Zur Prävention der ADHS muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden.
Modifizierbare, das heißt beeinflussbare Risikofaktoren
- Rauchen während der Schwangerschaft
- Genuss von Alkohol oder Beruhigungsmitteln (vor allem Benzodiazepine) während der Schwangerschaft
- Psychosoziale Belastungen des Kindes wie beispielsweise Vernachlässigung
- Defizit an ungesättigten Fettsäuren und an Zink (beides konnte noch nicht eindeutig belegt werden)
Behandelbare Erkrankungen
- Epilepsie – rezidivierende (wiederkehrende) Krampfanfälle
- Erkrankungen der ZNS (zentrales Nervensystem; Gehirn und Rückenmark)
- Hyperthyreose – Schilddrüsenüberfunktion
- Infektionen während der Schwangerschaft
- Komplikationen in der Schwangerschaft oder bei der Geburt
- Neurodermitis (es wird vermutet, dass ein Zusammenhang zwischen den beiden Erkrankungen besteht)
- Schädelhirntrauma – Verletzung des Kopfes und des Gehirns
- ZNS-Verletzungen
- Zwangsstörungen












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