Schulterarthrose (Omarthrose) – Analgetika (Schmerzmittel), Antiphlogistika (entzündungshemmende Medikamente) und Glukokortikoide
Therapieziel
- Linderung der Beschwerden
- Verbesserung von Gelenkfunktion, Beweglichkeit und Alltagsaktivität
- Unterstützung der nichtmedikamentösen Therapie, insbesondere der Bewegungstherapie
Therapieempfehlungen
- Die medikamentöse Therapie der Omarthrose (Arthrose des Schultergelenks) (glenohumeralen Arthrose) ist symptomatisch. Eine zugelassene krankheitsmodifizierende Pharmakotherapie, die die Progression (Fortschreiten) der Omarthrose nachweislich hemmt, steht nicht zur Verfügung. Die schultergelenkspezifische Evidenz für die konservative Pharmakotherapie ist insgesamt begrenzt [1, 2, LL1].
- Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR): Bei behandlungsbedürftigen Schmerzen und fehlenden Kontraindikationen (Gegenanzeigen) können NSAR eingesetzt werden. Es gilt die niedrigste wirksame Dosis für die kürzest notwendige Behandlungsdauer [1, 2, LL2].
- Topische NSAR: Können insbesondere bei erhöhtem Risiko systemischer Nebenwirkungen erwogen werden; die spezifische Evidenz für die Omarthrose ist wegen der tiefen Lage des Glenohumeralgelenks (Schulterhauptgelenks) allerdings begrenzt [LL2].
- Paracetamol: Nicht als routinemäßiges Medikament der ersten Wahl. Eine kurzzeitige bzw. gelegentliche Anwendung kann erwogen werden, wenn andere pharmakologische Therapieoptionen, insbesondere NSAR, kontraindiziert, nicht vertragen oder nicht ausreichend wirksam sind. Der analgetische (schmerzlindernde) Nutzen bei Arthrose ist im Mittel gering [LL2].
- Intraartikuläre (in das Gelenk verabreichte) Glucocorticoide: Bei klinisch relevanten Schmerzen, insbesondere bei entzündlich aktivierter Omarthrose, kann eine intraartikuläre Injektion erwogen werden, wenn andere pharmakologische Maßnahmen nicht ausreichend wirksam oder ungeeignet sind. Die schultergelenkspezifische Evidenz ist begrenzt; der Effekt ist symptomatisch und zeitlich limitiert [3, 4, LL2, LL3].
- Hyaluronsäure: Keine Routineempfehlung. Die AAOS-Leitlinie bewertet die Evidenz gegen einen klinisch relevanten Nutzen bei glenohumeraler Arthrose als stark; auch NICE empfiehlt intraartikuläre Hyaluronan-Injektionen bei Arthrose nicht. Neuere Studien und systematische Reviews zeigen teilweise symptomatische Verbesserungen, ohne dass daraus bislang eine hinreichend gesicherte Grundlage für die routinemäßige Anwendung resultiert [4, LL1, LL2].
- Opioide: Keine routinemäßige oder langfristige Therapie der Omarthrose. Schwache Opioide kommen allenfalls ausnahmsweise und kurzzeitig in Betracht, wenn andere pharmakologische Optionen kontraindiziert, unverträglich oder unwirksam sind. Starke Opioide sollen zur Behandlung der Arthrose nicht eingesetzt werden [LL1, LL2].
- Orthobiologika: Für plättchenreiches Plasma (platelet-rich plasma, PRP), Knochenmarkaspiratkonzentrat (bone marrow aspirate concentrate, BMAC) und mesenchymale Stromazellen (mesenchymal stromal cells, MSC) besteht derzeit keine ausreichende Evidenz für eine routinemäßige Anwendung bei Omarthrose [4, LL1].
Allgemeine Hinweise
- Eine medikamentöse Dauertherapie sollte nach Möglichkeit vermieden werden; Indikation, Wirkung und Verträglichkeit sind regelmäßig zu überprüfen [LL2].
