und antipyretisch (fiebersenkend), kaum antiphlogistisch (entzündungshemmend).
- Indikationen: Belastendes Fieber und leichte bis mäßig starke Schmerzen; geeignete Erstlinienoption bei Kindern und Erwachsenen [FI1].
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit; schwere hepatozelluläre Insuffizienz (schwere Einschränkung der Leberzellfunktion) [FI1].
- Nebenwirkungen: Insbesondere dosisabhängige Hepatotoxizität (Leberschädigung) bei Überdosierung; selten Überempfindlichkeitsreaktionen, schwere Hautreaktionen und Blutbildveränderungen [FI1].
Dosierungs- und Sicherheitshinweise gemäß Fachinformation [FI1].
Nichtsteroidale Antirheumatika – Propionsäurederivate
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Ibuprofen | Nur bei ausreichender Hydratation. Zulassungsgrenzen variieren: Der genannte Sirup ist ab 6 Monaten und 5 kg zugelassen. Keine routinemäßige Eskalation auf antirheumatische Hochdosen zur Antipyrese [FI2, FI3]. |
| Naproxen | Keine Standardtherapie unkomplizierten Fiebers. Tumorfieber (durch eine Tumorerkrankung verursachtes Fieber) ist bei Naproxen AL keine zugelassene Indikation: Off-Label-Use. Ein Ansprechen beweist die Diagnose nicht [4, FI6]. |
- Wirkweise: Reversible Cyclooxygenasehemmung mit verminderter Prostaglandinsynthese; antipyretisch, analgetisch und antiphlogistisch.
- Indikationen: Ibuprofen: belastendes Fieber bzw. Schmerzen. Naproxen: ausgewählte Patienten mit Tumorfieber nach Ursachenabklärung [4, FI2, FI3, FI6].
- Kontraindikationen: NSAR-Überempfindlichkeit bzw. Analgetika-Asthma (durch Schmerzmittel ausgelöste asthmatische Atembeschwerden); aktive oder rezidivierende peptische Ulzera (bestehende oder wiederkehrende Geschwüre im Magen oder Zwölffingerdarm), relevante Blutungen, schwere Nieren-, Leber- oder Herzinsuffizienz (schwere Funktionsschwäche von Nieren, Leber oder Herz); drittes Schwangerschaftstrimenon (letztes Schwangerschaftsdrittel). Ibuprofen zusätzlich bei schwerer Dehydratation kontraindiziert [FI2, FI3, FI6].
- Nebenwirkungen: Gastrointestinale Beschwerden (Magen-Darm-Beschwerden), Ulzera (Geschwüre) und Blutungen; akute Nierenschädigung, Flüssigkeitsretention (Zurückhalten von Flüssigkeit im Körper), Blutdruckanstieg, Überempfindlichkeitsreaktionen und selten schwere Hautreaktionen. Bei hohen Ibuprofendosen erhöhtes kardiovaskuläres Risiko (Risiko für Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße). Keine Kombination mehrerer NSAR [FI2, FI3, FI6].
Die Unterschiede zwischen Leitlinienhöchstdosis und zugelassenen Präparatedosierungen müssen bei Ibuprofen ausdrücklich berücksichtigt werden [LL1, FI2, FI3].
Pyrazolonderivate – Metamizol
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Metamizol | Reserve bei hohem, anderweitig nicht ausreichend behandelbarem Fieber. Bei Novalgin 500 mg/ml entsprechen 20 Tropfen 500 mg; 1 Tropfen entspricht 25 mg. Diese Umrechnung gilt ausschließlich für diese Konzentration. Bei älteren bzw. geschwächten Patienten Dosisreduktion prüfen [FI4]. |
- Wirkweise: Analgetisch, antipyretisch und spasmolytisch (krampflösend); der Wirkmechanismus ist nicht vollständig geklärt.
- Indikationen: Hohes Fieber, das auf andere Maßnahmen nicht anspricht; ärztliche Indikationsstellung [FI4].
- Kontraindikationen: Frühere Agranulozytose (starker Mangel an bestimmten weißen Blutkörperchen mit erhöhtem Risiko schwerer Infektionen) durch Metamizol oder verwandte Substanzen; Knochenmarkfunktionsstörung (Störung der Blutbildung im Knochenmark) bzw. Erkrankungen des blutbildenden Systems; Analgetika-Intoleranz (Unverträglichkeit von Schmerzmitteln), Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel (angeborener Enzymmangel mit erhöhter Empfindlichkeit der roten Blutkörperchen), akute intermittierende hepatische Porphyrie (erbliche Stoffwechselkrankheit mit anfallsweisen Beschwerden durch eine gestörte Bildung des roten Blutfarbstoffs); drittes Schwangerschaftstrimenon [FI4].
