Präeklampsie/Eklampsie – Weitere Therapie
Die weitere Therapie der Präeklampsie (schwangerschaftsbedingte Erkrankung mit Bluthochdruck und Organbeteiligung)/Eklampsie (Krampfanfall im Zusammenhang mit Präeklampsie) richtet sich nach Gestationsalter (Schwangerschaftsalter), Schweregrad, maternaler Symptomatik (mütterlicher Beschwerdelage), Blutdruckverlauf, Laborverlauf, fetaler Situation (Zustand des ungeborenen Kindes) und Dynamik der Erkrankung. Die Entbindung bleibt die einzige kausale (ursächliche) Beendigung des Krankheitsprozesses; alle weiteren Maßnahmen dienen der Stabilisierung, Überwachung, Komplikationsvermeidung und geburtshilflichen Entscheidungsfindung [LL1-LL3].
Eine durchgemachte Präeklampsie/Eklampsie ist zugleich als Marker eines erhöhten späteren kardiovaskulären (Herz und Gefäße betreffenden) und renalen (die Nieren betreffenden) Risikos zu werten. Deshalb gehören postpartale (nach der Geburt erfolgende) Blutdruckkontrolle, kardiometabolische (Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel betreffende) Risikostratifizierung (Risikoeinschätzung) und strukturierte Übergabe in die Langzeitversorgung zur weiteren Therapie [2-5].
Allgemeine Maßnahmen
- Stationäre Überwachung (klinische Beobachtung im Krankenhaus) bei schwerer Präeklampsie, Eklampsie, HELLP-Syndrom (schwere Schwangerschaftskomplikation mit Blutbild-, Leber- und Gerinnungsveränderungen), schwerer Hypertonie (Bluthochdruck), progredienten (fortschreitenden) Laborveränderungen, neurologischen (das Nervensystem betreffenden) Symptomen, Lungenödem (Flüssigkeitsansammlung in der Lunge), Oligurie/Anurie (stark verminderter/fehlender Urinausscheidung) oder fetaler Gefährdung [LL1-LL3]
- Betreuung in einem geeigneten geburtshilflichen Zentrum unter Berücksichtigung von Gestationsalter, maternaler Gefährdung, fetaler Situation und neonatologischer (neugeborenenmedizinischer) Versorgungsnotwendigkeit [LL1, LL2]
- Engmaschige Blutdruckkontrolle mit standardisierter Messung und dokumentiertem Verlauf [LL1-LL3]
- Klinische Überwachung maternaler Warnzeichen insbesondere Kopfschmerzen, Sehstörungen, Bewusstseinsstörung, Oberbauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Dyspnoe (Atemnot), Brustschmerz, Krampfereignis, Oligurie/Anurie und Zeichen eines Lungenödems [LL1-LL3]
- Kontrolle der Diurese (Urinausscheidung) und Flüssigkeitsbilanz mit Vermeidung einer Volumenüberladung (zu viel Flüssigkeit im Kreislauf), insbesondere bei schwerer Präeklampsie, Nierenfunktionsstörung oder pulmonaler (die Lunge betreffender) Symptomatik [LL1-LL3]
- Wiederholte Laborkontrollen entsprechend Schweregrad und Dynamik, insbesondere Thrombozyten, Leberparameter, Nierenparameter, Hämolyseparameter, Proteinurie und bei entsprechender Indikation Gerinnungsparameter [LL1-LL3]
- Fetale Überwachung mittels Sonographie (Ultraschalluntersuchung), Dopplersonographie (spezielle Ultraschalluntersuchung der Blutflüsse) und Cardiotokographie (Herzton-Wehen-Schreibung) nach Gestationsalter, fetalem Wachstum, Fruchtwassermenge und klinischer Situation [LL1, LL2]
- Interdisziplinäre Betreuung (Betreuung durch mehrere Fachrichtungen) durch Geburtshilfe, Anästhesie (Narkosemedizin), Neonatologie, Innere Medizin/Kardiologie (Herzmedizin), Nephrologie (Nierenmedizin), Neurologie (Nervenheilkunde) bei neurologischer Symptomatik und Intensivmedizin bei schwerer maternaler Organbeteiligung [LL1-LL3]