- Verschiedene systemische NSAR dürfen nicht miteinander kombiniert werden!
- Vor und unter systemischer NSAR-Therapie sind insbesondere Alter, gastrointestinale Ulkus- bzw. Blutungsanamnese (Vorgeschichte von Magen-Darm-Geschwüren bzw. Blutungen), Nierenfunktion, Leberfunktion, Blutdruck, Herzinsuffizienz (Herzschwäche), kardiovaskuläre Erkrankungen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen) und Begleitmedikation zu berücksichtigen [LL2].
- Bei erhöhtem gastrointestinalem Risiko ist unter einem oralen NSAR eine gastroprotektive Therapie (Magenschutztherapie) mit einem Protonenpumpenhemmer (Protonenpumpeninhibitor, PPI) angezeigt [LL2].
- Niedrigdosierte Acetylsalicylsäure (ASS) ist keine Therapiealternative zur Behandlung der Omarthrose und soll nicht zur Verminderung eines NSAR-bedingten kardiovaskulären Risikos neu angesetzt werden. Besteht eine unabhängige kardiovaskuläre Indikation für ASS, sind das erhöhte gastrointestinale Blutungsrisiko und mögliche Arzneimittelinteraktionen zu berücksichtigen.
- Beachte: Systemisches Diclofenac ist bei Herzinsuffizienz der NYHA-Klassen II-IV, ischämischer Herzkrankheit (durch Minderdurchblutung bedingter Herzerkrankung), peripherer arterieller Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörung der Gliedmaßenarterien) oder zerebrovaskulärer Erkrankung (Erkrankung der Hirngefäße) kontraindiziert. Bei weiteren kardiovaskulären Risikofaktoren ist eine besonders strenge Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich [R1].
Wirkstoffe (Hauptindikation)
Nichtsaure Analgetika
| Wirkstoff | Besonderheiten |
| Paracetamol | Nur kurzzeitig bzw. gelegentlich einsetzen; Dosisreduktion insbesondere bei Leberfunktionsstörung, niedrigem Körpergewicht, chronischem Alkoholkonsum oder Mangelernährung |
- Wirkweise: überwiegend zentral analgetisch und antipyretisch (fiebersenkend); der genaue Wirkmechanismus ist nicht vollständig geklärt.
- Indikation: Kurzzeitige bzw. gelegentliche Schmerztherapie, wenn andere pharmakologische Therapieoptionen, insbesondere NSAR, ungeeignet sind [LL2].
- Beachte: Paracetamol ist bei Arthrose nicht als generelles Medikament der ersten Wahl anzusehen [LL2].
- Nebenwirkungen: insbesondere dosisabhängige Hepatotoxizität (Leberschädigung); bei längerer hochdosierter Anwendung auch nephrotoxische Risiken (Risiken für Nierenschädigungen).
- Antidot bei relevanter Überdosierung: N-Acetylcystein.
Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR; non-steroidal anti-inflammatory drugs, NSAID)
| Wirkstoff | Besonderheiten |
| Ibuprofen | Niedrigste wirksame Dosis und kürzest notwendige Behandlungsdauer; gastrointestinales, renales und kardiovaskuläres Risiko beachten |
| Diclofenac | Bei Herzinsuffizienz NYHA II-IV, ischämischer Herzkrankheit, pAVK oder zerebrovaskulärer Erkrankung kontraindiziert [R1] |
| Naproxen | Gastrointestinales und renales Risiko beachten; niedrigste wirksame Dosis für die kürzest notwendige Behandlungsdauer |
- Wirkweise: reversible Hemmung der Cyclooxygenasen COX-1 und/oder COX-2 mit verminderter Prostaglandinsynthese (Bildung bestimmter Gewebebotenstoffe) → analgetisch, antiphlogistisch (entzündungshemmend) und antipyretisch.
