www.dgf-tv.de
Prävention
Bluthochdruck - arterielle Hypertonie

Zur Prävention der primären Hypertonie muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden

Modifizierbare, das heißt beeinflussbare Risikofaktoren

  • Adipositas (Übergewicht)
  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • Körperliche Inaktivität
  • Stress
  • Übermäßiger Lakritzekonsum

Behandelbare Erkrankungen

  • Diabetes mellitus
  • Dyslipidämie (Fettstoffwechselstörungen)

Zur Prävention der sekundären Hypertonie muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden

Behandelbare Erkrankungen

  • Glomerulonephritis – Nierenerkrankung, mit Entzündung der Nierenfilterchen (Glomeruli)
  • Diabetische Nephropathie – Nierenschäden durch Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) verursacht
  • Analgetika-Nephropathie – Nierenschäden nach überdosierter Einnahme von Schmerzmitteln
  • Zystennieren – abgekapselte Flüssigkeitsansammlungen in den Nieren
  • Niereninfarkt – Nierenschäden aufgrund von Durchblutungsstörungen
  • Chronische Pyelonephritis – Nieren-Nierenbecken-Entzündung
  • Nierenarterienstenose – Verengung der Nierenarterie
  • Aortenisthmusstenose – Einengung der Aorta (der Körperhauptschlagader) im Bereich des Aortenbogens
  • Conn-Syndrom – primäre Hyperaldosteronismus) gehört in seiner klassischen (hypokaliämen) Form mit einer Häufigkeit von etwa 1% zu den selteneren Ursachen des Bluthochdrucks; bis zu 10% der Patienten mit Hypertonus haben allerdings einen normokaliämischen (normales Kalium) Hyperaldosteronismus [1]
  • Phäochromozytom – meist gutartiger Tumor, der überwiegend von der Nebenniere ausgeht und zu Bluthochdruckkrisen führen kann
  • Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)
  • Cushing-Syndrom – Nierenrindenüberfunktion mit erhöhten Kortisolwerten
  • Akromegalie – hormonell bedingte Vergrößerung der Körperenden wie Händen und Füßen
  • Myxödem – Wassereinlagerungen im Fettgewebe, vor allem im Rahmen einer Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion)
  • Polyneuropathie – Erkrankung des peripheren Nervensystems mit Störungen der Sensibilität (Missempfindungen etc.)
  • Erhöhter Hirndruck
  • Durchtrennung des Rückenmarks
  • Polyzythämia verakrankhafte Vermehrung von Blutzellen (insbesondere betroffen sind Erythrozyten, in geringerem Maße auch Thrombozyten und Leukozyten); stechender Juckreiz nach Kontakt mit Wasser (aquagener Pruritus)
  • Polyarteriitis nodosa – Autoimmunerkrankung, mit Entzündung von Blutgefäßen (Arterien)

Medikamenteneinnahme so weit wie möglich reduzieren

  • Antikonzeptiva (Verhütungsmittel)
  • Sympathomimetika – Medikamente, die das vegetative Nervensystem beeinflussen
  • Antirheumatika – Medikamente gegen rheumatische Erkrankungen
  • Ciclosporin – Medikament zur Immunsuppression (Unterdrückung des Immunsystems) nach Organtransplantationen
Literatur
  1. Reincke, Martin; Seiler, Lysann; Rump, Lars C
    Normokaliämischer primärer Hyperaldosteronismus
    Deutsches Ärzteblatt 100, Ausgabe 4 vom 24.01.2003, Seite A-184 / B-169 / C-165
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
Suchen im
Gesundheits-Lexikon

 
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
 
Anzeige EU-CELL Vitalstoffe - Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe und vieles mehr - Ein Geschenk für das Leben
ArztOnline.jpg
 
 
DocMedicus                          
Gesundheitsportal

Unsere Partner