- Nebenwirkungen: Potenziell lebensbedrohliche Agranulozytose, Anaphylaxie (schwere allergische Sofortreaktion), Hypotonie (niedriger Blutdruck), schwere Hautreaktionen und arzneimittelbedingte Leberschädigung [FI4].
Dosierung und Indikationsbegrenzung gemäß Fachinformation [FI4].
- Agranulozytose: Sie kann dosisunabhängig während der Behandlung oder kurz danach auftreten, auch nach früher problemloser Anwendung. Bei neuem bzw. anhaltendem Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen oder schmerzhaften Schleimhautveränderungen Metamizol sofort absetzen und unverzüglich ein Blutbild einschließlich Differentialblutbild veranlassen; nicht auf das Ergebnis warten, bevor die Behandlung beendet wird [B1].
- Maskierung: Die Anwendung gegen Fieber und eine gleichzeitige Antibiotikatherapie können Warnsymptome verdecken. Routinemäßige Blutbildkontrollen bei symptomfreien Patienten werden zur Früherkennung nicht empfohlen; entscheidend sind Aufklärung und sofortige symptombezogene Diagnostik [B1].
Aktuelle europäische Sicherheitsmaßnahmen zu Metamizol [B1].
Nichtsteroidale Antirheumatika – Salicylate
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Acetylsalicylsäure | Keine bevorzugte Option zur routinemäßigen Antipyrese. Bei fieberhaften Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen vermeiden; Reye-Syndrom-Risiko. Erhöhte Blutungsneigung durch irreversible Thrombozytenhemmung [FI5]. |
- Wirkweise: Irreversible Cyclooxygenasehemmung; antipyretisch und analgetisch, zusätzlich Thrombozytenaggregationshemmung.
- Indikationen: Zugelassen zur symptomatischen Behandlung von Schmerzen und Fieber; bei Erwachsenen nur nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung [FI5].
- Kontraindikationen: Salicylat-/NSAR-Überempfindlichkeit, aktive gastroduodenale Ulzera (bestehende Geschwüre im Magen oder Zwölffingerdarm), hämorrhagische Diathese (erhöhte Blutungsneigung), schwere Nieren-, Leber- oder Herzinsuffizienz; Methotrexat ≥ 15 mg/Woche; drittes Schwangerschaftstrimenon bei antipyretischer Dosierung [FI5].
- Nebenwirkungen: Gastrointestinale Beschwerden und Blutungen, Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Bronchospasmus (krampfartige Verengung der Atemwege), Nierenfunktionsstörungen; Tinnitus (Ohrgeräusche) und Schwindel können auf eine Überdosierung hinweisen [FI5].
Präparatespezifische Dosierungen und Gegenanzeigen gemäß Fachinformation [FI5].
Weitere Hinweise
- Vergleich Ibuprofen und Paracetamol: Die Metaanalyse bei Kindern unter 2 Jahren zeigte für Ibuprofen kurzfristig etwas stärkere Temperatur- und Schmerzreduktionen. Daraus ergibt sich keine generelle Überlegenheit für jedes Kind; Zulassungsgrenzen und individuelle Risiken bleiben entscheidend [1].
- Duale Therapie: Die Netzwerk-Metaanalyse 2024 fand Vorteile kombinierter bzw. alternierender Behandlung für kurzfristige Temperaturendpunkte. Ein ausreichend belegter zusätzlicher Nutzen für das Wohlbefinden oder die Vermeidung von Komplikationen lässt sich daraus nicht ableiten; keine Empfehlung zur routinemäßigen dualen Therapie [2, LL1, LL2].
- Schwangerschaft: Bei notwendiger Antipyrese Paracetamol nach individueller Abwägung in der niedrigsten wirksamen Dosis und möglichst kurz anwenden. NSAR ab der 20. Schwangerschaftswoche nur bei zwingender Indikation; im dritten Trimenon kontraindiziert [FI1, FI3, FI6].
- Anhaltende Beschwerden: Bei Verschlechterung oder mehr als 3 Tagen erforderlicher Antipyretikagabe erneute ärztliche Beurteilung; bei Warnzeichen früher [FI1, FI2, FI3].
Die beiden vorhandenen Metaanalysen wurden mit korrigierten bibliografischen Angaben erhalten [1, 2].
Tumorfieber
- Ausschlussdiagnose: Bei Tumorpatienten zunächst insbesondere Infektionen, Arzneimittelreaktionen, Transfusionsreaktionen (Reaktionen auf die Übertragung von Blut oder Blutbestandteilen) und thromboembolische Ursachen (Ursachen durch Blutgerinnsel, die Gefäße verstopfen) prüfen. Fieberdauer oder Temperaturmuster sind nicht beweisend.
- Behandlung: Wenn möglich kausale Tumortherapie; ergänzend symptomatische Antipyrese und bedarfsgerechte Flüssigkeitszufuhr. Naproxen kann nach Risikoabwägung eingesetzt werden [4].