- Indikation: Symptomatische Behandlung schmerzhafter, insbesondere entzündlich aktivierter Omarthrose; die spezifische Evidenz für das Glenohumeralgelenk ist geringer als für Knie- und Hüftarthrose [1, 2].
- Nebenwirkungen: insbesondere gastrointestinale Ulzera (Geschwüre im Magen-Darm-Trakt) und Blutungen, akute Nierenschädigung, Natrium- und Wasserretention (Zurückhalten von Salz und Wasser), Blutdruckanstieg und kardiovaskuläre Ereignisse.
- Prinzipien: niedrigste wirksame Dosis, kürzest notwendige Behandlungsdauer, keine Kombination verschiedener systemischer NSAR; bei Risikopatienten ggf. Kontrolle von Nierenfunktion, Blutdruck und Hämoglobin [LL2].
Selektive COX-2-Hemmer (Coxibe)
| Wirkstoff | Besonderheiten |
| Celecoxib | Individuelles gastrointestinales, renales und insbesondere kardiovaskuläres Risikoprofil beachten |
| Etoricoxib | Besondere Vorsicht bei Hypertonie (Bluthochdruck), Herzinsuffizienz und sonstigem kardiovaskulären Risiko |
- Wirkweise: selektive Hemmung der Cyclooxygenase-2 (COX-2).
- Dosierungsprinzip: niedrigste wirksame Dosis für die kürzest notwendige Behandlungsdauer.
- Selektive COX-2-Hemmer können gegenüber nichtselektiven NSAR ein geringeres Risiko bestimmter gastrointestinaler Komplikationen aufweisen; der Vorteil wird durch gleichzeitige ASS-Therapie vermindert.
- Nebenwirkungen: insbesondere kardiovaskuläre thrombotische Ereignisse (durch Blutgerinnsel verursachte Herz-Kreislauf-Ereignisse), Blutdruckanstieg, Natrium- und Wasserretention, Verschlechterung einer Herzinsuffizienz und Nierenfunktionsstörungen.
- Keine klinisch relevante Thrombozytenaggregationshemmung (Hemmung des Zusammenlagerns von Blutplättchen).
- Ein Einsatz kann insbesondere bei erhöhtem gastrointestinalem und gleichzeitig niedrigem kardiovaskulärem Risiko erwogen werden.
Opioid-Analgetika
- Indikation: Keine routinemäßige oder langfristige Opioidtherapie der Omarthrose [LL1, LL2].
- Schwache Opioide wie Tramadol sind allenfalls für eine zeitlich eng begrenzte Ausnahmesituation zu erwägen, wenn andere pharmakologische Therapieoptionen kontraindiziert, unverträglich oder nicht ausreichend wirksam sind [LL2].
- Starke Opioide wie Morphin sollen zur Behandlung der Arthrose nicht eingesetzt werden [LL2].
- Nebenwirkungen: Sedierung (Dämpfung), Schwindel, Sturzrisiko, Übelkeit, Erbrechen, Obstipation (Verstopfung), Miktionsstörungen (Störungen beim Wasserlassen), Atemdepression (verminderter Atemantrieb), Toleranzentwicklung und Abhängigkeit.
- Tramadol: Zusätzlich bestehen Risiken für Krampfanfälle und ein serotonerges Syndrom (potenziell gefährliche Serotoninüberwirkung), insbesondere bei Kombination mit serotonergen Arzneimitteln.
- Cave! In einer großen Beobachtungsstudie bei Patienten mit Arthrose war der Beginn einer Tramadol-Therapie gegenüber mehreren NSAR mit einer erhöhten 1-Jahres-Gesamtmortalität (Sterblichkeit innerhalb eines Jahres) assoziiert. Wegen des Beobachtungsdesigns und möglichen Residualconfoundings (nicht vollständig erfasster Störeinflüsse) lässt sich daraus keine Kausalität ableiten [6].
Glucocorticoide
- Systemische Glucocorticoide: Keine routinemäßige Pharmakotherapie der Omarthrose.
