Erkrankungen
- Amyloidopathien – Ablagerung bestimmter Eiweißkörperchen, die in fast allen Organen möglich ist
- Chédiak-Higashi-Krankheit – sehr seltene Stoffwechselerkrankung, die vor allem zu Pigmentmangel und rezidivierenden Infektionen führt
- Chorea Huntington – genetisch bedingte neurologische Erkrankung, die zu überschießenden Bewegungen und psychiatrischen Symptomen führt
- Dementia pugilistica – Demenz, die durch wiederholte Schädelhirntraumata (Verletzungen) bedingt ist
- Dystonie-Parkinsonismus
- Essentieller Tremor – genetisch bedingtes Zittern der Hände in Ruhe
- Familiär bedingte Form des Parkinsonismus
- Frontotemporale Demenz (Stirnhirndemenz) – führt zu früh auftretenden Verhaltensauffälligkeiten
- Gerstmann-Sträussler-Scheinker-Syndrom – genetisch bedingte neurologische Erkrankung mit Ataxie (Gangstörungen) und zunehmender Demenz
- Hallervorden-Spatz-Syndrom – genetisch bedingte tödlich verlaufende neurologische Erkrankung mit motorischen und psychiatrischen Störungen
- Hirntumore
- Hypoparathyreoidismus (Nebenschilddrüsenunterfunktion)
- Idiopathisch (unbekannte) bedingte Form des Parkinsonismus
- Katatonie – psychiatrische Erkrankung mit Einschränkung der Bewegung
- Kortikobasale Degeneration – Abbau von Gewebe bestimmter Hirnareale
- Lewy-Körperchen-Demenz – Demenz mit speziellem histologischen Bild
- Morbus Wilson (Kupferspeicherkrankheit)
- Multiinfarktdemenz – Demenz, die nach mehreren Schlaganfällen auftreten kann
- Non-Wilson hepatolentikuläre Degeneration – Veränderungen, die denen eines Morbus Wilson (Kupferspeicherkrankheit) ähnlich sind
- Normaldruckhydrozephalus – spezielle Form des Wasserkopfes
- Postenzephalitischer Parkinson – nach einer Entzündung des Gehirns aufgetretener Parkinsonismus
- Progressive supranukleäre Lähmung – schwerwiegende neurologische Erkrankung
- Spinozerebelläre Ataxie – Gangstörungen aufgrund von Rückenmarks- und Kleinhirnschäden
- Syphilis (Lues) – sexuell übertragbare Infektionserkrankung
- Vaskulärer Parkinsonismus – aufgrund von Gefäßveränderungen entstandener Parkinsonismus
- Zerebralparese – Schädigung des zentralen Nervensystems meist während der Geburt oder im Neugeborenenalter
Medikamente
- Antiemetika – Medikamente wie Metoclopramid (MCP), die gegen Übelkeit und Erbrechen eingesetzt werden
- Alpha-Methyldopa – Antihypertensivum (Medikament gegen Bluthochdruck)
- Atypische Neuroleptika – Medikamente wie Risperidon, die bei psychiatrischen Erkrankungen wie der Schizophrenie eingesetzt werden und weniger Parkinson ähnliche Nebenwirkungen erzeugen wie die klassischen Neuroleptika
- Cinnarizin, Flunarizin – Kalziumantagonisten (Medikamente, die bei Durchblutungsstörungen von Armen und Beinen eingesetzt wurden; sind nicht mehr in Deutschland erhältlich)
- Klassische Neuroleptika – Medikamente wie Haloperidol, die bei psychiatrischen Erkrankungen eingesetzt werden
- Reserpin – Antihypertensivum (Medikament gegen Bluthochdruck); wurde früher als Neuroleptikum eingesetzt
- Lithium – Medikament, welches bei bipolarer Erkrankung (manisch-depressive Erkrankung) zur Phasenprophylaxe eingesetzt wird
- Selektive Serotonin Wiederaufnahme Hemmer (SSRI) – Medikamente wie Fluoxetin oder Citalopram, die bei der Therapie der Depression eingesetzt werden
- Valproinsäure – Antikonvulsivum (Medikament, das bei der Epilepsie eingesetzt wird)
Intoxikationen – Vergiftungen mit
- Cobald
- Disulfiram
- Kohlendisulfid
- Kohlenmonoxid
- Mangan
- Methylalkohol (Methanol)
- MPTP (1-Methyl-1-4-Phenyl-1,2,3,6-Tetrahydropyridin)
- Zyanid












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