- Überprüfung der Dauermedikation (regelmäßig eingenommene Medikamente) wegen möglicher Auswirkungen auf Blutdruck, Nierenfunktion, Leberfunktion, Gerinnung, Schwangerschaft und Stillzeit [LL1-LL3]
- Nikotinverzicht und Reduktion kardiovaskulärer Risikofaktoren, insbesondere im Rahmen der postpartalen Langzeitprävention [2-5]
Konventionelle nicht-operative Therapieverfahren
- Konservatives Vorgehen bei stabiler maternaler und fetaler Situation kann insbesondere vor 34+0 Schwangerschaftswochen unter engmaschiger stationärer Überwachung, fetaler Kontrolle und geburtshilflicher Reevaluation (erneuter Beurteilung) erwogen werden; bei maternaler oder fetaler Verschlechterung darf die Entbindung nicht verzögert werden [LL1, LL2]
- Entbindungsplanung erfolgt nach Abwägung zwischen maternaler Gefährdung und fetaler Reife; entscheidend sind Schweregrad, Blutdruckkontrolle, Laborverlauf, neurologische Symptome, Organbeteiligung, fetale Wachstumsrestriktion (Wachstumsverzögerung des ungeborenen Kindes), Fruchtwassermenge, Dopplersonographie und Cardiotokographie [LL1-LL3]
- Entbindung bei maternaler oder fetaler Verschlechterung insbesondere bei Eklampsie, therapierefraktärer (nicht ausreichend auf Behandlung ansprechender) schwerer Hypertonie, progressivem (fortschreitendem) HELLP-Syndrom, Lungenödem, Plazentalösung (vorzeitige Ablösung des Mutterkuchens), progredienter Nierenfunktionsstörung, persistierender (anhaltender) Oligurie/Anurie, schweren neurologischen Symptomen oder pathologischer (krankhafter) fetaler Überwachung [LL1-LL3]
- Antenatale Lungenreifeinduktion (vorgeburtliche Förderung der Lungenreife des ungeborenen Kindes) bei drohender Frühgeburt entsprechend Gestationsalter und Leitlinienempfehlung; sie darf eine medizinisch indizierte Entbindung bei akuter maternaler oder fetaler Gefährdung nicht unangemessen verzögern [LL1, LL2]
- Krampfprophylaxe (Vorbeugung von Krampfanfällen) und antihypertensive Akuttherapie (blutdrucksenkende Notfallbehandlung) sind bei schwerer Präeklampsie/Eklampsie beziehungsweise schwerer Hypertonie zentrale Bestandteile der Stabilisierung; die Details der medikamentösen Therapie gehören in das Subthema Pharmakotherapie (Behandlung mit Arzneimitteln) [LL1-LL3]
- Eklampsie als Notfall erfordert sofortige Sicherung der Patientin, Schutz vor Verletzungen, Lagerung zur Aspirationsprophylaxe (Vorbeugung gegen das Einatmen von Mageninhalt), Atemwegs- und Kreislaufbeurteilung, Krampftherapie, Blutdruckkontrolle, fetale Beurteilung nach maternaler Stabilisierung und interdisziplinäre Geburtsplanung [LL1-LL3]
Medizinische Hilfsmittel
- Validiertes Blutdruckmessgerät (geprüftes Blutdruckmessgerät) für strukturierte Heimblutdruckmessung nach ärztlicher Anleitung, insbesondere postpartal oder bei ambulanter Weiterbetreuung nach Stabilisierung [2, 3, LL1-LL3]
- Blutdruckprotokoll oder digitale Blutdruckdokumentation zur Erkennung persistierender, neu auftretender oder erneut ansteigender postpartaler Hypertonie [2, 3]
- Telemedizinische Blutdrucküberwachung (medizinische Blutdrucküberwachung aus der Ferne) kann bei geeigneter Infrastruktur die frühe Erkennung postpartaler Hypertonie und die Anpassung der Nachsorge unterstützen [2, 3]
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen
- Postpartale Blutdruckkontrollen sind erforderlich, da Blutdruckwerte nach der Geburt persistieren, erneut ansteigen oder sich erstmals im Wochenbett manifestieren (auftreten) können [2, LL1-LL3]
