Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Weitere Therapie
Panikstörungen

Allgemeine Maßnahmen

  • Im Falle einer Panikattacke: Ruhe bewahren! Lassen Sie sich weder von der Angst des Betroffenen anstecken noch spielen sie diese herunter. Vermitteln Sie Geborgenheit und Sicherheit.
  • Überwachung des Patienten; bei akuter Suizidalität (Selbstmordgefährdung): Klinikeinweisung

Ernährungsmedizin

  • Ernährungsberatung auf der Grundlage einer Ernährungsanalyse
  • Ernährungsempfehlungen gemäß einem Mischköstler unter Berücksichtigung der vorliegenden Erkrankung. Das bedeutet u. a.:
    • täglich insgesamt 5 Portionen frisches Gemüse und Obst (≥ 400 g; 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst)
    • ein- bis zweimal pro Woche frischen Seefisch, d. h. fette Meeresfische (Omega-3-Fettsäuren) wie Lachs, Hering, Makrele
    • ballaststoffreiche Ernährung (Vollkornprodukte, Gemüse)
  • Auswahl geeigneter Lebensmittel auf Grundlage der Ernährungsanalyse
  • Siehe auch unter "Therapie mit Mikronährstoffen (Vitalstoffe)" – ggf. Einnahme eines geeigneten Nahrungsergänzungsmittels
  • Detaillierte Informationen zur Ernährungsmedizin erhalten Sie von uns.

Sportmedizin

  • Ausdauertraining (Cardiotraining)
  • Erstellung eines Fitness- bzw. Trainingsplans mit geeigneten Sportdisziplinen auf der Grundlage eines medizinischen Checks (Gesundheitscheck bzw. Sportlercheck)
  • Detaillierte Informationen zur Sportmedizin erhalten Sie von uns.

Psychotherapie

  • Wichtigster Pfeiler der Therapie der Panikstörung ist die Psychotherapie. Dabei stehen folgende Verfahren zur Verfügung:
    • Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) (Konditionierung der Patienten auf die individuellen Auslöser ihrer Panikattacken)
    • Angstbewältigung
    • Training der sozialen Kompetenz
    • Entspannungsverfahren
  • Detaillierte Informationen zur Psychosomatik (inkl. Stressmanagement) erhalten Sie von uns.

Komplementäre Behandlungsmethoden

  • Akupunktur – scheint eine geeignete Maßnahme zur Behandlung von Patienten mit chronischen Angstsymptomen zu sein, wenn andere Therapieformen nicht erfolgreich waren [1]

Organisationen und Selbsthilfegruppen

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)
    Postfach 91 01 52, D-51071 Köln
    Telefon: 0221-89920, Fax: 0221-8992300 E-Mail: poststelle@bzga.de, Internet: www.bzga.de
  • SHG Sunshine Angst/Panik/Depression, Ansprechpartner: Monika Müller
    Burgenring 25, 76870 Kandel
    Telefon/Fax: 07275-4874, E-Mail: mmuellerkandel@t-online.de
  • Selbsthilfegruppe Angst, Panik und Depression im Odenwaldkreis, Ansprechpartner: Rainer Heck
    64385 Reichelsheim
    Telefon: 06164-515571

Falls Sie sich zu weiteren möglichen Therapiemaßnahmen informieren möchten, geben Sie in die Suche des DocMedicus Gesundheitsportals die jeweilige Krankheit ein und klicken auf "Enter". Das Ergebnis der Suche ist u. a. eine Trefferliste zur Kategorie "Therapie".

Literatur

  1. Errington-Evans N: Randomised controlled trial on the use of acupuncture in adults with chronic, non-responding anxiety symptoms. Acupunct Med. 2015 Jan 16. pii: acupmed-2014-010524. doi: 10.1136/acupmed-2014-010524.  
     
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