- Intraartikuläre Glucocorticoide: Bei klinisch relevanten Schmerzen, insbesondere bei entzündlicher Aktivierung, und unzureichender Wirkung bzw. Ungeeignetheit anderer Pharmakotherapien kann eine Injektion in das Glenohumeralgelenk erwogen werden [3, 4, LL2, LL3].
- Die schultergelenkspezifische Evidenz ist begrenzt. In einer kleinen prospektiven Studie führte eine einmalige bildgesteuerte Glucocorticoidinjektion bei glenohumeraler Arthrose zu klinisch relevanten Verbesserungen von Schmerz und Funktion, die hinsichtlich der Schulterfunktion bis etwa vier Monate nachweisbar waren [3].
- Der therapeutische Effekt ist symptomatisch und zeitlich begrenzt; eine krankheitsmodifizierende Wirkung ist nicht nachgewiesen [3, 4].
- Eine bildgesteuerte Injektion, insbesondere unter Ultraschallkontrolle, kann die Treffsicherheit erhöhen [LL3].
- Aseptische Injektionstechnik ist obligat; bei Verdacht auf eine infektiöse Arthritis (Gelenkentzündung durch Erreger) darf keine Glucocorticoidinjektion erfolgen [LL3].
- Serielle intraartikuläre Glucocorticoidinjektionen sollen nicht schematisch erfolgen; eine erneute Injektion ist vom individuellen Nutzen der vorausgegangenen Behandlung und vom Risikoprofil abhängig zu machen [LL3].
- Cave! Vor geplanter Schulterendoprothese (künstlichem Schultergelenk) sollte nach intraartikulärer Glucocorticoidinjektion ein Abstand von mindestens drei Monaten eingehalten werden. Injektionen innerhalb von drei Monaten vor einer Schulterarthroplastik waren in einer systematischen Übersichtsarbeit mit einem erhöhten Risiko einer periprothetischen Infektion (Infektion im Bereich einer Gelenkprothese) assoziiert [5].
Hyaluronsäure und Orthobiologika
- Hyaluronsäure: Keine routinemäßige Empfehlung bei Omarthrose. Die AAOS-Leitlinie bewertet die Evidenz dahingehend, dass kein klinisch relevanter Nutzen der Hyaluronsäure bei glenohumeraler Arthrose nachgewiesen ist (Empfehlungsstärke: stark) [LL1].
- Neuere Studien und systematische Reviews zeigen teilweise eine symptomatische Verbesserung nach intraartikulärer Hyaluronsäure, zugleich jedoch relevante Heterogenität, begrenzte Studienqualität und keine gesicherte krankheitsmodifizierende Wirkung. Diese Daten rechtfertigen derzeit keine routinemäßige Anwendung [4].
- Plättchenreiches Plasma (platelet-rich plasma, PRP), Knochenmarkaspiratkonzentrat (bone marrow aspirate concentrate, BMAC) und mesenchymale Stromazellen (mesenchymal stromal cells, MSC): Aufgrund unzureichender und heterogener Evidenz keine Routineempfehlung [4, LL1].
Weitere medikamentöse bzw. injektive Verfahren besitzen derzeit keine hinreichend gesicherte Evidenz für eine routinemäßige Behandlung der Omarthrose.
Supplemente
In der Regel werden Medikamente aus den oben genannten Gruppen in Kombination mit Chondroprotektiva (z. B. Glukosaminsulfat, Chondroitinsulfat) und knochenaktiven Vitalstoffen eingenommen, um bestmögliche Therapieergebnisse zu erzielen.
Geeignete Nahrungsergänzungsmittel sollten die folgenden Mikronährstoffe (Vitalstoffe) enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3)
- Mineralstoffe (Magnesium)
- Spurenelemente (Eisen, Kupfer, Mangan, Selen, Zink)
- Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA))
- Sekundäre Pflanzenstoffe (Curcumin, Bromelain aus Ananas-Extrakt)
- Weitere Vitalstoffe (Chondroitinsulfat, Glucosaminsulfat, Kollagene)
Weitere Mikronährstoffe siehe unter „Therapie mit Mikronährstoffen“.