- Postpartale Laborkontrollen von Nierenparametern, Leberparametern, Thrombozyten, Proteinurie, Hämolyseparametern und bei entsprechender Indikation Gerinnungsparametern bis zur klinischen und laborchemischen Stabilisierung [LL1-LL3]
- Überwachung auf postpartale Präeklampsie oder Eklampsie insbesondere bei neu auftretenden Kopfschmerzen, Sehstörungen, Oberbauchschmerzen, Dyspnoe, neurologischen Symptomen oder Blutdruckanstieg [LL1-LL3]
- Nephrologische Abklärung bei persistierender Proteinurie, persistierender Hypertonie oder Nierenfunktionsstörung [LL1-LL3]
- Kardiovaskuläre Risikostratifizierung insbesondere nach früher, schwerer oder rezidivierender (wiederkehrender) Präeklampsie, Eklampsie, HELLP-Syndrom, fetaler Wachstumsrestriktion oder Frühgeburtlichkeit [2-5]
- Strukturierte Langzeitnachsorge mit Dokumentation der hypertensiven (mit Bluthochdruck einhergehenden) Schwangerschaftserkrankung als kardiovaskulärer Risikomarker und Übergabe an hausärztlich-internistische, kardiologische oder nephrologische Versorgung [2-5]
- Präkonzeptionelle Beratung (Beratung vor der Empfängnis) vor Folgeschwangerschaften bei schwerer, früher oder rezidivierender Präeklampsie/Eklampsie, HELLP-Syndrom, chronischer Hypertonie, Nierenerkrankung, Diabetes mellitus oder Autoimmunerkrankung (Erkrankung durch Fehlsteuerung des Immunsystems) [LL1-LL3]
Ernährungsmedizin
- Ernährungsberatung auf der Grundlage einer Ernährungsanalyse, insbesondere bei Adipositas (Fettleibigkeit), Diabetes mellitus, chronischer Hypertonie, Dyslipidämie, Nierenfunktionsstörung oder erhöhtem kardiovaskulärem Langzeitrisiko [2-5]
- Ernährungsempfehlungen gemäß einem gesunden Mischköstler unter Berücksichtigung von Schwangerschaft, Wochenbett, Stillzeit, Blutdruck, Gewicht, Nierenfunktion und kardiometabolischem Risikoprofil [2-5, LL1-LL3]
- Beachtung folgender spezieller Ernährungsempfehlungen:
- herzgesunde, pflanzenbetonte Ernährung mit hohem Anteil an Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen und ungesättigten Fettsäuren [2, 3]
- begrenzte Aufnahme stark verarbeiteter, salzreicher und energiedichter Lebensmittel, insbesondere bei persistierender Hypertonie, Übergewicht oder Adipositas unter Berücksichtigung von Stillzeit, Belastbarkeit und Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) [2-5]
- Gewichtsnormalisierung nach dem Wochenbett bei Übergewicht oder Adipositas unter Berücksichtigung von Stillzeit, Belastbarkeit und Komorbiditäten [2-5]
- ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ohne Volumenüberladung bei schwerer Präeklampsie, Nierenfunktionsstörung oder pulmonaler Symptomatik; die Flüssigkeitsstrategie ist in diesen Situationen ärztlich festzulegen [LL1-LL3]
- Auswahl geeigneter Lebensmittel auf Grundlage der Ernährungsanalyse [2, 3]
Sportmedizin
- Stufenweise Wiederaufnahme körperlicher Aktivität nach Wochenbett, klinischer Stabilisierung und ärztlicher Beurteilung, insbesondere nach schwerer Präeklampsie, Eklampsie, HELLP-Syndrom, Sectio (Kaiserschnitt), Intensivbehandlung oder persistierender Hypertonie [2, 3, 5]
- Langfristig regelmäßiges Ausdauertraining und Krafttraining zur kardiovaskulären Prävention, Gewichtsnormalisierung, Blutdruckkontrolle und Stoffwechselverbesserung [2-5]
- Erstellung eines Fitness- bzw. Trainingsplans mit geeigneten Sportdisziplinen auf Grundlage eines medizinischen Checks bei persistierender Hypertonie, kardialen (das Herz betreffenden) Symptomen, Nierenfunktionsstörung, ausgeprägter Dekonditionierung (Abbau der körperlichen Leistungsfähigkeit) oder weiteren Risikofaktoren [2-5]
