Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Körperliche Untersuchung
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

Eine umfassende klinische Untersuchung ist die Grundlage für die Auswahl der weiteren diagnostischen Schritte:

  • Allgemeine körperliche Untersuchung – inklusive Blutdruck, Puls, Körpergewicht, Körpergröße; des Weiteren:
    • Inspektion (Betrachtung)
      • Haut und Schleimhäute
    • Inspektion und Palpation (Abtasten) der Schilddrüse [wg. möglicher Ursache: Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)]
    • Auskultation (Abhören) des Herzens
    • Auskultation der Lunge
    • Palpation des Abdomens (Bauch) (Druckschmerz?, Klopfschmerz?, Hustenschmerz?, Abwehrspannung?, Bruchpforten?, Nierenlagerklopfschmerz?)
  • Neurologische Untersuchung – inklusive Auslösen von Reflexen, Untersuchung von Sensibilität und Motorik etc. [wg. möglicher Ursachen:
    • Epilepsie (rezidivierende (wiederkehrende) Krampfanfälle)
    • Erkrankungen des ZNS (zentrales Nervensystem; Gehirn und Rückenmark)
    • Schädelhirntrauma (SHT; Verletzung des Kopfes und des Gehirns)
    • ZNS-Verletzungen]
    [wg. Differentialdiagnosen:
    • Autismus (Störung, bei der sich der Betroffene von der Außenwelt abkapselt und sich in einer eigenen Welt abkapselt)
    • Rett-Syndrom (nur bei Mädchen auftretende frühkindliche Enzephalopathie (Sammelbegriff für krankhafte Veränderungen des Gehirns)]
  • Psychiatrische Untersuchung
    [wg. Differentialdiagnosen:

    • Bipolare Störung (psychische Störung, bei der depressive und manische Phasen vorkommen)
    • Depression
    • Desintegrative Störung (Eingliederungsstörungen)
    • Dysthymia (depressive Verstimmung)
    • Emotionale Störungen, nicht näher bezeichnet
    • Entwicklungsstörungen, nicht näher bezeichnet
    • Geistige Behinderung, nicht näher bezeichnet
    • Generalisierte Angststörung (GAS)
    • Intelligenzminderung
    • Oppositionelle Verhaltensstörung (Personen, die gegen alle Pflichten und Aufgaben Widerstand leisten)
    • Panikstörung
    • Psychose
    • Schizophrenie
    • Störungen des Sozialverhaltens, nicht näher bezeichnet
    • Tic-Störungen]
    [wg. möglicher Folgeerkrankungen:
    • Aggression
    • Antisoziales Verhalten
    • Bei 40-80 % der betroffenen Kinder ist eine Störung noch im Erwachsenenalter feststellbar
    • Beeinträchtigung der Entwicklung sozialer Rollen
    • Delinquenz
    • Depression
    • Oppositionelle Verhaltensstörungen
    • Risikoverhalten
    • Stimmungsschwankungen
    • Störungen des Sozialverhaltens
    • Suchterkrankungen]
  • Gesundheitscheck

In eckigen Klammern [ ] wird auf mögliche pathologische (krankhafte) körperliche Befunde hingewiesen.

     
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