Zur Prävention der primären Hypertonie muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden
Modifizierbare, das heißt beeinflussbare Risikofaktoren
- Adipositas (Übergewicht)
- Übermäßiger Alkoholkonsum
- Rauchen
- Körperliche Inaktivität
- Stress
- Übermäßiger Lakritzekonsum
Behandelbare Erkrankungen
- Diabetes mellitus
- Dyslipidämie (Fettstoffwechselstörungen)
Zur Prävention der sekundären Hypertonie muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden
Behandelbare Erkrankungen
- Glomerulonephritis – Nierenerkrankung, mit Entzündung der Nierenfilterchen (Glomeruli)
- Diabetische Nephropathie – Nierenschäden durch Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) verursacht
- Analgetika-Nephropathie – Nierenschäden nach überdosierter Einnahme von Schmerzmitteln
- Zystennieren – abgekapselte Flüssigkeitsansammlungen in den Nieren
- Niereninfarkt – Nierenschäden aufgrund von Durchblutungsstörungen
- Chronische Pyelonephritis – Nieren-Nierenbecken-Entzündung
- Nierenarterienstenose – Verengung der Nierenarterie
- Aortenisthmusstenose – Einengung der Aorta (der Körperhauptschlagader) im Bereich des Aortenbogens
- Conn-Syndrom – primäre Hyperaldosteronismus) gehört in seiner klassischen (hypokaliämen) Form mit einer Häufigkeit von etwa 1% zu den selteneren Ursachen des Bluthochdrucks; bis zu 10% der Patienten mit Hypertonus haben allerdings einen normokaliämischen (normales Kalium) Hyperaldosteronismus [1]
- Phäochromozytom – meist gutartiger Tumor, der überwiegend von der Nebenniere ausgeht und zu Bluthochdruckkrisen führen kann
- Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)
- Cushing-Syndrom – Nierenrindenüberfunktion mit erhöhten Kortisolwerten
- Akromegalie – hormonell bedingte Vergrößerung der Körperenden wie Händen und Füßen
- Myxödem – Wassereinlagerungen im Fettgewebe, vor allem im Rahmen einer Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion)
- Polyneuropathie – Erkrankung des peripheren Nervensystems mit Störungen der Sensibilität (Missempfindungen etc.)
- Erhöhter Hirndruck
- Durchtrennung des Rückenmarks
- Polyzythämia vera – krankhafte Vermehrung von Blutzellen (insbesondere betroffen sind Erythrozyten, in geringerem Maße auch Thrombozyten und Leukozyten); stechender Juckreiz nach Kontakt mit Wasser (aquagener Pruritus)
- Polyarteriitis nodosa – Autoimmunerkrankung, mit Entzündung von Blutgefäßen (Arterien)
Medikamenteneinnahme so weit wie möglich reduzieren
- Antikonzeptiva (Verhütungsmittel)
- Sympathomimetika – Medikamente, die das vegetative Nervensystem beeinflussen
- Antirheumatika – Medikamente gegen rheumatische Erkrankungen
- Ciclosporin – Medikament zur Immunsuppression (Unterdrückung des Immunsystems) nach Organtransplantationen
- Reincke, Martin; Seiler, Lysann; Rump, Lars C
Normokaliämischer primärer Hyperaldosteronismus
Deutsches Ärzteblatt 100, Ausgabe 4 vom 24.01.2003, Seite A-184 / B-169 / C-165












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