- Kein Beginn intensiver Belastung bei unkontrollierter Hypertonie, Dyspnoe, Thoraxschmerz (Brustkorbschmerz), neurologischen Symptomen, Zeichen einer Organbeteiligung oder fehlender postpartaler Stabilisierung [LL1-LL3]
Physikalische Therapie (inkl. Physiotherapie)
- Physiotherapeutische Mobilisation (bewegungsfördernde Behandlung) nach schwerem Verlauf, Sectio, längerer stationärer Behandlung, Immobilisation (Ruhigstellung oder fehlende Beweglichkeit) oder Intensivaufenthalt zur Rekonditionierung (Wiederaufbau der körperlichen Leistungsfähigkeit) und Thromboserisikoreduktion (Verringerung des Risikos für Blutgerinnsel) nach individueller klinischer Beurteilung [LL1-LL3]
- Postpartale Rückbildungsgymnastik und Beckenbodentraining nach geburtshilflicher Freigabe und angepasst an Blutdruck, Wundheilung, Belastbarkeit und Allgemeinzustand [2, 3]
Psychotherapie
- Psychosoziale Unterstützung (seelische und soziale Unterstützung) nach schwerer Präeklampsie/Eklampsie, HELLP-Syndrom, Notfallentbindung, Intensivbehandlung, Frühgeburtlichkeit oder neonataler Intensivversorgung [2, 3, 5]
- Screening (Früherkennungsuntersuchung) auf postpartale Depression (Wochenbettdepression), Angststörung oder posttraumatische Belastungssymptomatik (Beschwerden nach belastendem Ereignis) bei belastendem Krankheits- oder Geburtsverlauf [2, 3, 5]
- Psychotherapeutische oder psychosomatische (Zusammenhänge zwischen Seele und Körper betreffende) Mitbehandlung bei persistierender psychischer Belastung, Traumafolgesymptomen (Beschwerden nach einem seelisch belastenden Ereignis) oder ausgeprägter Angst vor Folgeschwangerschaften [2, 3, 5]
Komplementäre Behandlungsmethoden
- Komplementäre Verfahren (ergänzende Behandlungsmethoden) sind nicht als kausale oder krankheitsmodifizierende (den Krankheitsverlauf verändernde) Therapie der Präeklampsie/Eklampsie etabliert [LL1-LL3]
- Sie dürfen nicht an die Stelle von stationärer Überwachung, Blutdruckkontrolle, Krampfprophylaxe, antihypertensiver Therapie, fetaler Überwachung oder indizierter Entbindung treten [LL1-LL3]
- Entspannungsverfahren können postpartal im Rahmen von Stressmanagement (Umgang mit Stress) und psychosozialer Stabilisierung unterstützend eingesetzt werden [2, 3, 5]
Schulungsmaßnahmen
- Schulung zur korrekten Heimblutdruckmessung, Dokumentation der Messwerte und Festlegung von Grenzwerten für ärztliche Rücksprache beziehungsweise notfallmäßige Vorstellung [2, 3, LL1-LL3]
- Aufklärung über Warnsymptome wie starke oder neuartige Kopfschmerzen, Sehstörungen, Oberbauchschmerzen, Dyspnoe, Thoraxschmerz, Bewusstseinsstörung, Krampfanfall, starke Blutdruckanstiege oder reduzierte Diurese [LL1-LL3]
- Beratung zum Rezidivrisiko (Wiederholungsrisiko) in Folgeschwangerschaften und zur Bedeutung einer frühen präkonzeptionellen beziehungsweise frühschwangerschaftlichen Risikostratifizierung [LL1-LL3]
- Beratung zur langfristigen kardiovaskulären und renalen Prävention nach Präeklampsie/Eklampsie [2-5]
- Still- und Kontrazeptionsberatung (Beratung zur Empfängnisverhütung) unter Berücksichtigung von Blutdruck, Medikation, Thromboserisiko und Komorbiditäten [2, 3, LL1-LL3]
Rehabilitation
- Rehabilitative Maßnahmen (Maßnahmen zur Wiederherstellung) können nach schwerer maternaler Morbidität (Krankheitsbelastung), Intensivbehandlung, neurologischen Komplikationen, kardiorespiratorischer (Herz und Atmung betreffender) Einschränkung, ausgeprägter Dekonditionierung oder psychischer Traumatisierung erforderlich sein [LL1-LL3]
