Die Parkinson-Erkrankung ist nach dem heutigen Stand der Forschung nicht heilbar.
Sie erfordert eine dauerhafte Einnahme von Medikamenten, mit denen der Krankheitsverlauf verzögert und die Beschwerden gelindert werden können.
Beim Morbus Parkinson ist eine individuelle, das heißt auf den einzelnen Patienten abgestimmte Behandlungsstrategie erforderlich, da die Krankheit bei verschiedenen Personen unterschiedliche Symptome zeigen und auch unterschiedlich schnell voranschreiten kann.
Die medikamentöse Therapie basiert auf der Dopaminsubstitution mit Levodopa (L-Dopa). Dieses Medikament ist eine Vorstufe des Dopamin und wird im Gehirn in dieses umgewandelt. Dadurch wird der Mangel an körpereigenem Dopamin ausgeglichen.
Dieses wird in Europa und den USA standardmäßig mit einem Decarboxylasehemmer kombiniert um zu verhindern, dass das Levodopa gleich nach der Einnahme im Darm zu Dopamin umgewandelt wird.
Gleichzeitig können zusätzlich folgende Medikamente – je nach Indikation – verabreicht werden
- Dopaminagonisten
- COMT-Hemmer (Catechol-O-Methyltransferase-Hemmer)
- Selegilin
- Amantadin
- Anticholinergika
- Monoaminooxidasehemmer
- Glutamatantagonisten













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