Einleitung
Sonnenbrand (Dermatitis solaris)

Die Dermatitis solaris (Synonyme: Erythema solare, Erythema solaris, Dermatitis photoelectrica) bezeichnet den Sonnenbrand und kann nach ICD-10 in die folgenden Formen unterschieden werden:

  • Dermatitis solaris acuta 1. Grades (ICD-10-GM Version 2014 L55.0)
  • Dermatitis solaris acuta 2. Grades (L55.1)
  • Dermatitis solaris acuta 3. Grades (L55.2)
  • Sonstige Dermatitis solaris acuta (L55.8)
  • Dermatitis solaris acuta, nicht näher bezeichnet (L55.9)

Geschlechterverhältnis: ausgeglichen

Häufigkeitsgipfel: keine Angaben

Verlauf und Prognose: Ein Sonnenbrand zeigt sich als Erythem (flächenhafte Hautrötung), die durch eine übermäßige UV-B-Bestrahlung ausgelöst wird. Innerhalb einiger Stunden kann ein Sonnenbrand zu akuten Komplikationen wie Blasenbildung, Ödemen (Schwellungen) und erhöhter Temperatur führen. Die Symptomatik tritt in der Regel innerhalb von sechs Stunden nach Strahleneinwirkung auf und hat ihren Höhepunkt nach 12 bis 24 Stunden.
Ein Sonnenbrand heilt in der Regel nach ein bis zwei Wochen ab. Er ist ein Risikofaktor für Hautalterung und die Entstehung von Hautkrebsvorstufen (aktinische Keratose, eine Präkanzerose; Risikofaktor für ein Plattenepithelkarzinom) und Plattenepithelkarzinom der Haut, Basaliom (Basalzellkarzinom; 10-mal häufiger als das Melanom), Melanom).


     
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