- Naproxen-Test: Eine rasche Entfieberung unter z. B. 250 mg zweimal täglich kann Tumorfieber unterstützen, beweist es jedoch nicht und schließt eine Infektion nicht aus. Die Evidenz beruht überwiegend auf kleinen Beobachtungsstudien [4].
- Glucocorticoide: Keine routinemäßige empirische Behandlung allein aufgrund vermuteten Tumorfiebers; Einsatz nur bei zusätzlicher onkologischer bzw. palliativer Indikation (Behandlungsgrund im Rahmen der Krebstherapie bzw. einer auf Beschwerdelinderung ausgerichteten Versorgung).
Das Ansprechen auf Naproxen ist als ergänzender klinischer Hinweis und symptomatischer Behandlungserfolg einzuordnen [4].
Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)
Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für das Immunsystem sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Folsäure, Biotin)
- Spurenelemente (Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink)
- Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA))
- Sekundäre Pflanzenstoffe (Beta-Carotin, Flavonoide (Citrusfrüchte), Lycopin (Tomaten), Proanthocyanidine (Cranberrys), Polyphenole)
- Weitere Vitalstoffe (probiotische Kulturen: Laktobazillen, Bifidobakterien)
Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.
Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.
Abkürzungen
- AWMF: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
- B: Kennzeichnung einer behördlichen Sicherheitsinformation
- bzw.: beziehungsweise
- °C: Grad Celsius
- DHA: Docosahexaensäure
- EPA: Eicosapentaensäure
- FI: Fachinformation
- ggf.: gegebenenfalls
- IBU: Bestandteil des Präparatenamens für Ibuprofen
- LL: Leitlinie
- mg: Milligramm
- ml: Milliliter
- NG: NICE Guideline, Leitlinie des National Institute for Health and Care Excellence
- NICE: National Institute for Health and Care Excellence, britisches Institut für Qualität im Gesundheitswesen
- NSAR: Nichtsteroidale Antirheumatika
- S3: Leitlinienklasse mit systematischer Auswertung der wissenschaftlichen Erkenntnisse und strukturierter Konsensfindung
- z. B.: zum Beispiel
Literatur
- Tan E et al.: Comparison of Acetaminophen (Paracetamol) With Ibuprofen for Treatment of Fever or Pain in Children Younger Than 2 Years: A Systematic Review and Meta-analysis. JAMA Network Open 2020;3(10):e2022398. doi:10.1001/jamanetworkopen.2020.22398
- De la Cruz-Mena JE et al.: Short-term Dual Therapy or Mono Therapy With Acetaminophen and Ibuprofen for Fever: A Network Meta-Analysis. Pediatrics 2024;154(4):e2023065390. doi:10.1542/peds.2023-065390
- Holgersson J et al.: Fever therapy in febrile adults: systematic review with meta-analyses and trial sequential analyses. BMJ 2022;378:e069620. doi:10.1136/bmj-2021-069620
- Zhang H et al.: Naproxen for the treatment of neoplastic fever: A PRISMA-compliant systematic review and meta-analysis. Medicine (Baltimore) 2019;98(22):e15840. doi:10.1097/MD.0000000000015840
Leitlinien
- S3-Leitlinie: Fiebermanagement bei Kindern und Jugendlichen – Versorgung von akut auftretendem Fieber bei ansonsten gesunden Kindern und Jugendlichen im ambulanten Setting. (AWMF-Registernummer: 027-074), Mai 2025, Version 1.0. Langfassung [LL1]
- National Institute for Health and Care Excellence: Fever in under 5s: assessment and initial management. NICE Guideline NG143, November 2019, aktualisiert November 2021. Empfehlungen [LL2]
Behördliche Sicherheitsinformationen
- European Medicines Agency: Metamizole-containing medicinal products – Maßnahmen zur Minimierung schwerwiegender Folgen einer Agranulozytose; europäisches Risikobewertungsverfahren 2024, verbindliche Entscheidung der Europäischen Kommission vom 22. November 2024. Sicherheitsinformationen und Verfahrensunterlagen [B1]
Fachinformationen
- ratiopharm: Paracetamol-ratiopharm 500 mg Tabletten. Fachinformation, Stand Dezember 2024 [FI1]
- AbZ-Pharma: Ibuprofen AbZ 20 mg/ml Sirup. Fachinformation [FI2]
- ratiopharm: IBU-ratiopharm 400 mg akut Schmerztabletten. Produktinformation mit Fachinformation [FI3]
- Novalgin Tropfen, 500 mg/ml. Fachinformation, Stand November 2024 [FI4]
- Bayer: Aspirin 500 mg überzogene Tabletten. Fachinformation [FI5]
- ALIUD PHARMA: Naproxen AL 250 und Naproxen AL 500. Fachinformation, Stand August 2024 [FI6]