- Nach Eklampsie mit neurologischer Symptomatik ist eine neurologische Verlaufskontrolle und bei persistierenden Defiziten (bleibenden Einschränkungen) eine neurologische Rehabilitation zu prüfen [LL1-LL3]
Experimentelle Therapieansätze
- Experimentelle (erprobende) sFlt-1-Apherese – In einer 2026 publizierten einarmigen, offenen Pilotstudie (erste klinische Vorstudie ohne Vergleichsgruppe) wurde die selektive extrakorporale (außerhalb des Körpers erfolgende) Entfernung von soluble fms-like tyrosine kinase 1 (sFlt-1) bei sehr früher Präeklampsie untersucht. Das Verfahren erschien in dieser Pilotstudie sicher und gut verträglich; ein therapeutischer Nutzen muss jedoch in kontrollierten Studien bestätigt werden [1]
- Die sFlt-1-Apherese ist kein Bestandteil der Standardtherapie der Präeklampsie/Eklampsie [1, LL1-LL3]
- Die Methode darf nicht als Alternative zur indizierten Entbindung, antihypertensiven Akuttherapie, Magnesiumsulfattherapie oder intensivierter maternaler und fetaler Überwachung verstanden werden [1, LL1-LL3]
- Eine mögliche zukünftige Rolle könnte in der temporären (zeitlich begrenzten) Stabilisierung ausgewählter Patientinnen mit sehr früher Präeklampsie liegen; hierfür fehlen derzeit kontrollierte Wirksamkeitsdaten [1]
Organisationen und Selbsthilfegruppen
- Bundesverband Präeklampsie & HELLP-Syndrom e. V.
Internet: https://praeeklampsie-hellp.de/ - Deutsche Hochdruckliga e. V. (DHL) – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention
Internet: https://www.hochdruckliga.de/
Literatur
- Thadhani R, Hiemstra TF, Vatish M et al.: Targeted removal of soluble Fms-like tyrosine kinase 1 in very preterm preeclampsia: a pilot trial. Nat Med. 2026;32(6):2173-2181. doi: 10.1038/s41591-026-04333-6
- Countouris M, Mahmoud Z, Cohen JB et al.: Hypertension in Pregnancy and Postpartum: Current Standards and Opportunities to Improve Care. Circulation. 2025;151(7):490-507. doi: 10.1161/circulationaha.124.073302
- Lewey J, Beckie TM, Brown HL et al.: Opportunities in the Postpartum Period to Reduce Cardiovascular Disease Risk After Adverse Pregnancy Outcomes: A Scientific Statement From the American Heart Association. Circulation. 2024;149(7):e330-e346. doi: 10.1161/cir.0000000000001212
- Staff AC, Costa ML, Dechend R et al.: Hypertensive disorders of pregnancy and long-term maternal cardiovascular risk: Bridging epidemiological knowledge into personalized postpartum care and follow-up. Pregnancy Hypertens. 2024;36:101127. doi: 10.1016/j.preghy.2024.101127
- Choi E, Kazzi B, Varma B et al.: The Fourth Trimester: a Time for Enhancing Transitions in Cardiovascular Care. Curr Cardiovasc Risk Rep. 2022;16(12):219-229. doi: 10.1007/s12170-022-00706-x
Leitlinien, Empfehlungen und Positionspapiere
- S2k-Leitlinie: Hypertensive Erkrankungen in der Schwangerschaft (HES): Diagnostik und Therapie (AWMF-Register-Nr. 015-018) Juli 2024 Langfassung
- ISSHP-Empfehlung: Magee LA, Brown MA, Hall DR et al.: The 2021 International Society for the Study of Hypertension in Pregnancy classification, diagnosis & management recommendations for international practice. Pregnancy Hypertens. 2022;27:148-169. doi: 10.1016/j.preghy.2021.09.008
- ESH-Positionspapier: Thomopoulos C, Brguljan Hitij J, De Backer T et al.: Management of hypertensive disorders in pregnancy: a Position Statement of the European Society of Hypertension Working Group 'Hypertension in Women'. J Hypertens. 2024;42(7):1109-1132. doi: 10.1097/hjh.0000000000003739