Ggf. Einnahme eines geeigneten Nahrungsergänzungsmittels, z. B.:
- EUCELL GS Plus (wg. Arthrose) – Nahrungsergänzungsmittel für den Gelenkknorpel; enthält neben Glukosaminsulfat und Chondroitinsulfat weitere wichtige knochenaktive Mikronährstoffe
- EUCELL Tendo (wg. Schmerzen) – Nahrungsergänzungsmittel für das Bindegewebe (Sehnen, Bänder und Faszien) mit besonders bioverfügbarem Curcumin, Bromelain aus Ananas-Extrakt, Glucosamin- und Chondroitinsulfat sowie vielen weiteren wichtigen Vitalstoffen
- EUCELL Omega – Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren (EPA, DHA), Vitamine D und E
Beachte: Die aufgeführten Mikronährstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Abkürzungen
- AAOS – American Academy of Orthopaedic Surgeons
- ASS – Acetylsalicylsäure
- BMAC – bone marrow aspirate concentrate
- COX – Cyclooxygenase
- LL – Leitlinie
- MSC – mesenchymal stromal cells
- NICE – National Institute for Health and Care Excellence
- NSAID – non-steroidal anti-inflammatory drugs
- NSAR – Nichtsteroidale Antirheumatika
- NYHA – New York Heart Association
- pAVK – periphere arterielle Verschlusskrankheit
- PPI – Protonenpumpeninhibitor
- PRP – platelet-rich plasma
Literatur
- Velasquez Garcia A, Ingala Martini L, Franco Abache A: Pharmacologic interventions for primary glenohumeral osteoarthritis. JAAPA. 2024;37(7):1-8. doi:10.1097/01.JAA.0000000000000041
- Yamamoto N, Szymski D, Voss A et al.: Non-operative management of shoulder osteoarthritis: Current concepts. J ISAKOS. 2023;8(5):289-295. doi:10.1016/j.jisako.2023.06.002
- Metzger CM, Farooq H, Merrell GA et al.: Efficacy of a single, image-guided corticosteroid injection for glenohumeral arthritis. J Shoulder Elbow Surg. 2021;30(5):1128-1134. doi:10.1016/j.jse.2020.08.008
- Migliorini F, Schäfer L, Masoni V et al.: Intra-articular injections for shoulder arthritis in adults: a systematic review. Eur J Med Res. 2025;30:1080. doi:10.1186/s40001-025-03423-4
- Chowdhury A, Islam S, Ranaboldo T et al.: The safety of corticosteroid injection prior to shoulder arthroplasty: A systematic review. Shoulder Elbow. 2025;17(4):364-373. doi:10.1177/17585732241261659
- Zeng C, Dubreuil M, LaRochelle MR et al.: Association of Tramadol With All-Cause Mortality Among Patients With Osteoarthritis. JAMA. 2019;321(10):969-982. doi:10.1001/jama.2019.1347
Leitlinien, Referenzwerte und Protokolle
- American Academy of Orthopaedic Surgeons (AAOS): Management of Glenohumeral Joint Osteoarthritis. Evidence-Based Clinical Practice Guideline. March 2020. Langfassung [LL1]
- National Institute for Health and Care Excellence (NICE): Osteoarthritis in over 16s: diagnosis and management. NICE guideline NG226. October 2022. Leitlinie [LL2]
- Uson J, Rodriguez-García SC, Castellanos-Moreira R et al.: EULAR recommendations for intra-articular therapies. Ann Rheum Dis. 2021;80(10):1299-1305. doi:10.1136/annrheumdis-2021-220266 [LL3]
Regulatorische Quellen
- European Medicines Agency (EMA): New safety advice for diclofenac – CMDh endorses PRAC recommendation. 28 June 2013. EMA [R1]